Spielt das mal noch irgendjemand hier? Irgendwie fühle ich mich gerade ziemlich alleine

Aber egal. Dann schreib ich hier einfach mal weiter von meinen Erlebnissen von der Schlacht um die Galaxis.
Bin ja immer noch in meinem dritten Spiel bei dem ich so gesehen ums Überleben kämpfe. Eigentlich hatte sich ja schon vor zig Jahrzehnten eine Bedrohung von außerhalb der bekannten Galaxis angekündigt, die ist bisher aber noch nicht erschienen. Also sind die größeren Sorgen die Bedrohungen durch ein erwachtes Reich bzw. eine gegnerische Förderation. Ich habe eine kleine Förderation ins Leben gerufen. Die gegnerische Förderation war deutlich stärker wie unsere Förderation.
Das erwachte Reich tut sich in schönem Abstand ein paar Planeten von mir einverleiben ohne das ich etwas tun kann. Dann ist nochmal eine Weile Frieden bis sie mir wieder den Krieg erklären. Da ich einen ziemlich großen Satelittensektor habe, haben sie sich erstmal auf den gestürzt. Da ich quasi keine Chance gegen die haben, hab ich mir dann einfach gesagt, dass ich sie machen lasse und versuche technisch etc. weiter zu kommen bzw. "hoffe" dass vielleicht die Bedrohung von außen mal aufschlägt oder irgendwann mal ein KI Reich dran glauben muss. Ist aber nicht passiert. Tja und in den letzten Tagen hat mir dann die andere Förderation den Krieg erklärt und das erwachte Reich gleich auch noch dazu. Außerdem hat letzteres dann auch noch den Blick auf meinen Heimatsektor gewendet. Ziemlich üble Situation also und ich dachte das wars jetzt. Ich hatte eine große Flotte, die Kampfpunktemäßig aber den Flotten der Förderation unterlegen war.
Das war echt ein atemberaubender Krieg. Die Förderation wollte mich vernichten und ist sogar bis zu meiner Heimatwelt vorgedrungen. Ich musste an vielen Fronten kämpfen und habe versucht Nadelstiche zu setzen durch Planeteneroberungen in ihrem Reich, die scheinbar immer mal Wirkung gezeigt haben. Außerdem hatten sie nicht unendlich Transportflotten, so dass ihr anfangs extrem schneller Eroberungszug ins Stocken kam und sie "nur" die Verteidigung meiner Heimatwelt und des zweiten Planeten im Orbit vernichten konnten. Gott sei dank habe ich mehrere Produktionsstätten konzentriert gebaut gehabt, so dass ich doch immer wieder Schiffe nach bauen konnte um die Hauptflotte immer wieder zu verstärken. Dennoch sah es Hoffnungslos aus. Aber bei einem entscheidenden Gefecht hat sich meine Hauptflotte dann durchgesetzt, so dass ich das Gefühl hatte dass einer der gegnerischen Förderationspartner sich wieder in sein Reich zurück gezogen hatte und ich nur noch mit meinem direkten Nachbarn zu tun hatte. Da er ein paar kleinere Flotten hatte - neben einer großen - hab ich mir die vorgeknöpft. Und irgendwann kam dann ein Angebot über weißen Frieden. Das erwachte Reich hat auch Frieden angeboten und ich konnte wirklich überleben. Das war echt der Wahnsinn bei der Spielesession. Die ging auch über drei oder vier Stunden.
Mein direkter Nachbar war durch den Krieg wohl nachhaltig geschwächt. Seine Armee war meiner nicht mehr überlegen. Somit habe ich jetzt den Plan den Krieg zu ihm zu tragen, um mein Reich in seine Richtung auszuweiten um so eben auch ein Stück weit dem gefallenen Imperium zu entkommen. Irgendwann werde ich wegen der Kreisgalaxis in der ich spiele, das gefallene Reich auch von der anderen Seite erreichen und mich final vielleicht daran versuchen es an zwei Fronten zu beschäftigen, so dass es vielleicht nicht mehr so wirklich voran kommt was eroberte Planeten von der Anzahl her angeht.
Den ersten Krieg in die diese Richtung habe ich jetzt mit Erfolg geführt und dem direkten Nachbarn 4 Planeten abgenommen. Sobald die Planeten befriedet sind und die Unruhen dort nachlassen geht es weiter. Vielleicht ergibt sich auch die Möglichkeit einer Vasalliesierung. Die Kriegskosten waren bisher hierfür aber noch zu hoch.
Hab ich erwähnt wie sehr das Spiel mich gefangen nimmt?