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Ärger mit dem (Ex-)Vermieter (lange Geschichte)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Unsere Anwältin sagt:
"Entscheidend ist, dass wir möglicherweise doch noch irgendetwas herausfinden, hinsichtlich der Tatsache, ob bewiesen werden kann, dass xxx diese Arbeit in Auftrag gegeben haben.

Denken Sie bitte nochmals sehr genau nach."

Das klingt nach einer Bankrotterklärung.
Nochmal: Wie sollen wir das beweisen?
Wir könnten das nur mit einer SMS die er meiner Frau damals geschickt hat, die aber nicht mehr existiert.
 
Wechsel die Anwältin..... das kanns doch nicht sein.

Bei sowas würd ich zum @Zerfikka werden. Der hätte die längste Zeit ne Nase gehabt, auf die 2k kommts dann auch nicht mehr an.
Naja wechseln der Anwältin... natürlich ist das scheiße aber was soll die Anwältin dir vorlügen oder Hoffnungen machen? So hart es ist aber lieber sollte die Anwältin ehrlich sein und rein vom rechtlichen Punkt aus sagen ob das noch Sinn macht oder nicht. Menschlich ist das natürlich ein riesen upfuck, das steht außer Frage
 
Ich gehe doch jetzt nicht hin und wechsel den Anwalt. Wie bescheuert muss ich sein. Dann geht der ganze Krempel ja wieder von vorne los.

Ich finde es halt nach wie vor unfassbar, dass man einfach etwas behaupten kann und dann nicht beweisen muss. Das muss und werde ich mir auf jeden Fall merken.

Wir können jetzt nur wieder abwarten, ob er das Gutachten bezahlt. Einziger Unterschied zu damals als der Gutachter wegen der Dusche vor Ort war: Das Haus ist mittlerweile vermietet und ich bin gespannt wie er darauf reagiert wenn die ganze Entourage in den Garten spaziert. Und ob er uns dann auch in den Garten lässt oder nur unsere Anwältin.

Die ganze Sache steht ja auch überhaupt nicht mehr in Relation zum tatsächlichen Streitwert.
Ich meine, das Haus hat damals mit Dach vielleicht 2000€ gekostet. Jetzt soll er 1500€ für das Gutachten bezahlen und im Endeffekt kommt raus, das er einen Zeitwert von 500€ bekommt, oder wie?
 
Das überlegen wir auch. Wir lassen einfach mal die Bombe platzen, dass er uns ja erklärt hat, warum er das mit der Nutzungserklärung macht. Weniger Miete = weniger Steuern und so.
Aber letztlich zählt das alles nicht. Das Gericht kümmert es nicht was, wann, wie, wo, und warum gesagt wurde. Das Gericht erkennt ein offensichtlich gefälschtes Schreiben als Grund genug an, so zu urteilen.

Wenn irgendwann mal ein Urteil gesprochen wird, können wir vielleicht immer noch in Berufung gehen und eine höhere Instanz, liest sich mehr in das Thema ein. Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wird es nicht so sein aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.
 
Naja wechseln der Anwältin... natürlich ist das scheiße aber was soll die Anwältin dir vorlügen oder Hoffnungen machen? So hart es ist aber lieber sollte die Anwältin ehrlich sein und rein vom rechtlichen Punkt aus sagen ob das noch Sinn macht oder nicht. Menschlich ist das natürlich ein riesen upfuck, das steht außer Frage

Vllt. hat sie auch einfach keine Ahnung? Ist unmotiviert? Whatever, das kanns nicht sein.
 
Wie soll man denn überhaupt beweisen, dass man etwas nicht gemacht hat? Das ist doch von der Idee her völlig absurd. Ist ja nicht so, als wenn es einen festen Tatzeitpunkt geben würde und er jetzt ein Alibi vorweisen könnte und müsste.
 
Das fragen wir uns auch die ganze Zeit. Wir sind sogar schon soweit ihn einfach anzuklagen, weil er meine Frau unsittlich angefasst hat. Einfach so.
Er muss ja beweisen, dass er es nicht getan hat.
 
Normalerweise steht doch dann Aussage gegen Aussage und dann bekommt der Angeklagte Recht. Deshalb hab ich ja vorgeschlagen die Anwältin zu wechseln. Das hört sich irgendwie so irre an.
 
Ich weiß nicht welchen Grund die Richterin darin sieht, jetzt wieder mit einem Gutachten zu kommen.
Evtl. hofft sie, dass er das Gutachten nicht bezahlt und kann dann eine Nullrechung im Urteil präsentieren. von wg. Zeitwert o.ä.
 
aussage gegen aussage heißt nicht, dass es kein urteil gibt und schon gar nicht, dass der angeklagte recht bekommt.

bei allem (verständlichen) ärger (egal ob von beteiligten oder unbeteiligten) darf man 3 dinge nicht vergessen:
1. richter sind vom grundsatz her erst einmal neutral und unvoreingenommen.
2. ein richter kennt den kompletten sachverhalt nur aus erzählungen und darstellungen. was für GPLegend ein offensichtlich gefälschtes stück papier ist kann ein richter (oder eine richterin) nicht zwingend als ein solches erkennen.
3. richter sind auch nur menschen.

das hilft GPLegend null bei seinem fall und dem ganzen ärger, den er hat und macht auch nix besser. aber manchmal erklärt das, warum richter für "uns" nicht nachvollziehbar handeln.
 
Das verstehe ich auch alles und daran gibt es auch nichts zu rütteln.
Es kommt uns halt nur so vor, als würde sich die Richterin nicht in den Fall eingelesen haben oder eben auch keine Lust haben. Wie gesagt, sie ist auch nur ein Mensch.
Warum werden wir eigentlich nicht als Zeuge geladen? Wir können und haben bereits sehr ausführlich, alle uns zur Last gelegten Punkte, glaubhaft widerlegt.
Man wartet wochenlang auf so einen Bullshit. Das Auftreten seiner Tochter im Zeugenstand war eine Farce. An Lächerlichkeit nicht zu überbieten aber scheinbar hat das die Richterin überzeugt.
 
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