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Balkonkraftwerk

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich höre davon zum ersten Mal. Also ich stecke das Ding in meine Steckdose und dann wird der Strom einfach in mein Netz eingespeist und senkt den Verbrauch, der über die Stadtwerke abgerechnet wird. Ist das echt so einfach?
 
Ich höre davon zum ersten Mal. Also ich stecke das Ding in meine Steckdose und dann wird der Strom einfach in mein Netz eingespeist und senkt den Verbrauch, der über die Stadtwerke abgerechnet wird. Ist das echt so einfach?
Genau.
Bis 600 Watt ist es ohne Probleme nutzbar.
Anmeldung beim Stromnetzbetreiber erwünscht,aber nicht unbedingt notwendig.
Solarplatte hingestellt. Stecker in die Steckdose. Strom ins Hausnetz und wird direkt verbraucht.
Machst du mehr, verpufft der Rest. Deswegen sollte man auch den Tagesverbrauch ( Sonnenzeit )ungefähr wissen ?
Und NEIN. Du brauchst kein neuen Stromzähler.
Hast Du einen Alten, dreht er sich eventuell rückwärts wenn du mehr machst wie verbrauchst. Was aber normal nicht erlaubt ist. Ich habe einen neuen digitalen drin. Da passiert nix.
 
An sich ne witzige Sache. Aber Balkon... der Platz ist dort begrenzt. Und an der Außenverkleidung darfst definitiv nix ohne Vermieter- oder Eigentümergemienschaftszustimmung anbringen. Also mehr was für Leute, die eh nicht auf den Balkon gehen?
 
Also ich könnte mir so ein Teil in den Garten stellen ... mhmm. Bin gerade auf der Arbeit, daher habe ich meine letzte Stromrechnung nicht zur Hand, ich meine aber wir verbrauchen um die 6.000 Kilowat (?) im Jahr, da wären 600 schon signifikant. 10% weniger Stromkosten hieße bei uns etwa 240€ im Jahr. Wobei so eine Anlage dann auch schon wieder ein paar Jahre braucht, ehe sie sich rechnet. Aber das ist gerade alles nur aus dem Kopf überschlagen, ich muss das mal in Ruhe ausrechnen.

Btw der Treppenwitz ist eh: Wir sind seit Ewigkeiten Kunde bei den Stadtwerken und haben uns nie groß umgeschaut, weil ich keine Lust hatte, für eine Handvoll Dollar ständig den Vertrag zu wechseln. letztens dann doch mal Verivox bemüht. Und was soll ich sagen? Bei gleicher Leistung und gleichem Service 700,00€ weniger bei der Konkurrenz. 700!! Und jetzt der Treppenwitz: Kaum entscheide ich mich für ein Konkurrenzangebot, melden sich die Stadtwerke und sagen, sie können da mitgehen. Wollen die mich verarschen? Wie krass ist denn deren Gewinnmarge?
 
An sich ne witzige Sache. Aber Balkon... der Platz ist dort begrenzt. Und an der Außenverkleidung darfst definitiv nix ohne Vermieter- oder Eigentümergemienschaftszustimmung anbringen. Also mehr was für Leute, die eh nicht auf den Balkon gehen?
Die kannst du an Balkon hängen. Ja bei Vermietung sollte man vorher fragen. Viele scheinen nix dagegen zu haben.
Ich starte mit einer kleinen 305 Watt Anlage. Kostet inkl Wechselrichter und Kabel 330 Euro. Muss dann jeder selbst errechnen ob das was ist.
Eventuell klemme ich noch ne kleine 100 Watt mit ran. Kostet oftmals kaum was.
Gibt auf Youtube viele Videos zum Thema.
Der Kanal von IGEMBB scheint da recht gut. Ist eine Berliner Interessengemeinschaft.
Muss am Ende jeder selber wissen ob das was für einen ist.
Aber in Tip von mir. Es muss nicht das 305 Watt Paket fuer 700 Euro sein. Meins hat 330 gekostet.
15 Jahre Garantie auf Wechselrichter. 25 Jahre auf Modul.
 
Jetzt grad früh von 9-10 Uhr. Steht noch nicht perfekt.
Screenshot_20191027_101256_de.avm.android.myfritz2.jpg

Wetter teils sonnig, diesig, leicht bewölkt.
 
Witzige Idee, erfahrungsgemäß amortisiert sich sowas aber erst wenn die Solarzellen im Eimer sind und ausgetauscht werden müssen...

Das sollte man sich dann doch mal vernünftig ausrechnen und nicht blind deiner Aussage glauben ;)


Richtig ist auf jeden Fall, dass man sich nicht von Aussagen a la "bis zu 600kwh pro Jahr" blenden lassen sollte. Da Balkon PV nicht ins Netz einspeisen darf (wer das mit altem Zähler doch macht kann jede Menge Ärger bekommen!), verpufft eine ganze Menge. Da muss man vorher schon ganz gut abschätzen, inwiefern die Erzeugung der PV zum eigenen Verbrauchsprofil passt - z.B. wird ein Ostbalkon i.d.R. nicht sonderlich toll sein, weil man zu den Zeiten, in denen viel Erzeugung da ist, selbst häufig kaum was verbraucht (da außer Haus).
Wenn Akkus noch günstiger werden, könnte das für Balkon PV nochmal nen riesen Schub geben :dhoch:

Edit: "Erfahrungsgemäß" halten die Solarzellen übrigens ziemlich lang - 30 Jahre darf man durchaus erwarten.
 
Das sollte man sich dann doch mal vernünftig ausrechnen und nicht blind deiner Aussage glauben ;)

Sicher, aber was kosten die 80-150 Watt die man da generieren kann von deiner Stromgesellschaft? Die Anschaffungskosten liegen bei rund 500 Euro nehme ich an und eine Leistungsgarantie erhälst du für 12 Jahre, klar danach kanns noch gut laufen, muss aber nicht. Hinzu kommt eben die Wetter- und Jahreszeitabhängigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reicht ja schon ein Taschenrechner um aufzudecken wie sinnlos die


Sicher, aber was kosten die 80-150 Watt die man da generieren kann von deiner Stromgesellschaft? Die Anschaffungskosten liegen bei rund 500 Euro nehme ich an und eine Leistungsgarantie erhälst du für 12 Jahre, klar danach kanns noch gut laufen, muss aber nicht. Hinzu kommt eben die Wetter- und Jahreszeitabhängigkeit.

"80-150 Watt"...? Was soll diese Leistungsangabe denn aussagen? Kurz: nix. Am Ende muss man sich fragen, wie viel man damit im Durchschnitt pro Tag an Eigenverbrauch generieren kann. Und das misst man logischerweise nicht in Watt, sondern in Wh bzw. kWh. Und das kann man definitiv nicht einfach so mit einem Taschenrechner ausrechnen - alleine schon, weil man dafür Einstrahlungsdaten am konkreten Ort und den konkreten Verbrauch des Nutzers kennen müsste.

Und zur Garantie hat The Schenckman doch schon was geschrieben (15 Jahre WR, 25 Jahre Module). Nochmal: erfahrungsgemäß braucht man sich über die Module keinerlei Gedanken machen. Wer meint, dass es nach 12 Jahren noch gut laufen kann, aber nicht muss, hat da - sorry - ausgesprochen wenig Ahnung von der Materie.
 
Also ich könnte mir so ein Teil in den Garten stellen ... mhmm. Bin gerade auf der Arbeit, daher habe ich meine letzte Stromrechnung nicht zur Hand, ich meine aber wir verbrauchen um die 6.000 Kilowat (?) im Jahr, da wären 600 schon signifikant. 10% weniger Stromkosten hieße bei uns etwa 240€ im Jahr. Wobei so eine Anlage dann auch schon wieder ein paar Jahre braucht, ehe sie sich rechnet. Aber das ist gerade alles nur aus dem Kopf überschlagen, ich muss das mal in Ruhe ausrechnen.

Btw der Treppenwitz ist eh: Wir sind seit Ewigkeiten Kunde bei den Stadtwerken und haben uns nie groß umgeschaut, weil ich keine Lust hatte, für eine Handvoll Dollar ständig den Vertrag zu wechseln. letztens dann doch mal Verivox bemüht. Und was soll ich sagen? Bei gleicher Leistung und gleichem Service 700,00€ weniger bei der Konkurrenz. 700!! Und jetzt der Treppenwitz: Kaum entscheide ich mich für ein Konkurrenzangebot, melden sich die Stadtwerke und sagen, sie können da mitgehen. Wollen die mich verarschen? Wie krass ist denn deren Gewinnmarge?

Service :ugly:
 
Anlage mit 305 Watt Modul kostete 330 Euro.
Im Schnitt soll man ca 80 Euro im Jahr machen. Wären gut 4 Jahre. Wenn es 5 werden auch egal.
Man kann schon grob prüfen was der Tagesbedarf an Strom ist.
Übliche Verbraucher mal an ein Messgerät und fertig. Paar Watt hin oder her ist doch egal.
@TheProphet ich habe gestern. Ende Oktober. Einfach wo hingestellt erstmal , den ganzen Tag insgesamt 800 Watt erzeugt. Im Sommer werden es mehr, im Frühling/ Herbst weniger. Wenn im "Schnitt" 1 kwh am Tag rauskommt,sind das im Jahr bei 25 Cent gute 90 Euro. Also in 4 Jahren die Kosten raus. Wie gesagt, passt das Wetter nicht so, sind es halt 5 Jahre. Aber egal.
Klar ist das Wetterabhängig.Aber das braucht man bei einer Solaranlage nicht erwähnen.

@Steffko Bitte verzeih mir,wenn ich kw und kwh manchmal nicht richtig schreibe. Gebe zu,da komm ich noch durcheinander. ;)

P.S. Es kommt natürlich auch drauf an, wieviel tagsüber auch verbraucht wird.
Da habe ich nur Erfahrungswerte anderer.
 
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