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TV Der offizielle Serienthread

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The Umbrella Academy S1 - Das war leider nicht meins. :( Ich fand den Einstieg sehr schwierig und habe die Charaktere eigentlich erst zum Staffelende gemocht. Die Entwicklung der Charaktere war schwach. Die sehr sparsam eingesetzte Action war zum Teil sehr gut, zum Teil aber auch Slapstick pur. Das Ende schließt die Staffel eigentlich ganz gut ab, bietet aber auch einen mega Cliffhanger. Trotz aller Kritik war es trotzdem auch unterhaltsam. 6/10
Wer Freude an spezielleren Comicverfilmungen hat, sollte der Serie mal eine Chance geben. Den meisten hier scheint es ja zu gefallen.
 
After Life Staffel 1 (Netflix)
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Heute alle sechs Episoden (â 30 Minuten) in einer Sitzung duchgeguckt. Ich mochte 'Derek' schon sehr gerne und habe mich auch schon auf Ricky Gervais' nächstes TV-Projekt gefreut, wobei ich ihn als Mensch nicht unbedingt sympathisch finde. In After Life geht es um Tony (gesp. von Ricky Gervais), der nach dem Tod seiner Frau in eine Depression fällt und sich entschließt, einfach keine Rücksicht mehr auf andere Menschen zu geben und einfach das zu sagen und zu tun, was er will.

Nach der letzten Episode war ich mir nicht so sicher, was ich von der Serie halten soll. Sie beschäftigt sich primär darum, eie man mit Verlust und Trauer umgeht, macht dies aber auf eine verdammt simple Weise und bietet keine wirklichen Überraschungen, was die Entwicklung der Charaktere angeht. Trotzdem konnte ich der Serie irgendwie abgewinnen, was sie erzählen wollte, vielleicht aber auch gerade WEIL sie in keinster Weise subtil ist oder versucht, die Thematiken geschickt in die Geschichte einzufädeln. Ich muss aber trotzdem sagen, dass die letzte Episode dadurch sehr, sehr, sehr plump und teilweise auch genauso unverdient wirkt.

Ich mag aber den genauso einfachen Humor, der im Grunde daraus besteht, dass sich Ricky Gervais' Charakter über einen anderen Charakter lustig macht bzw ihn einfach straight up beleidigt. Sowas funktioniert bei mir eigentlich nicht, aber Gervais hat's doch irgendwie geschafft, den ein oder anderen Lacher aus mir rauszubekommen.

Das beste an der Serie ist aber der Soundtrack, auch wenn die Anwendung - vorallem bei den Liedern mit Texten - unglaublich plump daherkommt. Die meiste Zeit wird aber stark-melancholische, fast an Ambient grenzende Tracks von Hammock abgespielt, einer Band, die ich sehr, sehr mag, weshalb es ihm verziehen ist, mit dieser Musik sehr "on the nose" umzugehen.
 
The Umbrella Academy S1 - Das war leider nicht meins. :( Ich fand den Einstieg sehr schwierig und habe die Charaktere eigentlich erst zum Staffelende gemocht. Die Entwicklung der Charaktere war schwach. Die sehr sparsam eingesetzte Action war zum Teil sehr gut, zum Teil aber auch Slapstick pur. Das Ende schließt die Staffel eigentlich ganz gut ab, bietet aber auch einen mega Cliffhanger. Trotz aller Kritik war es trotzdem auch unterhaltsam. 6/10
Wer Freude an spezielleren Comicverfilmungen hat, sollte der Serie mal eine Chance geben. Den meisten hier scheint es ja zu gefallen.

Bei mir war's eigentlich fast etwas andersrum. Mochte die Serie durch die Folgen hinweg echt gerne und fand das Ende dann nur okay.

Der Weg dorthin war einfach etwas mies. Die Situationen, die Vanya zum Schluss gegen alle aufbrachte, wären echt zu vermeiden gewesen. Da hätte man nicht mal ein sehr großes Gespür für seine Mitmenschen haben müssen und das hat mich richtig geärgert.

Außerdem hätte ich gerne das mit den Geburten zur selben Zeit schon erklärt bekommen :( Mit dem Cliffhanger konnte ich allerdings leben.
 
Bei mir war's eigentlich fast etwas andersrum. Mochte die Serie durch die Folgen hinweg echt gerne und fand das Ende dann nur okay.

Der Weg dorthin war einfach etwas mies. Die Situationen, die Vanya zum Schluss gegen alle aufbrachte, wären echt zu vermeiden gewesen. Da hätte man nicht mal ein sehr großes Gespür für seine Mitmenschen haben müssen und das hat mich richtig geärgert.

Außerdem hätte ich gerne das mit den Geburten zur selben Zeit schon erklärt bekommen :( Mit dem Cliffhanger konnte ich allerdings leben.
Schau dir mal das Video an. Die Theorie das dieser leuchtende Staub den Reginald "ausschüttet" für die Geburten verantwortlich ist, finde ich ganz interessant. Ich denke die zweite Staffel wird das bestimmt noch erklären :)
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Schau dir mal das Video an. Die Theorie das dieser leuchtende Staub den Reginald "ausschüttet" für die Geburten verantwortlich ist, finde ich ganz interessant. Ich denke die zweite Staffel wird das bestimmt noch erklären :)
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Ich hab mir auch schon gedacht, dass das damit zu tun hatte, umso fieser fand ich es, dass man die Leute neugierig macht und dann war's das auch schon wieder :nein:

Das Video setzte ich mal auf meine Schau-Liste :D
 
Nach der sehr guten ersten Folge der aktuell dritten True Detective Staffel, bin ich nach der Sichtung der letzten Folge doch ziemlich enttäuscht. Das Ende war in meinen Augen ziemlicher Murks und auch die Story hat sich arg gezogen und dann doch so einige Logiklücken hinterlassen. Schade, somit bleibt immerhin eine erste Staffel, die zum besten im Serienformat zählt, was es gibt. Den Rest kann man sich meiner Meinung nach leider schenken. Gut, die dritte Staffel ist kein total Ausfall aber gut ist das auch nicht.
 
Nach der sehr guten ersten Folge der aktuell dritten True Detective Staffel, bin ich nach der Sichtung der letzten Folge doch ziemlich enttäuscht. Das Ende war in meinen Augen ziemlicher Murks und auch die Story hat sich arg gezogen und dann doch so einige Logiklücken hinterlassen. Schade, somit bleibt immerhin eine erste Staffel, die zum besten im Serienformat zählt, was es gibt. Den Rest kann man sich meiner Meinung nach leider schenken. Gut, die dritte Staffel ist kein total Ausfall aber gut ist das auch nicht.

Was fandest du am Ende murks?
 
Hätten sich die Ermittler auch nur etwas auf die Mutter fokussiert, wäre die Staffel nach der ersten Folge zu Ende gewesen. Die haben einfach super schlecht ermittelt. Dazu fand ich einige Handlungsstränge ziemlich unbedeutend für den ganzen Fall (der Vietnamhintergrund und die Geister die er deswegen sieht, die mehreren Zeitlinien waren diesmal eher fad und haben wenig positives beigetragen). Alle sin allem wars mir viel zu unrund und wirklich Highlight arm.
 
Hätten sich die Ermittler auch nur etwas auf die Mutter fokussiert, wäre die Staffel nach der ersten Folge zu Ende gewesen. Die haben einfach super schlecht ermittelt. Dazu fand ich einige Handlungsstränge ziemlich unbedeutend für den ganzen Fall (der Vietnamhintergrund und die Geister die er deswegen sieht, die mehreren Zeitlinien waren diesmal eher fad und haben wenig positives beigetragen). Alle sin allem wars mir viel zu unrund und wirklich Highlight arm.

Es gab keinen wirklichen Grund für die Detectives, sich in diesem Moment, mit dem Wissen was sie hatten, auf die Mutter zu fokussieren. Ich würde auch nicht sagen, dass sie super schlecht ermittelt haben. Es wurde ja von außerhalb dafür gesorgt, dass sie eine falsche Fährte verfolgen.

Die Sache mit Vietnam ist wichtig für den Charakter von Hayes bzw wurde in der letzten Episode nochmal gezeigt, dass er auch nach Vietnam immer noch der "Recon" oder der Soldat ist, der er eben auch in Vietnam war. Deswegen ist er auch so kalt, distanziert und hat Probleme, ein normales Leben zu führen, was sich aktiv auf seine Ermittlungen im Fall der Percell-Kinder auswirkt. Ebenso sieht es mit den Halluzinationen aus. Er hat Schuldgefühle, die Tochter nie gefunden zu haben, die er sich unterbewusst durch seine bereits verstorbene Frau, die ja das Büch über den Fall geschrieben hat, visualisiert.

Die Sache mit den Zeitlinien kann ich aber voll verstehen und finde vorallem die Interview-Szenen recht vernachlässigbar. Es stimmt auch, dass diese Staffel deutlich ruhiger und langsamer ist, als die vorherigen. Trotzdem ist mir das nicht unbedingt negativ aufgefallen, wenn ich bedenke, wie katastrophal die zweite Staffel strukturiert war. :D
 
Bei mir war's eigentlich fast etwas andersrum. Mochte die Serie durch die Folgen hinweg echt gerne und fand das Ende dann nur okay.

Der Weg dorthin war einfach etwas mies. Die Situationen, die Vanya zum Schluss gegen alle aufbrachte, wären echt zu vermeiden gewesen. Da hätte man nicht mal ein sehr großes Gespür für seine Mitmenschen haben müssen und das hat mich richtig geärgert.

Außerdem hätte ich gerne das mit den Geburten zur selben Zeit schon erklärt bekommen :( Mit dem Cliffhanger konnte ich allerdings leben.

Die Mitglieder der Familie haben sich imo fast alle absolut kindisch benommen. Ständig dieses Gezanke und jeder macht sein eigenes Ding. Außerdem war das Ende mit Peabody und Vanya spätestens ab Mitte der Staffel 10 Meilen gegen den Wind zu riechen. Ok, dass er stirbt vielleicht nicht, aber der ganze Rest.
 
Das Parfum (6 Teile von je 1 Std. produziert vom ZDF/neo *) - Filmtechnisch hat die Serie keine Gemeinsamkeiten mit dem bekannten Film. Sie spielt im heutigen Deutschland. Inhaltlich natürlich schon, denn auch die Serie ist vom Buch inspiriert.
Optisch wirkt die Serie ähnlich unterkühlt wie viele deutsche Krimi-Produktionen der letzten Jahre. Diese Serie ist aber wirklich sehr gut. Sie bietet interessante Charaktere, die mit jeder Minute mehr Profil erhalten und eine sehr spannende Geschichte, der man sehr gut folgen kann. Die morbide Atmosphäre ist zum Schneiden dicht, was auch an der tollen Sound-Untermalung und der exzellenten Kamera liegt.

Für mich eine der besten dt. Produktionen der letzten Jahre. Lediglich das Ende wird vermutlich nicht jedem gefallen, es ist einfach sehr krass. Imo aber irgendwie eine logische Konsequenz aus dem zuvor Erlebten. Trotz dieser Einschränkung lohnt es sich unbedingt diese Mini-Serie zu sehen. Aber Achtung: es ist zum Teil recht eklig, vor allem auf psychischer Ebene. 10/10

* https://www.zdf.de/serien/parfum (ab 22 Uhr). Netflix hat die internationalen Rechte. Wer einen Auslandsaccount hat, könnte es dort finden. im dt. Netflix ist es nicht. Bei Amazon zu kaufen.
 
Das Parfum (6 Teile von je 1 Std. produziert vom ZDF/neo *) - Filmtechnisch hat die Serie keine Gemeinsamkeiten mit dem bekannten Film. Sie spielt im heutigen Deutschland. Inhaltlich natürlich schon, denn auch die Serie ist vom Buch inspiriert.
Optisch wirkt die Serie ähnlich unterkühlt wie viele deutsche Krimi-Produktionen der letzten Jahre. Diese Serie ist aber wirklich sehr gut. Sie bietet interessante Charaktere, die mit jeder Minute mehr Profil erhalten und eine sehr spannende Geschichte, der man sehr gut folgen kann. Die morbide Atmosphäre ist zum Schneiden dicht, was auch an der tollen Sound-Untermalung und der exzellenten Kamera liegt.

Für mich eine der besten dt. Produktionen der letzten Jahre. Lediglich das Ende wird vermutlich nicht jedem gefallen, es ist einfach sehr krass. Imo aber irgendwie eine logische Konsequenz aus dem zuvor Erlebten. Trotz dieser Einschränkung lohnt es sich unbedingt diese Mini-Serie zu sehen. Aber Achtung: es ist zum Teil recht eklig, vor allem auf psychischer Ebene. 10/10

* https://www.zdf.de/serien/parfum (ab 22 Uhr). Netflix hat die internationalen Rechte. Wer einen Auslandsaccount hat, könnte es dort finden. im dt. Netflix ist es nicht. Bei Amazon zu kaufen.

Danke für den Tipp.
Ich mochte das Buch, den Film nicht so sehr.
Aber das von dir geschriebene + die zeitliche Umstellung, interessiert mich.
 
Die purpurnen Flüsse (ZDF, 2018) - Wird als Serie vermarktet, sind aber eigentlich 4 komplett eigenständige Filme von jew. etwa 1,5h Laufzeit. Es gibt nicht mal ansatzweise irgendwelche Bezüge zwischen den Folgen, obwohl die beiden Ermittler immer die gleichen sind. Und da bin ich auch schon beim einzigen, aber schwerwiegenden Kritikpunkt: die beiden sind flach wie eine Scheibe Toastbrot. Ja, zwischendurch werden mal ein paar Details eingeworfen, aber richtig interessant werden die Beiden nie.
Die vier Fälle dagegen sind ziemlich gut und durchweg interessant. Krimi-Fans bekommen imo gute Kost geboten. 8/10

Soweit ich mich erinnern kann, mag ich die beiden Filme mit Jean Reno sehr gerne. :D Die düstere Atmosphäre der Filme wird nicht ganz erreicht und auch nicht alle Fälle haben etwas mit Religion zu tun.
 
Shooter hätte man nach einer Staffel auch echt einfach beenden sollen. Hätte sich doch mehr als angeboten. Also ist jetzt nicht so, dass die Serie danach komplett scheiße geworden ist, aber einfach komplett durchschnittlich. Die erste Staffel hatte ziemlich gebockt.
 
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