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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es geht doch nicht darum, die individuellen Tänzerinnen vor Sexismus zu schützen, sondern darum, Sexismus nicht als Pausenunterhaltung zu propagieren.

Hier mal die Alba Dancers in Action:

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Nichts gegen Sex, nichts gegen sexy Frauen, - wäre das erste ein Pornhub-Vorschaubild, ich würd's anklicken, - aber muss man echt die Pausenunterhaltung für ein gemischtes, wenn auch männlich dominiertes, Publikum mit Frauenärschen und Titten füllen? Was für ein Signal sendet das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es ja auch gut, dass wir starken Männer die schwachen Frauen vor Sexismus schützen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und Frauen einfach den Zugang zu Stadien und Sportveranstaltungen verbieten. So kämen sie gar nicht erst in die Gefahr von Sexismus.
Und wenn ich mir die Beiträge hier so durchlese sind wir doch gar nicht so weit weg von Kleidervorschriften für Frauen. Wenn enge Tops, Hotpants oder Miniröcke gleich zu Pornhub-Gedanken führen, dann sollte man eventuell eine Vorschrift erlassen, dass Frauen nur Klamotten tragen dürfen, die die Haut vollständig bedecken, dann wären sie auf jeden Fall vor solchen Gedanken geschützt.
Auf der anderen Seite frage ich mich, wenn enge Tops, Hotpants oder Miniröcke schon zu Pornhub-Gedanken führen, wie besucht so jemand eine öffentlich Badeanstalt? Liegt das Problem da nicht eventuell bei der Person selbst?

Edit: Was mich auch verwundert, Pornhub scheint ok zu sein, aber Cheerleading nicht? Verrückte Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit Pornhub war ein blöder Spruch, sorry dafür. Wäre jetzt aber auch ein anderes Thema. Ging mir nur darum, dass es ziemlich offensichtlich eine Fleischbeschau ist.

Aber gut. Ist mir auch zu dumm, mich im Kreis zu drehen. Es ist nicht so, dass nur Männer Cheerleading als sexistisch betrachten. Und ich weiß nicht, warum ich mir die Mühe gebe, andauernd gegen dasselbe Argument zu diskutieren. Niemand sieht hier die Frauen als schwach an. Weiß nicht, woher das immer kommt.
 
Ich finde es ja auch gut, dass wir starken Männer die schwachen Frauen vor Sexismus schützen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und Frauen einfach den Zugang zu Stadien und Sportveranstaltungen verbieten. So kämen sie gar nicht erst in die Gefahr von Sexismus.
Und wenn ich mir die Beiträge hier so durchlese sind wir doch gar nicht so weit weg von Kleidervorschriften für Frauen. Wenn enge Tops, Hotpants oder Miniröcke gleich zu Pornhub-Gedanken führen, dann sollte man eventuell eine Vorschrift erlassen, dass Frauen nur Klamotten tragen dürfen, die die Haut vollständig bedecken, dann wären sie auf jeden Fall vor solchen Gedanken geschützt.
Auf der anderen Seite frage ich mich, wenn enge Tops, Hotpants oder Miniröcke schon zu Pornhub-Gedanken führen, wie besucht so jemand eine öffentlich Badeanstalt? Liegt das Problem da nicht eventuell bei der Person selbst?

Edit: Was mich auch verwundert, Pornhub scheint ok zu sein, aber Cheerleading nicht? Verrückte Welt.

Ich komme grad aus Kuwait. Keine schöne Welt kann ich dir sagen. Aber immerhin kaum Sexismus.
 
Es geht doch nicht darum, die individuellen Tänzerinnen vor Sexismus zu schützen, sondern darum, Sexismus nicht als Pausenunterhaltung zu propagieren.

Hier mal die Alba Dancers in Action:

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Nichts gegen Sex, nichts gegen sexy Frauen, - wäre das erste ein Pornhub-Vorschaubild, ich würd's anklicken, - aber muss man echt die Pausenunterhaltung für ein gemischtes, wenn auch männlich dominiertes, Publikum mit Frauenärschen und Titten füllen? Was für ein Signal sendet das?

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@eape

Weisst du, was ich beachtlich finde? In den letzten Jahren spielen sich speziell Männer als "Anwälte" der Frauen und deren Rechte auf. Was prinzipiell ja gut ist.

Aber hier geht es nur noch um dieses übergeordnete Ziel. Ob das der betroffenen Gruppe überhaupt gefällt, ist egal. Du selbst sagst ja, dass man auf "Einzelschicksale" keine Rücksicht nehmen kann, wenn es um das grosse Ganze geht. Und DAS finde ich schon ziemlich vermessen. Wir haben Jahrzente, wenn nicht Jahrhunderte dafür gekämpft, dass jeder Mensch tun und lassen kann, was er will, so lange er nicht gegen Gesetze verstösst. Und jetzt entscheiden.. wer entscheidet das denn überhaupt... andere Menschen, was zukünftig noch okay ist und was nicht? Wer sagt, dass nicht Millionen Frauen alleine in DE nicht davon begeistert sind, dass plötzlich wieder von oben entschieden wird, was ein Mensch tun kann und was nicht? Wer gibt dir die Legitimation auch nur im Namen einer einzigen Frau zu sprechen, wenn es um sowas geht?

Cheerleading ist, wenn man es auf die Fleischbeschau runterbricht, sicher sexistisch. Wenn Alba Berlin damit ein Zeichen setzen möchte, okay. Aber seid euch wenigstens bewusst, dass hier Argumentationen und Methoden angewandt werden, die wir eigentlich hinter uns gelassen haben.
 
Finde die Diskussion wirklich interessant. Und eines kann man bei so einem Thema wieder wunderbar erkennen: dieses übers Ziel hinaus schießen.

Diejenigen, die diese Entscheidung gut heißen, meinen dass es voran geht, dabei merken sie gar nicht, dass es durch solche Entscheidungen eher wie ein Rückschritt wirkt. Noch ein paar Schritte mehr und plötzlich stehen wir wieder am Anfang wo wir herkommen.
 
Es spricht niemand für die Frauen. Die Verantwortlichen in einem Verein sehen ihre eigene Pausenunterhaltung als sexistisch an. Das sind vermutlich Männer und Frauen. Viele Männer und Frauen abseits des Vereins sehen die Pausenunterhaltung auch als sexistisch an.
Niemand kritisiert die Frauen. Niemand spricht für sie. Niemand stellt sich schützend vor sie. Niemand sieht sie als schwach an. Niemand behauptet, sie hätten keinen Spaß dabei.

Und ich toleriere die Meinung, dass an der ganzen Sache nichts Sexistisches ist. Das kann man sicherlich diskutieren. Für mich und viele andere Menschen ist es aber das. Und ich denke, das sollte auch für jeden ebenfalls nachvollziehbar sein. Sport (oder zumindest diese Sportarten) ist/war halt eine Männerdomäne. Das wir halbnackte Frauen zwischendrin zusehen, wie sie ihr Höschen und ihren Ausschnitt zeigen, ist sicherlich kein Zufall. Und komischerweise haben wir das bei anderen Sportarten, bei denen das Publikum gemischter ist/war auch nicht. Aber mittlerweile hat sich die Gesellschaft gewandelt. Das Publikum ist bunt gemischt, die Begeisterung für Sport hat alte Grenzen gebrochen. Und dann muss man sich irgendwann fragen, ob das noch zeitgemäß ist.

Und da sind die Tänzerinnen und ihre Gefühle dazu ein Faktor von vielen. Niemand will sie mundtot machen oder ihren Anwalt spielen. Das ist nur ein sehr abwegiger vorgeschobener Grund gegen den es sehr einfach ist zu argumentieren. Deswegen wird er auch in jedem zweiten Post hervorgeholt, obwohl es hier niemandem darum geht.
 
Stimmt, ich gucke gerade die Leichtathletik WM in Doha... und da sind die Frauen genau so gekleidet. Teils sogar noch ohne Röckchen... :ugly:

Wie sehr sich die Gesellschaft abseits von Tinder und Co. gewandelt hat, werden wir halt alle noch sehen. Ich sehe es jeden schönen Sommertag in der City. Oder bei Anime Conventions, oder, oder, oder...
 
Ja, okay. Wenn du echt den Unterschied nicht siehst zwischen Cheerleading und Frauen-Leichtathletik, dann keine Ahnung.

Und es steht jeder Frau frei, sich so zu kleiden, wie sie will. Ob es sexy Cosplays oder knappe Höschen im Sommer sind. Da habe ich auch niemanden sagen hören, das sei sexistisch.
Hier geht es aber um etwas anderes btw.
 
Hauptsache die Rundengirls beim Boxen bleiben uns erhalten!

Was ist mit den ganzen Mädels mit den geilen Kostümen auf den Cosplay Messen ?Was denkt ihr woran die jungen Kerlen da denken? Sicher nicht daran wie lange die junge Dame daran genäht hat! Auch verbieten oder?

Aber OK...jeder wie er denkt...
 
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