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Erm auch Bauarbeiter, Taxifahrer etc. dürfen gut gebildet sein. Eine gute Bildung schließt ja nicht aus, dass man "dennoch" einen dieser Berufe ergreift.

Ergänzend noch folgendes: "Gute Bildung" muss nicht hoher Abschluss bedeuten. Man kann auch mit einem Quali oder Mittlerer Reife ausgezeichnet gebildet sein. Und genau darum geht es. Auch in nicht gymnasialen Abschlüssen einen hohen Bildungsstand zu erreichen, das sollte das Ziel sein.
 
Ich finde das verfälschte Zitat jetzt nicht so witzig - Aber das war Dein gelöschter Post auch nicht !

Ich bin auch nicht der unbedingt der Meinung von @TheProphet, aber er trifft wahrscheinlich sogar die Kernaussage der politischen Meinungs-Mitte in Deutschland.

Ich hatte es hier ja schon einmal geschrieben: Alles immer gleich in die Rassisten-Schublade zu stecken ist m. E. genauso falsch, wie Geflüchtete für irgendwelche Probleme verantwortlich zu machen. Hier (im Forum) wird allzu gerne schwarz-weiß gedacht, aber die Realität sieht nunmal anders aus. Klar ist ein AfD-Wähler verabscheuungswürdig, aber die Meinung von @TheProphet ist m. E. nicht zu einem geringen Teil bei den Wählern der großen Volksparteien ebenfalls offensichtlich und ist kein Grund, ihn ebenfalls sofort rechtsaußen zu verorten. Sich dann über die vielleicht unglückliche Wortwahl „neutrale Mitte“ lustig zu machen oder ihm klar zu machen, dass hier eh jeder weiß, dass er rassistische Tendenzen hat, ist m. E. völlig daneben. EDIT: Und als gefährlich würde ich seine Aussagen auch nicht einstufen !!

Ich weiß nicht, ob ihr in einem Umfeld lebt, ausschließlich umgeben von Menschen, die Eure Meinung teilen. Ich tue das jedenfalls nicht und habe jeden Tag mit vielen Menschen zu tun, von denen sich auch viele gerne in einer politischen (ja vielleicht sogar neutralen) „Mitte“ einsortieren, was „Flüchtlingskrise“, Zuwanderung, AfD etc. betrifft. Ich habe dann keinen Baseballschläger hinter der Tür stehen, sondern suche den vernünftigen Diskurs mit oftmals vernünftigen Ergebnissen.

Hier kommt in meiner Wahrnehmung in letzter Zeit nur allzu schnell und allzu häufig sofort der Baseballschläger zum Einsatz.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1) So Meinungen wie hier geäussert sind nicht die neutrale Mitte. Wer sich dort mit dieser Meinung sieht, sieht sich falsch gelagert!

2) Es macht einen Unterschied, ob ich Probleme mit der Flüchtlingskrise habe, oder ob ich AfD wähle!

3) Mit dem vernünftigen Diskurs haben wir es versucht. Seit der Finanzkrise, als die AfD erstmals hoch kam, auch damals mit (rechts) populistischem Geschwurbel. Hat nichts gebracht. Es brachte auch nach 2015 nichts. Selbst 2018 haben viele noch versucht, den Diskurs zu suchen, zu gestalten, zu überzeugen. Hat nichts gebracht. Und jetzt sind wir an einem Punkt, wo ich die Dinge so ausspreche, wie sie sind. Wer AfD wählt, wählt rechts. Wählt Höcke. Wählt Weidel. Wählt Gauland. Und noch anderes Pack. Er wählt Menschen die eine Rhetorik benutzen, die der des 3. Reiches erschreckend ähnelt.

Es gibt nichts, was es rechtfertigt die AfD zu wählen. Es sei denn, man sieht sich dort zu Hause. Insofern lasse ich hier auch schwarz-weiss denken zu.

Wenn mit mir jemand über die deutsche Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik sprechen möchte: gerne. Ich selbst finde bei weitem nicht alles gut, was da gelaufen ist. Und man wird auch auf vernünftiger Basis nie einer Meinung sein. Aber das ist vollkommen okay. Beim Thema Rechts hört aber meine Bereitschaft sofort auf.
 
Ich lebe in einem Umfeld mit 40% Stimmen für die AfD im Nachbarwahlbezirk und arbeite in einem Umfeld fernab akademischer Kreise mit mehreren AfD-Wählern.
Sie haben keine Baseballschläger, aber sie sind klar ausländerfeindlich. Das entspringt keiner Rassenideologie und auch keinem Nationalsozialismus, aber es ist eine Denkweise, die sich öffentlich gegen Ausländer und Muslime stellt.
Dass das mittlerweile gesellschaftlich toleriert wird und in vielen Kreisen auch eine dominierende Einstellung ist, macht sie nicht zur politischen Mitte.
 
Zuletzt bearbeitet:
1) So Meinungen wie hier geäussert sind nicht die neutrale Mitte. Wer sich dort mit dieser Meinung sieht, sieht sich falsch gelagert!

2) Es macht einen Unterschied, ob ich Probleme mit der Flüchtlingskrise habe, oder ob ich AfD wähle!

3) Mit dem vernünftigen Diskurs haben wir es versucht. Seit der Finanzkrise, als die AfD erstmals hoch kam, auch damals mit (rechts) populistischem Geschwurbel. Hat nichts gebracht. Es brachte auch nach 2015 nichts. Selbst 2018 haben viele noch versucht, den Diskurs zu suchen, zu gestalten, zu überzeugen. Hat nichts gebracht. Und jetzt sind wir an einem Punkt, wo ich die Dinge so ausspreche, wie sie sind. Wer AfD wählt, wählt rechts. Wählt Höcke. Wählt Weidel. Wählt Gauland. Und noch anderes Pack. Er wählt Menschen die eine Rhetorik benutzen, die der des 3. Reiches erschreckend ähnelt.

Es gibt nichts, was es rechtfertigt die AfD zu wählen. Es sei denn, man sieht sich dort zu Hause. Insofern lasse ich hier auch schwarz-weiss denken zu.

Wenn mit mir jemand über die deutsche Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik sprechen möchte: gerne. Ich selbst finde bei weitem nicht alles gut, was da gelaufen ist. Und man wird auch auf vernünftiger Basis nie einer Meinung sein. Aber das ist vollkommen okay. Beim Thema Rechts hört aber meine Bereitschaft sofort auf.

Sorry, den Diskurs aufgeben weil es bisher nichts gebracht hat ist selten dämlich. Wer AfD wählt, wählt rechts. Die Aussage stimmt, dann hört es aber auch auf. @eape hat es schön erklärt.

Du änderst das Denken von Menschen nicht indem du ihnen sagst was richtig oder falsch ist, sondern indem du sie selbst drüber nachdenken lässt. Und da muss man eben auch die richtigen Fragen stellen und auch ihre Fragen beantworten, also aktiv und freundlich am Diskurs teilnehmen.

Diese Sachen kommen nicht aus dem nichts, zum Teil ist es sogar von klein auf anerzogen und Normalität. Freunde, Umfeld, dein komplettes soziales Gefüge spielt da mit rein. Nicht bei allen, aber bei vielen.

Die AfD ist so stark weil die Politik keine Eier hat. Die Fahne im Wind ist nicht authentisch. Sich beim nächsten Wind von der Seite im Personal zu streiten bringt auch kein Vertrauen.

Vorurteile und Klischees sind auch kein Problem von AfD Wählern, sondern von allen. Geh mal nach Amerika. Was meinst wie oft du gefragt wirst ob du ein Nazi bist und was weiß ich noch für veraltetes Zeug. Grade wenn man mit Personengruppen nicht viel zu tun hat kommen solche Sachen auf. Man wird nicht alle ändern können, grad gebildete Leute die eine Ideologie vertreten und festgefahren sind nicht mehr. Bei allen anderen ist Hopfen und Malz aber nicht verloren.

Sucht den Diskurs, wie unangenehm er auch sein mag. Bleibt entspannt und weniger emotional, auch wenn es schwer fällt und vorallem nutzt keine Klischees bei jemanden der nur in Klischees denkt. Schlecht + Schlecht =/= gut
 
Zuletzt bearbeitet:
@eape
@Zimtzicke

Wer will denn Rechtfertigung für einen AfD-Wähler ?
Wählt @TheProphet die AfD ? ICH weiß das nicht !!!

Habt Ihr meinen Beitrag gelesen, oder wurdet Ihr nur durch ein paar Schlüsselwörter getriggert ?

Mir geht es um die Bürger, die sich in einer politischen „Mitte“ verorten und sich dort im Recht sehen.
 
ich verstehe nicht was daran so schwer sein soll: wer eine faschistische, rechtsextreme und rassistische partei wählt ist faschistisch, rechtsextrem und rassistisch.

was derjenige davon hält, dass ich ihn als das bezeichne was er ist, ist mir völlig egal. und nochmal langsam zum mitschreiben: wer afd wählt ist rechtsextrem. da braucht man nicht nach irgendwelchen entschudligungen suchen. die zeiten sind vorbei.
 
Ich finde das verfälschte Zitat jetzt nicht so witzig - Aber das war Dein gelöschter Post auch nicht

Mein gelöschter Post war halb so wild. Ich hab ihn nur gelöscht weil ich keine Lust auf die anschließende Diskussion oder Reaktion hatte. Ich hab Prophet länger als viele andere die Chance gegeben sich anderweitig zu präsentieren aber er hat immer wieder gezeigt, daß sein Gedankengut rassistisch geprägt ist, auch wenn er im Gegensatz zu anderen Knallköpfen das ganze geschickt subtil verpackt. Aber genau das macht seine Aussagen so gefährlich.
 
ich verstehe nicht was daran so schwer sein soll: wer eine faschistische, rechtsextreme und rassistische partei wählt ist faschistisch, rechtsextrem und rassistisch.

was derjenige davon hält, dass ich ihn als das bezeichne was er ist, ist mir völlig egal. und nochmal langsam zum mitschreiben: wer afd wählt ist rechtsextrem. da braucht man nicht nach irgendwelchen entschudligungen suchen. die zeiten sind vorbei.

Ich finde die Aussage schon nicht ganz richtig. Wer Wählt, wählt eben nur und ist nicht gleich etwas.

Ich bezeichne dich auch nicht als Tierquäler, Schlächter etc weil du im Supermarkt ein Steak kaufst. Jetzt nur als suptiles Beispiel.

Leute in eine Ecke drücken, ob sie nun freiwillig da stehen oder garnicht in die Ecke gehören, löst doch keine Probleme. Man verschärft dadurch doch nur alles.

"Du hast rechtsextreme gewählt" und "Du bist rechtsextrem" sind zwei komplett unterschiedliche Aussagen.
 
Ne, sorry, dieses Aufwiegen fremdenfeindlicher Ansichten durch "Gutmenschen" ist ein Instrument der Rechten und nicht der Mitte.
Kannst @TheProphet politisch einordnen wo du willst. Ich sehe in seinen vagen Aussagen, Relativierungen und Halbwahrheiten Methoden der AfD und anderer Rechten.

Eben. Es wird suggeriert, dass man sich mit diesen Ansichten ja in der politischen, nein, sogar der gesellschaftlichen Mitte befindet. Und das ist fatal!

Ich bin (ich hoffe, das wird so auch aufgenommen) ja wirklich für fast jede Diskussion zu haben. Man ist nicht immer einer Meinung. Aber beim Thema Rechts, Fremdenfeindlichkeit und AfD ist mMn nur noch Klartext die richtige Wahl. Links und Mitte müssen unmissverständlich klar machen, was von Rechts zu halten ist.
 
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