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Der Politikthread

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Natürlich ist sie leider bis dahin eine Erfolgsgeschichte. Die sitzen innerhalb kurzer Zeit nach Gründung im Bundestag und haben bessere Werte wie eine etablierte Partei wie die FDP.
 
Natürlich ist sie leider bis dahin eine Erfolgsgeschichte. Die sitzen innerhalb kurzer Zeit nach Gründung im Bundestag und haben bessere Werte wie eine etablierte Partei wie die FDP.
Erfolgsgeschichte ja, klar. Aber eben nicht in der Form als Wahlsieger. Und zwar deutlich nicht als Wahlsieger.

Das macht nunmal in meiner Welt einen großen Unterschied. Weil es der Partei eine ganz andere Wirkung geben würde, hätte sie die wahl mit 30% gewonnen. Der Umgang mit ihr nach außen als "Wahlsieger" ist für mich ergo ein Fehler.
 
Natürlich ist sie leider bis dahin eine Erfolgsgeschichte. Die sitzen innerhalb kurzer Zeit nach Gründung im Bundestag und haben bessere Werte wie eine etablierte Partei wie die FDP.

Kommt drauf an, wie man Erfolg definiert. Haben diese Leute, jemals politisch etwas sinnvolles angestoßen oder vorangebracht? Uns als Gesellschaft irgendwie weitergebracht? Mit Sicherheit nicht. Haben sie Prozentpunkte innerhalb recht kurzer Zeit eingefahren, ja das dann schon.
 
Eine Handgranate rein und keiner würd das Pack da drin vermissen.
Wo sind die Russen eigentlich, wenn man sie mal braucht? Oder die IS? Oder irgendwelche fehlgeleiteten Drohnen der Amis...

Leute, solche Statements gehen überhaupt nicht klar! Wir leben schon genug in Zeiten der sprachlichen Verrohung und ausgelesene Populisten versuchten sich gerade erst wieder (ein Glück relativ erfolglos) dabei, sich die Gaming Szene als Sündenbock rauszusuchen.

Egal, wie überspitzt die Aussagen vielleicht gemeint waren, Granaten und IS-Methoden werden nicht besser, wenn sie einen Rechten treffen und auch solche Aussagen sollten kein Teil einer politischen Diskussion sein. Dann lieber einmal kurz die Klappe halten. Die Zitate sind jüngste Beispiele, die Ansage geht an alle: Wer meint hier SO diskutieren zu müssen und Mord auch nur theoretisch und am Ende als Witz gerechtfertigt in die Diskussion einzubringen, fliegt und muss zukünftig auch mit Verwarnungen rechnen.

Dies ist jedoch zunächst eine Ermahnung. Also nutzt das weise!
 
Erfolgsgeschichte ja, klar. Aber eben nicht in der Form als Wahlsieger. Und zwar deutlich nicht als Wahlsieger.

Das macht nunmal in meiner Welt einen großen Unterschied. Weil es der Partei eine ganz andere Wirkung geben würde, hätte sie die wahl mit 30% gewonnen. Der Umgang mit ihr nach außen als "Wahlsieger" ist für mich ergo ein Fehler.
Weiß nicht wie ich dazu stehen soll. Irgendwie ist es auch gefährlich deren Erfolge klein zu reden. Kann deinen Punkt aber auch verstehen. Schwer zu sagen wie man damit umgehen soll.
 
Deutschland ist zerrissen. Die Führungsebene rund um Merkel hat in wichtigen Zeiten der Flüchtlingsimigration versagt, Armut im Land steigt, nicht zuletzt dank der gestiegenen Immigrantion denn nur knapp 25% der Flüchtlinge haben eine Festantellung, sind auf Hartz IV angewiesen, und Reihen sich somit an, bzw. unter der Armutsgrenze ein. Das Volk fühlt sich betrogen und daraus ist die erstarkte AFD entstanden. Kann die was an der Sachlage ändern mit ihren Parolen? Wohl kaum, das Problem ist wesentlich komplexer als es diese Partei darstellen möchte. Zwischen Gutmensch und Wutbürger werden Worthülsen ausgetauscht in der Hoffnung den anderen damit mundtot zu machen, am Status Quo ändert das alles aber nichts, das Damoklesschwert schwebt weiterhin über Deutschland, ja wahrscheinlich sogar über ganz Europa.
 
Akzeptiert. Ich habe mich spontan von aggressiven Gefühlen leiten lassen. Sorry dafür!

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https://www.zeit.de/kultur/2019-10/...htsextreme-kommentar?utm_source=pocket-newtab

Mal ein guter Kommentar der Zeit, warum die AfD gewählt wird. Und warum sich die Öffentlichkeit sich nicht traut, die Gründe offen auszusprechen, dies aber endlich tun sollte!
beim ersten hast du auch keine andere wahl, beim zweiten gabs den kommentar schon gestern hier^^ :p
 
Deutschland ist zerrissen. Die Führungsebene rund um Merkel hat in wichtigen Zeiten der Flüchtlingsimigration versagt, Armut im Land steigt, nicht zuletzt dank der gestiegenen Immigrantion denn nur knapp 25% der Flüchtlinge haben eine Festantellung, sind auf Hartz IV angewiesen, und Reihen sich somit an, bzw. unter der Armutsgrenze ein. Das Volk fühlt sich betrogen und daraus ist die erstarkte AFD entstanden. Kann die was an der Sachlage ändern mit ihren Parolen? Wohl kaum, das Problem ist wesentlich komplexer als es diese Partei darstellen möchte. Zwischen Gutmensch und Wutbürger werden Worthülsen ausgetauscht in der Hoffnung den anderen damit mundtot zu machen, am Status Quo ändert das alles aber nichts, das Damoklesschwert schwebt weiterhin über Deutschland, ja wahrscheinlich sogar über ganz Europa.
Die Migration erklärt nur zu einem minderen Anteil den Anstieg der Armut, da diese Gruppe kleiner ist, als die der Gruppe der von Armut Betroffenen ohne Migrationshintergrund.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/armut-deutschland-risiko-zuwanderung-beschaeftigung/seite-2
 
Weiß nicht wie ich dazu stehen soll. Irgendwie ist es auch gefährlich deren Erfolge klein zu reden. Kann deinen Punkt aber auch verstehen. Schwer zu sagen wie man damit umgehen soll.
oh, ich will mit nichten deren wahlerfolg (denn das ist ja einer) kleinreden. es ist traurig dass es fast 24% der zur wahl gegangenen für eine gute idee halten afd zu wählen.

ich verwehre mich nur gegen das wort wahlsieg. die afd hat die wahl nicht gewonnen. die regierende linke hat die wahl gewonnen. der amtierende ministerpräsident hat die wahl gewonnen und zwar deutlich. weil sie, soweit ich das beurteilen kann, in thüringen auch einen guten job machen. auch die linke hat im übrigen stimmen hinzu gewonnen.
natürlich muss "die politk" endlich lehren daraus ziehen, warum viele menschen, in diesem fall vor allem junge männer, eine rechtsextreme, faschistische partei wählen. da sollte man vielleicht mal in der schule ansetzen, wenn man geschichte und politik lehrt. irgendwas scheint da ja falsch zu laufen.

seit dem erstarken der afd macht die politik imo einen fehler: sie orientiert sich an dem bullshit, der von da kommt. an bundesweit 10% -14% der wähler wird und wurde politk ausgerichtet und das halte ich für falsch. zumal man das "original" nicht einfach ersetzt. wenn man jetzt auch noch hergeht und suggeriert, dass die afd die wahlen in thüringen gewonnen hat, dann bekommen viele, viele menschen einen falschen eindruck. darüber, was doch in ordnung ist zu sagen und zu tun. denn wenn man damit wahlen gewinnt, kann das so falsch ja gar nicht sein. als nächstes stellen sie sich dann vermutlich noch die frage, warum höcke nicht ministerpräsident geworden ist, wenn er doch die wahlen gewonnen hat. wir verschieben also weiter nach rechts.

ich teile die meinung des zeitkommentars (den ich ja auch schon gepostet habe). und ich habe nun schon mehrfach geschrieben das für mich die zeit des streichelns vorbei ist: wer heute noch afd wählt ist rechtsextrem und rassist. wenn das in thüringen fast 24% der wahlberechtigten sind, dann ist das so. aber da schließt sich für mich der kreis: die politik muss sich endlich überlegen, was sie dagegen zu tun gedenkt. jedes mal schockiert sein oder denen gleich nach den mund zu reden, sich anzubiedern, damit sie keinen grund haben afd zu wählen ist das falsche mittel, denn damit ist das problem nicht weg. ich muss überlegen, wie ich diese denke aus den köpfen bekomme und verhindere, dass sie bei den nachfolgenden generationen wieder fuß fasst.
 
ich teile die meinung des zeitkommentars (den ich ja auch schon gepostet habe). und ich habe nun schon mehrfach geschrieben das für mich die zeit des streichelns vorbei ist: wer heute noch afd wählt ist rechtsextrem und rassist. wenn das in thüringen fast 24% der wahlberechtigten sind, dann ist das so. aber da schließt sich für mich der kreis: die politik muss sich endlich überlegen, was sie dagegen zu tun gedenkt. jedes mal schockiert sein oder denen gleich nach den mund zu reden, sich anzubiedern, damit sie keinen grund haben afd zu wählen ist das falsche mittel, denn damit ist das problem nicht weg. ich muss überlegen, wie ich diese denke aus den köpfen bekomme und verhindere, dass sie bei den nachfolgenden generationen wieder fuß fasst.
Drei einfache Maßnahmen, die in Deutschland seit Jahren mit Füßen getreten werden:

Bildung, Bildung und Bildung !!
 
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