Ich denke so einfach ist es nicht. Es werden sich auch schon Leute mit Wohlgefühl in einen Herzinfarkt, Diabetes, oÄ gefuttert haben.
Aber ist das nicht eher auf die Regelmässigkeit und Menge zurückzu führen?
Vielleicht liegt es an meinem Alter, aber mit manchen Sachen tu ich mich einfach schwer.
In Schulen wurden irgendwann Kakao, Erdbeer- oder Vanillemilch verboten. Nur noch normale Milch wurde angeboten. Das Ergebnis (es wird weniger Milch getrunken) dürfte nicht verwundern. Aber hey, Kakao hat zwischen 5% und 10% Zuckeranteil (laut google), das muss verboten werden... dann lieber garkeine Milch. Das Ganze geht heute soweit, dass an manchen Schulen die Milch ganz verboten wird, da ja Lactose auch eine Form des Zuckers ist. Mein Leben lang wurde gesagt, ich solle Obst essen. Denn Obst ist gesund. Jetzt heisst es, ich soll Obst weglassen und stattdessen Gemüse snacken, denn Fruchtzucker ist im Prinzip genauso böse wie normaler Zucker. Weizenmischbrot oder Weissbrot ist auch böse... Cola war immer böse, denn guckt mal, wieviel Zucker da drin ist. Und dann hat man mal gezählt, wieviel Zucker in einem frisch gepressten O-Saft ist.
So könnte man jetzt hunderte Beispiele aufzählen, was man eigentlich alles nicht essen darf/soll. Und da kommen Menschen wie ich halt auch irgendwann an einen Punkt, wo man sich fragt, wofür?
Nicht falsch verstehen. Ich rufe hier nicht dazu auf, sich ungesund zu ernähren. Und wenn man weiss, dass man mit gewissen Dingen zu kämpfen hat oder gefährdet ist, dann sollte man es nicht noch forcieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich in eine Zukunft steuern möchte, in der ich nur noch esse, was die Forscher gerade wieder als gesund deklariert haben.
Das ist jetzt auch kein Versuch der Belehrung oder so. Einfach nur eine Sichtweise.