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Der Politikthread

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Man könnte meinen, wenn man hier so ließt, das wir 99% offene Autobahnen haben und Tempolimits ein Fremdwort wären.

Ich wiedehole mich jetzt zum 10. Mal, eine dynamische Regelung wäre die perfekte Lösung. Dann wird der Verkehr zu Hochzeit auf 100 oder noch weniger geregelt, nachts und alleine auf der Bahn geht's aber auch mal vorran...
So könnte man auch dem Hauptproblem STAU entgegen wirken...
Du meinst so richtig Digital? Mit Echzeitsystem, Schaltzentrale und LED-Schildern?

In 50 Jahren nicht, wir sind hier immer noch in DE :gerri:
 
Hört sich mathematisch nach ca. 0,3% an :D

Ich verstehe nur nicht warum diese 0,3% so klein geredet werden, als wäre das nichts. Wenn man den Leuten, die so argumentieren anbieten würde 0,3% vom Vermögen Bill Gates zu bekommen, sagen die dann auch.... ach lass mal, ist ja quasi 0? (außer @flexx ). Wenn wir in ALLEN relevanten Bereichen 0,3% Emissionen einsparen würden, wäre die Summe enorm!
ziemlich genau 0,3%, würde ich tippen. :D
 
Du meinst so richtig Digital? Mit Echzeitsystem, Schaltzentrale und LED-Schildern?

In 50 Jahren nicht, wir sind hier immer noch in DE :gerri:

Also auf der A61 funktioniert das einigermaßen, so je näher man Richtung Köln kommt - da ist es digital. Bei uns in der nähe ist dann noch alles mit Schilder geregelt und Baustellenverseucht. Da ist chaos - trotz Tempolimit.
 
Drei Jahre ausprobieren den Schmonz, gucken ob Verkehrstote zurückgehen und man im Stau besser atmen kann, und dann endgültig entscheiden. Babämm. Kost auch nix, weil hinter einem ////-Schild dann ja automatisch maximal 130 gilt und man keine neuen braucht.

Sünder in der Zeit natürlich richtig melken.

@Regierung: Gerne wieder an mich wenden. Pro geiler Idee, einen Bierkasten bitte. :D
 
Mal ein anderes Denkbeispiel: Wenn kein Tempolimit tatsächlich keine Auswirkungen auf die Umwelt und die Sicherheit hätte, warum führen es die restlichen Länder der Welt dann nicht ein?

giphy.gif
 
Wieso wirst du denn jetzt persönlich? Ich kritisiere das unbeschränkte Tempolimit und wähne mich auf der Seite aller Nationen der Welt, des Umweltbundesamtes, sämtlicher Experten und NGOs und die liegen alle falsch und ich bin der Lemming?

Langsam nimmt es echt absurde Züge an. Als würde das persönliche Glück davon abhängen, 50 km/h schneller zu fahren.
 
Wieso wirst du denn jetzt persönlich? Ich kritisiere das unbeschränkte Tempolimit und wähne mich auf der Seite aller Nationen der Welt, des Umweltbundesamtes, sämtlicher Experten und NGOs und die liegen alle falsch und ich bin der Lemming?

Langsam nimmt es echt absurde Züge an. Als würde das persönliche Glück davon abhängen, 50 km/h schneller zu fahren.
Moment, jetzt wird es komisch. Hier in diesem Thread wird normal über ein Tempolimit diskutiert.

Du lagerst aber mal wieder heimlich in den Laberthread aus und lässt dich darüber aus, wie anstrengend es ist, mit "Autodeutschen" zu diskutieren. Und mir unterstellst du jetzt, ich würde persönlich werden?

Ich finde es eher ziemlich bescheiden, an anderer Stelle über die Gegenseite herzuziehen...
 
Das dauert doch keine hundert Jahre mehr und wir fahren alle elektrisch und autonom. Umwelt, Staus, Deppen im Verkehr ... das wird schon noch alles. Die heutige Verkehrssituation wird dann in Geschichte (das Kapitel gleich nach der Dampfmaschine) kurz kopfschüttelnd angerissen oder in Museen zu bewundern sein. "Schau mal wie die sich früher fortbewegt haben!" und zeigt auf einen Bayrischen MistWagen Baujahr 2019. :lol:
 
Ich war/bin auch gerne schnell unterwegs und strikt gegen ein Tempolimit.

Nach über einem Jahr in Neuseeland, Kanada und den USA und insgesamt zurückgelegten ca. 45.000km mit Tempolimit (110 in NZ und Kanada, in den USA bis zu 140) kann ich definitiv sagen, dass mir ein Tempolimit von 130-140 km/h in Deutschland überhaupt nichts ausmachen würde.

Das hat für mich jetzt nicht einmal einen umweltpolitischen Aspekt, das fahren Ansicht ist einfach entspannter. Klar, ich war selten auf Straßen unterwegs, in denen eine vergleichbare Verkehrsdichte herrschte, wie es hier der Fall ist (ab Februar werde ich jeden Tag 100km auf der A5 zwischen Karlsruhe und Freiburg zurücklegen), trotzdem habe ich für mich bereits festgestellt, dass ich seit dem auch viel entspannter auf deutschen Autobahnen unterwegs bin.
 
Moment, jetzt wird es komisch. Hier in diesem Thread wird normal über ein Tempolimit diskutiert.

Du lagerst aber mal wieder heimlich in den Laberthread aus und lässt dich darüber aus, wie anstrengend es ist, mit "Autodeutschen" zu diskutieren. Und mir unterstellst du jetzt, ich würde persönlich werden?

Ich finde es eher ziemlich bescheiden, an anderer Stelle über die Gegenseite herzuziehen...
Heimlich? Den Thread kann doch wohl jeder einsehen, also bitte.

Und natürlich ist es anstrengend, da die Argumentation (deswegen der Vergleich mit den "Waffenamis") oftmals sehr, sehr ähnliche Züge annimmt wie das Waffenrecht in Amerika. Eine wirkliche Diskussion ist dann kaum noch mehr möglich, wenn dogmatisch das eigene Recht auf Biegen und Brechen verteidigt wird.
Des Weiteren ist das kein persönlicher Angriff, sollte durch die Metaphorisierung des "Autodeutschen" eigentlich klar sein.

Über jemanden herziehen ist dann doch etwas ganz, ganz anderes.
 
das hier erinnert mich wieder an die Böllerdiskussion :D … ich bin zwar eh maximal einmal im Monat auf ner Autobahn unterwegs (und dann auch nur mit Tempomat bei ca. 130) aber ich finde die Diskussion an sich wieder eher bescheiden...

unter dem sicherheitsaspekt würde ich ein tempolimit sogar durchaus nicht mehr ganz so schlimm finden, aber der umweltaspekt geht mir wieder gehörig auf den zeiger…

da bin ich auch tatsächlich eher bei @Hollyone … ein Zeiten/verkehrsabhängiges tempolimit würde meiner Meinung nach auch dicke reichen.

solange busse-lkw-schiffe-Flugzeuge-industrie en masse die luft verpesten, finde ich es wieder krass, hier die umweltkeule auszupacken.

mich würde es zwar freuen, wenn die Teilzeit Rambos auf der straße mal nen dämpfer kriegen, aber ein striktes tempolimit finde ICH übertrieben. war auch heute morgen in einem Kommentar beim DLF ganz gut beleuchtet. Flexibles tempolimit von 6-20:00 Uhr wär da mein vorschlag…. das würde mit Sicherheit mehr bringen als ein festes. aber ich mach da eh nix dran... mir geht mittlerweile hier in Deutschland die allgemeine Bevormundung, egal in welchem Bereich, tierisch auf den zeiger…
 
Hört sich mathematisch nach ca. 0,3% an :D

Ich verstehe nur nicht warum diese 0,3% so klein geredet werden, als wäre das nichts. Wenn man den Leuten, die so argumentieren anbieten würde 0,3% vom Vermögen Bill Gates zu bekommen, sagen die dann auch.... ach lass mal, ist ja quasi 0? (außer @flexx ). Wenn wir in ALLEN relevanten Bereichen 0,3% Emissionen einsparen würden, wäre die Summe enorm!

ich kann es gerade schwer erklären - aber das Vermögen von Bill Gates ist ein fester Wert - der lässt sich leicht berechnen und nachvollziehen.

Die Berechnung, was ein Tempolimit bringt, sieht bisher keiner von uns. Was wird da Wie berechnet? Wo kommen die Zahlen her? Das ist ein Schätzwert für den Individual Verkehr...
Man weiß eigentlich gar nicht, ob überhaupt etwaas raus kommt.
Wenn wir 2019 nur noch 130 dürfen, wir aber nochmal längere Staus bekommen, kann die Umweltbilanz auch genausogut in die andere, negative, Richtung gehen
 
Heimlich? Den Thread kann doch wohl jeder einsehen, also bitte.

Und natürlich ist es anstrengend, da die Argumentation (deswegen der Vergleich mit den "Waffenamis") oftmals sehr, sehr ähnliche Züge annimmt wie das Waffenrecht in Amerika. Eine wirkliche Diskussion ist dann kaum noch mehr möglich, wenn dogmatisch das eigene Recht auf Biegen und Brechen verteidigt wird.
Des Weiteren ist das kein persönlicher Angriff, sollte durch die Metaphorisierung des "Autodeutschen" eigentlich klar sein.

Über jemanden herziehen ist dann doch etwas ganz, ganz anderes.
Ach komm, das ist einfach kein feiner Schachzug und liest sich schon sehr abwertend... Und sicher schaut nicht jeder in den Thread...

Wobei ich jetzt nie fand, dass die Diskussion hier irgendwie aus dem Ruder gelaufen ist oder ultra Anstrengend wurde...
 
Ach komm, das ist einfach kein feiner Schachzug und liest sich schon sehr abwertend... Und sicher schaut nicht jeder in den Thread...
Ja gut, sorry an jeden, der sich dadurch angegriffen fühlt, aber ein Kommentar wie dieser, dass die Diskussion "mit Autodeutschen so mühsam ist wie mit Waffenamis", empfinde ich nach wie vor nicht als über jemanden persönlich herziehen. Sowas mache ich grundsätzlich nicht. Außer es ist Hanky.
 
wobei die ganzen LKW, Busse, Flugzeuge und Schiffe im Grunde auch nur wegen uns unterwegs sind, die Industrie kommt ja auch nur einer nachfrage nach

das "dumme" Volk könnte da so viel leisten
 
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