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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nur was hat sich faktisch am 25 Mai geändert, dass nahezu alles wieder aufhaben soll?

Lese dazu die Kolumne von Yogeshwar. :D

Die Stimmung kippt in der Bevölkerung (wobei ich eher noch vermuten würde, dass man uns das erzählt...), da wollen Politiker schnell den Absprung schaffen. Wenn es gut geht, ist man der Held. Wenn nicht, hat der Satz "wer hätte das denn wissen können" oder "wir müssen auch an die Wirtschaft denken" meistens funktioniert.
 
https://zeitung.faz.net/faz/feuille...a0ffae3198d8bc502cd/?utm_source=pocket-newtab

Kolumne von Yogeshwar. Passt ziemlich gut zum Verlauf von Corona. Pandemie im Schnelldurchlauf, Hauptsache vorbei...
Ich denke, das größte Problem der „Verdrängungsstrategie“ ist die für die meisten fehlende Spürbarkeit des Virus. Wenn plötzlich jeder einen oder mehrere Freunde oder Bekannte hätte, die einen schweren Covid-19-Verlauf hinter sich gebracht haben, oder diesen vielleicht sogar nicht überlebt hätten, dann würde das alles wahrscheinlich ganz anders aussehen.

Aber (und das ist auch gut so): Covid-19 ist nicht annähernd vergleichbar mit der Pest oder der „spanischen“ Grippe. Und wenn die ersten epidemiologischen Hochrechnungen (Stanford, Heinsberg, Stockholm) tatsächlich stimmen sollten, dann schaden uns die derzeitigen Einschränkungen eher als dass sie uns nutzen. Eine Mortalitätsrate von 0,37% (davon ausgehend, dass die Hochrechnungen sich nicht nur auf ein Epizentrum beziehen, sondern statistisch bereinigt sind) müssen dringend die verfügbaren Kapazitäten in den Krankenhäusern im Verhältnis zuküntiger schwerer Fälle statistisch überprüft werden. Auch das muss hochgerechnet werden, denn bislang sind die Kapazitäten noch lange nicht an ihrer Grenze.
 
Ich denke, das größte Problem der „Verdrängungsstrategie“ ist die für die meisten fehlende Spürbarkeit des Virus. Wenn plötzlich jeder einen oder mehrere Freunde oder Bekannte hätte, die einen schweren Covid-19-Verlauf hinter sich gebracht haben, oder diesen vielleicht sogar nicht überlebt hätten, dann würde das alles wahrscheinlich ganz anders aussehen.

Aber (und das ist auch gut so): Covid-19 ist nicht annähernd vergleichbar mit der Pest oder der „spanischen“ Grippe. Und wenn die ersten epidemiologischen Hochrechnungen (Stanford, Heinsberg, Stockholm) tatsächlich stimmen sollten, dann schaden uns die derzeitigen Einschränkungen eher als dass sie uns nutzen. Eine Mortalitätsrate von 0,37% (davon ausgehend, dass die Hochrechnungen sich nicht nur auf ein Epizentrum beziehen, sondern statistisch bereinigt sind) müssen dringend die verfügbaren Kapazitäten in den Krankenhäusern im Verhältnis zuküntiger schwerer Fälle statistisch überprüft werden. Auch das muss hochgerechnet werden, denn bislang sind die Kapazitäten noch lange nicht an ihrer Grenze.

was willst du da prüfen? Dass man es nicht so laufen lassen kann ist doch klar? Das zeigen uns doch die Verläufe in anderen ländern. In manchen kreisen sind in deutschland noch immer 30% der intensivbetten mit covid19-kranken belegt. Und das, obwohl es hier noch vergleichsweise glimpflich ablief. Weil die behandlung sich so zieht, liegen da sogar zum teil noch immer skirückkehrer. Was jetzt herausgefunden wurde, ist in die ganze Situation mehr oder weniger bereits eingepreist. Nur, weil man das herausgefunden hat (und es tatsächlich auch stimmt), wird die Situation an sich ja nicht besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was, wenn diese epidemologischen Hochrechnungen von ~0,4% stimmen? Bei einer 70%igen Durchseuchung Deutschlands sprechen wir dann in Summe immernoch über gut 200.000 Tote. Plus die schwer erkrankten.

Bei einigen hört sich das so an, als müssten wir nur bei einigen Stellschrauben ansetzen (internationaler Reiseverkehr, Homeoffice, Grossveranstaltungen), dann regelt sich der Rest schon so, dass wir da durchwuppen...

Wenn es nicht so tragisch enden könnte, müsste man es ja echt mal drauf ankommen lassen...
 
Und da trudelt schon die nächste "Überraschung" ein.... :ugly:

https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Corona-Ueberraschung-Zehn-positive-Tests-in-erster-und-zweiter-Liga-id57327791.html?wt_mc=redaktion.clever-push.azol..&cleverPushNotificationId=nb5Xjq4HDMhgvMAC5&cleverPushBounceUrl=https://www.augsburger-allgemeine.de/

Bei einigen hört sich das so an, als müssten wir nur bei einigen Stellschrauben ansetzen (internationaler Reiseverkehr, Homeoffice, Grossveranstaltungen), dann regelt sich der Rest schon so, dass wir da durchwuppen...
Wenn wir dann noch an die Hygiene denken und nicht jeden mit einem Bussi begrüßen, könnte das in der Tat ausreichen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Solomon kalou hat der Bundesliga und besonders der hertha mit seinem heutigen Video auch einen Bärendienst erwiesen.

Abbrechen und gucken, wie man es finanziell auffängt. Ist dann für alle Vereine, die kein big Player sind oder einen Mäzen haben zwar Scheisse, aber was willste machen.
 
Solomon kalou hat der Bundesliga und besonders der hertha mit seinem heutigen Video auch einen Bärendienst erwiesen.

Abbrechen und gucken, wie man es finanziell auffängt. Ist dann für alle Vereine, die kein big Player sind oder einen Mäzen haben zwar Scheisse, aber was willste machen.

Man könnte fast meinen, dass es den Zweck hatte zu zeigen, dass es keine gute Idee ist die Spiele wieder aufzunehmen
 
Aber (und das ist auch gut so): Covid-19 ist nicht annähernd vergleichbar mit der Pest oder der „spanischen“ Grippe. Und wenn die ersten epidemiologischen Hochrechnungen (Stanford, Heinsberg, Stockholm) tatsächlich stimmen sollten, dann schaden uns die derzeitigen Einschränkungen eher als dass sie uns nutzen. Eine Mortalitätsrate von 0,37% (davon ausgehend, dass die Hochrechnungen sich nicht nur auf ein Epizentrum beziehen, sondern statistisch bereinigt sind) müssen dringend die verfügbaren Kapazitäten in den Krankenhäusern im Verhältnis zuküntiger schwerer Fälle statistisch überprüft werden. Auch das muss hochgerechnet werden, denn bislang sind die Kapazitäten noch lange nicht an ihrer Grenze.


Jetzt schießt du aber völlig den Vogel ab.

1. Zur Heinsberg Studie:
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Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

2. Zur Stanford Studie:
STANFORD-STUDIE: WARUM CORONA DEFINITIV TÖDLICHER IST ALS DIE INFLUENZA - Volksverpetzer

3. Zur Stockholm Studie:
Schweden: Peinliche Pannen bei Corona-Studien - ARD

----- Bitte obere Artikel lesen bevor eine Antwort gepostet wird -----




4. Haben wir Beispiele wie New York, Spanien, Italien, Portugal, Frankreich, Großbritannien die eine außergewöhnliche und hohe Übersterblichkeit nachgewiesen haben:
- und das trotz enormen Bemühungen und Maßnahmen, welche die Verbreitung des Virus einzudämmen / verlangsamen konnten.
- kann sich jeder mal ausdenken wie schlimm und hoch die Mortalitätsrate dort heute wäre, wenn man gar nichts unternommen hätte.
Übersterblichkeit – Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? - Deutschlandfunk

5. Lässt sich Schwedens Sonderweg nicht so einfach auf Deutschland oder andere Länder übertragen.
- Verglichen zu Deutschland hat Schweden eine 10-fach geringere Bevölkerungsdichte (was sich begünstigend auf die Verbreitung des Virus auswirkt)
- Hat Schweden wenige Großstädte/Gemeiden (15 in der Zahl) die auf über 100.000 Einwohner kommen, viele dieser Städte/Gemeinden liegen in ihrer Bevölkerungsdichte sogar weit unter der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von ganz Deutschland und nicht mal Stockholm kommt auf über 1 Millionen Einwohner (auch wenn Stockholm eines der wenigen Orte in Schweden ist die auf eine ähnliche Bevölkerungsdichte wie deutsche Großstädte/Gemeinden kommt).
- Zudem haben die Schweden aufgrund ihrer gestreckten Geographie und dezentralisierteren Demographie eine von Natur aus geringeres Bewegungsprofil als andere bevölkerungsdichtere und zentralere Länder.
- Zudem ist es ein völliges Mythos, dass Schweden keine einschränkende Maßnahmen ergriffen hat:
Größtenteils ähnliche Maßnahmen wie in Deutschland
Schweden setzt – anders als die meisten europäischen Nachbarn – in allen anderen Bereichen eher auf Freiwilligkeit. Und so gibt es vor allem Empfehlungen, wie man sich verhalten sollte:



    • Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sollten die Öffentlichkeit meiden
    • Menschen sollten generell zuhause bleiben
    • Von Reisen wird abgeraten
    • Wer kann, sollte im Homeoffice arbeiten
    • In Restaurants muss Abstand gehalten werden; Gäste müssen ausreichend Platz an einem Tisch haben
Allerdings sei es ein Mythos, dass in Schweden das normale Leben weitergehe: “Es gibt keinen vollständigen Lockdown”, sagt Außenministerin Ann Linde. Aber viele Teile des gesellschaftlichen Lebens seien eingestellt. Die Menschen bleiben zu Hause, reisen nicht, vielen Unternehmen brechen die Umsätze weg. “Die Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich dramatisch steigen”, so Linde.


https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-sinnvoll-ist-der-schwedische-corona-sonderweg/
6. Abgesehen davon, dass sich Schwedens Sonderweg nicht auf Deutschland übertragen lässt hat Schweden schon jetzt eine 3-4 mal höhere Sterblichkeit bei Corona-Infizierten.
- Was das jetzt übertragen für Deutschlands "noch" freien intensiv Betten und Kapazitäten bedeuten würde, brauch ich dir glaube ich nicht erklären, oder?





Auch das muss hochgerechnet werden, denn bislang sind die Kapazitäten noch lange nicht an ihrer Grenze.


Was ist das denn bitte für eine Logik?

1. Sind viele der Krankenhäuser nicht an ihrer Kapazitätsgrenze, weil wir die Maßnahmen haben/hatten.
2. Kann sich dass alles schneller als uns lieb ist in wenigen Monaten ändern.
3. Kennen wir nicht mal annähernd die Langzeit-Folgen dieser Infektion.
4. Daher sollte es auch das oberste Ziel sein, möglichst viele vor dieser Infektion zu schützen.
5. Bedeutet dieser Virus immer noch für viele der sichere Tod.
6. Eine 60%ige Durchseuchung bei einer Mortalitätsrate von 0,4% würde immer noch ~200.000 Corona Tode für Deutschland bedeuten.
7. Ist es überhaupt nicht das Ziel an dieser Kapazitätsgrenze zu arbeiten, sondern den R0-Wert im Zaum zu halten.
8. Was eine zu hohe gleichzeitige Durchseuchungs-Rate in Deutschland für diesen R0-Wert bedeutet könnte:
- Infektionsherde/ketten werden noch schwerer einzudämmen/nach zu verfolgen.
- Die Gefahr sich mit diesem Virus zu infizieren steigt exponenziell für Jeden.
- Die Unsicherheit in der Bevölkerung steigt -> Wirkt sich zusätzlich negativ auf die Wirtschaft aus.
- Die Gefahr steigt exponenziell, dass wir hier in Deutschland ähnliche Situation wie aus New York, Italien, Spanien erleben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist ja mal ne fette Leinwand. Wie damals, als sich 15 Kumpels vor deinen 32 HD Ready gesetzt haben.
Warum soll man sowas machen ?
Solidarität? Dann werf ich dem Kinobetreiber n Zwanni in den Briefkasten, fahr heim, setz mich auf meine Couch und werf den Oled an.
Weil einfach mal was anderes als nur zuhause sitzen und die Idee was altes von früher aufzugreifen witzig ist.
Übrigens Vorteile gegenüber Kino: keiner will vorbei, keiner nervt, schmatzt oder schnarcht. Ich bin noch u30 also teile ich das übliche blasenleiden des ottonormal KTlers wohl nicht. Man kann auch alles zugrunde reden und zuhause bleiben :ugly:
 
Den Artikeln von n-tv find ich spannend

In Frankreich hat es anscheinend schon Ende 2019 und damit knapp einen Monat früher als bislang bekannt die erste Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Man habe alte Proben von damaligen Patienten mit Atembeschwerden nochmals ausgewertet, sagte Yves Cohen von der Klinik-Gruppe Avicenne Jean-Verdier in einem Interview mit dem Sender BFM TV. Dabei habe eine Probe vom 27. Dezember angeschlagen. Bislang waren die ersten positiven Tests in Frankreich auf den 24. Januar datiert worden.

Die Probe stammt demnach von einem Mann, der über 15 Tage hinweg mit Corona-Symptomen krank gewesen sei. Wo er sich angesteckt habe, sei unklar, sagte Cohen. Man habe zurückverfolgen können, dass er nicht gereist sei.

Was mich wundert, ich war Mitte Ende Dezember über Wochen krank mit Husten der nicht weg gehen wollte und Abgeschlagenheit, auch die "Erkältung" kam drei Mal wieder. Will nicht sagen das ich das Dreckszeug schon hatte, aber irgendwie passt es.
 
Den Artikeln von n-tv find ich spannend



Was mich wundert, ich war Mitte Ende Dezember über Wochen krank mit Husten der nicht weg gehen wollte und Abgeschlagenheit, auch die "Erkältung" kam drei Mal wieder. Will nicht sagen das ich das Dreckszeug schon hatte, aber irgendwie passt es.

Geht mir und vielen in meinem Bekanntenkreis ähnlich.
Viele hatten schon im Dez./Jan. mit sehr leichten Erkältungs/Grippe-Symptomen zu kämpfen.

Es ist aber vermutlich immer noch sehr viel wahrscheinlicher, dass es bei den meisten eher um ne normale Grippe oder Erkältung handelte (die ist ja dieses Jahr nicht der Covid-19-Welle gewichen). Sie aber dieses Jahr einfach nur deutlicher in Erinnerung bleibt und einem auffällt, als in all den anderen Jahren zuvor.
 
Jetzt schießt du aber völlig den Vogel ab.

1. Zur Heinsberg Studie:
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2. Zur Stanford Studie:
STANFORD-STUDIE: WARUM CORONA DEFINITIV TÖDLICHER IST ALS DIE INFLUENZA - Volksverpetzer

3. Zur Stockholm Studie:
Schweden: Peinliche Pannen bei Corona-Studien - ARD

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4. Haben wir Beispiele wie New York, Spanien, Italien, Portugal, Frankreich, Großbritannien die eine außergewöhnliche und hohe Übersterblichkeit nachgewiesen haben:
- und das trotz enormen Bemühungen und Maßnahmen, welche die Verbreitung des Virus einzudämmen / verlangsamen konnten.
- kann sich jeder mal ausdenken wie schlimm und hoch die Mortalitätsrate dort heute wäre, wenn man gar nichts unternommen hätte.
Übersterblichkeit – Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? - Deutschlandfunk

5. Lässt sich Schwedens Sonderweg nicht so einfach auf Deutschland oder andere Länder übertragen.
- Verglichen zu Deutschland hat Schweden eine 10-fach geringere Bevölkerungsdichte (was sich begünstigend auf die Verbreitung des Virus auswirkt)
- Hat Schweden wenige Großstädte/Gemeiden (15 in der Zahl) die auf über 100.000 Einwohner kommen, viele dieser Städte/Gemeinden liegen in ihrer Bevölkerungsdichte sogar weit unter der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von ganz Deutschland und nicht mal Stockholm kommt auf über 1 Millionen Einwohner (auch wenn Stockholm eines der wenigen Orte in Schweden ist die auf eine ähnliche Bevölkerungsdichte wie deutsche Großstädte/Gemeinden kommt).
- Zudem haben die Schweden aufgrund ihrer gestreckten Geographie und dezentralisierteren Demographie eine von Natur aus geringeres Bewegungsprofil als andere bevölkerungsdichtere und zentralere Länder.
- Zudem ist es ein völliges Mythos, dass Schweden keine einschränkende Maßnahmen ergriffen hat:

6. Abgesehen davon, dass sich Schwedens Sonderweg nicht auf Deutschland übertragen lässt hat Schweden schon jetzt eine 3-4 mal höhere Sterblichkeit bei Corona-Infizierten.
- Was das jetzt übertragen für Deutschlands "noch" freien intensiv Betten und Kapazitäten bedeuten würde, brauch ich dir glaube ich nicht erklären, oder?








Was ist das denn bitte für eine Logik?

1. Sind viele der Krankenhäuser nicht an ihrer Kapazitätsgrenze, weil wir die Maßnahmen haben/hatten.
2. Kann sich dass alles schneller als uns lieb ist in wenigen Monaten ändern.
3. Kennen wir nicht mal annähernd die Langzeit-Folgen dieser Infektion.
4. Daher sollte es auch das oberste Ziel sein, möglichst viele vor dieser Infektion zu schützen.
5. Bedeutet dieser Virus immer noch für viele der sichere Tod.
6. Eine 60%ige Durchseuchung bei einer Mortalitätsrate von 0,4% würde immer noch ~200.000 Corona Tode für Deutschland bedeuten.
7. Ist es überhaupt nicht das Ziel an dieser Kapazitätsgrenze zu arbeiten, sondern den R0-Wert im Zaum zu halten.
8. Was eine zu hohe gleichzeitige Durchseuchungs-Rate in Deutschland für diesen R0-Wert bedeutet könnte:
- Infektionsherde/ketten werden noch schwerer einzudämmen/nach zu verfolgen.
- Die Gefahr sich mit diesem Virus zu infizieren steigt exponenziell für Jeden.
- Die Unsicherheit in der Bevölkerung steigt -> Wirkt sich zusätzlich negativ auf die Wirtschaft aus.
- Die Gefahr steigt exponenziell, dass wir hier in Deutschland ähnliche Situation wie aus New York, Italien, Spanien erleben.
Für die Mühe gibts ein LIKE ;)

Ansonsten muss es ein Ziel sein MIT der Kapazitätsgrenze der Krankenhäuser bzw. der (neu geschaffenen) Intensivplätze zu arbeiten, denn GENAU DAS ist die Begründung für die Eindämmungsmaßnahmen, denen wir schneller entkommen können, je zügiger das Virus bei uns voranschreiten kann. Und nochmal: Das ist wirtschaftlich und gesellschaftlich notwendig, solange alle Patienten gut versorgt werden können (AUSRUFEZEICHEN !!!!). Das ist natürlich meine Grundannahme :)

Ich will da auch nichts riskieren, aber wie man auch beim RKI langsam merkt, ist der R0-Wert relativ zu betrachten und anscheinend doch nicht die absolute Größe für Handlungsempfehlungen. Damit wäre schon fast alles beantwortet. Stockholm ist übrigens die größte Stadt Schwedens. Und ob man von dort nicht auf andere Städte schließen kann, wage ich zu bezweifeln.

Und zudem stört mich wahnsinnig, dass alle „positiven“ Statistiken immer sofort zugunsten der Angst zerpflückt werden, aber negative Meldungen sofort einen Tenor finden. Aber so ist es wohl gewollt... Dabei ist der Durchseuchungsgrad selbst für jeden mathematischen Laien sofort ersichtlich.
 
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