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gerri, du weißt ich mag dich, aber du wirfst mir ernsthaft mangelndes politikverständnis vor und schreibst dann, dass GG und menschenrechte keine ausreichende antwort seien? das sind die einzig zählenden antworten. niemand in deutschland hat das recht, sich über den rechtsstaat hinwegzusetzen.
ich teile deine meinung, dass nicht alles richtig, geschweige denn gut läuft, was das thema migration und integration angeht. aber difuse ängste, panikmache und maschieren mit nazis sind definitiv nicht der richtige weg. wenn ich das bagatellisiere (und das ist genau das, was kretschmer macht, was seehofer macht, was die diskussion um "hetzjagd" oder "jagdszenen" macht), dann ebne ich den rechten den weg. das hatten wir in deutschland schon mal. war nicht so cool. hat europa in schutt und asche gelegt und millionen menschen das leben gekostet. scheinen manche irgendwie vergessen zu haben.
das bei der menge an menschen, die zwischen 2015 und 2017 zu uns gekommen sind auch kriminelle dabei sind oder dass einige von denen kriminell werden, weil sie z.b. durch ihre erfahrungen traumatisiert sind oder einfach weil sie perspektivlos im niemandsland hängen kann doch nun wirklich niemanden überraschen. warum sollten sie sich denn von uns deutschen unterscheiden, die wir selber kriminelle hervorbringen? aber darum kümmert sich der rechtsstaat. dafür gibt es regeln, vorschriften und gesetze. dinge, von denen gefordert wird, dass sich jeder migrant dran hält. aber wenn ich das fordere, dann muss ich mich selber daran halten. das zeigen eines hitlergrußes ist eine straftat in unserem land. volksverhetzung ist eine straftat in unserem land. leute zu verprügeln (weil sie eine andere hautfarbe haben) ist eine straftat in unserem land.
ganz ehrlich: ich hab keinen bock mehr auf verständnis und nachsicht. wenn 6000 menschen durch chemnitz maschieren und "ausländer raus" schreien sind das rechte. mag sein, dass sie einfach nur kognitiv nicht in der lage sind zu erfassen, was sie da tun, das ist mir am ende aber auch egal. wenn ich rede wie ein rechter, mit rechten maschiere, rechte (afd) wähle, dann bin ich nicht besorgt, dann bin ich kein kritiker, dann bin ich kein protestwähler, dann bin ich kein opfer der globalisierung, dann bin ich ein ausländerfeindliches, rechtes (neonazi-) arschloch.
unser problem sind nicht die migranten. auch nicht die, die straffällig werden, um die kümmert sich der rechtsstaat. unser problem sind diejenigen deutschen, die der meinung sind, es sei in ordnung fremde zu hassen. menschen zu hassen, weil sie eine andere hautfarbe oder religion haben. hier muss die politik ansetzen. sie muss sich fragen, was im bildungs- und sozialsystem falsch läuft, dass es eine nenneswerte zahl an menschen gibt, die so denken. und wenn ca 18-20% afd wählen ist das durchaus eine nennenswerte zahl, auch wenn ich zimtzickes meinung teile, dass 80% es eben nicht tun und es ein trauerspiel ist, dass diese 20% den gesellschaftlichen diskurs bestimmen.
die deutsche politik hat imo nicht beim thema migration versagt. die politik hat bei den themen demokratieverständnis, weltoffenheit und sozialem zusammenleben versagt.
Dir sollte dann aber auch bewusst sein, das genau das das Problem ist, wieso wir vllt. unsere Demokratie gerade an Hardliner verlieren. Eben weil eine nicht zufriedenstellende Antwort als zufriedenstellend verkauft wird.
Da kannst du noch 20mal sagen: So ist unser GG etc. nunmal, den Wähler interessiert das nicht. Er wird die Antwort woanders geben, nämlich bei den nächsten Wahlen.
Das Saarland ist eher links geprägt aber ich weiß nicht ob das bei de nächsten Landtagswahl noch immer so sein wird.
Ich wäre gerne am Start, aber selbst ich sehe langsam ein, dass es sinnlos ist, gegen manche hier im Forum zu argumentieren. Auch ich gebe irgendwann auf. Find ich das gut? Überhaupt nicht. Dafür gibt's viele andere tolle User, die gut dagegenhalten und auch meine Meinung abbilden.5 Seiten und noch kein Walther am Start? Waltraut hat ihn voll in Beschlag
die deutsche politik hat imo nicht beim thema migration versagt. die politik hat bei den themen demokratieverständnis, weltoffenheit und sozialem zusammenleben versagt.
Ich muss das jetzt nochmals ganz deutlich sagen.
Die Antwort ist nicht nur zufriedenstellend, es ist die einzige Antwort, die es geben darf. Unser Grundgesetz und die Menschenrechte definieren und schützen die höchsten Güter, die wir haben. Wer damit ein Problem hat, wer ein anderes Rechtsverständnis hat, der hat eben ein Problem.
Ich knicke nicht ein vor Idioten die meinen, es wäre legitim das eigene Rechtsverständnis zum Maßstab zu machen.
Sehr guter post. Genau meiner Meinung. Leider ist es aber für die Medien und für die Politik sehr viel einfacher ganz Sachsen als nazis abzustempeln, anstatt endlich mal miteinander in den Dialog zu gehen und die Probleme anzupacken.Das seh ich teilweise auch so aber beim 1. Teil und dem letzten kann ich dir nicht zustimmen.
Natürlich gibt das GG etc. die Antwort. Diese Antwort ist für viele Bürger aber unzureichend. Ich bin mir sicher dass ein Großteil der Bürger es zumindest ok findet, dass wir die Schutzsuchenden aufgenommen haben.
Wenn diese Bürger dann aber fragen wieso wir mit den Straffälligen so nachsichtig umgehen, wieso nicht mehr abgeschoben werden bei denen es schon hätte passieren müssen (auch nach dem GG) und es dann z.b. an nem fehlenden Pass hängt oder nicht aufnahmebereiten Ursprungsländern, dann kann die Antwort nicht sein, dass es so wie es ist ok ist.
Da hilft auch kein "die Menschenrechte" verbieten das.... wenn wir da konsequenter wären, würden vllt in Europa nicht so viele Politiker am Hebel sitzen, die Menschenrechte auf dem Meer wissentlich ignorieren und denen die hier friedlich leben wollen, den Schutz verwehren..... und wenn das so weiter geht, dreht sich diese Spirale weiter.
Ich versteh deine Intention aber sie muss auch mit der Realität vereinbar sein und die Realität sieht so aus das Europa nach rechts rückt und man es mit konsequenterem Verhalten gegenüber straffälligen Migranten sicher abmildern könnte.
Ich bin auch jmd. der am Liebsten ne friedliche Welt hätte in der es jedem gut geht, aber so ist es einfach nicht und daher versuch ich für mich eine realistische Lösung zu finden, toll ist die sicher nicht aber so wie es aktuell aussieht kann es nicht weiter gehen.
Die Rechten wollen alle raus haben, die Linken alle drin.... es gilt wie immer, die Mitte zu finden sonst radikalisiert sich irgendwann auch Otto Normal Bürger.
Zum letzten Teil: Nein, das Problem sind nicht DIE Migranten, sondern die Minderheit der Migranten die straffällig wird auf der einen Seite und die Rechten die jetzt alles rauslassen können auf der anderen Seite und genau deshalb ist es so wichtig, die starke Mitte zu erreichen. Der Mitte zu zeigen, das der Staat in alle Richtungen etwas tut. und das tut er in beiden Richtungen zu wenig.
Ich selbst seh mich, wie gesagt, eher Mitte Links auch wenn ich hier teilweise anders diskutiere, aber genau das macht für mich den Reiz am diskutieren aus
Ich seh halt nur nicht den Punkt, das man einfach sagen kann, neue Kriminalität im Land (wenn auch gering in der Menge aber doch in teilweise haarsträubender "Qualität") und man sagt einfach: "Tja ist halt so, muss man mit leben."
Zu was das führt sieht man im Osten und auch langsam in Bayern....mal sehen wann der Res folgt.
Sorry die die vielen Edits.
Frage hier mal öffentlich
Habe gerade in einer Diskussion zum Thema Zuwanderer diese beiden Texte geschickt bekommen:
"In absoluten Zahlen gibt es 6 mal mehr deutsche Opfer durch tatverdächtige Zuwanderer als andersherum.
Und zudem 5 mal mehr Opfer von Zuwanderern durch Zuwanderer. Während es keine deutschen Tatverdächtige gab, die Zuwanderer getötet hatten, haben Zuwanderer Zuwanderer und Deutsche getötet.
Und auch bei Strafdelikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gibt es überproportional mehr deutsche Opfer durch Zuwanderer als Opfer unter den Zuwanderern durch Deutsche.
Das sind die Zahlen der Bundesregierung.
Man muss sie nur mal lesen! Zuwanderer tatverdächtig – Opfer deutsch : 39.096
Zuwanderer tatverdächtig – Opfer Asylbewerber/Flüchtling : 30.946
Deutscher tatverdächtig – Opfer Asylbewerber/Flüchtling: 6.832
https://katjatriebel.com/2018/06/14/opferschutz/"
"Statistik des Jahres 2017. Bei sexual Delikten 15,9% der Straftaten!
Bei Körperverletzungen gefährlich/schwer 15,2% und bei Raubdelikten 15,1%.
Das bei einem Bevölkerungsanteil von grade mal ca. 2%. Quelle: die Welt
Aber ok..."
Ich rechne damit, daß diese Statistiken einen scheißdreck zeigen, aber wie würdet ihr dagegen argumtieren?
Und zudem noch:
"Klar, jeder argumentiert immer, dass Deutsche genau so viele Straftaten begehen.
Das mag sein, denn schon eine Beleidigung oder das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat.
Wovon ich rede sind schwere Straftaten.
Ein Beispiel: Knapp jeder fünfte Mord wurde 2017 durch einen Flüchtling begangen.
Dadurch dass Flüchtlinge gerade mal etwas über 1% der Bevölkerung ausmachen, ist das schon ne Hausnummer.
Ein weiteres Beispiel: Jedes achte Sexualdelikt wird von einem Flüchtling begangen. (Man beachte auch hier den Bevölkerungsanteil von etwas über 1%). Dahingehend kann ich die Besorgnis mancher Bürger durchaus verstehen. Das und weiteres kann man übrigens hier nachlesen:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downl...wanderung_2017.pdf?__blob=publicationFile&v=3"
Hatte das schon mal Mingo gefragt, aber er hatte leider keine Zeit
@Gerri
Woran liegt es eigentlich, dass gerade dieses Thema Abschiebung straffälliger Migranten bei dir immer als so hohes Problem dargestellt wird?
Wenn man "ein Problem mit den Flüchtlingen" hat und "gegen Flüchtlinge" ist, dann ist das in der Tat nicht verboten in dem Sinne, dass es kein Meinungsdiktat gibt und Gedanken selbstverständlich frei sind.Natürlich gibts Leute die ein Problem mit den Flüchtlingen haben, die Angst haben oder ganz einfach nach unten treten weil das so einfach ist und einen besser darstellen lässt als die eigene Situation gerade ist, natürlich gibt es Leute den der Zustand durch die Flüchtlinge nicht gefällt, deswegen sind sie trotzdem keine Nazis nur weil du das so gerne hättest, aber gegen Flüchtlinge und der Situation werden sie sein sonst würden sie da nicht mitlaufen, das ist korrekt aber das ist ja auch nicht verboten, auch das ist Demokratie, das sollte man dringend bedenken, dass man nicht ins gleiche Muster fällt wie der, die man kritisiert.
... genau das, wogegen du dich - aus welchen Gründen auch immer - wehrst, muss in die Köpfe der Menschen. Deutschland und seine Bevölkerung in den 30ern/40ern war nationalsozialistisch. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen waren Nazis. Und ein großer Teil der Deutschen waren Mitläufer*innen. Die Nationalsozialistische Diktatur konnte auf deutschem Boden errichtet werden nicht trotz vieler Mitläufer*innen sondern aufgrund der Mitläufer*innen. Diese Mitläufer*innen waren Nazis weil sie sich nicht dagegen gestellt haben.Am Ende glauben kommende Generationen dass ein Nazi ein Mitläufer ist der was gegen Flüchtlinge hat, dabei hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun.
Man kann sich auf den Kopf stellen und "gegen den Flüchtlingsstrom" sein, aber dann bin ich nicht wütend auf die Geflüchteten sondern darauf, wie es dazu kommt, dass diese Menschen fliehen müssen und darüber, dass sie zum Spielball der Politik werden.Ihr verunglimpft eher die Bedeutung des Nazi wenn ihr das Wort so inflationär benutzt. Es ist ein riesen Unterschied ob man ein Nazi ist oder wenn man gegen den Flüchtlingsstrom ist.
Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz: um Leute nicht "nach rechts zu drängen" erfüllen "wir" (als gesellschaftliche "Mitte") einfach ihre politischen Forderungen, weil wenn die rechte Politik nicht von rechts gemacht wird sondern aus der Mitte heraus ist es ja per definitionem keine rechte Politik mehr und die Leute stehen nicht rechts sondern schön in der Mitte. Alles eine Frage der Perspektive.Von der AFD definitiv, die AFD holt aber im Moment auch die ab, die manche Vorgänge halt nicht verstehen, gerade was straffällig gewordene Migranten angeht. Und wenn man diese Leute nach Rechts drängt, werden sie auch Rechs wählen.
2017 waren knapp 229.000 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig, davon besitzen aber 166.000 eine Duldung, es steht als direkt gar keine Abschiebung an. Wir sprechen also nur über knapp 63.000 Menschen in Deutschland, die sofort ausreisepflichtig sind/wären.Es IST ein großes Problem. Zum einen weil es kaum eine bessere Vorlage für AFD & Co gibt und zum anderen weil dieser Punkt auch der Durchschnittsbevölkerung sauer aufstößt und das Gefühl bestärkt, dass der Staat die Lage nicht im Griff hat. Zumal die Zahl Ausreisepflichtiger weder sinkt, noch konstant bleibt, sondern im Schnitt eher steigt.
2017 waren knapp 229.000 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig, davon besitzen aber 166.000 eine Duldung, es steht als direkt gar keine Abschiebung an. Wir sprechen also nur über knapp 63.000 Menschen in Deutschland, die sofort ausreisepflichtig sind/wären.
Dazu kommen dann Menschen, die gegen ihre Bescheide klagen. Allein 2017 mussten Verwaltungsgerichte gut 32.000 Asylbescheide im Sinne der Geflüchteten korrigieren. Man sieht, es ist mehr als verständlich, dass mittlerweile gegen gut 90% aller negativen Bescheide geklagt wird, da oftmals vom BAMF absichtlich beim ersten Bescheid erstmal eine Ablehnung kommt.
Das ist vollkommen korrekt, genau deswegen muss man aufklären, deswegen muss man politisch so wählen dass es keine Waffenlieferungen mehr gibt in solche Länder, das was wir erleben sind gemachte Probleme, Ursachen die es gibt weil dieses Land so gewählt hat, weil die Deutschen den Hals nicht voll bekommen können, weil durch uns andere Länder, andere Völker ausgenutzt werden. Natürlich darf man jetzt nicht die AFD wählen, das ist klar. Aber in Ursachenbekämpfung war der Deutsche noch nie sehr konsequent.Wenn man "ein Problem mit den Flüchtlingen" hat und "gegen Flüchtlinge" ist, dann ist das in der Tat nicht verboten in dem Sinne, dass es kein Meinungsdiktat gibt und Gedanken selbstverständlich frei sind.
Aber...
... genau das, wogegen du dich - aus welchen Gründen auch immer - wehrst, muss in die Köpfe der Menschen. Deutschland und seine Bevölkerung in den 30ern/40ern war nationalsozialistisch. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen waren Nazis. Und ein großer Teil der Deutschen waren Mitläufer*innen. Die Nationalsozialistische Diktatur konnte auf deutschem Boden errichtet werden nicht trotz vieler Mitläufer*innen sondern aufgrund der Mitläufer*innen. Diese Mitläufer*innen waren Nazis weil sie sich nicht dagegen gestellt haben.
Es gibt da ein schönes Zitat, das wohl einem gewissen Martin Niemöller (evangelischer Theologe) zugeschrieben wird:
"Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte."
Wer schweigt, macht sich schuldig; wer mitläuft, macht sich schuldig. Das war damals so und das ist heute so.
In diesem oder in einem anderen Thread hat es ein User sarkastisch auf den Punkt gebracht: Deutschland war das erste Land, das von den Nazis besetzt wurde.
Das traurige ist, dass viel zu viele Menschen wirklich so denken.
Und nach 45 waren die Nazis dann weg haben ja den Krieg verloren na klar
Man kann sich auf den Kopf stellen und "gegen den Flüchtlingsstrom" sein, aber dann bin ich nicht wütend auf die Geflüchteten sondern darauf, wie es dazu kommt, dass diese Menschen fliehen müssen und darüber, dass sie zum Spielball der Politik werden.
"Gegen den Flüchtlingsstrom" zu sein und das als legitimen Grund für menschenverachtende Politik anzuerkennen ist ungefähr so wie "gegen die Erderwärmung" zu sein und statt die Ursachen dafür ändern zu wollen sauer zu sein auf die Sonne und die Erdatmosphäre. Bar jeder Logik.
Und apropos "gegen den Flüchtlingsstrom" sein. So wie der EU und anderen Staaten der heutige "Flüchtlingsstrom" (übrigens niemals ohne "" weil nazi-wording fyi) lästig ist, so war auch ein früherer "Flüchtlingsstrom" einer Staatengemeinschaft lästig: Flüchtlingskonferenz von Evian 1938 - Als die Welt sich abwandte (spiegel.de)
History repeats itself.
Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz: um Leute nicht "nach rechts zu drängen" erfüllen "wir" (als gesellschaftliche "Mitte") einfach ihre politischen Forderungen, weil wenn die rechte Politik nicht von rechts gemacht wird sondern aus der Mitte heraus ist es ja per definitionem keine rechte Politik mehr und die Leute stehen nicht rechts sondern schön in der Mitte. Alles eine Frage der Perspektive.
Und nicht vergessen: sowas kommt von sowas! Wir wissen alle Bescheid, ich will niemanden hören der irgendwann mal das Gegenteil behauptet.
2017 waren knapp 229.000 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig, davon besitzen aber 166.000 eine Duldung, es steht als direkt gar keine Abschiebung an. Wir sprechen also nur über knapp 63.000 Menschen in Deutschland, die sofort ausreisepflichtig sind/wären.
Dazu kommen dann Menschen, die gegen ihre Bescheide klagen. Allein 2017 mussten Verwaltungsgerichte gut 32.000 Asylbescheide im Sinne der Geflüchteten korrigieren. Man sieht, es ist mehr als verständlich, dass mittlerweile gegen gut 90% aller negativen Bescheide geklagt wird, da oftmals vom BAMF absichtlich beim ersten Bescheid erstmal eine Ablehnung kommt.
In Bremen studiert eine Frau auf Lehramt, deren Mutter eine prominente NPD-Politikerin ist und die selbst in der rechten Szene unterwegs sein soll. Kommilitonen haben sie per Aushang geoutet - darf man das?
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