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Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

hm... am ende des tages ist ne wm das kräftemessen verschiedener nationen auf basis von repräsentanten, die die jeweilige staatszugehörigkeit haben. dazu gehört halt auch ne hymne. ob man die singt oder nicht ist mir ziemlich peng, aber wenn das schon nationalistische kackscheiße ist (@CandleWaltz ), dann kann man sich im grunde jeglichen länderbasierenden sportlichen wettkampf sparen.
 
Ist doch runter gebrochen im Sport überall so. Innerhalb eines Landes kämpfen die Städte um den Sieg. Im Skisport sind es die einzelnen Vereine. Bei der F1 die Rennställe aus den jeweiligen Ländern. Immer und überall natioanlistisches Gedankengut zu sehen ist halt irgendwie... anstrengend^^
 
hm... am ende des tages ist ne wm das kräftemessen verschiedener nationen auf basis von repräsentanten, die die jeweilige staatszugehörigkeit haben. dazu gehört halt auch ne hymne. ob man die singt oder nicht ist mir ziemlich peng, aber wenn das schon nationalistische kackscheiße ist (@CandleWaltz ), dann kann man sich im grunde jeglichen länderbasierenden sportlichen wettkampf sparen.
Weil es immer in Ausgrenzung endet. Auch der angeblich so entspannte und feierlaunige Patriotismus mit Hymne singen und Fahne schwenken. Es erzeugt nationale Einheitsgefühle und ist daher immer ausgrenzend, es geht gar nicht anders.
Und diese nationalen Massenzeremonien mit public viewing mit dem inszenierten Erleben der nationalen Gemeinsamkeit bedeutet gleichzeitig die Setzung "Wer gehört dazu, wer gehört nicht dazu".
Und von Personen mit Migrationshintergrund wird dadurch ein Mehr an Loyalitätsbekundungen eingefordert (aka. der singt nicht mit, also gehört er nicht richtig dazu) und die Zugehörigkeit ihnen dadurch wesentlich schneller entzogen wird. Oder es gar nicht möglich ist, in diesen "Kreis" zu gelangen.

Also ja, wenn man sich damit etwas beschäftigt (was einige Wissenschaftler tun), merkt man, dass das alles gar nicht so harmlos ist, wie es den Anschein hat.
 
Weil es immer in Ausgrenzung endet. Auch der angeblich so entspannte und feierlaunige Patriotismus mit Hymne singen und Fahne schwenken. Es erzeugt nationale Einheitsgefühle und ist daher immer ausgrenzend, es geht gar nicht anders.
Und diese nationalen Massenzeremonien mit public viewing mit dem inszenierten Erleben der nationalen Gemeinsamkeit bedeutet gleichzeitig die Setzung "Wer gehört dazu, wer gehört nicht dazu".
Und von Personen mit Migrationshintergrund wird dadurch wird ein Mehr an Loyalitätsbekundungen eingefordert (aka. der singt nicht mit, also gehört er nicht richtig dazu) und die Zugehörigkeit wird ihnen dadurch wesentlich schneller entzogen wird. Oder es gar nicht möglich ist, in diesen "Kreis" zu gelangen.

Also ja, wenn man sich damit etwas beschäftigt (was einige Wissenschaftler tun), merkt man, dass das alles gar nicht so harmlos ist, wie es den Anschein hat.
Das ist halt sportliche rivalität. Das ist in der bl dich auch. Und bei public viewings sind auch sehr viele migranten dabei, da wird nicht ausgegrenzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei nem public viewing event meinte mal einer zu mir, dass nur deutsche hier was zu suchen hätten. ich wollte ihm erst meinen pass zeigen aber naja wozu den wütenden schwarzen spielen. :D
Und von mir wird im Umkehrschluss sofort erwartet (da Kartoffelweiß + Kartoffelpass), dass ich mein letztes Hemd für Deutschland geben müsse und wie kann ich die denn nicht supporten. Nie kann man es dem Doitschen recht machen. :(
Das ist halt spirtliche rivalität. Das ist in der bl dich auch. Und bei public viewings sind auch sehr viele migranten dabei, da wird nicht ausgegrenzt.
Die Vereinsebene ist etwas völlig anderes, Nationalismus (steckt ja schon im Wort) ist mit Nationen verknüpft.
Ergo "Was ist deutsch?". Siehe Ekkas Beispiel: Du bist schwarz, also bist du nicht deutsch.
Oder du bist Moslem und singst die Hymne nicht? Du bist nicht deutsch.
Im Vereinsfußball spielt sowas keine Rolle, da wirst du nicht aus nationalistischen Motiven her ausgegrenzt.
Das ist der Unterschied.

Die Ausgrenzung geschieht außerdem viel subversiver und natürlich nicht 100% offensichtlich.
Nur, weil man beim public viewing Migranten sieht (hier auch wieder, man sortiert sofort, ganz unbewusst), heißt es ja nicht, dass keinerlei Ausgrenzung stattfindet. Das Thema ist deutlich vielschichtiger als man vielleicht denkt.
 
Geht mir bei dir mit dümmlichen Onelinern ähnlich.

Aber ich versuche es ein drittes Mal, diskutiere, hau Argumente raus, leg deine Meinung dar.
Ansonsten: Verschone mich bitte.
 
Und von mir wird im Umkehrschluss sofort erwartet (da Kartoffelweiß + Kartoffelpass), dass ich mein letztes Hemd für Deutschland geben müsse und wie kann ich die denn nicht supporten. Nie kann man es dem Doitschen recht machen. :(

Die Vereinsebene ist etwas völlig anderes, Nationalismus (steckt ja schon im Wort) ist mit Nationen verknüpft.
Ergo "Was ist deutsch?". Siehe Ekkas Beispiel: Du bist schwarz, also bist du nicht deutsch.
Oder du bist Moslem und singst die Hymne nicht? Du bist nicht deutsch.
Im Vereinsfußball spielt sowas keine Rolle, da wirst du nicht aus nationalistischen Motiven her ausgegrenzt.
Das ist der Unterschied.

Die Ausgrenzung geschieht außerdem viel subversiver und natürlich nicht 100% offensichtlich.
Nur, weil man beim public viewing Migranten sieht (hier auch wieder, man sortiert sofort, ganz unbewusst), heißt es ja nicht, dass keinerlei Ausgrenzung stattfindet. Das Thema ist deutlich vielschichtiger als man vielleicht denkt.
Aber es wird doch niemand ausgegrenzt wenn er für ne nation jubelt. Zu mir hat auch noch nie jemand was gesagt.
Für mich ist das einfach ein sportevent an dem man spaß haben kann. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Aber echt ey. Da ist man den ganzen Tag auf nem Seminar, schaut dann jetzt in den Thread und denkt - ui 3 oder 4 neue Seiten - da muss was wichtiges wegen Morgen passiert sein. Und dann gibts immer noch diese komplett unnötig Phantomdiskussion.
 
Aber es wird doch niemand ausgegrenzt wenn er für ne nation jubelt. Zu mir hat auch noch nie jemand was gesagt.
Für mich ist das einfach ein sportevent an dem man spaß haben kann. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich kann jetzt wiederholt doch sagen und (wissenschaftliche) Artikel bringen, die das untersucht haben, aber ich bezweifle, dass es jetzt weiter erwünscht ist.
Der Thread ist ja anscheinend für andere Themen reserviert, die andere User setzen.
 
Und von mir wird im Umkehrschluss sofort erwartet (da Kartoffelweiß + Kartoffelpass), dass ich mein letztes Hemd für Deutschland geben müsse und wie kann ich die denn nicht supporten. Nie kann man es dem Doitschen recht machen. :(

Die Vereinsebene ist etwas völlig anderes, Nationalismus (steckt ja schon im Wort) ist mit Nationen verknüpft.
Ergo "Was ist deutsch?". Siehe Ekkas Beispiel: Du bist schwarz, also bist du nicht deutsch.
Oder du bist Moslem und singst die Hymne nicht? Du bist nicht deutsch.
Im Vereinsfußball spielt sowas keine Rolle, da wirst du nicht aus nationalistischen Motiven her ausgegrenzt.
Das ist der Unterschied.

Die Ausgrenzung geschieht außerdem viel subversiver und natürlich nicht 100% offensichtlich.
Nur, weil man beim public viewing Migranten sieht (hier auch wieder, man sortiert sofort, ganz unbewusst), heißt es ja nicht, dass keinerlei Ausgrenzung stattfindet. Das Thema ist deutlich vielschichtiger als man vielleicht denkt.
das halte ich für quatsch. auf fußball bezogen wird im nürnberger stadion ausgegrenzt, wer nicht für nürnberg ist und im länderspiel halt, wer nicht für deutschland ist. dass das zwingend am äußeren erscheinungsbild festgemacht wird stimmt so einfach nicht. das kommt vor, ja, hat dann aber nix mit der ausgrenzung durch die nationalität zu tun, sondern mit der ausgrenzung durch z.b. die hautfarbe. ekka ist ja auch nicht von jedem dort "angegangen" worden.

runtergebrochen kann man sagen, dass jegliche gruppenkonstellation oder von mir aus clique ausgrenzend wirkt. das liegt in der natur der sache. egal ob beim fußball auf internationaler oder nationaler eben oder bei der schulclique an hand des musikgeschmacks.
 
Das Thema steht in meinen Augen im Titel.

Edit: Und ich bin ja offensichtlich auch Deutscher mit Migrationshintergrund. Mich interessiert die Nationalhymne nen feuchten Kehrricht, hab nicht einmal bei der Vereidigung gesungen. Ausgegrenzt fühle ich mich persönlich nicht. Dass es da zig andere Beispiele gibt, ist mir auch klar. Für mich ist das einfach ein sportliches Event. Selbst meine Frau, ist für die deutsche Mannschaft (fiebert mehr mit als ich) und wüsste nicht einmal eine Zeile der Hymne, noch wird sie ausgegrenzt.
 
das halte ich für quatsch. auf fußball bezogen wird im nürnberger stadion ausgegrenzt, wer nicht für nürnberg ist und im länderspiel halt, wer nicht für deutschland ist. dass das zwingend am äußeren erscheinungsbild festgemacht wird stimmt so einfach nicht. das kommt vor, ja, hat dann aber nix mit der ausgrenzung durch die nationalität zu tun, sondern mit der ausgrenzung durch z.b. die hautfarbe. ekka ist ja auch nicht von jedem dort "angegangen" worden.

runtergebrochen kann man sagen, dass jegliche gruppenkonstellation oder von mir aus clique ausgrenzend wirkt. das liegt in der natur der sache. egal ob beim fußball auf internationaler oder nationaler eben oder bei der schulclique an hand des musikgeschmacks.
Abschließend: Doch, es ist ein fundamentaler Unterschied, ob nun eine Vereinszugehörigkeit (die sich nur auf bestimmte fußballerische/dem Verein zugehörige Variablen beschränkt) oder eine Nationenzugehörigkeit zelebriert wird.
Ausgeschlossen wird in beiden fällen, aber nur bei der Nationenzugehörigkeit nach Merkmalen, wie eben die Nation gesehen wird.
Und es braucht keine Massen: Es reichen schon wenige, die z.B. die Variable "dunkle Hautfarbe = nicht deutsch" setzen und es findet Ausgrenzung statt. Nicht jeder geht so cool wie Ekka damit um.

Vielleicht ist das für mich auch alles zu selbstverständlich, weil es in meiner wissenschaftlichen Disziplin seit Jahrzehnten gesetzt ist, was ich schreibe. Ein nicht ausgrenzender Patriotismus/Nationalismus existiert faktisch einfach nicht. Das liegt in der Natur der Sache. Vielleicht mag man das nicht so sehen, in der Realität ist es aber so. Vielleicht betrifft es von "uns" eben nur wenige, da wir alles weiße Deutsche sind, die solche Erfahrungen hierzulande gar nicht machen können.

So und jetzt Liebe an alle.
 
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