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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum sollte es nicht so sein? Ist Werbung und bei hübschen Frauen schaut Mann halt hin, so what? Soll ich jetzt bei jedem männlichen Model in der Werbung auch empört aufschreien? Ist doch hübsch anzuschauen (wenn man drauf steht).
Hab jetzt leider kein Beispiel mehr, so das du es vielleicht verstehst.
Aber als Kerl ist da durchaus schwieriger, weil wir viele Probleme auch nicht kennen.
 
Ja genau, nicht die Tatsachen (halbnackte Frauen) sind ausschlaggebend, sondern der Anlaß, aus dem man sie angafft. Das ist akademisch! Wenn man hier zwischen einem Arztbesuch und Cheerleadern unterscheiden würde, wäre ich noch dabei, aber so? Sorry, nope!
 
Ja genau, nicht die Tatsachen (halbnackte Frauen) sind ausschlaggebend, sondern der Anlaß, aus dem man sie angafft. Das ist akademisch! Wenn man hier zwischen einem Arztbesuch und Cheerleadern unterscheiden würde, wäre ich noch dabei, aber so? Sorry, nope!
Das ist doch ¥quatsch".
Das eine ist nur reine Fleischbeschauung (quasi) das andere nicht...
Warum werden sich mit neuen Gedankengängen so schwer getan? Und wo ist das Problem?
Dann geht man halt zu Cheerleading-Wettbewerben, wenn man sich diese gerne anschauen möchte.
 
Ja genau, nicht die Tatsachen (halbnackte Frauen) sind ausschlaggebend, sondern der Anlaß, aus dem man sie angafft. Das ist akademisch! Wenn man hier zwischen einem Arztbesuch und Cheerleadern unterscheiden würde, wäre ich noch dabei, aber so? Sorry, nope!
Aber ist das nicht genau das Problem, was ich meine? Du sagst, wo ist das Problem, ne Stripperin glotze ich ja auch nur an, wo ist das Problem, wenn man das bei Cheerleadern dann auch macht? Aber setzt es damit ja automatisch ebenfalls in einen sexuellen Kontext. Zwar nicht derselben Intensität, aber trotzdem. Was aber bei einem eigentlich neutralen Event, also einem Sportspiel, stattfindet.

Du sagst selbst, Arztbesuch und Cheerleader wäre ein krasser Kontrast, da könntest du es verstehen aber sagst dann gleichzeitig Stripclub und Cheerleader bei Sportspiel, das ist doch nicht so extrem, warum die Unterscheidung? Das ist ja aber genau das was ich damit meine, das Sportevent als solches ist ja eben nicht derart sexuell ausgelegt, wird es aber dann durch die Cheerleader doch bei manchen Menschen im Kopf...
 
Klar ist da eine (nicht unerhebliche) sexuelle Komponente, niemand würde das bestreiten. Und ich, für meinen Teil, finde das auch nicht verwerflich. Für mich ist Sexualität Teil des Lebens, den ich (in unterschiedlicher Intensität) immer mit auslebe. Ich sperre den nicht ins Schlafzimmer oder den Stripclub ein. Klingt für mich ziemlich prüde...
 
Wer sich das ansehen will und dem das gefällt bzw. wer daran aktiv als Performer mitwirken möchte, der/die soll das tun und wer nicht, der solls halt bleiben lassen. Wenn sich da jetzt ein Basketballverein dazu entscheidet seine Cheerleader zu streichen, weil er das etwa für sexistisch und nicht mehr zeitgemäßg hält, ja gut, dann soll er das auch tun, ist deren Sache. Bin da ganz libertär und diese Diskussion ist irgendwie seltsam.
 
Tue ich auch nicht, aber eine sexuelle Komponente bei einem Basketballspiel, die sich an die männlichen Zuschauer richtet, finde ich sexistisch.

Bitte! An alle, die sich dadurch angeregt und unterhalten fühlen! Nicht alle Männer finden das toll, dafür aber einige Frauen und über die dazwischen haben wir noch nicht mal geredet.

Ansonsten:
Bin da ganz libertär und diese Diskussion ist irgendwie seltsam.
 
Klar ist da eine (nicht unerhebliche) sexuelle Komponente, niemand würde das bestreiten. Und ich, für meinen Teil, finde das auch nicht verwerflich. Für mich ist Sexualität Teil des Lebens, den ich (in unterschiedlicher Intensität) immer mit auslebe. Ich sperre den nicht ins Schlafzimmer oder den Stripclub ein. Klingt für mich ziemlich prüde...
Genau richtig, das ist alles keine reine Schwarz/Weiß Sache, sondern teilt sich in unterschiedliche Grau-Bereiche je nach Umfeld, Veranstaltung und anderen Faktoren auf. So wirst du wahrscheinlich deine Sexualität auf einem Kindergeburtstag anders (wahrscheinlich weniger stark) ausleben als wenn du zum Tanzen in die Disco gehst. Das legt natürlich jeder individuell aus, und jeder hat da eine eigene Meinung.

Wo wahrscheinlich eine große, große Menge der Gesellschaft übereinstimmt, dass freizügige Frauen (und Menschen generell) in einem Stripclub vollkommen okay und supi sind und bei einem Kinderfest nicht so supi sind, so war sie sich in diesem einen Punkt (Cheerleader bei Sportspielen) wohl nie ganz einig und hat sich da wohl gewandelt von der einen Tendenz zur anderen. Wo früher das noch eine überwiegende Mehrheit entweder richtig geil oder so wie Trayal sahen, hat sich das Bild der Gesellschaft inzwischen in dem Punkt verschoben, was diese Entwicklung jetzt mit sich führt. Gibt natürlich auch trotzdem noch ne gute Menge Leute, die das immer noch vollkommen okay finden (so wie du zum Beispiel). Gibt wahrscheinlich auch eine Menge Extrem-Randfälle an Menschen die entweder Sex Sells so weit auf die Spitze treiben wollen würden, dass selbst die Tagesnachrichten von Unterwäschemodels moderiert werden und das gut finden würden und auch auf dem anderen Extrem Leute, die Sexualität in der Öffentlichkeit ganz verbannt haben wollten.

Nur in diesem einen spezifischen Fall hat sich da die Meinung der Gesellschaft halt geändert, wie bei vielen Dingen halt...
 
Mir ging es eher darum, dass hier immer wieder Männer entscheiden wann etwas sexistisch ist oder nicht.
Sollte das nicht von Betroffenen bewertet werden? Klar geht das auch zum Teil in die männliche Richtung, aber hier wird ja gerade über die Damen geredet.

Und Cheerleader sind mir persönlich mal völlig Wurst.
Habe ich nie verstanden. Genauso wenig wie Table Dance etc.
 
Im Prinzip stimme ich Dir zu, nur vielleicht nicht in diesem speziellen Fall. Ich sehe es eigentlich nicht, daß sich die Meinung der Gesellschaft in Bezug auf Cheerleader groß geändert hätte. Kann an meinem persönlichen Umfeld liegen (insbesondere, da mir Sport allgemein ziemlich am Arsch vorbei geht), aber mir ist Cheerleading nicht groß als gesellschaftlicher Problemfall ins Auge gesprungen. Mehr dazu ggf. später, mein iPad Akku ist leer und ich habe hier draußen kein Ladekabel (Hallo @el_barto :D)
 
Mir ging es eher darum, dass hier immer wieder Männer entscheiden wann etwas sexistisch ist oder nicht.
Sollte das nicht von Betroffenen bewertet werden? Klar geht das auch zum Teil in die männliche Richtung, aber hier wird ja gerade über die Damen geredet.

Und Cheerleader sind mir persönlich mal völlig Wurst.
Habe ich nie verstanden. Genauso wenig wie Table Dance etc.

Ist das so? Im Falle von den Bears in den USA hat das eine Frau entschieden. Und die ganzen Sexismus-Debatten kommen doch auch historisch von feministischen Gruppen, die überwiegend aus Frauen bestehen, so wie ich das mitbekommen habe.
 
By the way, um speziell auf das Beispiel Alba Berlin einzugehen:
Ich habe dort ein paar Jahre gearbeitet und die Cheerleader waren durch die Bank weg äußerst selbstbewusst und haben sich definitiv nicht wie bei einer Fleischbeschau gefühlt, ganz im Gegenteil.
Bin hier absolut bei @Fuchs und @Zimtzicke, denn solche Entscheidungen werden nicht von denen getroffen, die davon betroffen sind. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Cheerleader in dieser Entscheidung mit einbezogen wurden. DAS ist wesentlich schlimmer.
Das ist doch egal ob du bzw man Erfahrungen darin hat, nur die eigene Meinung die auf Statistiken beruht ist richtig. Weißt doch ;)
 
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