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Der Kirche und Religionen Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich bin grundsätzlich gegen Abtreibungen. Es sei denn, die Schwangerschaft erfolgt zb aufgrund von Vergewaltigung oder Zwang der Eltern als Beispiel. Wenn aber Leute zu blöd zum verhüten sind, egal ob Paare oder Single, dann sollen sie auch zu den Konsequenzen stehen. Abtreibung bleibt für mich Mord.
 
Also ich bin grundsätzlich gegen Abtreibungen. Es sei denn, die Schwangerschaft erfolgt zb aufgrund von Vergewaltigung oder Zwang der Eltern als Beispiel. Wenn aber Leute zu blöd zum verhüten sind, egal ob Paare oder Single, dann sollen sie auch zu den Konsequenzen stehen. Abtreibung bleibt für mich Mord.

Soso und wer entscheidet jedes Mal im Detail, wann eine Abtreibung gerechtfertigt ist und wann nicht. Und wenn Leute schon zu "doof" zum verhüten sind, dann bekommen sie das mit der Kindererziehung bestimmt locker hin oder? Deren Kind möchte ich persönlich nicht sein. Oder um Deine Aussage nochmal zusammenzufassen, jeder der einvernehmlich Sex hat und danach ein Kind bekommt, ist zu "doof" um zu verhüten? Da schließe ich mich gerne an: Uff.
 
Also meiner Meinung nach sollte jeder Frau selbst überlassen werden, ob Abtreibung oder nicht. Aber das alles sollte auch streng geregelt und nicht zum Discounter-Move werden, damit man ohne alles Ficken kann.

Und zu Kirche allgemein...

Ich war auf einem kath. Kindergarten, einer kath. Grundschule und einem kath. Gymnasium inkl. Nonnen. Im letzteren war ich dann in einer ziemlich rebellischen Zeit und habs mir ziemlich verscherzt, sodass ich ab der 9. auf eine staatl. Realschule gewechselt und danach wieder auf ein staatl. Gymnasium bin.

Und so sehr ich der überzogenen Steuer wegen und den Missbrauch-Geschichten obendrein auch austreten möchte, es gibt nun mal Vorteile, wenn man seine eigenen Kinder auf kath. Einrichtungen schicken will.

Und nachdem ich sowohl kath. als auch staatl. Einrichtungen erfahren durfte, muss ich sagen, dass das Niveau und das Umfeld auf den kath. Schulen um den Faktor 10(0) besser waren. Mindestens. Daher würde ich meine Kinder auch lieber dahin schicken.

Ich hatte auf der Realschule auch meinen Spaß mit den türkischen Kollegen und beim Blaumachen und so weiter... aber jetzt mit 32 kann ich nur dafür danken, dass ich das erst ab der 9. mitgemacht hab und nicht früher. Sonst wäre ich nicht da, wo ich heute bin... Aber bitte nicht falsch verstehen, dass ich mir gerade die Türken rausgesucht hab. Das liegt einfach daran, dass während der 2 Jahre dort eher die Deutschen zum demotivierten Abschaum gehörten, sich aber für besser hielten, während die Türken zwar viel Scheiße gebaut aber später trotzdem Jura studiert haben :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Also meiner Meinung nach sollte jeder Frau selbst überlassen werden, ob Abtreibung oder nicht. Aber das alles sollte auch streng geregelt und nicht zum Discounter-Move werden, damit man ohne alles Ficken kann.
Glaub mir, in Deutschland ist das mehr als streng geregelt. Es ist immer noch rechtswidrig, aber straffrei. Gerade hier in Bayern ist es z.T. sogar schwer, einen Arzt/Ärztin zu finden, eben wegen dieser heiklen Rechtslage und Grauzone.

Übrigens fällt nur ein verschwindend geringer Teil der Abbrüche unter Minderjährige. 40% sind verheiratet und leben in stabilen (partnerschaftlichen) Verhältnissen.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist also keine Sache von "ich-fick-einfach-rum-und-treib-dann-ab".
 
Soso und wer entscheidet jedes Mal im Detail, wann eine Abtreibung gerechtfertigt ist und wann nicht. Und wenn Leute schon zu "doof" zum verhüten sind, dann bekommen sie das mit der Kindererziehung bestimmt locker hin oder? Deren Kind möchte ich persönlich nicht sein. Oder um Deine Aussage nochmal zusammenzufassen, jeder der einvernehmlich Sex hat und danach ein Kind bekommt, ist zu "doof" um zu verhüten? Da schließe ich mich gerne an: Uff.
Es gibt genügend Methoden, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Ich rede doch gar nicht davon, dass ein Mann das entscheiden soll. Natürlich ist es Frauensache und trotzdem geht für mich das Leben mit der Zeugung los.
Eine Abtreibung ist bis zur 12. Woche möglich, da sieht das Kind bereits so aus:
110523_Schwangerschaftswochen_Woche_12_468x311_sk_07.jpg

Im Endeffekt ist alles da.

Warum wird man so angefeindet, wenn man gegen Schwangerschaftsabbruch ist, welcher nichts mit einem Verbrechen zu tun hat?
 
Es gibt genügend Methoden, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Ich rede doch gar nicht davon, dass ein Mann das entscheiden soll. Natürlich ist es Frauensache und trotzdem geht für mich das Leben mit der Zeugung los.
Eine Abtreibung ist bis zur 12. Woche möglich, da sieht das Kind bereits so aus:
110523_Schwangerschaftswochen_Woche_12_468x311_sk_07.jpg

Im Endeffekt ist alles da.

Warum wird man so angefeindet, wenn man gegen Schwangerschaftsabbruch ist, welcher nichts mit einem Verbrechen zu tun hat?
wenn du dabei an 100%ige sicherheit glaubst, hast du irgendwo nicht aufgepasst.
 
Eine Abtreibung ist bis zur 12. Woche möglich, da siehtWarum wird man so angefeindet, wenn man gegen Schwangerschaftsabbruch ist, welcher nichts mit einem Verbrechen zu tun hat?

Weil (meiner Meinung nach) in einer aufgeklärten Gesellschaft die Frau das Recht über das ungeborene Leben in ihrem Körper haben sollte. Mir fällt einfach kein valides Argument ein, warum Schwangerschaftsabbrüche verboten sein sollten.
 
100 Prozent vllt nicht, aber bei Pille und kondom (eines von vielen Beispielen) dürfte die Chance im Promillebereich liegen.
ja und? das reicht doch. ZACK. ungewollt schwanger trotz verhütung. zu doof? konsequenzen tragen?
das einzige, was dann noch zieht ist: kein sex außer zu fortpflanzungszwecken... och... nee... das ist nix für mich.

im übrigen kann eine abtreibung auch ein uwürdiges leben verhindern, wenn z.b. eine behinderung früh ersichtlich ist, die für ein kurzes (quallvolles) leben sorgt.
 
Stimmt. Aber der Moralvorstellung der Frau und nicht die des Mannes, der hat die Klappe zu halten.
Meine Moralvorstellung stellt aber weder den Mann noch die Frau in den Vordergrund.
Grundsätzlich ist Leben schützenswert und niemand hat das Recht, dieses vorzeitig zu beenden, auch die Mutter nicht. Die Definitionsfrage ist da ja, ab wann beginnt das Leben? Ab der Zeugung, ab der Geburt? Wenn erst ab Geburt, warum keine Abtreibung mehr nach 12 Wochen?

Wie gesagt bei Vergewaltigungen als Beispiel würde ich ja sogar von meiner Moralvorstellung abrücken, da die Frau dort Opfer ist und nichts für die Situation kann.
 
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