das einzige, was wirklich anzuprangern ist (natürlich nur in meinen eigenen augen), dass fleisch einfach zu billig ist... würde es teurer, könnte sich plötzlich der Durchschnittsbürger nur noch 1-2 mal pro Woche fleisch leisten.... also eigentlich, wie ich es von mir von früher kenne. da gab es durch die Woche vielleicht mal Frikadellen oder ein schnitzel und sonntags dann nen braten, Rouladen etc... ansonsten hat man sich mit irgendwas anderem lang gemacht...
aber dass heute verpacktes hormonverseuchtes filet nur noch nen appel und en ei kostet, dass jeder hartzIVler (sorry, soll nicht direkt abwertend gemeint sein) jeden tag kulinarische ergüsse vom fernsehkoch auf den Teller zaubert, ist einfach nicht in Ordnung... aber so tickt die Gesellschaft eben...
ich esse gerne fleisch, aber wenn ich (vielleicht 2-3 mal im jahr) hähnchen esse, dann fahr ich zum Bauernhof in der nähe, kauf mir nen Gockel für 25€-30€ und weiß, dass der anständig behandelt wurde mit viel platz sowohl im stall als auch auf dem Hof und nicht mit Fischmehl gefüttert wurde... außerdem kann ich mir sicher sein, dass der morgens noch ne runde gevögelt hat, sprich quicklebendig übern Hof stolziert ist.
genau so beim rest vom fleisch … ich kauf keine abgepackte SB markt ware, sondern beim metzger, der mir sagen kann wie das Tier hieß... außer, es ist us-beef… da muss man halt blind vertrauen...
… und ja... ich war als Kind schon scheiße und mochte gerne Fleisch essen!