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PS4 Euer Fazit: Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2? (Spoiler Gefahr)

Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Waaaait a second. Im ersten Teil konnte man problemlos ranschleichen und dann zum stealth kill ansetzen. Das war schon fast ZU einfach, wenn kein Runner in der Nähe war. Ich habe den Erstling vor wenigen Monaten 2 (!) Mal durchgespielt, bin mir relativ sicher, dass man durch ihr Echolot nicht entdeckt wurde. Jetzt muss man sie von hinten angehen, damit sie einen nicht entdecken.
 
Im ersten waren sie eine viel größere Gefahr, weil heranschleichen noch nicht einmal etwas gebracht hat?

Und wie man die Hand voll Gegner abwechslungsreich finden kann, ist mir eh ein Rätsel.
Naja, es sind halt Infizierte, deren Infizierung unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
Und es gibt Menschen und Hunde.

Wenn es jetzt noch mehr Gegnerarten gegeben hätte, hätte ich das als too much empfunden.
Je dicker und auffälliger die Gegner werden, desto mehr leidet die realistische Anmutung der Welt, empfinde zumindest ich immer so. Fand die Bloater in Teil 1 schon grenzwertig und an die Tanks und dicken Gegner in einem Uncharted mag ich schon gar nicht mehr denken...
 
Waaaait a second. Im ersten Teil konnte man problemlos ranschleichen und dann zum stealth kill ansetzen. Das war schon fast ZU einfach, wenn kein Runner in der Nähe war. Ich habe den Erstling vor wenigen Monaten 2 (!) Mal durchgespielt, bin mir relativ sicher, dass man durch ihr Echolot nicht entdeckt wurde. Jetzt muss man sie von hinten angehen, damit sie einen nicht entdecken.

Das stimmt nicht. Zum einen konnte man Clicker nur mit den sehr begrenzten Shivs leise ausschalten. Zum anderen hatten die Clicker auch im ersten Teil schon das Echolot. Das ist der zentrale Aspekt des Gegners.

Auf hohen Schwierigkeitsgraden war es viel schwerer an die Gegner zu kommen. Erst mit dem Bogen hatte man eine gute Option Clicker zu beseitigen. Allgemein gab es sehr viel weniger Ressourcen als in Part 2. Und hier hat man x Waffen mit leiser Munition und die meisten sind zielgenau im Gegensatz zum Bogen des ersten Teils.
 
Das stimmt nicht. Zum einen konnte man Clicker nur mit den sehr begrenzten Shivs leise ausschalten. Zum anderen hatten die Clicker auch im ersten Teil schon das Echolot. Das ist der zentrale Aspekt des Gegners.

Also als "sehr begrenzt" habe ich die Shivs nie wahrgenommen. Aber die Nummer mit dem Echolot kann schon sein - es ist mir aber exakt nie aufgefallen.

-> Ich spiele Games aber auch nie über mittlerem Schwierigkeitsgrad.
 
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100% agreed! Genau so habe Ich mich auch gefühlt und genau das gleiche sehe ich in diesem Meisterwerk. :liebe:

(generell nen ziemlich guter Kanal)

Fantastisches (Video-)Review.
 
Also als "sehr begrenzt" habe ich die Shivs nie wahrgenommen. Aber die Nummer mit dem Echolot kann schon sein - es ist mir aber exakt nie aufgefallen.

Dann hast du auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad gespielt. Auf Survivor hast du wahrscheinlich kaum zehn Shivs im ganzen Spiel und das ist auch noch der Schlüssel für die verschlossenen Türen. Auch war es ab Hard fast unmöglich sich auch mit Shiv an Clicker zu schleichen. Die gängige Art ist es Laufrouten vorherzusehen und dann den Clicker vorbeilaufen zu lassen, weil sie Bewegung brauchen für die Erkennung. Ab dem Bogen wurde es dann etwas einfacher, wobei man selbst dann vorbeischleichen musste und niemals genug Munition für alle Clicker hatte.

Ich habe TLoU an die 10 Mal durchgespielt inklusive Survivor und Grounded. Wobei selbst auf Normal die Shivs selten waren und man sowieso nur zwei oder drei Stück gleichzeitig haben konnte und sie auch noch die einzige Verteidigung im Nahkampf gegen Clicker waren und viele Encounter bereits mehr Clicker beinhalteten.
 
Yoah, ich spiel nix über mittel. Drunter habe ich das Gefühl es mir leichter zu machen als es sein muss, drüber habe ich... naja, gegenteiliges Gefühl :O_o:

Ich sehe es aber auch nie als Notwendigkeit an, alle Gegner umzumurksen. Ich bin völlig d'accord damit, vorbeizuschleichen und die Viecher ihren Hobbys zu überlassen.
 
Vielleicht noch zur Klärung. Man konnte Shivs 2-3x benutzen, dann waren sie kaputt. Und sie waren komplett kaputt, wenn man damit eine Tür aufgebrochen hat. Ich persönlich mochte diese Art des Ressourcenmanagements im ersten Teil sehr und finde etwas schade, dass der Survival Aspekt etwas heruntergeschraubt wurde. Ich hoffe sehr, dass Grounded nachgereicht wird als DLC, wo das wieder dominanter wird. Habe jetzt den dritten Durchgang auf Survivor gestartet und hier hat man sogar den Listen Mode immer noch und Ressourcen sind auch nicht sonderlich rar. Bin gespannt, was Naughty Dog da noch nachliefern wird, aber ich glaube, Grounded wurde schon angedeutet.
 
Habe lange überlegt, ob das Spiel jetzt eine 10/10 oder eine 09/10 von mir bekommen würde.
Die Frage ist eigentlich schon unverschämt, wenn man alleine den product value des Titels bedenkt.

TLoU 2 hat dann noch den entscheidenden Nachteil, dass sowohl an den Entwickler als auch an den Nachfolger des wohl besten Games der vorletzten Konsolengeneration fast unerfüllbar hohe Ewartungen gestellt wurden.

Wie dem auch sei. Die Top-Wertung hat der Titel alleine schon dafür verdient, wie er das Medium in seiner Art der Erzählung auf ein neues Level hievt und gleichzeitig aufzeigt, dass der Großteil der Gamerschar nicht bereit für diese Entwicklung zu sein scheint - zumindest nicht, wenn das ein Opfer in Bezug auf liebgewonnene Videospielcharaktere mit sich bringt. Dabei ist es in Wahrheit doch so, dass diese Charaktere GERADE aufgrund dieser Entwicklung immer einen besonderen Platz in der Geschichte der Videospiele haben werden.
Wäre Teil 2 eine weitere Reise der Hauptcharaktere im Stil des ersten Teils geworden, oder, um es anders auszudrücken, das Spiel, welches sich viele Fans insgeheim gewünscht haben, wäre es irgendwo in der Bedeutungslosigkeit zwischen all den anderen Fortsetzungen da draußen verschwunden.

Mir gefällt, dass das Spiel eine simple Message auch spielerisch so gut vermitteln konnte, wie es zuletzt Game of Thrones als Serie geschafft hat.

Der Bösewicht ist nur der Held der anderen Seite.

10/10 (ich stimme dann jetzt auch mal ab)
 
auf eine andere Ebene heben find ich jetzt ein bisschen hoch gegriffen.
Mal so zum Vergleich RDR 2 genommen, wie dort die Spielewelt auf die Ereignisse und Spielweise des Spielers reagieren fand ich da noch beeindruckender.
Kleines Beispiel: In der ersten Stadt gibt es einen einbeinigen Veteranen, man kann ihm mit Arthur Geld geben, wenn man nachher mit John wieder kommt und ihm erzählt was mit Arthur passiert ist, ist der regelrecht am Boden zerstört.
Das fand ich sehr beeindruckend wie so kleine Details eingebaut wurden, davon gibt es noch einige andere.
Aber wie gesagt alles eine persönliche Meinung.
 
Fantastisches (Video-)Review.
Total, und der Kanal hat noch mehr, check mal Last of Us 1 aus und Uncharted 4, mit die besten Videos des Kanals <3

Wer glaubt dass das Game keine Story hat oder es nur eine simple Revenge Story ist, sollte sich das Video auf jeden Fall geben, ich denke danach sieht man die Tragweite des Plots und der Story besser. Sie hat es ziemlich gut objektiv zusammengefasst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Total, und der Kanal hat noch mehr, check mal Last of Us 1 aus und Uncharted 4, mit die besten Videos des Kanals <3

Wer glaubt dass das Game keine Story hat oder es nur eine simple Revenge Story ist, sollte sich das Video auf jeden Fall geben, ich denke danach sieht man die Tragweite des Plots und der Story besser. Sie hat es ziemlich gut objektiv zusammengefasst.
Spiel ist super, aber die Story ist dämlich, die muss mir auch keiner zusammen fassen, um das zu bewerten.:D
 
So, ich bin durch. Ich wollte Elli bei beiden Kämpfen gegen Abby sterben lassen, leider ließ es das Spiel nicht zu.

Bei mir ist sowohl die Sympathie für Elli als auch der Hass gegenüber Abby immer weiter ins Gegenteil gewandert bis ich schließlich vollends auf Abbys Seite war.

Unglaublich gutes Spiel. Hätte es beim ersten Mal auf der Farm geendet wäre es wohl für mich eine 10/10. so ist es „nur“ eine 9/10 für mich...
 
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Bin seit gestern Abend durch und hab hier mal die Meinungen überflogen. Bin schon erstaunt, dass so viele zu Abby keinen Zugang fanden. Für mich ist sie der Star des Spiels und das eigentlich von der ersten Spielstunde an. Mit Abby bekommt man tiefe Einblick in die Konflikte der unterschiedlichen Gruppen und der Welt insgesamt. Außerdem mag ich ihre Art. Ich hab mich regelrecht erschrocken, als ich sie da am Ende an dem Pfahl hängen sah. Da hat sie mir richtig leid getan. Und ja, ich wollte auch auf keinen Fall Abby umbringen. Lieber wäre es mir gewesen, Elli wäre dabei draufgegangen. Weil sie am Ende für mich klar der Aggressor war. Zu mal ich ihre Motivation, ab dem Moment als sie die Familie hatte, nicht mehr ganz nachvollziehen konnte. Da kommt Joels Bruder nachhause, triggert sie ein wenig und schon stiefelt sie los. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man da einen DLC bekommt, der genau die 1-2 Jahre beleuchtet, um das besser nachvollziehen zu können?

Ich hatte übrigens nicht den Eindruck, dass Elli Abby am Ende verschont. Ich glaube, sie konnte sie nicht umbringen. Zum einen hatte Abby sie zweimal nicht getötet. Außerdem hat Abby ja eine Joel-artige Entwicklung genommen. Auch eher ein badguy, der durch ein Kind zum Sinneswandel gelangt. Das Überleben des Jungen ist Abby am Ende das Allerwichtigste. Kurzum, das ist die Joel/Elli-Geschichte aus Teil 1. Nur das der Junge nicht immun ist. Dafür aber trägt er den Glauben in sich, einigermaßen im Gleichgewicht mit dieser Welt zu leben und sie zu ertragen. Ich denke, das alles spürt Elli in dem Moment und es fehlt ihr schließlich die Kraft Abby zu töten. Sie schafft es einfach nicht mehr.

Ansonsten muss ich ehrlich sagen, ist das Spiel für mich keine schwere Kost, sondern auch eher ein Feel-Good-Ding. Zum einen liebe ich das Rache-Thema ohnehin, damit kann man mich gar nicht langweilen. Auf der anderen Seite finde ich es als erwachsener Gamer natürlich gut, wenn man auch intellektuell ernst genommen wird und da ne super Story präsentiert bekommt.

Was das Gameplay angeht: Ich hab mich auf schwer letztlich meistens durchgeballert und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass man viele Passagen so leise durchsneakt wie man das in Teil 1 auf Survivor gemacht hat. Dazu erschienen mir die Situationen zu komplex. In Teil 1 ging vieles leise, ohne dass man ultraoft gestorben ist. Vieles ergab sich sehr dynamisch. Weiß nicht, ob das hier auch so funktionieren kann.
 
Ich mag Ellie und Abby, wobei Abby wesentlich hübscher ist als sie im Vorfeld dargestellt wurde, seltsamerweise. Aber scheiße sind sie beide. Und nochmal: Die ursprüngliche Schuld seh ich einfach bei den Fireflies, die ein 15 jähriges Mädchen töten wollen OHNE ihr die Chance zu geben, sich dazu aufgeklärt zu äußern. Und dann mein Marlene am Ende noch: Sie hätte es gewollt. Du musst nicht im Konjunktiv sprechen, du hättest sie fragen können, bevor ihr sie narkotisiert habt. Der Doc hätte sich ja auch nicht mit Messer vor Joel aufbauen müssen. Ganz ehrlich: Joel hat in Notwehr bzw. Nothilfe gehandelt. Er hat ein unschuldiges 15jähriges Mädchen vor dem Tod bewahrt, zu dem sie sich nicht äußern konnte. Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr erscheint mir Joels Handeln gerechtfertigt. Dann reist Abby nach Jackson und schlachtet Joel ab... und wundert sich, dass das ein Nachspiel hat. Selbst schuld. Die kennen diese Aktionen doch von den Scars. Was haben die geglaubt, dass die Gruppe in Jackson mit eingezogenem Schwanz nach Hause zieht. Ich mein... Ellie hat noch am Boden klar gesagt, was sie tun wird. :D

Aber nochmal: Schuld sind allein die Fireflies. Und Joel. Der Idiot. Hätte er sich und seinen Bruder mit Frank und Enrico vorgestellt, wär wohl nicht viel passiert. Aber naja... dann hätten wir keinen Plot gehabt.

Außerdem bringt Ellie Abbys Freunde eigentlich ausschließlich in Notwehr um. Nora greift sie an und verläuft sich in den Sporen, die Chinesin greift mit dem Messer an, Mel und Owen greifen Ellie in die Waffe. Ellie bringt keinen kaltblütig um und wenn, heult sie danach. Abby schlachtet Joel wie ein Tier und zuckt im ganzen Spiel nicht einmal mit der Wimper deswegen. Wie man Abby sympathischer finden kann als Ellie ist mir ein Rätsel.
 
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Für mich fast schon erstaunlich zu sehen wie gut das Spiel bei allen Spielern wegkommt, die es tatsächlich gespielt haben. Ob man die Story mag oder nicht ist auf jeden Fall eine Geschmackssache.

Täuscht mich der Mikrokosmos-Eindruck von hier oder kommt das Spiel wirklich nur bei den Leuten schlecht an, die im Vorhinein die Leaks gelesen haben? Gibt es Zocker, die nichts von den Leaks gelesen haben und dann tatsächlich während dem Spielen und am Ende sagen, dass das Spiel extrem beschissen ist?

Ein Freund will mit mir halt diskutieren wie schlecht das Spiel ist weil er halt nur die Leaks gelesen hat. Ich kann so etwas nicht ernst nehmen. Man kann doch ein Produkt nicht kritisieren, wenn man es nicht selbst gespielt hat. Aber zum Teil verstehe ich es. Hätte ich die Leaks im Vorhinein gelesen, dann hätte ich es wahrscheinlich auch verflucht - auch wenn es wie gesagt idiotisch ist, in der Art ein Werk dadurch zu bewerten.
 
Für mich fast schon erstaunlich zu sehen wie gut das Spiel bei allen Spielern wegkommt, die es tatsächlich gespielt haben.
Es ist auch auf vielen Ebenen (Optik, Story, Chrakterentwicklung) ein gutes bis sehr gutes Spiel, da gibt es wenig zu diskutieren. Die 1/10 Wertungen sind halt nicht ernst zu nehmen. Dafür macht das Spiel halt zu viel zu gut. Auch, wenn man einen Teilaspekt des Spiels nicht mag.
 
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