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PS4 Euer Fazit: Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2? (Spoiler Gefahr)

Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, ich versuche mal, meine Gedanken irgendwie strukturiert niederzuschreiben.

Ich fang mal mit dem einfachsten Punkt an: der Optik.
Es ist ohne Zweifel wahrscheinlich das schönste SPiel, das meine Augen jemals erblickt haben. Aus Art Design Perspektive macht imo Naughty DOg niemand etwas vor. Der Detailgrad, die Technik, die Animationen und jeder einzelner Aspekt sind schon fast unverschämt luxuriös.
Wenn man weiß, wohin man schauen muss, sieht man natürlich die Kanten, die Kompromisse, die eingegangen werden mussten, um dieses Gesamtpaket zu schnüren. So sind die Shadow Maps an vielen Stellen schon recht nah an der Kamera richtig, richtig niedrig aufgelöst. Das SPiel hat recht viele Load Gates, die einem den Weg nach hinten versperren, da der nächste Levelabschnitt geladen werden musste. Und das realistische Lighting ist erkauft, indem quasi alles außer die eigene Taschenlampe pre-baked ist. Zwar mit einem richtig guten Detailgrad, was Global Illumination angeht, aber trotzdem statisch - was natürlich Einfluss auf die Levelgeometrie haben muss, die ebenfalls statisch ist.

Das Gameplay ist imo echt spaßig und hat sich über die über 30 Stunden bei mir nicht abgenutzt. Die Möglichkeiten sind reichhaltig, Stealth ist zweckmäßig, aber spaßiger sind imo Encounter mit Menschen, wenn man sie nach ein paar einfachen Stealth-Opfern offen angreift.
Trotz der soliden Ausführung ist das aber der Bereich, der am wenigsten heraussticht.

Kommen wir zum Kern der Sache: Story, Plot und Charakterentwicklung.
Diese drei Aspekte muss man getrennt betrachten. Der Plot ist ein recht simpler Rache-Plot in der Zombieapokalypse. Wenn man das so runterbricht, nicht viel besonderes. ABER: IMO ist es nicht zulässig, das so runterzubrechen, da das nicht der Kern des Spiels ist.
Dem kommen wir schon näher, wenn wir die Story und deren Erzählweise betrachten. Hier sind die ZOmbies egal, da es um die Leidenswege zweier Charaktere geht, die zuerst unterschiedlich erscheinen und der SPieler denkt, man hat Protagonist und Antagonist. Diese Sichtweise wird dann aber durch den Protagonistenwechsel aufgelöst. Die Story beleuchtet also beide Seiten inklusive vieler Nebencharaktere sehr genau. Props an Naughty Dog, einen so krassen Cliffhanger komplett anders zu nutzen, als man es in normaleren Erzäühlstrukturen gewohnt ist. Nicht als Instrument, die Spannung zu erhöhen, sondern als Stopp-Punkt, die Story auf Start zu setzen und eine andere Perspektive zu erleben. Und zwar nicht nur eine, sondern die des Hass-Gegners.
Und hier kommt die dritte Ebene ins Spiel: Die Charakterentwicklung. HIer liegt die wahre Genialität des SPiels begraben: Das Spiel bietet nicht nur für alle relevanten Charaktere eine nachvollziehbare, intim erzählte und teilweise schmerzhaft mitanzusehende Entwicklung. Darüber hinaus bezieht es den Spieler als Komplizen des Charakters ein und bringt einen dazu, bereits dargelegte Fakten aus komplett anderen - zu Beginn des SPiels nach Joels Ermordnung undenkbaren - Blickwinkeln zu betrachten.
Kern der Charakterentwicklung ist Rachsucht, Empathie und die Akzeptanz von Verlust. Indem man den brutalen Mord an Joel mitansehen muss, wird man schmerzhaft schnell in Ellies Schuhe geschleudert, nur um dann gezeigt zu bekommen, wie verzerrt Fakten aussehen können, wenn man sie einseitig betrachtet.
Ellie wird zunehmend charakterlich hässlich, aber trotzdem wird man als Spieler wieder und wieder gezwungen, Dinge zu machen, die einen erschaudern lassen. Mit dem Höhepunkt des Endkampfes. HIer hab ich wirklich gelitten, ich hatte nen Kloß im Hals und wollte nicht mehr weitermachen. Aber genau DAS macht das Spiel hier eifnach so gut. Nachdem beide Seiten beleuchtet wurden, nachdem Abby als sympathischer Mensch mit mehr als nachvollziehbaren Motiven vorgestellt wurde, wird man gezwungen, ihr als Ellie das Messer in die Brust zu drücken. Ich hab hier wirklich gezittert und musste mich zwingen, den Knopf zu drücken.
Und ich kann nciht verstehen, wie manche Leute denken, dass Abbys Part rangetackert wirkt oder den Eindruck eines DLC erweckt. IMO ist die DIchotomie zwischen Ellie und Abby ZENTRALER Dreh- und Angelpunkt des kompletten Spiels. Ohne dieses Element des Gameplays und der Story wäre das Spiel ein komplett anderes. Ich würde fast schon wetten, dass dieser Perspektivwechsel ganz am Anfang des Gamedesigns stand wenn nicht sogar die Ursprungsidee von Neil Druckmann für die Motivation, einen zweiten Teil zu schreiben, war.

Das Ende war auch konsequent, unkonventionell und imo sehr gut. Das Thema Rachsucht und deren Auswirkungen wurden bei beiden Charakteren zu Ende gebracht. Während Abby früher gelernt hat, dass Rache einen selbst zerfrisst - teils durch ihren Charakter bedingt, aber auch durch Lev und dem damit erzwungenen Perspektivwechsel von Abby beschleunigt - ist Ellie hier schon über die Klippe gesprungen. Hier reicht ein Trigger von Tommy (dem Arschloch), um alles aufzugeben, ihre Familie zu verlieren und auf eine sinnlose Suche zu gehen - die aber am Ende Abbys Leben rettet. Ohne Ellie wäre Abby am Pfahl gestorben. Erst einen Millimeter vor dem endgültigen Kippen in den Hass stoppt sie und sieht die SInnlosigkeit ihres Handelns - nachdem sie alles verloren hat. Nicht mal mehr das Erbe von Joel in Form der Gitarre kann sie noch nutzen. Auch das SO eine tolle Stelle, als man If I Were to Lose You spielen muss und es nicht mehr funktionieren kann.


Last of Us 2 ist für mich ein Meilenstein der VIdeospielgeschichte. Es erzählt eine intime Geschichte mit Methoden, die NUR Videospiele bieten können. Dabei werden Charaktere sehr erwachsen, vielseitig und nachdenklich stimmend gezeigt und über die (imo zu keiner Stelle zu lange gehenden) 30+ Stunden ausgebaut. Naughty Dog sind und bleiben einer der großten Namen der Branche, die die Spielewelt in neue Gebiete führt.
Es ist auf fast allen Ebenen einen Schritt weiter als fast alle anderen Spiele und Studios und für mich momentan tatsächlich auf dem Podest der besten Spiele aller Zeiten.
 
Mit dem Höhepunkt des Endkampfes. HIer hab ich wirklich gelitten, ich hatte nen Kloß im Hals und wollte nicht mehr weitermachen. Aber genau DAS macht das Spiel hier eifnach so gut. Nachdem beide Seiten beleuchtet wurden, nachdem Abby als sympathischer Mensch mit mehr als nachvollziehbaren Motiven vorgestellt wurde, wird man gezwungen, ihr als Ellie das Messer in die Brust zu drücken. Ich hab hier wirklich gezittert und musste mich zwingen, den Knopf zu drücken.
Komisch, ich hab die Tasten gehämmert als gäb es kein Morgen, in der Hoffnung, diese Bitch abschlachten zu können, bevor das Spiel mir seine komische Moral aufzwingt... welche auch immer das sein soll. "Gib auf, wenn du unmittelbar vor dem Ziel stehst!" ? :D Keine Ahnung. Schleierhaft, wie man Abby mögen kann, aber gut. Wahrscheinlich sind mir nur ihre Titten zu klein. ;)
 
Ich muss aber eine Sache sagen. Naughty Doghätte einfach Last of Us reloaded machen können. Zweiter Road Trip mit Joel. Hätten im Vorfeld wahrscheinlich viele gewollt, sowie sie Max Payne 3 in New York gewollt hätten. Und das Spiel wäre wahrscheinlich immer noch sehr gut gewesen, aber: Es wäre wohl nicht so erinnerungswürdig gewesen. Es wäre nur Teil 1 nochmal in hübscher geworden. Das hätte für gute Wertungen und zufrieden Fans gereicht. Aber während Teil 1 auch 7 Jahre nach Release gefeiert wurde, hätte in 2 Monaten niemand mehr über Teil 2 gesprochen. Dass Naughty Dog den Blitz zwei Mal zum Einschlag bringen konnten, ist ihren mutigen Entscheidungen zu verdanken. Denn Teil 2 dürfte mindestens genauso in die Geschichte des Mediums eingehen wie Teil 1. Gelungen finde ich nach wie vor nicht alles, aber die Leistung und den Mut bewundere ich schon.
 
Nach 31 Stunden laufen jetzt die Credits über den Bildschirm.

Hammer GAME, da gibt es nichts auszusetzen, aber das Ende fand ich im Verhältnis zum Rest des Spiels irgendwie enttäuschend.
Abby fährt mit dem Jungen weg, und Ellie ist allein. Ende...Keine Ahnung aber da hätte ich mir was anderes oder mehr gewünscht.

Dennoch ein Meilenstein. Danke ND
 
Komisch, ich hab die Tasten gehämmert als gäb es kein Morgen, in der Hoffnung, diese Bitch abschlachten zu können, bevor das Spiel mir seine komische Moral aufzwingt... welche auch immer das sein soll. "Gib auf, wenn du unmittelbar vor dem Ziel stehst!" ? :D Keine Ahnung. Schleierhaft, wie man Abby mögen kann, aber gut. Wahrscheinlich sind mir nur ihre Titten zu klein. ;)
Wow.
Einfach nur wow.
Abby ist quasi einfach die bessere Version von Elli. Sie hinterfragt und lernte halt aus ihrem Handeln. Während Elli ein kleines dummes Gör ist.
:p

Edit: warte du trollst doch bestimmt oder?
 
Wow.
Einfach nur wow.
Abby ist quasi einfach die bessere Version von Elli. Sie hinterfragt und lernte halt aus ihrem Handeln. Während Elli ein kleines dummes Gör ist.
:p
Was? Hast du die Namen verwechselt? Es ist genau umgekehrt. Ellie lernt und verändert sich. Abby ist eine eiskalte Mörderin und interessiert sich während der ganzen Story keinen Rattenschiss um Ellie oder Joel. Ellie tötet fast nur aus Notwehr (Gameplay ausgenommen) und fühlt sich auch noch mies danach. Abby mordet brutal vor den Augen von Bruder und Tochter, zieht 7 oder 8 ihrer Freunde mit rein (die das allesamt mit dem Leben bezahlen), klopft sich anschließend auf die Schulter und verrät ihre eigene Fraktion bei der ersten kleinsten Gelegenheit. Am Ende will Ellie die schwangere Dina vor Ellies Augen töten und freut sich da noch drüber, bis Lev sie abhält. EXAKT die gleiche Situation wie bei Joel. Abby ist dabei, eine Liebe von Ellie zu töten während Ellie hilflos zu sieht. Wo hat Abby bitte was gelernt? Wo hat sie was hinterfragt?
 
Wow.
Einfach nur wow.
Abby ist quasi einfach die bessere Version von Elli. Sie hinterfragt und lernte halt aus ihrem Handeln. Während Elli ein kleines dummes Gör ist.
:p

Edit: warte du trollst doch bestimmt oder?
Jap. Ich versteh auch nicht so ganz, wie man zu einem anderen Schluss kommen kann...

Ellie ist so hasszerfressen und innerlich so hässlich geworden.
 
Was? Hast du die Namen verwechselt? Es ist genau umgekehrt. Ellie lernt und verändert sich. Abby ist eine eiskalte Mörderin und interessiert sich während der ganzen Story keinen Rattenschiss um Ellie oder Joel. Ellie tötet fast nur aus Notwehr (Gameplay ausgenommen) und fühlt sich auch noch mies danach. Abby mordet brutal vor den Augen von Bruder und Tochter, zieht 7 oder 8 ihrer Freunde mit rein (die das allesamt mit dem Leben bezahlen), klopft sich anschließend auf die Schulter und verrät ihre eigene Fraktion bei der ersten kleinsten Gelegenheit. Am Ende will Ellie die schwangere Dina vor Ellies Augen töten und freut sich da noch drüber, bis Lev sie abhält. EXAKT die gleiche Situation wie bei Joel. Abby ist dabei, eine Liebe von Ellie zu töten während Ellie hilflos zu sieht. Wo hat Abby bitte was gelernt? Wo hat sie was hinterfragt?
Ehm okay. Du hast dann wohl ein anderes Spiel gespielt oder halt Abbys Abschnitt nicht.
Abby weiß sehr wohl was sie getan hat und dass ihr das nicht gebracht hat, was sie wollte und sucht Redemption.
Elli ist hasserfüllt, egoistisch und tötet Unschuldige (foltert) und hinterfragt sich kein Stück. Verlässt dann nochmal ihre Familie, weil sie nicht los lassen kann. Da war leider nix.
Rache ist immer eine Einbahnstraße, Abby wollte raus, Elli ist weiter gerade aus gefahren.
 
Hab das Spiel zweimal durch, danke, und hasserfüllt ist wohl eher die Frau, die 4 Jahre ihre Posse zusammen stellt und jagt nach einem alten Mann macht und ihn tötet, nachdem er ihr das Leben gerettet hat. Wo hab ich denn was Falsches gesagt? Abby ist die, die Rache eiskalt durch gezogen hat, Ellie hat davon abgelassen und Abby sowie Lev das Leben gerettet. Wenn Abby raus wollte, hätt sie vielleicht aus Jackson bleiben sollen. Ist außerdem simpel zu sagen, ich will raus aus dem Weg der Rache, NACHDEM man brutal Rache genommen hat. Fuck Abby. Und Fuck Owen, Gott, ging mir der Laberheinie auf den Sack.
 
Hab das Spiel zweimal durch, danke, und hasserfüllt ist wohl eher die Frau, die 4 Jahre ihre Posse zusammen stellt und jagt nach einem alten Mann macht und ihn tötet, nachdem er ihr das Leben gerettet hat. Wo hab ich denn was Falsches gesagt? Abby ist die, die Rache eiskalt durch gezogen hat, Ellie hat davon abgelassen und Abby sowie Lev das Leben gerettet. Wenn Abby raus wollte, hätt sie vielleicht aus Jackson bleiben sollen. Ist außerdem simpel zu sagen, ich will raus aus dem Weg der Rache, NACHDEM man brutal Rache genommen hat. Fuck Abby. Und Fuck Owen, Gott, ging mir der Laberheinie auf den Sack.
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100% agreed! Genau so habe Ich mich auch gefühlt und genau das gleiche sehe ich in diesem Meisterwerk. :liebe:

(generell nen ziemlich guter Kanal)
Top! Beschreibt das Spiel echt gut! Danke dafür! :)
 
Ehm okay. Du hast dann wohl ein anderes Spiel gespielt oder halt Abbys Abschnitt nicht.
Abby weiß sehr wohl was sie getan hat und dass ihr das nicht gebracht hat, was sie wollte und sucht Redemption.
Elli ist hasserfüllt, egoistisch und tötet Unschuldige (foltert) und hinterfragt sich kein Stück. Verlässt dann nochmal ihre Familie, weil sie nicht los lassen kann. Da war leider nix.
Rache ist immer eine Einbahnstraße, Abby wollte raus, Elli ist weiter gerade aus gefahren.
Ich fand den Schluss ziemlich prägnant, krass, denn hier bekommen wir Spieler abschließend die Lehre mitgegeben, dass Hass und Rache nichts bringen und einen wortwörtlich selbst zerstören. Im gesamten Spiel haben wir Musik bzw. die Gitarre als wiederkehrendes Merkmal und als Verbindung von Elli und Joel. In der letzten spielbaren Szene kann man wegen der zwei fehlenden Finger, sie sie im Endkampf mit Abby verlor, die Akkorde nicht mehr greifen, während man Joel vor der Veranda sieht, wie er das Lied fehlerfrei spielt. Elli unterscheidet sich nun komplett von Joel, und in der letzten Szene stellt sie die Gitarre in die Ecke und verlässt die gemeinsame, friedliche und nun verlassene Farm, die sie vor ihrem Feldzug mit Dina (und dem Baby) berwirtschaftete.

Das ist ein kompletter Bruch und steht sinnbildlich dafür, dass sie durch ihre sinnlose Rache nun alles verloren hat. Sogar die Musik als Verknüpfung zu Joel.
 
Was für ein krasses Spiel. Die Kritik an Abby kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Ich fand den Perspektivwechsel großartig und auch die Entwicklung Abbys komplett nachvollziehbar.
Ok, aber nochmal. Welche Entwicklung? Abby zu Beginn: Tötet Ellie Vater vor ihren Augen. Abby zum Schluss: Ist im Begriff, Ellies Frau vor ihren Augen zu töten. Zwischendrin: Abby verrät ihre eigene Fraktion.

Ich wüsst auch nicht, was Ellie verloren haben soll. Ellies Freunde leben alle noch, im Gegensatz zu Abbys. :D Ellie hat nie gegen ihre eigene Gruppe gekämpft, im Gegensatz zu Abby. Ellie hat eine Heimat, zu der sie zurück kehren kann, im Gegensatz zu Abby.

Und für die Lehre, dass Hass und Rache nicht viel bringen, sorry, dafür hätt ich das Spiel nicht gebraucht. Das Konzept ist mir seit über 30 Jahren klar und wurde in anderen Medien auch schon besser präsentiert.
 
Ok, aber nochmal. Welche Entwicklung? Abby zu Beginn: Tötet Ellie Vater vor ihren Augen. Abby zum Schluss: Ist im Begriff, Ellies Frau vor ihren Augen zu töten. Zwischendrin: Abby verrät ihre eigene Fraktion.
Das sehe ich ganz anders. Abby und Ellie teilen doch ein recht ähnliches Schicksal, und sogar der Verlauf ist ähnlich.. "Liebe" Mädchen, die in den absoluten Horror gezogen werden und beide einen Rachefeldzug starten. Jede aufgrund ihrer Motivlagen.

Aber im Gegensatz zu Ellie nimmt Abby sogar früher eine positive Entwicklung. Sie merkt schon viel früher, dass Rache nichts bringt, obwohl ihre Motivation nach dem Mord an ihren Vater nachvollziehbar ist. Immerhin rettet sie Lev und Yara und lässt Ellie im Theater sogar gehen ("Komm mir nicht mir unter die Augen"). Ellie hingegen startet ihren zweiten Rachefeldzug, obwohl sie bereits ein friedliches neues Leben mit Dina und dem Baby gestartet hat. Wie schon Abby braucht es auch hier einen Endkampf, den sie gewinnen könnte, um zu checken, dass Rache nichts bringt.

Ich wüsst auch nicht, was Ellie verloren haben soll. Ellies Freunde leben alle noch, im Gegensatz zu Abbys. :D Ellie hat nie gegen ihre eigene Gruppe gekämpft, im Gegensatz zu Abby. Ellie hat eine Heimat, zu der sie zurück kehren kann, im Gegensatz zu Abby.
Ellie hat am Schluss nichts mehr und alles verloren. Freunde, Dina, Joel, Baby, Farm, Finger, Musik

Und für die Lehre, dass Hass und Rache nicht viel bringen, sorry, dafür hätt ich das Spiel nicht gebraucht. Das Konzept ist mir seit über 30 Jahren klar und wurde in anderen Medien auch schon besser präsentiert.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Insbesondere durch den Perspektivwechsel ist das etwas Neues. Ansonsten braucht man auch seit 30 Jahren keine Filme mehr gucken, irgendwo wiederholt sich alles.
 
Genau genommen dürfte es die Kernaussage, dass Rache sinnlos ist, ungefähr so lange geben, seit es Literatur gibt.
Genauso wie so ziemlich alle anderen moralisch motivierten Aussagen von erzählerischer Kunst.

Das macht aber die Aussage von LoU2 kein bisschen weniger valide.
Die Durchführung ist hingegen neu und etwas, das so nur in einem Videospiel möglich ist.
 
Auch wenn der Thread schon ein wenig älter ist, möchte ich noch kurz meinen Senf dazu beitragen :D

Nachdem mir nun jahrelang von TLOU vorgeschwärmt wurde, jetzt TLOU 2 erschienen ist und ein PC Port nicht zu erwarten ist habe ich mir schweren Herzens eine Konsole gekauft um die beiden Teile spielen zu können. Ich habe jetzt ca. 3 Wochen (Urlaub sei dank) an den Abenden immer mal wieder die Remastert Version von The Last Of Us nebst dem DLC und den zweiten Teil gespielt.

Kurz zu Teil eins, der war okay, für mein Empfinden wurde die Story und die emotionalen Höhen und Tiefen aber überhyped dargestellt. Das Spiel ist technisch okay, auch wenn ich die Kämpfe als Konsolenneuling mit dem Controler gehasst habe. Die Story ist auch okay, aber mir fehlten die ruhigeren Momente zwischen Joel und Ellie in denen so die Stimmung aus dem Spiel auf den Spieler überspringen kann. Zwei Momente fand ich herausragend, am Anfang der leider sehr schnelle Tod von Joels leiblicher Tochter und Ellies Aussage ganz zum Schluss wo sie Joel erzählt das sie und ihre Freundin (aus dem DLC) sich eigentlich geschworen hatten zusammen zu sterben, das jetzt x Monate her ist und sie (Ellie) immer noch darauf wartet. Solche Worte aus dem Mund eines vierzehnjährigen Mädchens fand ich krass. Da war kurz ein Kloß im Hals :D von solchen starken Augenblicken hätte ich gerne mehr gehabt. Der Rest sind mehr oder weniger gut inszenierte Kämpfe und die Welt lebt davon, dass man die Hinterlassenschaften der Nachwelt liest. Am besten gefallen hat mir der Winterabschnitt mit dem „Kannibalendorf“, der fängt langsam an und steigert sich an Intensität deutlich mit einem perfekten Wechselspiel zwischen den zu spielenden Charakteren.

Jetzt zu Teil zwei um den es hier hauptsächlich gehen soll. Ich habe im Vorwege alle Spoiler vermieden, wurde von den Wendungen also mehr oder weniger überrascht.

Technisch gesehen finde ich den zweiten Teil sehr gut, auch wenn die Kämpfe wieder genervt haben, aber das Leveldesign und die Detailtiefe haben das Spiel auch bei der x-ten Ruine nicht langweilig werden lassen und fangen die Stimmung einer postapokalyptischen Welt gut ein. Was mich nervt ist, dass das Spiel dem Spieler manchmal gescriptete Ereignisse vor die Füße klatscht welche die Immersion der Spielwelt ein wenig zerstören. Mann kann zwar lauschen, aber den 2 Meter Klops mit Vorschlaghammer hinter der Tür, nebst Begleitung, bekommt man erst präsentiert wenn man die Tür öffnet. Man kann zwar versuchen Kämpfe zu vermeiden, aber ab einem bestimmten Punkt zwingt einen das Spiel dann dazu, ohne das man diese Punkte vermeiden kann. Ich Empfand Ellies Kämpfe teilweise bockschwer während die welche man als Abby bestreiten kann schon fast Selbstgänger sind. Zum einen liegt das vielleicht an der massiveren Bewaffnung die Abby führt, nebst stetigem Nachschub an Munition (ohne dass man groß suchen muss) und dem Leveldesign selbst. Ellies Level sind verschachtelter, kaum lange Sichtlinien (außer im ersten Seattle Teil, der mehr oder weniger eine begrenzte Open World ist). Die Level von Abby spielen ihr und ihrer Waffenwahl in die Hand, das war das einzige an Abby´s Part den ich wirklich genießen konnte, aber dazu später mehr.

Eine Anmerkung noch zum Leveldesign bevor ich zur Story übergehe. Ich hatte wirklich gehofft, dass alle Level wie der erst Teil in Seattle aufgebaut sind. Also mehr oder weniger offene Areale in denen der Spieler die POI´s erst finden muss und auch außerhalb der Storyline Nebenschauplätze entdecken kann. Leider kommen danach nur die üblichen „Schlauchlevel“ die man von A nach B nach C durchlaufen muss um weiter zu kommen. Nicht falsch verstehen, die sind auch gut gemacht, aber eben doch geradlinig.



Story.

Im Gegensatz zu Teil eins gab es jetzt mehr Momente welche die Spielfiguren und ihre Beziehungen dem Spieler näher gebracht haben. Für mein Empfinden immer noch zu wenige, aber die Dialoge sind besser geschrieben und das Ganze wirkt runder. Gerade zum Ende hin empfand ich aber, dass einige Szenen (Kuss auf dem Fest, Joels einschreiten, Ellies wunsch Joel verzeihen zu wollen usw.) zu spät kamen. Hätte man die vor Joels Tot gehabt, hätte mich der wohl härter getroffen.



Joels Tot.

Es war schon ein mieser Schachzug das man Abby erst rettet und sie dann Joel doch umbringt. Ich hatte bis zu einem gewissen Grad gehofft es würde noch was passieren, dass Joel nicht getötet wird. Das das Ereignis vielleicht ein ähnlicher Auslöser ist wie der für den Krieg zwischen der WLF und den Seraphiten (Scars) und der Spieler in den Krieg zwischen Jackson-Gruppe und der WLF hineingezogen wird. So wurde es ein relativ simpler „Die Hard“ Racheplan und man hat sich bis zu Abby vorzuarbeiten. Beides hat was für sich, die Ironie dass mit dem ersten Aufflammen der Zivilisation der Mensch wieder Anfängt sich gegenseitig umzubringen (im großen Stil) wäre mir fast lieber gewesen, aber es ist wie es ist. Joel´s Tot hat mich aufgrund der oben beschriebenen fehlenden ganz engen Bindung aus Teil 1 nicht so hart getroffen (leider). In der Welt wird schnell gestorben und Joel war eben irgendwann dran. Ein wunder das er überhaupt so lange durchgehalten hat. Wie es passiert und durch wen ist allerdings ein starkes Stück. Das hat er nicht verdient. Hätte ich gerne mehr von ihm in Teil 2 gesehen? Ganz klares ja, aber so war es auch okay.



Ellies Entwicklung

Ich habe hier im Thread jetzt viel darüber gelesen das ND die Hauptcharaktere „zerstört“ hätte und das Ellie am Ende alles verloren hat. Das muss ich sagen empfand ich nicht so, Joel ja, der ist leider tot (dadurch aber nicht zwangsweise „zerstört“, er hat sein großes Herz behalten und das ist ihm zum Verhängnis geworden), aber Ellie nicht. Ellie begibt sich auf einen Rachfeldzug von dem sie selbst nicht ahnt wie schwer das wird und folgt zum großen Teil auch nur Tommy der dasselbe macht, nur deutlich abgründiger und intensiver, wie man den Opfern und Spuren entnehmen kann die er hinterlässt. Was ja selbst Ellie und Dina immer wieder feststellen müssen recht hart ist und zumindest Dina hinterfragt ob das wirklich Tommy war. Zuerst hatte ich Dina für eine ziemliche Aufschneiderin gehalten (vielleicht ist sie das auch), wenn Ellie sagt sie hat mal 12 Zombies getötet sagt Dina 20, wenn Ellie sagt sie hat mit 14 ihren ersten Menschen töten müssen (Teil 1) sagt Dina das sie das schon mit 10 musste usw. Da dachte ich noch wie lahm…Ellie, fall nicht auf die Alte rein, aber irgendwie wächst sie einem dann doch an´s Herz. Schön zu sehen war die Eifersucht von Ellie als Jesse mit in´s Theater kommt und er sich um Dina sorgt. Zum Ende ihrer Rache hin wird Ellie dann immer dünnhäutiger und die Gewalt hinterlässt tiefe Spuren in ihrer Seele. Aber ich muss sagen sie hat auch undankbare Gegenspieler, die selbst in die Enge gedrängt immer noch einen auf dicke Hose machen müssen und Ellie dann doch noch angreifen. In dem Fall kann ich nur sagen, hinhalten oder gegenhalten, bösen Jungs (und Mädchen) passieren böse Dinge, wenn Ellie sie dann tötet in einer „ich oder sie“ Situation ist es nicht ihre Schuld. Gut ist das sie das Ganze nicht so leicht abtut wie ich jetzt und es sie arg mitnimmt. Ich kann aber nicht erkennen dass sie dadurch „innerlich häßlich“ wird, in der Welt stecken alle bis über beide Ohren in Blut und Gedärmen. Es wird einem zwar nicht gezeigt, nicht so aufgedrängt wie die Gewalt die von Ellie ausgeht, aber die WLF Knaben sind bei weitem keine Heiligen, ganz und gar nicht und haben alle schon selbst getötet. Das sie sehr menschlich dargestellt werden ändert nichts an dem Umstand.

Aus Ellies o.g. Kommentar am Ende des 1. Teils (sie wartet immer noch auf den Tod) und die „ich will dir verzeihen Joel“ Szene wo sie meint, wenn sie sich hätte für die Menschheit opfern können hätte ihr Leben wenigstens einen Sinn, kann man ganz gut ablesen das sie ihren Platz im Leben noch sucht. Den Sinn ihres Lebens noch sucht und nach dem Tod von Joel wurde diese Lücke halt von dem Gedanken an Rache gefüllt, so richtig oder falsch das auch ist. Tommy´s Beeinflussung am Ende ist zwar mies, aber wäre Ellie „stabiler“ gewesen hätte sie die Familie vorgezogen, man merkt aber dank der guten Animationen immer noch das sie für sich im Leben noch keinen Sinn gefunden hat und versucht diese Lücke weiter durch Rache zu füllen.

Das Ende ist dann nur konsequent, sie erkennt dass Rache und der Tod von dritten keinen Verlust den man erlitten hat wieder gut machen kann. Das Dina nicht mehr auf der Farm ist empfand ich zwar als „traurig“ aber ich denke nicht das sie alles verloren hat, Dina kann genauso gut wieder in Jackson sein und vielleicht finden die zwei wieder zusammen. Wäre jedenfalls von Dina ein Armutszeugnis wenn sie, nach dem Ellie zurück ist, sie so komplett abweisen würde. Immerhin ging die „Liebe“ ganz klar von Dina aus, aber das mag nur meine Interpretation sein. Für mich ist der Verlust der Finger und der Verlust nicht mehr Gitarre spielen zu können ein Synonym für ein „Coming of Ages“ Element in dem Spiel. Ellie die zu dem Zeitpunkt ja erst achtzehn Jahre alt ist, ist erwachsen geworden. Sie kennt nun die Bedeutung von Verlust, Streit, Rache und den Konsequenzen die daraus entstehen. Im ersten Teil hat Joel noch die Entscheidungen für sie getroffen, jetzt war sie es selbst. Die Zeit der (Gitarren-)Spiele ist vorbei, Zeit sich der Realität zu stellen.


Abby

Der Abby Abschnitt hat bei mir nicht gezündet. In einem Film wäre das möglicherweise anders gewesen, ich persönlich neige aber dazu mich mit meiner Spielfigur die ich steuere zu identifiziere und empfinde Wechsel in der Regel als störend. Es gibt ja ein paar Spiele die das zelebrieren und man den weniger beliebten Part spielen muss (Nier:Automata ist so ein Fall, sogar 2x). ND´s versuche Abby sympathisch werden zu lassen weil sie die Kinder rettet, oder ihr Vater ein Zebra aus dem Stacheldrahtzaun befreit, zündet bei mir ebenfalls nicht. Das wirkt aufgesetzt. Für mich zählt, dass Abby 4 Jahre auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters ist, sich von dem Mörder retten lässt und ihn dann umbringt. Aber nicht einfach umbringt, nein sie muss ihn vorher noch derbst anschießen, Joel am Leben halten, zusammenschlagen und dann vor den Augen von Ellie umbringen. Sie selbst wird mal als „Isaacs beste Scar Killerin (oder Jägerin)“ bezeichnet und egal was sie in den drei Episoden macht, wäschen nicht das Blut von ihren Händen. Anders als bei Ellie immer wieder hat Joel sie nicht bedroht, er hat sie sogar gerettet und trotzdem sieht sie darin kein Zeichen das es einfach nur Pech war mit ihrem Vater. Der war zur falschen Zeit am falschen Ort und seien wir mal ehrlich, hätte er nicht ebenfalls einen auf dicke Hose gemacht und sich mit einem Skalpell vor eine Schrotflinte gestellt, dann würde er noch leben. So ist er den Weg allen Fleisches gegangen und wurde eingedost. Abby ist und bleibt für mich jemand der eine Revolte mitgemacht und aktiv an einem Krieg beteiligt ist. Anders als die Gruppe in Jackson betreibt die WLF aktiv die Vernichtung von (menschlichen) Gegnern und das ganze ist für sie kein Problem. Ich halte ihr mal zu gute, dass der Verrat an der WLF der Spielzeit geschuldet ist (wie der Tot von Joel auch), sonst würde die Story nicht funktionieren. Im Endeffekt mussten für ihre Dummheit all ihre Freunde sterben, das ist Strafe genug :D

Insgesamt empfand ich ihren Charakter als zu maskulin, ein wenig Empathie habe ich erst ganz am Ende für sie empfunden, aber da sieht sie auch nicht mehr so mopsig aus und hat kurze Haare, das steht ihr besser (vor dem Endkampf).



Fazit

8/10 ich hätte mir mehr ruhigere Elemente zum Charakter- und Beziehungsaufbau gewünscht, aber dafür ist das Spiel evt. auch das falsche Genre. Der Soundtrack ist bombe, wurde gleich nach dem Ende gekauft. Ich würde gerne weiteres aus der Welt von „The Last of Us“ mit Ellie erleben und finde, dass eine Fortsetzung gar nicht so schwer ist wie ND in ihrem Twitter? Beitrag skizzieren. Wenn Ellie für sich den Sinn des Lebens in ihrer Opferung sieht könnte sie selbst auf die Suche nach den „Firefly“ gehen und versuchen ihren „Beitrag“ zu einem Heilmittel zu leisten, sie könnte versuchen sich mit Dina zu vertragen, was am Ende dann möglicherweise zum großen Tritt in die Eier führt den ND so krampfhaft sucht. Wenn Ellie selbst die Wahl hat, als „Heilmittel“ herzuhalten oder bei Dina zu bleiben wie wird sie sich entscheiden…wird sie wie Joel und zieht es doch nicht durch, erkennt sie den Wert ihres Lebens oder „verlässt“ sie Dina ein zweites Mal und opfert sich für die Menschheit!? Der Charakter ist in meinen Augen nicht zerstört, er hat noch verdammt viel Potential (genauso wie die Welt von TLOU).

Wer weiß…
 
Zuletzt bearbeitet:
Den letzten Teil sehe ich ehrlich gesagt völlig anders. Keine der Optionen bietet imo genug Substanz für eine Fortsetzung und ein Zusammenfinden mit Dina ist ausgeschlossen. Sie hatte ihre Chance und in diesem Fall gibt's keine zweite.
 
Den letzten Teil sehe ich ehrlich gesagt völlig anders. Keine der Optionen bietet imo genug Substanz für eine Fortsetzung und ein Zusammenfinden mit Dina ist ausgeschlossen. Sie hatte ihre Chance und in diesem Fall gibt's keine zweite.


Ja, so sind die Ansichten verschieden.

Ich sehe in der Suche nach den Firefly´s und der von ND gewählten oder besser gesagt favorisierte technische Umsetzung ein vorhandenes Potential.

Bei Dina bin ich mir nicht so sicher ob das wirklich endgültig ist, für mich ist die Welt meist eher Grau als Schwarz oder Weiß. Vielleicht hat sie die Farm auch alleine einfach nicht halten können, als alleinerziehende Mutti das alles nebenbei zu stemmen, die Landwirtschaft, die Tiere, die Sicherheit usw. Vielleicht war es ihr auch einfach zu unsicher. In einer Welt mit Scars, WLF, Rattlern, Huntern und was da nicht noch alles an Abartigkeiten rumkreucht (um nur mal die menschlichen Gefahren zu nennen), empfand ich die Szene mit dem schlafen bei offenen Fenster schon sehr abenteuerlich. Der Zugang zum Zaun wird nur durch einen einfachen Riegel gesichert usw. Jackson hat eine riesen Mauer um sich gezogen, da sind Leute, da ist eine Gemeinschaft. Vielleicht hat Dina auch einfach nur kapiert das die Postapokalypse noch nicht reif ist für das Eremitendasein auf einer Farm, inklusive Kleinkind.

Zweite Chancen gibt´s immer.
 
durch! omg was ein ritt....
ich werd hier mal bissl reinlesen und wahrscheinlich wurde alles schon geschrieben. ich hab 10/10 bewertet, auch wenn nicht alles perfekt war.

aber alleine, dass sie es geschafft haben, dass ich gerne mit abby spiele und sie mir ans herz gewachsen ist lässt erahnen wie gut sie den perspektivwechsel vollzogen haben. das ende war für mich eine reine qual.

der platz am strand mit den zum sterben zurückgelassenen menschen und eine davon ist abby, das war richtig krass. vor allem so geil clever eine hinzustellen die aussieht wie sie früher, man denkt man erkennt sie schon von weitem....nein, es ist die fertige, ausgemergelte...mit kurzen haaren.
und dann muss ich gegen sie kämpfen, was ich überhaupt nicht wollte. ich habs probiert...man muss.

ende fand ich konsequent und gut, wobei es mich gewundert hat, dass tommy und die stadt keine rolle mehr gespielt haben.

der abschnitt mit der insel war storytechnisch wenig nachvollziehbar für mich, lev flieht von dort aber er/sie geht nochmal hin...völlig unverständlich. genau wie ellies 2 racheaktion nachdem abby sie 2x am leben gelassen hat. aber in der extremsituation evtl nachvollziehbar.

ansonsten unglaublich gutes game, klasse gameplay, tolle abwechslung, spannend und klasse flow.
manche abschnitte vll etwas zu lang, spielzeit insgesamt recht hoch für die art game. es ist ein game, dass man genießen sollte und nicht durchprügeln. hab mir schön zeit gelassen und, bis aufs ende, nie länger als ne stunde oder zwei am stück gezockt.



edit: die musikuntermalung und die technik sind übrigens absolut klasse.
 
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