Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PS5 PlayStation 5 (Pro)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natürlich stecken da auch Marketinggedanken dahinter. Man sollte nur trotzdem nicht vergessen, dass Sony positives Marketing ganz sicher lieber gewesen wäre als die Situation jetzt. Man sieht auch, wie kurzfristig die Entscheidung gefallen wurde. Leicht macht man es sich als Konzern da ganz sicher nicht.

Kudos, dass man ein eindeutiges, politisches Zeichen setzt.

Die Rassisten in den USA stehen natürlich jetzt vor einem Dilemma. Können keine PS5 und keine XBOX kaufen, denn beide Konzerne stehen für die Rechte der PoC ein...
 
Vll spielt das Sony auch in die Karten, je nachdem was man bereits zeigen konnte/wollte von der Konsole.

Wäre der Release in ein paar Wochen, hätte man das Event zu 100% nicht abgesagt.

Es schadet Sony zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht.
 
Sony ist einfach ein börsennotiertes Unternehmen und will Geld verdienen und die Aktionäre zufrieden stellen. Sorry, aber für mich hat die Verschiebung nur marketing technische Gründe und nicht weil sie so ein menschenfreundliches Unternehmen sind.
Würde ich MS genauso vorwerfen wie Sony.

Stimm ich dir zu. Wären die Proteste nicht ausgeartet und landesweit, quasi „Wayne“ für Sony. Aber so. Fehlt ja komplett die potenzielle Käuferschicht + fehlende Marketingaufmerksamkeit. ist ja ein Unding, wenn am Freitag über was anderes als PS5 berichtet werden würden. Gleiches Bier mit Modern Warfare und was danach noch folgt.
 
Vll spielt das Sony auch in die Karten, je nachdem was man bereits zeigen konnte/wollte von der Konsole.

Wäre der Release in ein paar Wochen, hätte man das Event zu 100% nicht abgesagt.

Es schadet Sony zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht.

Ich glaube schon, dass sie gut vorbereitet waren. The Road to PS5 wirkte auch nicht zusammengeschustert (auch wenn ich glaube, wäre das einen Monat später geplant gewesen, als in NY die Leichen in Kühl-LKWs gestapelt wurden, dann hätte das auch nicht stattgefunden).

Es ist glaube ich für solche Firmen ein ganz schmaler Grat zwischen "Wir retten die Welt auch nicht, wenn wir jetzt verschieben" und "Fuck, es gibt in der Öffentlichkeit auch andere Themen, die alles überlagern".

Vor allem, weil sehr viel PlayStation heuer auch für und aus den USA kommt.
 
Natürlich stecken da auch Marketinggedanken dahinter. Man sollte nur trotzdem nicht vergessen, dass Sony positives Marketing ganz sicher lieber gewesen wäre als die Situation jetzt. Man sieht auch, wie kurzfristig die Entscheidung gefallen wurde. Leicht macht man es sich als Konzern da ganz sicher nicht.

Kudos, dass man ein eindeutiges, politisches Zeichen setzt.

Die Rassisten in den USA stehen natürlich jetzt vor einem Dilemma. Können keine PS5 und keine XBOX kaufen, denn beide Konzerne stehen für die Rechte der PoC ein...
Ich finde es ein wenig seltsam, Sony (oder anderen Unternehmen) bei solchen Moves ausschließlich marketingstrategische Gründe vorzuwerfen.
Klar, es wird auch ein Grund sein, dass das Thema beherrschend ist und insb. in den USA ein Großteil der Zielgruppe momentan einfach andere Sorgen hat als eine poplige Konsole.

Aber: Auch in Unternehmen arbeiten Menschen, die Überzeugungen haben und für Dinge eintreten. Vom kleinen Hansel bis zum CEO. Und bei solchen Themen wie blacklivesmatter ist es nur logisch, dass man hier starke Überzeugungen hat und wenn man die Gelegenheit hat, durch diese persönlichen Überzeugungen auch das Unternehmen entsprechend Stellung zu beziehen, dann ist das imo legitim.

Aber auch ganz davon ab gibts imo noch einen gewichtigen Grund für die Verschiebung: Federführend für das Event ist Sony USA. Und ich gehe schwer davon aus, dass viele Sony-Mitarbeiter momentan entweder an den Protesten teilhaben, davon betroffen sind (weil z.B. die Straßen aussehen wie ein Kriegsgebiet) oder schlichtweg zur marginalisierten Gruppe gehören und einfach selbst gerade Besseres zu tun haben als eine Konsole einer Welt zu präsentieren, die momentan auf wirklich wichtige Dinge schaut und auf Verbesserungen hofft.

Ich kann es zu Null komma Null % nachvollziehen, dass kein Verständnis für die Verschiebung da ist.
An alle, die sich darüber aufregen: Überdenkt mal eure eigenen Prioritäten im Kopf und bewegt euch mal gedanklich aus eurem priviligierten Leben raus. Dann versteht ihr vllt besser, wieso es absolut richtig ist, in diesen Tagen keine neue Konsole vorzustellen.


Und zum Argument "Games sind Eskapismus". Ja, das sind sie. Und deswegen hindert niemand jemanden daran, seine zu Hause stehende Konsole anzuwerfen und zu zocken. Man kann sogar ganz normal neue Spiele kaufen!
Aber der Reveal der PS5 hat mit diesem Eskapismus wenig zu tun, sondern ist Business.
 
Stimm ich dir zu. Wären die Proteste nicht ausgeartet und landesweit, quasi „Wayne“ für Sony. Aber so. Fehlt ja komplett die potenzielle Käuferschicht + fehlende Marketingaufmerksamkeit. ist ja ein Unding, wenn am Freitag über was anderes als PS5 berichtet werden würden. Gleiches Bier mit Modern Warfare und was danach noch folgt.
So schaut's aus. Hätte es die Proteste nicht gegeben wäre das Event wie geplant gestartet.
Am Ende ist Sony ein Konzern wie andere auch...am Ende der Kette sitzen Aktionäre wo es gilt ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, alles andere ist bedeutungslos
 
Mit der Argumentation müsste Sony einfach seinen gesamten Betrieb einstellen. Aus Gründen.

Mich "ärgert" das auch ein stückweit, aber Sony da jetzt einen Strick draus drehen zu wollen, das würde mir im Leben nicht einfallen. Mir unverständlich, weshalb man deshalb wieder ein Fass aufmachen und kuriose Dinge unterstellen muss.
 
Ich meinte mit der Argumentation, dass man Sony Heuchelei unterstellt, weil sie diesen Schritt gegangen sind. Aber merke gerade, dass das nicht ganz sinnig und schon gar nicht nachvollziehbar ist.

Mich nervt es aber schon, dass es so viel Unverständnis dazu gibt. Ja klar passiert immer was schlimmes auf der Erde, aber was ist so dramatisch daran, dass sich Sony jetzt dafür entschieden hat? Sony ist nicht einfach ein gesichtsloses Unternehmen, da arbeiten auch Menschen. Völlig egal, ob das auch aus wirtschaftlichen Gründen passiert.
 
Ist nicht so, dass ich es nicht auch schade finden würde. Ärgern ist ein zu hartes Wort.
Ich hab mich auf das Event gefreut und ihm entgegengefiebert. Aber dann mach ich heut abend halt was anderes, warte ab, wann der neue Termin ist und hoffe, dass die Proteste in den USA fruchten.
Hättest eh was anderes machen müssen, das Event wäre am Donnerstag gewesen :D
 
Verständnis ist oft nur ein gern genutzter Begriff, solange es einen selbst nicht wirklich betrifft.

Als Deutscher kann ich Verständnis für die Lage in den USA haben. Aber mich betrifft es hier nicht. Wenn's mich nervt, schaue ich weg, schalte um oder hau mir noch drei Bier in den Kopf, bis alles wieder gut ist. Die Probleme sind aber deswegen nicht weg.

Klar, auch Sony wird die Probleme mit dem Move keineswegs lösen. Noch nichtmals im Ansatz. Aber sie setzen ein Zeichen (was sie mit den beiden nachfolgenden Tweets ganz eindeutig gemacht haben).

Und das wird in den USA nicht nur Jubelstürme auslösen, könnte ich mir zumindest vorstellen. Die Zielgruppe des "weissen Mannes" ist in den USA sicher nicht kleiner als die der PoC.
 
Am Ende des Tages ist Sony ein Konzern der Kohle einnehmen muß, also nicht die Wohlfahrt.

Was man denen aber lassen muß, die hatten schon öfters ähnliche Aktionen, wo auf das aktuelle Weltgeschehen eingegangen wird. Ich denke da z.B. an die "Play At Home" Coronavirus-Initiative mit Knack 2 vor ein paar Wochen; die Feiern des Weltfrauentages; Sammlung für Hurrican Geschädigte; an die PSN Spendenaktion für die Tsunami-Opfer etc.
 
Die werden ihre Kohle ja auch einnehmen. Wir sprechen hier über Marketing rund ein halbes Jahr vor Release des Produktes.

Es bringt den eigenen Marketingkalender durcheinander und man muss auch kein Prophet sein um sich zu denken, dass das Event nachgeholt wird, sobald die Gewalt in den USA abgeebbt ist.

Für den Moment war es aber eine richtige Entscheidung mMn.
 
Die einzige "Marketing-Entscheidung" hier wird gewesen sein, dass man sich nicht angreifbar machen will. Amerika steckt durch etliche Faktoren vielleicht in der größten Krise seit Jahrzehnten und aufgrund der Entwicklungen der Spielebranche der letzten Jahre kann ich mir vorstellen, dass Unruhen, Schießereien und Gewalt in den Spieltrailern einen nicht unerheblichen Teil eingenommen hätten.

Es ist völlig richtig das abzusagen, wenn man als Firma nicht Gefahr laufen will, sich vorwerfen zu lassen auf Gräbern zu tanzen. Wäre die Veranstaltung eine japanische, wo verhältnismäßig wenig Covid19-Probleme herrschen, kein Höchstlevel von Arbeitslosigkeit und keine Rassenunruhen die führenden Themen sind, wäre sie sicher durchgezogen worden, aber hier ist es ja so, dass Sony USA auch noch Regie führt.

Das ist eine ganz normale Entscheidung für eine Firma und von Heuchelei weit entfernt.
 
Krass, ich habe jetzt erst von der Absage des Events mitbekommen. Ich finde diese Entscheidung richtig. Einfach wird sich Sony diese Entscheidung nicht gemacht haben. Aber wenn die Straßen in den USA brennen, ist so ein Event eher unpassend. Ich kann die lange Diskussion darum hier gar nicht nachvollziehen.

Haben nicht schon einige offizielle PS Magazine viele PS5 Spiele für ihre nächste Ausgabe angekündigt? Was die jetzt machen?
 
Krass, ich habe jetzt erst von der Absage des Events mitbekommen. Ich finde diese Entscheidung richtig. Einfach wird sich Sony diese Entscheidung nicht gemacht haben. Aber wenn die Straßen in den USA brennen, ist so ein Event eher unpassend. Ich kann die lange Diskussion darum hier gar nicht nachvollziehen.

Haben nicht schon einige offizielle PS Magazine viele PS5 Spiele für ihre nächste Ausgabe angekündigt? Was die jetzt machen?

Das Magazin ist doch schon raus und da standen nur Multis drin.
 
Letzteres ist wirklich eine gute Frage... Der Event sollte ja von einem Media "Blowout" begleitet werden, oder?
Gerade die Printmedien haben ja aber Vorlaufzeiten.
 
Zurück
Oben