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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Tut mir leid für dich, aber ich denke auch, es ist so besser für dich.
Die muss sich erst noch finden, das hätte wohl eh nicht funktioniert.

Aber eines ist mir aufgefallen:

Anfang Oktober hab ich ihr dann nochmal geschrieben, was mir noch auf dem Herzen lag. Unter anderem, wie man zwei Wochen lang mit einem noch ins Bett gehen kann und sich dann am Wochenende mit einem anderen trifft und dann einfach Schluss macht. Wenn man vor hat Schluss zu machen, dann macht man das im Bett nicht und wenn man es macht, dann macht man nicht einfach so Schluss.

Du bist ja auch 2 Wochen lang mit ihr ins Bett gegangen, obwohl du wusstest, dass sie sich mit dem Anderen treffen will und das sie ihrer Gefühle nicht klar ist.
Ihr wirfst du das vor, aber selber abgelehnt haste den Sex auch nicht.

Bitte nicht angepisst sein, fiel mir nur gerade auf.
 
In gewisser Weise haben wir auch Abstand. Sie ist jetzt sowieso mit ihm die meiste Zeit in der Stadt. Sie wird ihren Neuen jetzt auch nicht zu ihren Eltern und Freunden schleppen, da sie genau weiß, wie diese zu ihrer Entscheidung stehen. Problem ist halt einfach, dass wir beiden in einem Dorf mit knapp 2000 Einwohnern wohnen. Da wird man sich zwangsläufig über den Weg laufen. Dank Corona finden wenigstens keine Veranstaltungen statt, wo dies demnächst passieren könnte.

sie wird ihren neuen Freund auch bald mit zu ihren Eltern holen, warum auch nicht. Mag einSchock für die Eltern gewesen sein wenn sie dich mochten aber das gehört eben auch zum Eltern sein....
 
Tut mir leid für dich, aber ich denke auch, es ist so besser für dich.
Die muss sich erst noch finden, das hätte wohl eh nicht funktioniert.

Aber eines ist mir aufgefallen:



Du bist ja auch 2 Wochen lang mit ihr ins Bett gegangen, obwohl du wusstest, dass sie sich mit dem Anderen treffen will und das sie ihrer Gefühle nicht klar ist.
Ihr wirfst du das vor, aber selber abgelehnt haste den Sex auch nicht.

Bitte nicht angepisst sein, fiel mir nur gerade auf.

Keine Angst, ich bin nicht angepisst. Darüber hab ich mir ja auch Gedanken gemacht.

Ich hab sie ja auch nicht dazu gedrängt oder sowas. Als wir im Bett oder auf dem Sofa lagen und es soweit kam, hab ich sie auch gefragt, ob es wirklich ok für sie ist. Da hat sie mir dann gesagt, dass es für mich in Ordnung sein muss. Hab ihr dann geantwortet, dass es natürlich für mich in Ordnung sei. Schließlich ist/war es ja das, was ich auch in Zukunft weiterhin möchte. Sie wollte/musste sich ja entscheiden bzw. die Beziehung beenden, deshalb sollte es für sie ja in Ordnung sein. Und ja, so blöd wie es sich anhört, aber ich dachte dann natürlich auch, dass es ein entscheidender Grund sein könnte, warum sie sich für mich entscheiden könnte/wird.

Als ich sie dann beim letzten Gespräch darauf ansprach, fragte sie mich dann, was sie denn hätte machen sollen. Wenn sie mir gesagt hätte, dass sie es nicht möchte, dann hätte ich ihr vorgeworfen, dass sie nicht mit vollem Herzen dabei wäre und es gar nicht richtig "probiert".

Aber dann hätten wir zumindest gleich gewusst, dass es keinen Sinn mehr macht, es zu probieren. So hatte ich wieder zwei Wochen Hoffnung, obwohl es keinen Grund dafür gab.
 
sie wird ihren neuen Freund auch bald mit zu ihren Eltern holen, warum auch nicht. Mag einSchock für die Eltern gewesen sein wenn sie dich mochten aber das gehört eben auch zum Eltern sein....

Ja, natürlich wird sie das. So wie ich sie einschätze, möchte sie ihm das aber auch nicht gleich antun, denn auch ihre Freunde hier stehen ihm natürlich erstmal skeptisch gegenüber. Gerade ihr bester Kumpel, mit dem ich auch sehr gut befreundet bin, ist auf sie und deshhalb auch ihn überhaupt nicht gut zu sprechen. Der hat mir schon deutlich gesagt, was er davon hält. Natürlich wird er freundlich zu ihm sein, wenn sie zum ersten Mal mit ihm auftauchen wird, aber komisch wird es für ihn schon. Und darüber wird sie sich natürlich Gedanken machen, so gut kenne ich sie ja.

Es ist mir aber auch egal. Ich werd nicht verhindern können die beiden in Zukunft irgendwo zusammen zu sehen. Dank Corona wird es sich glücklicherweise in Grenzen halten bzw. vielleicht überhaupt nicht bis Frühjahr/Sommer passieren. Fastnacht usw. ist ja nicht.

Wer weiß, was bis dahin alles passiert...
 
Wenn es dir hilft, mit ihrem neuen Freund wird sie auch nicht ewig zusammen sein und eine Familie gründen.

Das hilft mir, ja. :lol:

Nee, Spaß. Das weiß man ja nicht. Hab mit ihr da auch von Anfang an offen darüber gesprochen.

Sie kommt jetzt mit jemandem zusammen, mit dem sie sehr gut befreundet war und als Freundschaft für sie gut funktioniert hat. Dann wollte er mehr, sie hat ihn zurückgewiesen, dann war Funkstille und nach ner Zeit hat sie wieder den Kontakt gesucht, bis er wieder mehr wollte. Das Spiel hat sich anscheinend ein paar Mal wiederholt, solange bis er ihr im September geschrieben hat, dass er jetzt keinen Bock mehr darauf hat.

Ich kann ihn da ja sogar nachvollziehen und hatte fast schon Mitleid mit ihm. Hab ihr auch gesagt, dass die meisten sie nach so langem hinhalten schon lange zum Teufel gejagt hätten. Und dass genau das jetzt ihre Grundlage für ihr neue Beziehung sein wird.

Aber das muss sie selbst wissen...

Ich kann mir in dieser Hinsicht nichts vorwerfen. Ich hab bis zum Schluss für die Beziehung gekämpft, bin sogar über die Grenzen hinausgegangen, war kurz davor richtig kaputt zu gehen (kaum mehr als 4 Stunden Schlaf, kaum gegessen, wenn ich alleine war nur noch geheult). Sie muss damit leben, diese "fast perfekte Beziehung" (ihre Worte) beendet zu haben.

Ich meine, ich wollte ja nach dem Urlaub abnehmen, nur nicht auf diese Weise. Wenigstens hab ich jetzt mein Wunschgewicht erreicht und esse auch wieder genug um es zu halten. Jetzt noch mit Sport alles ein wenig in Form bekommen, dann passt das. Wenigstens dafür war die Trennung gut. :D
 
Jede Trennung ist erstmal scheisse, aber du bist 33 und es ist ja nicht deine erste Trennung.
Noch bissl in Selbstmitleid versinken ist ok, aber nach ein paar Monaten musste das für dich abgeschlossen haben.
Die nächste kommt dann unverhofft und dann passt das ja vielleicht schon.
 
Jede Trennung ist erstmal scheisse, aber du bist 33 und es ist ja nicht deine erste Trennung.
Noch bissl in Selbstmitleid versinken ist ok, aber nach ein paar Monaten musste das für dich abgeschlossen haben.
Die nächste kommt dann unverhofft und dann passt das ja vielleicht schon.

Bin jetzt 34 und ehrlich gesagt, war es erst meine zweite Beziehung/Trennung.

Ich war früher sehr schüchtern, das Thema Frauen kam bei mir erst später, als ich mich mehr öffnete und "lockerer" wurde. Die erste richtige Beziehung hatte ich dann aber erst mit 30 und die hielt knapp 2 Jahre. Ist auch ne lange und komplizierte Geschichte, aber letztendlich hab ich da Schluss gemacht, da es einfach überhaupt nicht mehr gepasst hat und wir auch viel zu unterschiedlich waren/geworden sind.

Vielleicht auch ein Grund, warum ich trotz meines Alters einfach "noch nicht soweit bin", um mir über Kinder, Heirat usw. Gedanken zu machen und auch mit vielen meinen Freunden nicht mehr so viel zu tun habe, da wir einfach unterschiedliche Leben leben. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum es mit ihr und ihren Freunden auch so gut gepasst hatte.
 
Bin jetzt 34 und ehrlich gesagt, war es erst meine zweite Beziehung/Trennung.
Das ist dann in der Tat ein Problem, da Frauen in deinem Alter schon deutlich mehr Erfahrungen gesammelt haben und schon eher an Familie denken.
Eine deutlich jüngere Frau ist da aber leider keine Alternative.

An deiner Stelle würde ich mir dann jetzt erst mal die Hörner abstoßen und Erfahrungen sammeln, denn nicht nur der Altersunterschied ist ein Thema für eine Beziehung sondern auch der Erfahrungsunterschied mit dem anderen Geschlecht.
 
Das ist dann in der Tat ein Problem, da Frauen in deinem Alter schon deutlich mehr Erfahrungen gesammelt haben und schon eher an Familie denken.
Eine deutlich jüngere Frau ist da aber leider keine Alternative.

An deiner Stelle würde ich mir dann jetzt erst mal die Hörner abstoßen und Erfahrungen sammeln, denn nicht nur der Altersunterschied ist ein Thema für eine Beziehung sondern auch der Erfahrungsunterschied mit dem anderen Geschlecht.

Naja, es ist ja nicht so, dass ich mir eine junge Freundin gesucht habe bzw. unbedingt eine wollte. Es kam einfach so. Auf einem Fest über Freunde kennengelernt, kurz miteinander geredet, was zusammen getrunken, die nächsten Tagen geschrieben und getroffen, gemerkt, wieviel man gemein hat und dann verliebt.

Und Hörner abstoßen schön und gut, aber ich bin ein absoluter Beziehungsmensch (geworden). Sex ohne Gefühle geht bei mir nicht mehr. Das war in den 20er noch ok, aber jetzt nicht mehr.
 
Und Hörner abstoßen schön und gut, aber ich bin ein absoluter Beziehungsmensch (geworden). Sex ohne Gefühle geht bei mir nicht mehr. Das war in den 20er noch ok, aber jetzt nicht mehr.
Du sollst auch nicht den Weibern hinterherrennen und alles bumsen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. So war das nicht gemeint.
Aber du könntest unverbindliche Beziehungen eingehen um zu lernen, wie unterschiedlich manche Frauen ticken, was dir in einer Beziehung gefällt, was nicht, was dir an den Frauen gefällt und was nicht. etc.

All das kann helfen, um dann schlussendlich die passende Frau zu finden und eine harmonische, langjährige Beziehung zu führen.
 
Hab ich vor ca 2 Jahren auch durchgemacht, man selbst stürzt sich Hals über Kopf in das ganze und versucht jemanden zu binden, der aber wie die anderen sagten noch weit davon entfernt ist. War ein richtig tolles Mädchen aber wusste selbst nicht wo die Reise hin geht. Grad Studierende sind da besonders gefährlich, weil sie dort sehr viele Leute kennen lernen die vermeintlich besser sind als das was man schon hat. Nicht jeder ist so, aber ist dann glaub doch eher die Nadel im Heuhaufen.

Ich hab mein Liebeskummer damals im Sport ertränkt, hat gut geholfen und Muckis haben automatisch zum guten Selbstwertgefühl beigetragen, sodass neue Mädels automatisch kamen und mir „geholfen“ haben :grins:
 
Hab ich vor ca 2 Jahren auch durchgemacht, man selbst stürzt sich Hals über Kopf in das ganze und versucht jemanden zu binden, der aber wie die anderen sagten noch weit davon entfernt ist. War ein richtig tolles Mädchen aber wusste selbst nicht wo die Reise hin geht. Grad Studierende sind da besonders gefährlich, weil sie dort sehr viele Leute kennen lernen die vermeintlich besser sind als das was man schon hat. Nicht jeder ist so, aber ist dann glaub doch eher die Nadel im Heuhaufen.

Ich hab mein Liebeskummer damals im Sport ertränkt, hat gut geholfen und Muckis haben automatisch zum guten Selbstwertgefühl beigetragen, sodass neue Mädels automatisch kamen und mir „geholfen“ haben :grins:

War auch mein Plan und hat im Oktober auch gut funktioniert, aber jetzt ist kein Fußball mehr und Fitnessstudios haben zu. Und mein Knie macht auch seit einer Woche ziemlich weh, weswegen sogar joggen nicht geht. Bleiben nur ein paar Übungen für zuhause. :D:fp:
 
War auch mein Plan und hat im Oktober auch gut funktioniert, aber jetzt ist kein Fußball mehr und Fitnessstudios haben zu. Und mein Knie macht auch seit einer Woche ziemlich weh, weswegen sogar joggen nicht geht. Bleiben nur ein paar Übungen für zuhause. :D:fp:
Oh ja.. die aktuelle Lage is natürlich sowas von beschissen für die aktuelle Lage.. hatte damals nicht mal Lust zu zocken.. ich hab damals einfach den Motorradführerschein gemacht, dadurch neue Leute kennengelernt und wie ich finde ein cooles neues Hobby, das auch alleine Spaß macht :-)
 
Oh ja.. die aktuelle Lage is natürlich sowas von beschissen für die aktuelle Lage.. hatte damals nicht mal Lust zu zocken.. ich hab damals einfach den Motorradführerschein gemacht, dadurch neue Leute kennengelernt und wie ich finde ein cooles neues Hobby, das auch alleine Spaß macht :)

Das Problem hatte ich im September auch. An den Tagen, an denen kein Training war, lag ich abends auf der Couch und hab nur noch über die aktuelle Situation nachgedacht. Da ich schon ahnte, dass im November aufgrund Corona nichts mit Fußball sein wird und Dezember und Januar sowieso Winterpause ist, hab ich auch gemerkt, dass ich ein Hobby brauche, welches ich zuhause alleine ausüben und mich voll darauf konzentrieren kann.

Zocken ging gar nicht, auch Filme oder Serien schauen ging nicht, konnte mich keine 5 Minuten darauf konzentrieren.

Hab dann entschieden, Gitarren spielen zu lernen! Das wollte ich vor Jahren schon, hab es aber immer wieder verworfen. Meine Ex und ihre ganze Familie sind mega musikalisch, alle spielen Gitarre und sie und ihr Vater auch noch Klavier. Das hat mich immer fasziniert und ich hab ihr immer total gern zugehört.

Deshalb hab ich mich jetzt entschieden Gitarre zu lernen. Macht mir Spaß und ich kann mich da voll drauf konzentrieren. Außerdem nimm ich auch noch Unterricht und der darf sogar im Lockdown stattfinden, so hab ich wenigstens einen Abend in der Woche einen Termin.
 
Ich bin leider auch wieder Solo. :(


Insgesamt ist das voll schade. Ich mochte die Frau echt, und dass sie Schluss mit mir gemacht hat, für mich aus heiterem Himmel, ist schon schmerzhaft. Ich habe es echt nicht kommen sehen.

Wir waren jetzt auch noch nicht sooo~ lange zusammen, aber imo haben wir uns richtig gut verstanden. Wir haben sehr viel zusammen unternommen, sehr viel Quality-Time gehabt. Es war unkompliziert und absolut stressfrei. Sie kam auch super mit meinem Hund klar, zockte selber auch mit, war zudem auch sehr eigenständig und absolut pflegeleicht. Klar, es war nicht alles perfekt, aber das war jetzt, für mich, kein größeres Problem. Niemand ist perfekt.

Rückwirkend muss ich es leider so sehen: Sie war arbeitslos, als ich sie kennen gelernt hatte, d.h. sie hatte genug Zeit für sich, ihre Hobbies, ihre sozialen Kontakte und eben auch die Beziehung. Ich weiß nicht, ob sie schon viele längerfristige Beziehungen hatte, aber solange sie kein Zeitproblem hatte, musste sie auch nicht priorisieren oder sich einschränken.

Ich denke, ihre Probleme begannen, als sie wusste, dass sie zum Tag X wieder einen festen Job antreten würde. Und mit dem Zeitproblem folgte ein Priorisieurngsproblem.

Sie beklagte schlussendlich zum Beispiel, dass wir nicht genug gemeinsame Interessen hätten. Sie ein schlechtes Gewissen habe, wenn sie ihren Hobbies nachgehe und mich also nicht trifft und man sich, nach der Anfangszeit, auch gar nicht so viel zu erzählen habe. Das sind alles Sachverhalte, die wir noch nie vorher problematisiert hatten.

Nunja, bitter ist für mich zum einen a) dass es für mich alles lösbare Probleme sind, wenn man sich denn zusammen hinsetzt und einen Plan macht und b) sie mein Angebot leider auch nie angenommen hat, frühzeitig und nicht kurz vor den ersten Trennungsgefühlen über Probleme zu sprechen, so dass man das proaktiv und nicht reaktionär angehen muss. Ich hab doch ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des anderen! Ich konnte ihr irgendwie nicht vermitteln, dass das mit mir geht. Sie ist sicher auch der Überzeugung, dass man entweder zueinander passt, oder eben nicht. Da sind wir vielleicht grundverschieden.

Ich bin mir sicher, dass wir es geschafft hätten, die richtige Balance zu finden: Ich mit meinem Anspruch sie 1-2 Mal sie Woche zu sehen (Ansonsten muss ich ja keine Beziehung führen) und für sie, dass sie viel Zeit bekommt, um sich an ihren Job zu gewöhnen und ihren Interessen nachzugehen.

Leider wollte sie sich, aus meiner Sicht, auf keinerlei Kompromiss einlassen und sich auch nicht weiter auf die Beziehung, die wohl eher störend, als erfüllend zu diesem Zeitpunkt wirkte, einlassen. Es ist auch schwierig für den Partner, wenn er das Memo nicht erhält. Sie sagte zwar vor einer Woche, dass sie nervös wäre, weil sie nicht weiß, wie sich das entwickelt, wenn man einen Job integrieren muss. Aber ich hatte das eigentlich ganz locker genommen und ihr auch versichert, dass ich ihr alle Zeit der Welt gönne, um sich da reinzufuchsen. Sie solle sich doch einfach melden, wenn sie sich die Zeit nehmen kann, ich wollte sie absichtlich nicht auf etwas festlegen.
Geholfen hat es leider nicht. Aus meiner Sicht gab es aber auch gar keine Zeit, dass wirklich ein Problem hätte entstehen können. Am Montag war ihr erster Tag, am Donnerstag hat sie sich von mir getrennt! Gesehen hatte ich sie am Dienstag. Das Wochenende vorher, waren wir verabredet. Das hatte sie abgesagt, und den Dienstag selbst vorgeschlagen.

Ich hab ihr noch angboten die Sache einfach ruhiger angehen zu können, so dass sie sich da keinen unnötigen Druck aufbauen muss, aber darauf kam dann keine Reaktion mehr. Ich denke auch nicht, dass eine kommt. Jedenfalls, habe ich alles unternommen, um die Sache noch konstruktiv zu lösen: Vorschläge gemacht, welche gemeinsamen Hobbies man noch ausprobieren kann, beschrieben, was mir an der Kommunikation schwierig fällt (zum Beispiel, dass sie mich aus einigen ihrer Lebensbereiche ausschließt, aber auch keine neuen ausprobieren möchte) etc etc. An meiner Bereitschaft scheiterte es mit Sicherheit nicht.

Vielleicht war ich emotional auch wesentlich mehr commited, als sie es jemals gewesen ist, jedenfalls fiel es ihr ja augenscheinlich relativ leicht, in einem Zeitrahmen von 2 Wochen sich davon zu lösen und die Sache für sich abzuhaken. Das wundert mich. Wenn es so gut und, aus meiner Perspektive gesehen, auch innig von statten geht, kann man da alle Gefühle da in zwei Wochen abtöten? Ich wundere mich schon, ob sie noch darüber nachdenkt, oder es verdrängt hat und mit ihren Gedanken schon wieder komplett auf die Zukunft ausgerichtet ist? Vielleicht hat sie ja auch einfach einen kennengelernt, der noch besser zu ihr passte, weswegen sie mich nur noch als lästig empfand? Ich werde es nicht erfahren.

Ich steh jetz ein wenig im Regen, weil ich auch weiß, dass der Großteil der Frauen da draußen nicht wirklich zu meinen Bedürfnissen passt. Und wieder von vorne anfangen, daten, kennenlernen, Alltag aufbauen....es ist anstrengend. Ich glaube, ich bin da momentan, durch meine schlechten Erfahrungen, auch aus dem letzten Jahr, wo eine langjährige Beziehung kaputt gegangen ist, einfach ausgebrannt.
 
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Ich bin leider auch wieder Solo. :(


Insgesamt ist das voll schade. Ich mochte die Frau echt, und dass sie Schluss mit mir gemacht hat, für mich aus heiterem Himmel, ist schon schmerzhaft. Ich habe es echt nicht kommen sehen.

Wir waren jetzt auch noch nicht sooo~ lange zusammen, aber imo haben wir uns richtig gut verstanden. Wir haben sehr viel zusammen unternommen, sehr viel Quality-Time gehabt. Es war unkompliziert und absolut stressfrei. Sie kam auch super mit meinem Hund klar, zockte selber auch mit, war zudem auch sehr eigenständig und absolut pflegeleicht. Klar, es war nicht alles perfekt, aber das war jetzt, für mich, kein größeres Problem. Niemand ist perfekt.

Rückwirkend muss ich es leider so sehen: Sie war arbeitslos, als ich sie kennen gelernt hatte, d.h. sie hatte genug Zeit für sich, ihre Hobbies, ihre sozialen Kontakte und eben auch die Beziehung. Ich weiß nicht, ob sie schon viele längerfristige Beziehungen hatte, aber solange sie kein Zeitproblem hatte, musste sie auch nicht priorisieren oder sich einschränken.

Ich denke, ihre Probleme begannen, als sie wusste, dass sie zum Tag X wieder einen festen Job antreten würde. Und mit dem Zeitproblem folgte ein Priorisieurngsproblem.

Sie beklagte schlussendlich zum Beispiel, dass wir nicht genug gemeinsame Interessen hätten. Sie ein schlechtes Gewissen habe, wenn sie ihren Hobbies nachgehe und mich also nicht trifft und man sich, nach der Anfangszeit, auch gar nicht so viel zu erzählen habe. Das sind alles Sachverhalte, die wir noch nie vorher problematisiert hatten.

Nunja, bitter ist für mich zum einen a) dass es für mich alles lösbare Probleme sind, wenn man sich denn zusammen hinsetzt und einen Plan macht und b) sie mein Angebot leider auch nie angenommen hat, frühzeitig und nicht kurz vor den ersten Trennungsgefühlen über Probleme zu sprechen, so dass man das proaktiv und nicht reaktionär angehen muss. Ich hab doch ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des anderen! Ich konnte ihr irgendwie nicht vermitteln, dass das mit mir geht. Sie ist sicher auch der Überzeugung, dass man entweder zueinander passt, oder eben nicht. Da sind wir vielleicht grundverschieden.

Ich bin mir sicher, dass wir es geschafft hätten, die richtige Balance zu finden: Ich mit meinem Anspruch sie 1-2 Mal sie Woche zu sehen (Ansonsten muss ich ja keine Beziehung führen) und für sie, dass sie viel Zeit bekommt, um sich an ihren Job zu gewöhnen und ihren Interessen nachzugehen.

Leider wollte sie sich, aus meiner Sicht, auf keinerlei Kompromiss einlassen und sich auch nicht weiter auf die Beziehung, die wohl eher störend, als erfüllend zu diesem Zeitpunkt wirkte, einlassen. Es ist auch schwierig für den Partner, wenn er das Memo nicht erhält. Sie sagte zwar vor einer Woche, dass sie nervös wäre, weil sie nicht weiß, wie sich das entwickelt, wenn man einen Job integrieren muss. Aber ich hatte das eigentlich ganz locker genommen und ihr auch versichert, dass ich ihr alle Zeit der Welt gönne, um sich da reinzufuchsen. Sie solle sich doch einfach melden, wenn sie sich die Zeit nehmen kann, ich wollte sie absichtlich nicht auf etwas festlegen.
Geholfen hat es leider nicht. Aus meiner Sicht gab es aber auch gar keine Zeit, dass wirklich ein Problem hätte entstehen können. Am Montag war ihr erster Tag, am Donnerstag hat sie sich von mir getrennt! Gesehen hatte ich sie am Dienstag. Das Wochenende vorher, waren wir verabredet. Das hatte sie abgesagt, und den Dienstag selbst vorgeschlagen.

Ich hab ihr noch angboten die Sache einfach ruhiger angehen zu können, so dass sie sich da keinen unnötigen Druck aufbauen muss, aber darauf kam dann keine Reaktion mehr. Ich denke auch nicht, dass eine kommt. Jedenfalls, habe ich alles unternommen, um die Sache noch konstruktiv zu lösen: Vorschläge gemacht, welche gemeinsamen Hobbies man noch ausprobieren kann, beschrieben, was mir an der Kommunikation schwierig fällt (zum Beispiel, dass sie mich aus einigen ihrer Lebensbereiche ausschließt, aber auch keine neuen ausprobieren möchte) etc etc. An meiner Bereitschaft scheiterte es mit Sicherheit nicht.

Vielleicht war ich emotional auch wesentlich mehr commited, als sie es jemals gewesen ist, jedenfalls fiel es ihr ja augenscheinlich relativ leicht, in einem Zeitrahmen von 2 Wochen sich davon zu lösen und die Sache für sich abzuhaken. Das wundert mich. Wenn es so gut und, aus meiner Perspektive gesehen, auch innig von statten geht, kann man da alle Gefühle da in zwei Wochen abtöten? Ich wundere mich schon, ob sie noch darüber nachdenkt, oder es verdrängt hat und mit ihren Gedanken schon wieder komplett auf die Zukunft ausgerichtet ist? Vielleicht hat sie ja auch einfach einen kennengelernt, der noch besser zu ihr passte, weswegen sie mich nur noch als lästig empfand? Ich werde es nicht erfahren.

Ich steh jetz ein wenig im Regen, weil ich auch weiß, dass der Großteil der Frauen da draußen nicht wirklich zu meinen Bedürfnissen passt. Und wieder von vorne anfangen, daten, kennenlernen, Alltag aufbauen....es ist anstrengend. Ich glaube, ich bin da momentan, durch meine schlechten Erfahrungen, auch aus dem letzten Jahr, wo eine langjährige Beziehung kaputt gegangen ist, einfach ausgebrannt.

Tut mir sehr leid für dich :( Versuch dennoch weiterhin optimistisch zu sein und nicht in ein Loch zu fallen. Ist zwar eine Floskel, aber auf Regen folgt auch immer wieder Sonnenschein. Fühl dich gedrückt und alles Gute!
 
Ich bin leider auch wieder Solo. :(
Tut mir auch leid für dich. Kopf hoch.
Wir waren jetzt auch noch nicht sooo~ lange zusammen, aber imo haben wir uns richtig gut verstanden. Wir haben sehr viel zusammen unternommen, sehr viel Quality-Time gehabt. Es war unkompliziert und absolut stressfrei.
Was heißt denn nicht sooo lange?
Nach deinen Schilderungen klang das aber alles noch ziemlich frisch und unbefangen.
Ich weiß nicht, ob sie schon viele längerfristige Beziehungen hatte, aber solange sie kein Zeitproblem hatte, musste sie auch nicht priorisieren oder sich einschränken.
Insbesondere die Äußerung klingt für mich so, dass ihr noch nicht auf einer tieferen Ebene miteinander geredet habt.
Und ganz ehrlich, wenig Zeit ist kein Grund keine Beziehung zu haben. Das klappt bei Millionen Menschen ganz gut. Es sei denn, der neue Job ist woanders und man müsste eine Fernbeziehung führen. Dann könnte es für einige schwieriger werden.
Leider wollte sie sich, aus meiner Sicht, auf keinerlei Kompromiss einlassen und sich auch nicht weiter auf die Beziehung, die wohl eher störend, als erfüllend zu diesem Zeitpunkt wirkte, einlassen.
Für mich klingt das alles so, als ob du für sie lediglich ein Zeitvertreib warst. Sie hatte viel Zeit und wollte Spaß ohne wirklich Interesse an einer längerfristigen Beziehung zu haben.

Hak sie ab und denk nicht weiter darüber nach.
Ich steh jetz ein wenig im Regen, weil ich auch weiß, dass der Großteil der Frauen da draußen nicht wirklich zu meinen Bedürfnissen passt. Und wieder von vorne anfangen, daten, kennenlernen, Alltag aufbauen....es ist anstrengend. Ich glaube, ich bin da momentan, durch meine schlechten Erfahrungen, auch aus dem letzten Jahr, wo eine langjährige Beziehung kaputt gegangen ist, einfach ausgebrannt.
Die richtige Frau findest du wahrscheinlich eh nicht indem du krampfhaft nach ihr suchst. Ich habe bei mir und im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, dass die meisten dauerhaften Beziehungen eher durch Zufall entstehen, wenn man eben nicht aktiv danach sucht. Natürlich muss man dem Glück etwas auf die Sprünge helfen und viel Kontakt zu anderen Frauen haben. Sei es bei Hobbies, auf der Arbeit, im Bekanntenkreis, oder ähnlichem.

Lass dir Zeit. Nichts überstürzen. Jetzt dank Corona ist das eh alles etwas schwieriger. Nächstes Jahr gibt es aber bestimmt wieder mehr Gelegenheiten neu durchzustarten.
 
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