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VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Könntest es ihm ja mal erläutern, oder zumindest ein paar Quellen zur Verfügung stellen.

Halte nicht viel davon Leute dumm sterben zu lassen.
 
Halte nicht viel davon Leute dumm sterben zu lassen.
Ich früher auch nicht, aber nachdem ich Jahre ehrenamtlich damit verbracht hatte, mich für solche Hunderassen einzusetzen, habe ich irgendwann aufgegeben. Damals wollten sämtliche Tierschutzorganisationen rein gar nichts mit dem Thema zu tun haben und man stand allein auf weiter Flur und wurde nach Fall Volkan als Besitzer solcher Hunderassen direkt kriminalisiert. Ich musste nach Jahren leider erkennen, dass ich mit Vernunft, Sachverstand und Argumente gegen die Ignoranz, Intoleranz und Dummheit der Menschen einfach nicht ankomme. Es ist schlichtweg ein Kampf gegen Windmühlen und den bin ich nicht mehr bereit zu führen. Man möge es mir nachsehen.
 
Gut, dass er auch die ganze Zeit vom "Schutzhund" redet :O_o:

Auch wenn er das Wort "Schutzhund" nicht benutzt hat, kommt seine Aussage für mich auf das gleiche raus.

Im Gegenteil, ich hab mir sogar Hunde angeschafft, damit sie im Fall der Fälle mein Leib und Wohl schützen.

Keine Ahnung vor wem er sich unbedingt schützen muss aber jeder wie er mag.
So lange seine Hunde mir nicht unangeleint begegnen ist alles im grünen Bereich. ;)


 
Keine Ahnung vor wem er sich unbedingt schützen muss aber jeder wie er mag.
Ich nutze meine Hunde lediglich dafür, wozu sie seit ihrer Domestizierung gedacht sind. Bei einem Haus, Hof und Familie finde ich das völlig legitim.

So lange seine Hunde mir nicht unangeleint begegnen ist alles im grünen Bereich. ;)
Meine Hunde sind außerhalb immer angeleint. Wenn Du allerdings darauf hinaus willst, dass Du auch nur den Hauch einer Chance gegen so einen Hund hättest, muss ich Dir leider diese Illusion nehmen.

Die fehlende Sachkenntnis scheinen aber auch viele Hundehalter zu haben.
Dem ist leider so und deshalb gibt es ja soviele Probleme. Ich bin für viel mehr Auflagen und Sachkundenachweise vor und während des Halten von Hunden.
 
ohne jetzt selber nen hund zu haben: inwiefern kann man denn einem hund den instinkt abtrainieren? wenn ich nen schisser hund habe oder einfach nen normalen, der sich aus welchen gründen auch immer bedroht fühlt und dann um sich beißt? wie kann erziehung so etwas verhindern?
 
Ein Hundeführerschein müsste ab einer bestimmten Größe Pflicht sein, dass würde viele Probleme lösen.
Leider nicht, denn den kann auch der Dümmste mit Lernen bestehen. Man müsste meines Erachtens zumindest auch darlegen, wo der Hund artgerecht gehalten werden kann und ob die körperliche Konstitution des Antragstellers ausreicht. Beide letzten Punkte waren im hier diskutierten Fall nicht gegeben, dafür hat Niedersachsen aber einen Hundeführerschein.
 
ohne jetzt selber nen hund zu haben: inwiefern kann man denn einem hund den instinkt abtrainieren? wenn ich nen schisser hund habe oder einfach nen normalen, der sich aus welchen gründen auch immer bedroht fühlt und dann um sich beißt? wie kann erziehung so etwas verhindern?
Einem ängstlichen Hund kann man ja die Angst teilweise nehmen, indem man ihm Vertrauen schenkt und ihn in seinem Handeln bestärkt und belohnt.
Eine nicht gewünschte Verhaltensweise abtrainieren, erfolgt in der Regel durch Bestrafung. Nehmen wir mal den Klassiker schlechthin und zwar Futterneid. Passieren ja regelmäßig die schlimmsten Unfälle, weil jemand dem Hund bei der Fütterung zu Nahe kommt. Der Hund reagiert instinktiv und beißt. Wäre der klassische Beißunfall. Wenn man dem Hund von klein auf beibringt, dass jeder ihm sein Futter wegnehmen kann und er bei Fehlverhalten bestraft wird (Welpen/Junghund) im Nacken schütteln, wird er im Alter auch keine Anstalten machen zu beißen, wenn jeman ihm beim Fressen zu Nahe kommt. Unsere wurden so erzogen, dass sie beim Rantreten an den Napf ein Schritt zurücktreten und ablegen, bis das erneute Kommando zur Futteraufnahme kommt.
 
Meiner Meinung nach sollte allgemein bei jedem Tier überprüft weren ob 1) eine Artgerechte Haltung möglich ist 2) verpflichtent mit dem Hund zweijährlich eine Prüfung gemacht werden (ja auch mit nem kleinen Mops) 3) verpflichtende Tierarztbesuche mind 2x im Jahr

Ein Hund ist im gegensatz zu einem Kind eine Entscheidung die man 100% selbst beeinflussen kann und dementsprechend sollte man wenn man sich dafür entscheidet eben auch die Pflichten, Kosten und Aufgaben abwägen. Imo ist Tierhaltung im allgemeinen auch von anderen Tieren zu wenig geprüft und unter zu leichten Kriterien kein Problem.

viele Leute denken auch 0 nach. Ein Hund den du günstig findest ist meistens schon psychisch vorbelastet durch die kriminellen Machenschaften und Profitgier einiger Menschen.

ich selbst liebe Hunde aber ich selbst kann z.B. keinen halten. ich bin Single, der Hund wäre 8h am tag alleine in einer kleinen Wohnung etc. Auch wenn ich bei allem anderen wohl qualifiziert wäre ist das einfach keine Art der Tierhaltung die erlaubt sein dürfte.

Völlig unabhängig von diesem tragischen fall jetzt.

Ist nicht nur bei Hunden so wenn ich z.B. Papageihalter sehe die kaum zuhause sind frag ich mich ob die verstanden haben das Tiere genau wie Menschen auch Aufmerksamkeit brauchen, grade wenn sie ohne Artgenossen gehalten werden.
 
Einem ängstlichen Hund kann man ja die Angst teilweise nehmen, indem man ihm Vertrauen schenkt und ihn in seinem Handeln bestärkt und belohnt.
Eine nicht gewünschte Verhaltensweise abtrainieren, erfolgt in der Regel durch Bestrafung. Nehmen wir mal den Klassiker schlechthin und zwar Futterneid. Passieren ja regelmäßig die schlimmsten Unfälle, weil jemand dem Hund bei der Fütterung zu Nahe kommt. Der Hund reagiert instinktiv und beißt. Wäre der klassische Beißunfall. Wenn man dem Hund von klein auf beibringt, dass jeder ihm sein Futter wegnehmen kann und er bei Fehlverhalten bestraft wird (Welpen/Junghund) im Nacken schütteln, wird er im Alter auch keine Anstalten machen zu beißen, wenn jeman ihm beim Fressen zu Nahe kommt. Unsere wurden so erzogen, dass sie beim Rantreten an den Napf ein Schritt zurücktreten und ablegen, bis das erneute Kommando zur Futteraufnahme kommt.
überzeugt mich jetzt nicht so richtig, insbesondere weil ich denke dass man instinkte zwar unterdrücken kann aber niemals komplett raus bekommt, ich besitze aber auch keinen hund, daher maße ich mir kein urteil zu.
 
Was auch gebräuchlich ist: Den Welpen mit einem anderen, hervorragend sozialisiertem Hund aufwachsen lassen. Der Welpe wird nahezu alles von diesem lernen. Viel passiert auch bereits in den ersten rund 8 Wochen, die mal min. beim Züchter verbracht werden. Macht schon einen gewaltigen Unterschied aus, wie dieser die Welpen in jener Zeit aufzieht.

Bezüglich der Instinkte: Hunde sind grundsätzlich extrem soziale Tiere und hier viel stärker von ihrer Sozialisierung als von irgendwelchen unhintergehbaren (von Geburt an bestehenden) Instinkten geprägt. Da sind sie dem Menschen sehr ähnlich.

@.hack//Haseo
Das mit dem Alleinlassen und Wohnungen ist imo ein großes Problem. Wenn der Hund regelmäßig alleine ist, da man berufstätig ist, den Hund nicht mitnehmen kann und niemand hat bei dem er sein kann, dann würde ich mir nie und nimmer einen Hund zulegen (lebe seit meiner Geburt stets mit mehreren Hunden zusammen, ergo bereits mehr als 3 Jahrzehnte). Große Hunde in der Wohnung sind auch ein no go für mich, wenn nicht mehrmals die Woche Kilometer lange Spaziergänge drin sind.
 
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