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Vom Flexitarier zum Vegetarier - Kampf gegen den Geschmack

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das war ein Beispiel für typischen Kantinenfraß mit Fertigsoße und allen möglichen Inhaltsstoffen. Natürlich gibt es das auch in gesünder, vor allem selbstgemacht. Der Punkt ist, dass vegetarisch nicht automatisch auch gesünder ausfallen muss.
 
Diese Diskussion hat oft leider sehr religiösen Charakter. Ich zB würde behaupten lieber Weizenmehl als eine Medikamenten Pute.

Meine Ernährung zum Beispiel wird dir die Haare zu Berge stehen lassen, da meine vegan-vegetarische Ernährung sehr High Carb ist und ich auch kein Problem mit dem vermeintlichen Hexenwerk des Weizenmehls habe. Das einzige worauf ich achte: Frische, hochwertige Produkte und nach Möglichkeit alles selbst machen.

Ich habe weder ständige Fressflashs noch irgendeine Mangelerscheinung. Ganz im Gegenteil sogar, mein großes Blutbild ist in jeder Hinsicht exzellent und ich fühle mich auch gut.

Ich freu mich ehrlich das es Dir so gut geht! :dhoch:

@Skye genau das meinte ich, aber ich bin hier raus, hab eigentlich null Bock mehr auf solche Gespräche.
 
Meist werde ich gefragt und antworte nur, aber da ich auch da eigentlich wenig Lust drauf habe, wird das noch weiter zurück gefahren. :deal:

In dem Fall habe ich ja gefragt, deswegen ein Sorry.

Es klingt in den Ohren "Normalsterblicher" halt schon irgendwo suspekt, wenn Nudeln und Sosse als ungesund beschrieben werden. Vor allem, wenn man dan auch noch mit Fachbegriffen wie Omega 3 und 6 bei Nudeln ankommt.

Dass man jede Nahrung sicher auch in ungesund kaufen kann (Fertiggedöns) mag natürlich stimmen. Ich sehe das Problem eher darin, dass du heute quasi kaum noch was essen kannst, was nicht irgendwo bedenklich ist. Glaubt man Forschern. Ich bin durchaus für eine bewusstere Ernährung, ich bin aber auch davon überzeugt, dass ich meinem Körper mit Weizen-Nudeln nicht wirklich schade. :I
 
Bei dir wirkt es manchmal etwas als wäre jeder "Normalesser" ein armer Unwissender. Auch wenn ich wirklich nicht das Gefühl habe, dass du es böse meinen würdest, Dan.

Du bist halt mMn schon auch in einer gewissen Doktrin, Bubble, fast Religion. (no offense)

Und wenn du die reine Naturschiene fahren würdest, fänd ich es sogar noch schlüssiger, aber deine Hühner, Pulver, Süßstoffe etc. sind doch auch komplette Industrieprodukte. Es dient deiner Figur, die dir so enorm wichtig ist, das ist die Maxime.

Aber egal, wolltest es ja jetzt nicht als Thema und es soll natürlich jeder machen wie er möchte.


Btt:
Ich bin auf so Gemüseaufstriche gewechselt und da gibt es echt leckere Sorten. Nicht all zu viel, aber n paar. Wer noch Tipps hat, gerne her damit.

Rewe/DM/Edeka Aubergine oder Paprika-Zucchini vor allem

Sonst ist Buko India bei mir aktuell auch hoch im Kurs.

gimme more
 
Es ist müßig das zu diskutieren, weil es unterschiedliche Betrachtungsweisen von 'gesund/ungesund' bzw. 'Gesundheit' gibt.
Ich esse abends gerne mal eine komplette Tafel Schokolade und danach noch eine Tüte Chips. Ich genieße das und ich habe da Lust drauf. Es macht mich zufrieden.
Und seelische/emotionale Zufriedenheit ist eben auch enorm wichtig für das körperliche Wohlbefinden bzw. die beiden Spähren bedingen sich gegenseitig.
Also gehört für mich diese Tafel Schokolade und die Tüte Chips zu meiner Gesundheit dazu.
 
In unserem REWE ist ein Dönerladen, der auch Feinkost vertreibt. Der hat auch ganz viele verschiedene Gemüseaufstriche und Pasten. Da gibt es wirklich leckere Sachen. :dhoch:

Natürlich nicht vegan, aber den Anspruch hege ich auch nicht an mich.
 
In unserem REWE ist ein Dönerladen, der auch Feinkost vertreibt. Der hat auch ganz viele verschiedene Gemüseaufstriche und Pasten. Da gibt es wirklich leckere Sachen. :dhoch:

Natürlich nicht vegan, aber den Anspruch hege ich auch nicht an mich.

Die sind richtig geil. Vorallem wenn du dann noch gefüllten Blätterteig dazu holst. Spinat/Ziegenkäse :sabber:

Wenn man den Dönerladen als Fastfood sieht ist es echt der beste Laden vegetarisch was auf die Hand zu bekommen.
Meine Arbeitskollegin hat mal so einen türkische Bulgursalat (Kisir) mitgebracht. Den kann man so fertig bei den meisten türkischen Geschäften kaufen. Einfach rein in ein Salatblatt und snacken. Wenn man den als Hauptgang essen will würd ich den aber selber machen.
 
Es ist müßig das zu diskutieren, weil es unterschiedliche Betrachtungsweisen von 'gesund/ungesund' bzw. 'Gesundheit' gibt.
Ich esse abends gerne mal eine komplette Tafel Schokolade und danach noch eine Tüte Chips. Ich genieße das und ich habe da Lust drauf. Es macht mich zufrieden.
Und seelische/emotionale Zufriedenheit ist eben auch enorm wichtig für das körperliche Wohlbefinden bzw. die beiden Spähren bedingen sich gegenseitig.
Also gehört für mich diese Tafel Schokolade und die Tüte Chips zu meiner Gesundheit dazu.

Klar, gewisse Zustimmung, aber Nahrungsmittel sind auf körperlicher Ebene natürlich schon auch einfach unterschiedlich gesund. Nur braucht man da nicht so krass radikal sein wie so manche.
 
Sagt einem der Körper nicht, was gesund und was ungesund ist?

Esse ich zu viel, oder zu viel Fett/Kohlenhydrate/whatever, nehme ich zu. Bis zu einem gewissen Punkt okay, danach bedenklich.

Fehlen mir gewisse Dinge, bin ich schlapp und kraftlos.

Ich ernähre mich sicher nicht wirklich gesund. Aber ich bin gesund und es geht mir gut. Übergewicht habe ich auch nicht wirklich. Wenn ich mit 85 bei meiner Ernährung umfalle, hat es dann am Essen gelegen? Und lebt man besser oder länger, wenn man Dinkel- statt Weizennudeln isst? Überspitzt als Beispiel genannt.

Ich hab gestern einen Bericht über die 6 grössten Fehler beim Duschen gelesen. Und siehe da... alle 6 Fehler treffen auf mich zu. :ugly: Aber ich habe keine trockene Haut, keine fettigen Haare (sind auch noch alle da), die Hautbarriere scheint intakt zu sein und ich miefe nicht. Hätte ich den Bericht nicht gelesen, hätte ich von diesen "Fehlern" nie gewusst. Und ich frage mich, aufgrund mangelnden Begleiterscheinungen, ob ich an meinen Duschgewohnheiten nun etwas ändern sollte? Und so denke ich, ist das auch oft bei der Ernährung. Man ernährt sich eigentlich komplett falsch, aber irgendwie geht das auch.
 
Es ist müßig das zu diskutieren, weil es unterschiedliche Betrachtungsweisen von 'gesund/ungesund' bzw. 'Gesundheit' gibt.
Ich esse abends gerne mal eine komplette Tafel Schokolade und danach noch eine Tüte Chips. Ich genieße das und ich habe da Lust drauf. Es macht mich zufrieden.
Und seelische/emotionale Zufriedenheit ist eben auch enorm wichtig für das körperliche Wohlbefinden bzw. die beiden Spähren bedingen sich gegenseitig.
Also gehört für mich diese Tafel Schokolade und die Tüte Chips zu meiner Gesundheit dazu.

Für Tafel Schokolade und Tüte Chips kannst du auch Bier und Ziggarretten einsetzen.
Beides macht dich im Moment zufrieden aber langfristig trägt das mit Sicherheit nicht zu deiner Gesundheit bei. Es gibt ja viele die gerade bei Stress und Ärger, sich mit Süßigkeiten vollstopfen oder sich zudröhnen. Wenn man wirklich nur "mal" eine Tafel Schokolade und Chips isst, ein Bier oder Glas Wein trinkt, ist das sicher nicht bedenklich aber wenn man das zu eine Art Ritual macht, um sich zu entspannen und besser zu fühlen, kann das schnell in eine Abhängigkeit führen.
 
Ich denke so einfach ist es nicht. Es werden sich auch schon Leute mit Wohlgefühl in einen Herzinfarkt, Diabetes, oÄ gefuttert haben.

Aber ist das nicht eher auf die Regelmässigkeit und Menge zurückzu führen?

Vielleicht liegt es an meinem Alter, aber mit manchen Sachen tu ich mich einfach schwer.

In Schulen wurden irgendwann Kakao, Erdbeer- oder Vanillemilch verboten. Nur noch normale Milch wurde angeboten. Das Ergebnis (es wird weniger Milch getrunken) dürfte nicht verwundern. Aber hey, Kakao hat zwischen 5% und 10% Zuckeranteil (laut google), das muss verboten werden... dann lieber garkeine Milch. Das Ganze geht heute soweit, dass an manchen Schulen die Milch ganz verboten wird, da ja Lactose auch eine Form des Zuckers ist. Mein Leben lang wurde gesagt, ich solle Obst essen. Denn Obst ist gesund. Jetzt heisst es, ich soll Obst weglassen und stattdessen Gemüse snacken, denn Fruchtzucker ist im Prinzip genauso böse wie normaler Zucker. Weizenmischbrot oder Weissbrot ist auch böse... Cola war immer böse, denn guckt mal, wieviel Zucker da drin ist. Und dann hat man mal gezählt, wieviel Zucker in einem frisch gepressten O-Saft ist. :ugly:

So könnte man jetzt hunderte Beispiele aufzählen, was man eigentlich alles nicht essen darf/soll. Und da kommen Menschen wie ich halt auch irgendwann an einen Punkt, wo man sich fragt, wofür?

Nicht falsch verstehen. Ich rufe hier nicht dazu auf, sich ungesund zu ernähren. Und wenn man weiss, dass man mit gewissen Dingen zu kämpfen hat oder gefährdet ist, dann sollte man es nicht noch forcieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich in eine Zukunft steuern möchte, in der ich nur noch esse, was die Forscher gerade wieder als gesund deklariert haben.

Das ist jetzt auch kein Versuch der Belehrung oder so. Einfach nur eine Sichtweise.
 
Früher war Gesundheit einfach die Abwesenheit von Krankheit.
Heute ist Gesundheit ein nie zu erreichendes aber immer zu erstrebendes Ideal. Du kannst vielleicht gerade nicht krank sein, aber du kannst in jedem Fall immer noch gesünder sein.
Willst du die Tafel Schokolade wirklich essen? Du weißt aber schon, dass das nicht gesund ist!?!
Du nimmst für zwei Stockwerke den Fahrstuhl? Ähm, es wäre aber gesünder die Treppe zu nehmen!

Ihr stört euch am links-grünen Genderwahn? Mich nervt der neoliberale Gesundheitswahn! Krankenkassen heißen nicht mehr Krankenkassen sondern Gesundheitskassen (AOK). Wir alle sind dazu angehalten gesund zu leben! Gesund, gesund, gesund!

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Bald auch bei uns?
 
Ganz laienhaft würde ich sagen, dass erstmal nichts komplett ungesund oder komplett gesund ist.
Wie schon angesprochen: Die Dosis macht das Gift.

Ansonsten denke ich, dass es eben in jedem Sortiment "bessere" und "schlechtere" Lebensmittel gibt.
Hab ich Lust auf Brot, dann esse ich lieber was mit viel Körnern und möglichst wenig/kein Weizenmehl.
Da stellt sich dann eben die Frage (z.B. welcher Ernährungstyp man ist, welchen Lebensstil man hat etc.), wie oft und konsequent man das umsetzt.

Ich persönlich kriege keinen Anfall, wenn ich dann z.B. mal ein Baguette esse, jemand anderes würde wahrscheinlich einen Anfall kriegen und jemand anderes isst nur Weißbrot.

Auf was ich, glaube ich, hinaus möchte, ist, dass es eine perfekte Ernährung einfach nicht gibt. Es geht immer besser (egal ob nun aus Ernährungs- oder Umweltsicht).
Ist der Blumenkohl bio? Gutes bio? Kommt er aus der Region? Bereite ich ihn richtig zu? Was brauche ich alles dazu? Ist das das bestmögliche?

Und natürlich zerstöre ich meine relativ gesunde Lebensweise wieder mit anderen Dingen. Ich rauche, trinke gerne mal ein paar Bier oder ein paar Gläser Wein, eine Tüte Chips oder eine Tafel Schokolade muss auch mal sein etc. pp.
 
Denn Obst ist gesund. Jetzt heisst es, ich soll Obst weglassen und stattdessen Gemüse snacken, denn Fruchtzucker ist im Prinzip genauso böse wie normaler Zucker. :ugly:

wo hast du den unsinn denn her? es ist einfach ein gewaltiger unterschied, ob ich den fruchtzucker in form des normalen obstes mit ballaststoffen usw. zu mir nehme, oder eben z.b. als saft.
und fruchtzucker kann nun mal zu einer fettleber führen, aber dafür müsste man rund 1kg obst am tag essen.
 
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