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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe ich das behauptet? :?

Ich habe ein Problem geschildert, was man zumindest angehen muss, wenn man klar artikulieren möchte. Und selbst mit einer kurzen Pause ist es durchaus schwierig es als das zu verstehen, was man verstehen soll. Beim Lesen eines Textes gestaltet sich dieses Problem nicht so.
Die Kritik an der Schreibweise (und damit vermutlich auch deine anfängliche Kritik) war doch genau die selbe: es 'stört' den Lesefluss und das Textverständnis.
Und nun stört es eben den 'Hörfluss'.

Letztendlich ist das alles eine Frage der Gewöhnung und der Übung.
 
Wir brauchen dann einfach eine neue Form.

Immer "Bürger und Bürgerinnen", "Bürger/innen", "Bürger*innen" ist einfach nicht so geil und unpraktisch. Vor allem ist das dann ja oft wieder nur auf die zwei Geschlechter begrenzt.

Was haltet ihr von dem Suffix -os für den Fall, dass man alle gleichzeitig ansprechen will?

Studentos, Schülos, Ärztos, Soldatos, Bäckeros, Friseuros, Anwältos, Richtos, Mietos, Spielos, ...


ist jetzt nicht mal völlig als Witz gemeint
Solche und ähnliche Vorschläge gibt es bereits und wurden auch in KT schon 'diskuttiert', siehe z.B. https://www.tagesspiegel.de/gesells...eidt-ihren-vorschlag-begruendet/9831950.html# .
Der ein oder die andere erinnert sich möglicherweise.

Ich finds abseits davon im Übrigen sehr mühsam und ernünchternd, dass wir nach all den Jahren im Sexismus-Thread immer wieder auf die Diskussion über gendergerechte Sprache zurückfallen. Ehrlich gesagt langweilt mich das auch ziemlich, aber es ist auch bezeichnend für das Forum und den Stand des Diskurses (sowohl im KT als auch außerhalb).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, weil das Thema einfach noch lange nicht abgeschlossen ist.
Das Sternchen findet auf Seiten der Befürworter doch auch recht großen Anklang, weil es eben nicht auf zwei Formen begrenzt ist, oder?
Nur spricht sich ein Sternchen halt sehr schlecht.

Und mein Vorschlag ist besser als der verlinkte, weil man "Professos" besser schreiben und vor allem sprechen kann als "Professx".

Die Sprache begegnet halt jedem, ob nun besonders befasst mit dem Thema oder nicht. Jeder u50 hat schon mitbekommen, dass da ne Veränderung stattfindet. Dass es zumindest einige Leute stört, wenn das althergebrachte generalisierende Maskulinum genutzt wird.

Eine coole, einheitliche, praktische Handhabe fehlt aber noch, wenn es denn nun das Bestreben ist, eben diesen Leuten nicht missfallen zu wollen.
 
Ja, weil das Thema einfach noch lange nicht abgeschlossen ist.
Ne, sondern weil immer wenn dieser Thread nach oben geholt wird euch das aktuelle Thema scheißegal ist und ihr nur seht 'oh, der Sexismus-Thread ploppt mal wieder auf, da klatsche ich doch einfach mal schnell rein was mir dazu gerade im Kopf umherrschwirrt'.

Und dann wird halt immer wieder über genau das gleiche gelabert. Ich sage bewusst gelabert.
Weil mehr ist es nicht. Jeder rotzt halt irgendwas rein, auf das übliche "man muss es auch nicht übertreiben" muss man nicht lange warten, und so weiter und so öde.

Aber ein wirkliches Interesse ist einfach nicht vorhanden. Weil: das bloße Labern wird schnell langweilig, der Thread rutscht wieder auf Seite 2, auf Seite 3, 4...
Bis irgendwann das Spielchen von vorne losgeht.

Und jetzt viel Spaß beim weiter labern, ich werde das bestimmt nicht mehr zu eurer Unterhaltung weiter befeuern. Den Fehler habe ich lange genug gemacht. Aber inzwischen bin ich - wie gesagt - an einem Punkt, wo es mich nur noch wahnsinnig langweilt.
Aber bitte, go ahead...
 
Ne, sondern weil immer wenn dieser Thread nach oben geholt wird euch das aktuelle Thema scheißegal ist und ihr nur seht 'oh, der Sexismus-Thread ploppt mal wieder auf, da klatsche ich doch einfach mal schnell rein was mir dazu gerade im Kopf umherrschwirrt'.

Und dann wird halt immer wieder über genau das gleiche gelabert. Ich sage bewusst gelabert.
Weil mehr ist es nicht. Jeder rotzt halt irgendwas rein, auf das übliche "man muss es auch nicht übertreiben" muss man nicht lange warten, und so weiter und so öde.

Aber ein wirkliches Interesse ist einfach nicht vorhanden. Weil: das bloße Labern wird schnell langweilig, der Thread rutscht wieder auf Seite 2, auf Seite 3, 4...
Bis irgendwann das Spielchen von vorne losgeht.

Und jetzt viel Spaß beim weiter labern, ich werde das bestimmt nicht mehr zu eurer Unterhaltung weiter befeuern. Den Fehler habe ich lange genug gemacht. Aber inzwischen bin ich - wie gesagt - an einem Punkt, wo es mich nur noch wahnsinnig langweilt.
Aber bitte, go ahead...
Wenn DU heute mit dem falschen Fuss aufgestanden bist, kann ich das nicht ändern. :kaffee:

Ich höre jeden Tag Radio, und nein, kein RPR1, SWR3 oder bigFM. Es ist der Deutschlandfunk. Da scheint sich die gendergerechte(re) Sprache nun auch im gesprochenen Wort durchzusetzen, zumindest sieht man einen Anfang seit wenigen Tagen (daher eben mein Post). Wenn aber Sätze ihren Sinn verlieren (aus dem Binnen-I wird gehört die weibliche Person), dann kann das nicht zielführend sein, oder?

Deswegen ist die Diskussion über die Veränderung von Sprache für dich vielleicht langweilig und ich labere nur rum. Das Thema wird dich aber noch länger im Leben begleiten als Bastian Yotta. :D
 
Die Kritik an der Schreibweise (und damit vermutlich auch deine anfängliche Kritik) war doch genau die selbe: es 'stört' den Lesefluss und das Textverständnis.
Und nun stört es eben den 'Hörfluss'.

Letztendlich ist das alles eine Frage der Gewöhnung und der Übung.
Find ich tatsächlich nicht, dass es das gleiche ist. In der Schrift kann man zwischen Schülerinnen und Schüler*innen super unterscheiden, hier ist kein Potenzial eines Missverständnisses.
In der Sprache klingen beide Begriffe aber exakt gleich und damit hat man ein Verwechselungs- oder Missverständnispotenzial.

Das würde ein neuer Suffix (ich mag -os auch gerne :D ) tatsächlich besser lösen und die Sprache schlank lassen. Aber ich kann mir schon vostellen, we so ein Vorschlag aufgenommen werden würde, wenn er von einer Entscheidungs-Instanz für die Deutsche Sprache käme...
 
Find ich tatsächlich nicht, dass es das gleiche ist. In der Schrift kann man zwischen Schülerinnen und Schüler*innen super unterscheiden, hier ist kein Potenzial eines Missverständnisses.
In der Sprache klingen beide Begriffe aber exakt gleich und damit hat man ein Verwechselungs- oder Missverständnispotenzial.

Das würde ein neuer Suffix (ich mag -os auch gerne :D ) tatsächlich besser lösen und die Sprache schlank lassen. Aber ich kann mir schon vostellen, we so ein Vorschlag aufgenommen werden würde, wenn er von einer Entscheidungs-Instanz für die Deutsche Sprache käme...

Genau meine Rede. Ich hab's halt nur mit einem anderen Wort geschrieben.

Es wäre mMn auch einfach sehr hilfreich bis notwendig, wenn man sich da mal einigen würde. Im Text das Binnen-I oder * zu nutzen, beim gesprochenen Wort dann aber Suffixe zu nutzen verwirrt auch nur mehr.
 
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Auch wenn der Inhalt eigentlich jedem klar sein sollte, finde ich es löblich dem geneigten Pro7-Zuschauer sowas zu präsentieren, auch wenn es imo weitaus mehr als 15 Minuten gehen sollte.
 
Es gibt so einen Score (IADL): Aufgaben des täglichen Lebens (Alltagskompetenz). Die Auswertung unterscheidet zwischen dadurch, dass Männer einige Punkte weniger erreichen können als Frauen. Auf Seite 2 seht ihr, was genau abgefragt wird:

https://kcgeriatrie.de/Assessments_in_der_Geriatrie/Documents/iadl.pdf

PS: Hätte das nun auch in den Thread "Was hab ich heute wieder gelernt" posten können, aber ich denke hier passt es auch prima hin.
 
Ich verlagere das mal hier hin, passt wohl besser als im Corona-Thread.

Wir sollten aber die Männer nicht vergessen, denen es ähnlich geht und die den lüsternden Blicken der von der Leine gelassenen Hausfrauen schamlos ausgesetzt sind und sich wie Freiwild fühlen. Beflügelt natürlich durch die Coca Cola light Werbung, der Männer mit nacktem Oberkörper, die für die Frauen einfach nur Objekte sind.

Und das ist doch auch nur die halbe Wahrheit. Diese ganzen Luftpumpen-Poser von der Sonnenbank werden doch von den meisten auch nur belächelt. Männer wie Frauen. Also ich lach mich schlapp über die. :D

@Mingo

LadyFitness? Wer geht denn da mit gutem Gewissen hin? Doch auch nur die "gutaussehenden" Frauen, damit sie ggfls. die Blicke von Männern nicht auf sich ziehen. Korpulente Frauen werden sich da wahrscheinlich nicht viel wohler fühlen, denn viel schlimmer als das, was Männer über Frauen denken und sagen ist, was Frauen über andere Frauen denken und sagen.

Du schreibst, dass Frauen sich nicht den urteilenden Blicken von Männern aussetzen möchten?

Jeder Mensch wertet und urteilt über andere Menschen. In der ersten Sekunde. Ganz unterbewusst. Sei es nun über die für sich selbst wahrgenommene Attraktivität, über Kleidung, über Hautunreinheiten, einfach alles. Das ist kein "Privileg" von uns Männern, dass wir Arschlöcher sind.

Bist du wirklich frei von sowas? Siehst du nicht auch Menschen und denkst dir "Boah, das muss echt nicht sein"?
 
ich kann dazu nur sagen, dass ich "fatshaming-blicke" auf der straße wesentlich(!) häufiger wahrgenommen habe, als in jedem gym, das ich bisher besucht habe. ich hatte vor meinem ersten gymbesuch auch viele vorurteile und leichte panik, am ende hat sich davon aber nichts bewahrheitet, sondern sogar das gegenteil herausgestellt. :ulgy:
wobei ich jetzt nicht für so 24/7 kernassi-mcfits sprechen kann. :D
 
Also mir ist das ehrlich gesagt egal wie wer aussieht und anzieht.
Bin ja im Sommer jeden Tag am See und da wird sich dann auch aufgeregt, dass ältere, dickere usw., sich nackt sonnen oder schwimmen gehen. Mich stört das überhaupt nicht, ob Mann/Frau, dick/dünn, alt/jung.
Oft hört man dann, wie kann man nur mit solcher Figur so rumlaufen, ist ja eklig. Kann ich überhaupt nicht verstehen, ich finde niemanden eklig, das ist doch alles natürlich.
 
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