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TV Der offizielle Serienthread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Berlin Station S3 (Netflix) - Habe vor kurzem ja noch die ersten beiden Staffeln gelobt, die Dritte fällt imo leider etwas ab. Es ist nach wie vor sehr spannend und die Story auch interessant, aber handwerklich passt leider einiges nicht. Vor allem die Wackelkamera nervt manchmal. Da sind auch echt ganz komische Szenen dabei, fühlt sich z.T. ganz anders an als die ersten beiden Staffeln. Außerdem passt der Titel nicht mehr ganz, denn S3 spielt überwiegend nicht mehr in Berlin :traurig:
Grade noch so 7/10.

Persönlich finde ich es auch sehr schade, wen sie raus geschrieben haben.

Kingdom S1 (Netflix) - Zombies im alten Korea. Ich kann mit asiatischen Filmen/Serien meist nicht so viel anfangen und auch hier stört mich das "komische" Schauspiel manchmal, aber dennoch wurde ich gut unterhalten. Die Zombies sind eine echte Bedrohung, die Charaktere sympatisch, die Filmsets zum Teil sehr geil. Den Twist am Schluss, der im Cliffhanger endet, fand ich auch sehr gelungen. Werde am Ball bleiben. 8/10
 
You Netflix

Heute beendet. Hat mir deutlich besser gefallen, als ich anfangs vermutet hatte. Die Serie lief ja ursprünglich auf dem US-Sender Lifetime und floppte hart, bis Netflix dazwischen ging und sich die Rechte sicherte und siehe da: scheiße erfolgreich war das Ding.

Hinter der unglaublich uninteressanten Prämisse steckt aber tatsächlich mehr drin, als man vermuten würde. Im Grunde ist es zwar immer noch eine einfache Stalker-Geschichte, nur hat man einige Storytelling-Entscheidungen getroffen, die aus dieser Prämisse etwas mehr Fleisch rausholt. Zum einen wird die Geschichte fast komplett aus der Sicht des Stalkers erzählt und zum anderen hört man seine Gedanken fast kontinuierlich, was dazu führt, dass man praktisch Live mitbekommt, was er tut, wie er es tut und warum er es tut. Das gibt seinem Charakter deutlich mehr Fleisch. Die Serie geht aber noch einen Schritt weiter und bricht seinen Charakter/Stereotyp im Verlauf der Staffel dutzende Male auf überraschende Weise, was dem Charakter nicht nur noch mehr Ebenen, sondern der Geschichte auch genügend "drive" gibt, um zu funktionieren.

You schafft es tatsächlich auch seine Prämisse über die 10 Episoden der ersten Staffel zu erzählen, ohne wirklich langweilig zu werden. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Serie für's Fernsehen konzipiert wurde und eine Episode nur 42 - 45 Minuten lang sein durfte, nichtsdestotrotz war das Pacing sehr stark. Lediglich die Paco-Storyline hat für mich gegen Ende nicht mehr ganz so funktioniert und war letztendlich auch nur drin, um Joe sympathischer/empathischer aussehen zu lassen. Naja, trotzdem: fuck Ron.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Staffel 2 wird ja jetzt von Netflix selber produziert und ich hoffe, dass das keine schlechten Nebenwirkungen mit sich bringt.
 
Kenne zu der Reihe zwar nur den eher mäßigen Film "Der goldene Kompass", aber das Universum scheint eine Menge Potential zu bieten. Aber der Cast inkl. BBC versprechen schon etwas verdammt gutes. Bin gespannt. :dhoch:
 
Sex Education (Netflix) - Hat irgendwie eine ziemlich gute Stimmung. Der Ort war cool, die 80er-Jahre Ausstattung war cool, und vor allem die Charaktere sind fast alle cool. Ach ja; die Musik war extrem cool. :D Hat Spaß gemacht, auch wenn mich die Offenherzigkeit zu Beginn leicht irritierte. Die Geschichte war interessant und überzeugend, hätte manchmal aber noch etwas Zug vertragen können. Wird definitiv weiter geschaut. 8/10

Ich wünschte mir ein bisschen die Serie hätte es schon zu meiner Pubertät gegeben :D
 
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Game of Thrones S8, Deadwood-Film, Barry S2, The Deuce S3, Big Little Lies S2, Watchmen S1, Chernobyl, Succession S2 + all die anderen Serien, die vielleicht richtig gut werden. Das wird ein gutes Jahr.
 
Schaue gerade Sons of Anarchy. Bin bei der 5 Staffel. Einfach nur bombastisch.
Wer das anderes sieht...

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Mit dem Rest unterhalte ich mich gerne. :D
 
Ich hab mich letztens erst durch die 5. Staffel gequält. Finde alle Figuren nervig und amoralisch ohne Ende. Das hat ein The Shield deutlich eleganter hingekriegt.
 
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Finde gerade diese Diskrepanz zwischen dem Glauben richitg zu handeln und der immer grösser werdenden Amoralität das
Interessante an der Serie.

Wie gesagt, ich finde das bei The Shield deutlich besser gelöst. Der innere Zwiespalt von Jax kommt bei mir einfach nicht rüber, der Absturz in die fast schon vollständige Amoral ist mir zu plötzlich. In den ersten beiden Staffeln hat mir die Serie echt gefallen, danach ging es rapide bergab für mich.

@Nimble
Ich erwarte nicht, dass sie immer moralisch handeln, andernfalls hätte ich die Serie gar nicht erst angeguckt. Das ist keineswegs meine Kritik. Für meinen Geschmack ist das alles aber nicht konsequent genug in seiner Linie.
 
Ist am Ende selbstverständlich Geschmackssache. Ich finde es einfach nur bedauerlich, weil ich mich in den ersten beiden Staffeln echt zu Hause gefühlt habe. Da war ich hellauf begeistert.
 
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