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PS4 Euer Fazit: Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2? (Spoiler Gefahr)

Wie fandet Ihr The Last of Us Part 2?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist jemandem aufgefallen, dass Abby am Anfang ihres ersten Kapitels "City of Thieves" liest? Druckmann ist offenbar auch ein Fan. Falls jemand mal Bock auf ein richtig gutes Buch hat, dessen grundlegende Tonalität durchaus vergleichbar mit "The Last of Us" ist, dem kann ich das Ding sehr ans Herz legen. Fantastisches Stück Literatur. Geschrieben wurde es von einem gewissen David Benioff - das sollte aber niemanden abschrecken :D
 
Also in part 2 sieht man das ellie am schluss vom 1er anscheinend Joel geglaubt hat, da sie erst so ein schlechtes Verhältnis zu ihm hat als sie ins Krankenhaus geht und die Wahrheit erfährt, das es eben KEINE ANDEREN IMMUNEN gibt.
Die Distanzierung kam eben daher weil sie das im Spital erfahren hatte....denn in den vorherigen Rückblenden war alles gut und das hat auch alles nach Joel Krankenhaus Amoklauf gespielt.
Aber ins Krankenhaus ist sie doch gegangen, weil sie entsprechende Zweifel gehabt haben muss.
Glaub kaum, dass sie sich gedacht hat: Och, so ein Mist Wetter heute. Mach ich heute mal nen Ausflug ins Fireflies-KH und schau mir die OP-Liege mal von unten an.
 
Mir gings dsrum das die Distanzierung im 2er am Anfang nicht deswegen war weil sie am ende vom einser die lüge nicht geglaubt hat.....das kam später als sie dann im Spital allein war, das wussten wir am Anfang des 2er Teils aber nicht.
 
Gemeint ist die Szene ganz am Anfang von Teil 2, als Ellie noch jung war und Joel in ihre Wohnung kommt (wo er das Lied auf der Gitarre spielt). Es herrscht schon eine gewisse Distanziertheit zwischen den beiden.

Sie ist in ihren OP-Klamotten im fahrendem Auto aufgewacht und Joel hat sich sehr merkwürdig verhalten. Ellie hat einen guten Bullshit-Detektor. Sie hat natürlich gemerkt, dass Joel ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. Aber für den Moment hat sie sich dazu entschieden ihm zu glauben. Okay. So viele Optionen hatte sie in dem Moment auch nicht. Aber sie hat gespürt, dass etwas nicht stimmt. Das hat zu dieser gewissen Befremdung geführt. Die Frage nach der Wahrheit hat sie aber nie losgelassen, weshalb sie sich, sobald sie unabhängig war, auf die Suche nach Antworten gemacht hat.
 
Bin jetzt auch durch und fand das Spiel hervorragend. Einfach toll, wie gekonnt Naughty Dog ihre Charaktere umsetzt. Man muss (und soll) die Protagonisten nicht alle mögen, aber sie wirken auf mich einfach unfassbar glaubwürdig. Herausragende Gesichtsanimationen, tolle Dialoge, Aufbau der Beziehungen zwischen den Charakteren,... das habe ich auf dem Niveau noch von keinem anderen Studio gesehen.
Was bei The Last of Us: Part II noch dazu kommt, man schreckt nicht davor zurück auch die dunklen Seiten der "Helden" aufzuzeigen. Die Gewalt geht nicht spurlos an ihnen vorbei und das sieht man heutzutage, über sämtliche Medien hinweg, nur selten in der Form umgesetzt. Es handelt sich nicht um Profikiller, die nach ihren Taten einfach abschalten und einem normalen Alltag nachgehen können, ihre Vergangenheit holt sie im Kopf immer wieder ein. Diesbezüglich war für mich die Szene in der Scheune herausragend umgesetzt, in der Ellie mit einem Flashback aus einer scheinbar harmonischen und ruhigen Situation herausgerissen wird.

Einziger Kritikpunkt für mich, mir wäre es lieber gewesen, wenn der Rachefeldzug weniger Personen umfasst hätte und aus meiner Sicht hätte auch ein einzelner Showdown zwischen Ellie und Abby ausgereicht.

Im Nachhinein bin ich froh, dass sich Naughty Dog zu einem zweiten Teil durchgerungen und mir so eines der eindrücklichsten Spielerlebnisse beschert hat. Ich war nach Teil 1 einer derjenigen, der keinen Nachfolger wollte. Vermutlich genau aus dem Grund, da nach dem damaligen Ende relativ klar war, dass man entweder die charakterlichen Schwächen von Ellie und Joel stärker thematisieren muss oder einen nicht glaubwürdigen Nachfolger mit einem typischen Videospielverlauf präsentiert. Aus meiner Sicht hat sich das Team um Neil Druckmann konsequenterweise für die erste Variante entschieden, auch wenn das der Weg war, der nicht überall auf Gegenliebe stößt. Ein Uncharted 4 Ende hätte für mich einfach nicht ins The Last of Us Universum gepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soeben im NG+ platiniert.

Bei meinem zweiten Durchgang hat das Spiel in vielerlei Hinsicht besser funktioniert. So konnte ich mich diesmal viel besser auf den Abby-Part einlassen, wodurch sie mir auch deutlich sympathischer wurde. Das Ende ist mir immer noch eine Spur weit zu traurig, aber letztendlich gut so wie es ist.

Es war bei mir nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick, aber letztendlich hat es sich absolut gelohnt. Auch kann ich mich nicht erinnern, dass mich ein Spiel jemals zuvor emotional so beschäftigt und mitgenommen hat und man kann ND nur Respekt zollen, dass sie das so konsequent durchgezogen haben.

10/10 - Meisterwerk
 
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aber würde ich es so bald nochmal spielen? Ich glaube nicht.

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Soeben im NG+ platiniert.

:lol:

Aber hey, von 8/10 zu 9/10, inzwischen 10/10 Meisterwerk. Mal gucken, wo wir in 1-2 Wochen sind :D
 
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:lol:

Aber hey, von 8/10 zu 9/10, inzwischen 10/10 Meisterwerk. Mal gucken, wo wir in 1-2 Wochen sind :D

Nicht ganz richtig. Am Anfang hatte ich sogar äußerst neutrale 5/10 gegeben :D.

Aber ja, das Spiel brauchte einfach ein wenig bei mir um zu reifen. Eben wie guter Wein ;). Beim ersten Durchgang war ich emotional einfach noch zu geplättet, als dass ich mich auf den Abby-Part wirklich einlassen konnte. Dadurch hat natürlich der Gesamteindruck bei mir gelitten. Trotzdem hat mich das Spiel nicht losgelassen und daher auch sehr zeitnahe der zweite Durchgang. Hier bin ich jetzt auch deutlich offener an die ganze Sache herangegangen und mittlerweile mag ich Abby sogar richtig. Der Endkampf war dadurch in seiner Wirkung noch schmerzhafter als eh schon. Und was hab ich Ellie wieder angebrüllt, dass sie gefälligst auf der Farm bei Dina bleiben soll :motz:
 
Ich glaube Fox hatte es ganz richtig gesagt, dass einige Entscheidungen von Naughty Dog so mutig und unkonventionell waren, dass viele Leute einfach nicht wissen, wie sie es einordnen sollen, einfach weil es nicht dem gewohnten Blockbuster-Rezept entspricht. Schön zu sehen, dass es auch Leute gibt, die ihren ersten Reflex hinterfragen, und sich näher damit beschäftigen :)

Das ganze bleibt halt auch weiterhin nur ein Spiel, ich für meinen Teil beschäftige mich eher mit Dingen die in der realen Welt passieren.
 
Das ganze bleibt halt auch weiterhin nur ein Spiel, ich für meinen Teil beschäftige mich eher mit Dingen die in der realen Welt passieren.

Oh, da habe ich mir wohl das falsche Forum gesucht, ich hatte mir für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich eingeredet, dass es hier um Videospiele geht. Aber deine 20k Beiträge drehen sich bestimmt alle um Heimwerkertipps und Kochrezepte...
 
Oh, da habe ich mir wohl das falsche Forum gesucht, ich hatte mir für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich eingeredet, dass es hier um Videospiele geht. Aber deine 20k Beiträge drehen sich bestimmt alle um Heimwerkertipps und Kochrezepte...

jap genau, darum drehen sich all diese Beiträge;)


Evtl. verstehst du nicht was ich damit aussagen will, ein Spiel kann bei mir nicht so viel auslösen das ich in irgendeiner Weise Emotional werde.

Für mich sind das immer noch reine Entertainment Dinge.

Das Spiel hat mich gut unterhalten, nicht mehr und nicht weniger.
 
Dann tust du mir tatsächlich etwas leid. Geschichten transportieren Aussagen, die selbstverständlich komplett in der echten Welt verwurzelt sind. Da isses dann auch egal ob die Geschichte in einem Buch, einem Film, einem Song oder einem Spiel transportiert wird. Letztens habe ich sogar ein Gemälde gesehen, welches mich nachdenklich gestimmt hat. Mich veranlassen Geschichten regelmäßig dazu, über mich, meine Umwelt und andere Menschen zu reflektieren.
 
Dann tust du mir tatsächlich etwas leid. Geschichten transportieren Aussagen, die selbstverständlich komplett in der echten Welt verwurzelt sind. Da isses dann auch egal ob die Geschichte in einem Buch, einem Film, einem Song oder einem Spiel transportiert wird. Letztens habe ich sogar ein Gemälde gesehen, welches mich nachdenklich gestimmt hat. Mich veranlassen Geschichten regelmäßig dazu, über mich, meine Umwelt und andere Menschen zu reflektieren.

Es sind aber trotzdem nur Filme, Spiele, Bücher und so weiter.

Das ist für mich Unterhaltung, ich grenze die Dinge für mich einfach nur etwas ab. Natürlich denkt man über solche Dinge auch mal nach, aber wie hier und generelle, geht das ganze in meinen Augen einfach zu weit.
 
Wow. Dann halte dich dem Diskurs doch einfach fern. Das ist tatsächlich eine Option. Ich halte mich hier diversen Themen auch fern, statt "Eure Unterhaltung ist unsinnig" reinzurotzen.
Wo schreib ich das die Diskussion Unsinnig ist:?

Kann doch jeder sagen/schreiben was er möchte;) Das sind meine Gedanken dazu. Musst sie ja nicht lesen
 
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