Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Absolut

Die Frage die sich dann jeder individuell stellen darf ist „Wie gehe ich damit um, und was will ich mit meinem Verhalten bezwecken.“

Ich schätze, Mingo und seiner Pseudowissenschaft geht durchaus darum, an bestehenden Machtverhältnissen zu rütteln. Und das macht man prinzipiell nicht mit einem verständnisvollen Kuschelkurs. Eine verbale Beharrlichkeit gehört da dazu.
 
Ich schätze, Mingo und seiner Pseudowissenschaft geht durchaus darum, an bestehenden Machtverhältnissen zu rütteln. Und das macht man prinzipiell nicht mit einem verständnisvollen Kuschelkurs. Eine verbale Beharrlichkeit gehört da dazu.

Die Psychologie würde dir jetzt recht vehement wiedersprechen.

Lernerfahrung leitet sich von Erfahrung ab. Der (Großteil) Mensch lernt indem man ihm Optionen/ Methoden gibt die er verstehen und in Folge nachmachen kann.

Ratio betonte Menschen sehen das Spiel sehr einfach, man muss den Fakt dem Gegenüber nur erklären.
Nur, so funktioniert ein Großteil eben nicht.

Ergo: Und mag die Absicht noch so richtig, edel und gut sein, es hilft alles nichts, wird die falsche Methode gewählt.
 
ich kann jetzt nur für mich sprechen aber @Mingo sorgt schon dafür, dass ich mal über dinge nachdenke, über die ich sonst nicht nachgedacht habe/hätte. tatsächlich verändert sich dadurch auch meine wahrnehmung und zum teil mein verhalten.
ich bin nicht immer seiner meinung und ich bin auch nicht immer mit seiner art einverstanden (hatten wir ja letztens bei "tone police" oder wie das hieß), aber das schaffen hier sonst die wenigsten.

ich finde auch nicht, dass er unbegründet raushängen lässt, er habe "recht". alles was er schreibt kann er normalerweise gut begründen. auch das geht über vieles hinaus, was ich hier sonst so lese. mir kommt es tatsächlich eher so vor, als würden einige, die ihm überheblichkeit vorwerfen mit dingen konfrontiert die ihnen bei einer reflektion nicht gefallen und bevor sie sich selbst verändern ist der andere halt doof oder überheblich. das ist halt einfacher.

Das möchte ich unbedingt sekundieren. Deswegen schätze ich @Mingo auch sehr und wir sind oft, vielleicht sehr oft, einer Meinung. Ich habe auch in diesem Fall viel darüber nachgedacht. Global betrachtet (Thema Sexismus) dürften wir auch hier zu sicher 80% die gleiche Auffassung vertreten und für das Gleiche eintreten. Bei 20% eben nicht.
 
Die Psychologie würde dir jetzt recht vehement wiedersprechen.

Lernerfahrung leitet sich von Erfahrung ab. Der (Großteil) Mensch lernt indem man ihm Optionen/ Methoden gibt die er verstehen und in Folge nachmachen kann.

Ratio betonte Menschen sehen das Spiel sehr einfach, man muss den Fakt dem Gegenüber nur erklären.
Nur, so funktioniert ein Großteil eben nicht.

Ergo: Und mag die Absicht noch so richtig, edel und gut sein, es hilft alles nichts, wird die falsche Methode gewählt.

Es geht doch nicht darum, Ahnungslosen etwas beizubringen. Viele Männer haben durch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau Privilegien, ob privat oder im Beruf. Nicht jedem ist das ständig bewusst, aber instinkthalber ahnen das viele. Das ist auch kein exklusives Männerding. So sind alle Menschen. Sie sind bequem und was sie einmal haben, das geben sie auch ungern wieder ab.
 
Ok, aber ich glaube viele Meinungen hier beruhen erkennbar nicht auf einer nicht-exakten Wissenschaft sondern auf keiner Wissenschaft.

Vor allem sind die allermeisten uns bekannten Wissenschaftsdisziplinen keine "exakten" Wissenschaften. Ganz scharf umrissen, fällt da alles vom Tisch was sich nicht Physik und Chemie schimpft bzw. Teilbereiche der Biologie und Informatik. Wobei ich das Wort exakt selbst, im Bezug auf die Wissenschaft, sowieso etwas unglücklich gewählt finde.

Zur Sicherheit: Das soll jetzt übrigens keine Wissenschaftsbashing sein, ich liebe dieses Unterfangen.
 
ich glaube was hier nicht verstanden wird ist: @Mingo sieht diese "door opener" und den "erfolg" damit als teil des problems.
es geht aber nicht darum, dass auch frauen über so etwas lachen (können). es geht darum, dass dabei unterschwellig mitläuft, dass sie selbst glauben es verdient zu haben so behandelt zu werden oder dass es genau so sein müsse. dramatisiert ausgedrückt: sie glauben, sie seien nicht mehr wert und fügen sich in diese rolle.

Auch hier, Sexismus.
Du sprichst der Frau damit ja komplett ab selbst entscheiden zu können.
 
Zurück
Oben