Man sollte auch nicht vergessen wohin sich so eine reine Streaming Welt hinbewegt.
Bestes Beispiel dafür ist hier der Cinema Sektor. Du bekommst einfach nirgendwo das volle Programm. Ich kenne einige die zwischen 1 bis 3 Programm Abos abschließen oder viel hin und her wechseln. Dem Spitzenreiter Netflix rennen jetzt sogar einige große Studios davon (Disney ect.) weil diese nun auch ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Da könnte dazu führen, dass der große Erfolg vieler Streaming Dienste abnehmen wird, weil sich die Kundenbasis auf viele verschiedene Anbieter verteilen wird. Im Cinema Business vielleicht noch einigermaßen vertretbar, weil so ein Abo im Durchschnitt zwischen 10-15 Euro kostet womit sich viele damit arrangieren können 2 oder auch 3 Abos abzuschließen. Zudem würde ich behaupten, sind die Nutzer im Cinema Sektor nicht so Leidenschaftlich wie im Spiele Sektor und können eher mal auf etwas warten oder verzichten.
Wenn man sich jetzt aber vorstellt dass Sony, Microsoft, Nintendo zukünftig nur noch auf Cloud Gaming setzen würden und sich zusätzlich auch noch Google, Amazon und einige andere große Spieleentwickler mit ins Boot springen und ihre eigenen Services anbieten, wird das einfach mächtig teuer. Jeder wird irgendwie versuchen ein möglichst "komplettes" Programm anzubieten dessen Inhalte sich hier und da viel überschneiden werden. Und wenn man als Hardcore Gamer auf möglichst wenig verzichten will, wird man hier einige Abos abschließen müssen. Und Overall für einiges doppelt und dreifach zahlen müssen. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass man pro Service mindestens 20 Euro zahlen muss (ich vermute für ein breites aktuelles Angebot deutlich mehr). Wird das zu einem gigantischem Die-Out im Videospiele Mark hinauslaufen.
Streaming wird im Cinema, Musik und Videospiel Bereich auch in Zukunft eine Alternative aber nicht der Ersatz sein. Das wird auch zukünftig etwas was sein, dass die meisten eher "zusätzlich" nutzen werden, aber nicht die Hauptplattform sein auf denen die Gamer spielen werden.