Der erste weg sollte sein sich nicht über social media zu informieren.
Ich bin jedes mal erschüttert was bekannte auf fb teilen.
Informieren kann man sich aktuell gut im kabarettbereich und bei diversen zeitungen. Nein, nicht die bild die welt usw.
Die anstalt zb veröffentlicht bei jeder sendung mittlerweile links für die fakten. Extrem interessant sind hier die sendungen anfang des jahres über die emissionen. Hier wird erklärt wie die industrie aktiv die öffentliche meinung beeinflusst und falsche infos streut, inkl. Scheuer.
Den kram bekommste halt.sonst kaum mit wenn du nicht fundierte fachzeitschriften liest.
Als beispiel. Und schon wären es 30% weniger unsinnige fb kommentare mit tollen bildchen und schwachsinnigen daten die ohne quellen einfach rausgeschrieen werden.
Natürlich spielt die Art der Medien die wir konsumieren auch eine entscheidende Rolle. Die Medien wie sie funktionieren sind mittlerweile auch Teil eines Problems.
Selbst vermeintlich vertrauenswürdige Medien bedienen sich Methoden die einfach nur lächerlich sind. Mir fällt grad der Name der Person nicht ein, ich hab ein echt beschissene Namensgedächtnis. Hat auch ein Buch geschrieben. Ich Fass es ganz kurz zusammen, lässt sich aber sicher auch im Netz finden.
Er frisch Journalist. Erstes Mal im Kriegsgebiet. Die Journalisten gehen alle in einen Bus, jeder hat einen Benzinkanister dabei. Er denkt sich natürlich scheiße, hätte wohl auch einen mitbringen sollen. Die fahren also bis zu einem Panzer, alle steigen aus. Was haben die mit den Kanistern gemacht? Den Panzer in Brand gesteckt, dann die Kameras ausgepackt und berichtet. Sind natürlich tolle Bilder.
Ist übrigens nur ein Teil. Er erzählt auch wie er "gekauft" wurde. Erste Klasse Flüge, tolle Hotels, schöne Geschenke und alles mögliche. Ich such später mal ob ich ihn nochmal finde und verlinke das Video dann.
Also "Normalo" konsumiert man in der Regel 2-3 Quellen, vertraut denen und nimmt sie ernst. Schön wäre es, wenn man es wirklich könnte. Leider muss man alles hinterfragen.
Wir neigen dazu, Sachen die wir nicht sehen gerne auszublenden, Erzählungen zu vertrauen und noch wichtiger sich die Meinung des sozialen Umfeldes aneignen. Gibt zu diesen Themen übrigens auch gute Studien.
Ich hab als Erzieher und als Sozialarbeiter gearbeitet, bzw. arbeite ich aktuell in einer Kita und nebenbei hab ich noch meine sozialen Projekte die ich ehrenamtlich ausübe. An Kindern sieht man wirklich stark wie sehr dieses soziale Umfeld einen prägt und wie schwer es ist innerhalb seines eigenen Kreises eine andere Meinung zu vertreten. Viele eignen sich diese Meinung dann leider an.
Könnte da einige Geschichten teilen, ist dann aber hier nicht mehr ganz die Topic.