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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Katastrophenmediziner haben sich im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums ein Bild von der Lage in Straßburg gemacht – und berichten über dramatische Zustände an der Grenze zu Deutschland. Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Unter der Annahme, dass sich die Entwicklung, wie sie im Elsass bestehe, bald in Deutschland einstellen werde, sei eine optimale Vorbereitung von „allerhöchster Dringlichkeit“. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
 
Wenn die Dunkelziffer der Infizierten in Italien um Faktor 10 (als Beispiel) höher ist dann hast du auch mehr schwere Fälle. Ohne die geringe Anzahl der Betten im Vergleich zu uns zu berücksichtigen. Deutschland war sehr schnell in ihren Testverfahren. Auch wenn das die ewigen Merkelmeckerer anders sehen

Ich finde die Begründung mit den Tests aber auch absurd. Wir haben 40.000 bestätigte Fälle. Wenn jemand erstmal infiziert ist, muss man ihn behandeln. Für den Infizierten sind weitere Tests dann völlig egal. Wenn man jetzt sagen würde "Es sterben so wenige, weil wir so viele voll ausgestattete Intensivbetten haben" - okay. Das würde imo deutlich mehr Sinn ergeben.
 
Katastrophenmediziner haben sich im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums ein Bild von der Lage in Straßburg gemacht – und berichten über dramatische Zustände an der Grenze zu Deutschland. Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Unter der Annahme, dass sich die Entwicklung, wie sie im Elsass bestehe, bald in Deutschland einstellen werde, sei eine optimale Vorbereitung von „allerhöchster Dringlichkeit“. Mehrere Medien haben darüber berichtet.

Quelle?
 
Schaut Mal wo die USA in einer Woche ist. Das mag man sich garnicht vorstellen:(

Du siehst doch schon in der Politik wie "ernst" die das Thema mit dem "Social Distancing" nehmen ^^

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Wo findet man denn diese Aussage (bzw. den Podcast)?
Gerade Pressekonferenz mit Spahn und Co (Kassenärztliche Vereinigung etc.) wird eine Zahl von 250000 genannt, Ramp up auf 360000 sei möglich.
Es wurde auch gut begründet warum nicht beliebig jeder getestet wird. Da gibts vom RKI eine Vorgabe zur Entscheidungsfindung für die Ärzte.
Insgesamt testet Deutschland sehr viel im Vergleich zu anderen Ländern. Damit kann man Positiv getestete isolieren und so die Ausbreitung reduzieren.
Ich fand es schon vor zwei Wochen erstaunlich, dass wir hier so "wenig" Tote haben, während in anderen Ländern im Verhältnis zu den positiv getesteten bereits deutlich mehr Tote hatte.
 
Den Artikel find ich interessant und gruselig, gleichzeitig auch traurig dass teilweise die die an vorderster Front für Andere kämpfen, sterben.....

Epidemie in der Eifel
Die Attacke der gefährlichen Pocken

1962 waren die Pocken in Deutschland fast ausgerottet, da brachte ein Monteur die Krankheit aus Indien mit. Die Region um Monschau war im Ausnahmezustand. Dann nahm sich ein mutiger Arzt der Epidemie an.

https://www.spiegel.de/geschichte/e...pocken-a-379516eb-087c-446f-b290-c75775836f36
 
Hoffnungsvolle Nachricht von Bosch: Der Digitalkonzern und Automobilzulieferer hat einen Covid-19-Schnelltest entwickelt. Er soll Ergebnisse in zweieinhalb Stunden bringen anstatt innerhalb von ein bis zwei Tagen – und ab April zur Verfügung stehen.

Das Verfahren sei weltweit einer der ersten vollautomatisierten, molekulardiagnostischen Tests, der direkt von allen medizinischen Einrichtungen genutzt werden könne, teilt Bosch mit. Der Test könne am Ort der klinischen Behandlung durchgeführt werden. Transportwege, die wertvolle Zeit kosteten, entfielen.

Katastrophenmediziner haben sich im Auftrag des baden-württembergischen Innenministeriums ein Bild von der Lage in Straßburg gemacht – und berichten über dramatische Zustände an der Grenze zu Deutschland. Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Unter der Annahme, dass sich die Entwicklung, wie sie im Elsass bestehe, bald in Deutschland einstellen werde, sei eine optimale Vorbereitung von „allerhöchster Dringlichkeit“. Mehrere Medien haben darüber berichtet.

Wenn Du schon offensichtlich Meldungen per copy und paste postest gib bitte auch die Quelle mit link dazu an.
 
Rätsel um die Corona-Toten: Wieso in Deutschland vieles anders ist...

Italien mit rund 60 Millionen Einwohnern hatte vor der Krise nach Behördenangaben 5.000 Intensivbetten. Weitere wurden inzwischen geschaffen. Großbritannien mit 66 Millionen Einwohnern hatte nach Angaben des nationalen Gesundheitsdienstes 4.100 Intensivbetten. In Deutschland mit rund 80 Millionen Einwohnern gibt es etwa 28.000, und die Zahl soll nun verdoppelt werden.

https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/raetsel-corona-toten-deutschland-34548926
 
Ich möchte nicht mit jenen tauschen, die diese ethische Entscheidung treffen müssen. Bei vernünftiger Überlegung macht das Sinn, aber man unterschreibt für einen großen Teil der über 80-jährigen gleichzeitig das Todesurteil.
 
Ich finde die Begründung mit den Tests aber auch absurd. Wir haben 40.000 bestätigte Fälle. Wenn jemand erstmal infiziert ist, muss man ihn behandeln. Für den Infizierten sind weitere Tests dann völlig egal. Wenn man jetzt sagen würde "Es sterben so wenige, weil wir so viele voll ausgestattete Intensivbetten haben" - okay. Das würde imo deutlich mehr Sinn ergeben.
:?

Das ist doch ganz einfach: Der Quotient „getestete Personen / Gesamtbevölkerung“ ist bei uns um ein Vielfaches höher als in den anderen Ländern. Wenn der Prozentsatz der Toten an den getesteten Infizierten die Mortalitätsrate widerspiegelt, MUSS die bei uns zwangsläufig am niedrigsten sein, weil wir zwangsläufig am meisten "halbwegs gesunde" positive Tests haben. Die tatsächliche Mortalitätsrate (Todesfälle / getestete und nicht getestete Infizierte) ist bei uns sehr wahrscheinlich noch wesentlich niedriger als die 0,6%. @Keanu79 hat das auch nicht verstanden, dabei ist das ganz einfach.

Die Italiener haben bei weitem keine Mortalitätsrate von 5-10%, weil der absolute Durchseuchungsgrad (nicht getestete) wahrscheinlich ungleich höher ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es gab ja schon vor einigen Wochen Berichte und auch gestern ist wieder einer erschienen, welche besagen, der Virus kann sich in der Luft (lokal) eine gewisse Zeit halten. Auch gibt es neue Berichte, dass Mehrfachansteckungen möglich sind.
Bin gespannt wie sich hier die weiteren Untersuchungen dazu entwickeln.
 
Es gab ja schon vor einigen Wochen Berichte und auch gestern ist wieder einer erschienen, welche besagen, der Virus kann sich in der Luft (lokal) eine gewisse Zeit halten.

Ja, typisches Verhalten für so Tröpfcheninfektionen. Ist aber ein vergleichsweise schwerer Brocken und kann sich deswegen nicht allzu lange in der Luft halten, bevor die Tröpfchen zu Boden sinken, im Gegensatz zu anderen Viren oder Bakterien, die länger Bestand haben, aufgrund ihrer Größe.

Auch gibt es neue Berichte, dass Mehrfachansteckungen möglich sind.

Bei Affen wurds zumindest recht eindeutig erwiesen, dass es eine Immunisierung danach gibt.
 
:?

Das ist doch ganz einfach: Der Quotient „getestete Personen / Gesamtbevölkerung“ ist bei uns um ein Vielfaches höher als in den anderen Ländern. Wenn der Prozentsatz der Toten an den getesteten Infizierten die Mortalitätsrate widerspiegelt, MUSS die bei uns zwangsläufig am niedrigsten sein. Die tatsächliche Mortalitätsrate (Todesfälle / getestete und nicht getestete Infizierte) ist bei uns sehr wahrscheinlich noch wesentlich niedriger als die 0,6%. @Keanu79 hat das auch nicht verstanden, dabei ist das ganz einfach.

Die Italiener haben bei weitem keine Mortalitätsrate von 5-10%, weil der absolute Durchseuchungsgrad (nicht getestete) wahrscheinlich ungleich höher ist.

Dass das statistische Auswirkungen hat ist mir klar. Aber doch nicht in dem Maße wie der Faktor bei der Sterblichkeit zwischen beiden Ländern auseinander liegt. Das wirkt einfach zu krass. Zumal in Italien ja nachweislich viele sterben, weil das Equipment fehlt.
 
Mir gehts jetzt auch eher weniger um die Mortalitätsrate in Prozent. Die kann man seriös eh erst hinterher sagen. Die Dunkelziffer in allen Ländern wird deutlich höher sein als die offizielle Zahl der Infizierten. Da macht ein Vergleich keinen Sinn.

Ich finde aber die reine Zahl der Toten in D erstaunlich niedrig. In D sind offziell 225 Leute gestorben.
In CH 165
In Belgien 220
in den Niederlanden 357
Und die Zahlen von Italien und Spanien mag ich gar nicht aufschreiben.

Und die Zahl der Toten hat ja nun nichts damit zu tun, ob viel oder wenig getestet wird. Es heißt immer, D hätte einen Vorsprung vor Italien (aber mittlerweile ist da die Zahl der Toten vor ca. 16 tagen sprunghaft gestiegen)
Kann doch nicht sein, dass in vielen Ländern um uns herum die Pandemie schon längst unterwegs war, und in D kam sie viel später an.

btw: wenn soviel getest wird, müsste es doch auch viel mehr offiziellle Infizierte geben? Es wird ja laut den Richtlinien des RKI ja auch nur der getestet, der Symptome hat.
 
neue berichte zu mehrfachansteckungen? wo?

https://beta.20min.ch/story/coronavirus-im-ausland-338943429989?legacy=true

Zweites Mal positiv getestet

Ärzte in Wuhan berichten, dass 5 bis 10 Prozent der Genesenen wieder positiv auf Covid-19 getestet wurden. Dies geht aus einer Studie mit einer relativ kleinen Fallzahl heraus. Unklar ist allerdings, ob diese Personen andere Menschen nochmals mit dem Virus anstecken können. Bisher gebe es dazu keine Beweise, heisst es. Viele der Personen, die zum zweiten Mal positiv getestet wurden, hätten keinerlei Symptome gezeigt und ihr Umfeld nicht angesteckt.
 
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