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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verstehe zwar woraufhin sie hinaus möchte aber OK, ein Fass würde ich deswegen nicht aufmachen. Erscheinen ja trotzdem viele gute Filme bei denen Frauen eine hohe Screentime einnehmen (mein Film 2017 zum Beispiel, mit gleich zwei Hauptdarstellerinnen) und ich würde der Oscar Jury jetzt auch nichts unterstellen. Da wird andere Gründe haben, weshalb gewisse Filme da nicht landen bzw. dort ausgezeichnet werden, die nichts mit Chauvinismus zu tun haben. Dies jedoch hypothetisch zukünftig als Kriterium aufzunehmen, würde ich aber als ziemlich bescheiden auffassen, da es als Kriterium bei der Bewertung von Filmen eigentlich nichts zu suchen hat.
 
Hatte the Hurtlocker nicht sogar ne weibliche Regisseurin? Tja... :D. Imo bessert sich die Sache aber langsam. Vielleicht noch nicht im Kino, aber bei Netflix und Co. gibt es mittlerweile ne Menge Serien mit starken Frauen (Haupt)figuren.
 
selbst im fußball gibt es leute, die sich über sexismus gedanken machen. vom bvb-fan-blog www.schwatzgelb.de

Das Gerede von "Männerfußball" ist unangebracht
Immer wieder sprechen Fußballspieler, -trainer oder Medien von „Männerfußball“, wenn es um ein besonders kämpferisches Spiel geht. Meist ist das positiv gemeint. Dabei wertet die Bezeichnung Frauen und (vermeintliche) Weiblichkeit ab und fördert letztlich das Klischeedenken.
http://schwatzgelb.de/2018-03-12-unsa-senf-bvb-das-gerede-von-maennerfussball-ist-unangebracht.html
 
Ich glaube ja immer noch, solche Personen sind der Grund, warum viele Menschen das Thema belächeln...
mag sein, aber letztlich sind das auch die kämpfe, die etwas verändern können. unabhängig davon, ob man das jetzt selber albern findet oder nicht. evtl sogar unabhängig davon, ob sie vor gericht erfolg hat oder nicht, denn am ende könnten die sparkassen (und andere unternehmen) auf die idee kommen, nach und nach alle formulare freiwillig zu ändern.
 
Liebe Gender-Genervte, entspannt euch doch einfach mal

Der BGH hat entschieden, dass Frauen weiter „Kunde“ genannt werden dürfen. Aber wenn sich Frauen davon beleidigt fühlen, warum ändern wir die Sprache nicht einfach trotzdem – aus Kulanz? Ein Plädoyer.
(Kommentar auf welt.de)


[...] Aber wir lernen anhand dieses Falles wichtige Lektionen in Bezug auf feministische Auseinandersetzungen. Und zwar dankenswerterweise gerade wegen des fast schon rührend anmutenden Zweite-Welle-Feminismus der älteren Dame. Er ist so schön aufrichtig, er kommt in seiner Begründung so schnörkellos daher, dass er einen klärenden und beruhigenden Effekt hat innerhalb der ganzen queerfeministischen Sternchen-oder-doch-lieber-Unterstrich-Diskussionen (nichts gegen diese, im Gegenteil: Es ist schlicht interessant, wie früh, auf welch basaler Ebene der genervte Reflex gegen alle feministischen Sprachkämpfe beginnt). [...]

Darunter übrigens Stand jetzt 771 in Schnappatmung verfasste Kommentare.
Und das unter einem Kommentar, der mehr appeasement nicht sein könnte . :kaffee:
 
Vor allem ist es dafür jetzt ein bißchen spät.

Keiner hat etwas dagagen, wenn jemand freiwillig beide Geschlechter nennt, und gerade auf Überweisungsträgern ist das vermutlich schlicht ein Platzproblem. Wenn Sie von Anfang an 'ne Unterschriftenaktion gestartet hätte wie bei den weiblichen Hochdruckgebieten, hätte sie wohl mehr erreicht. Aber die gute Dame wollte es eben erzwingen wie ein Fünfjähriger in der Trotzphase, obwohl abzusehen war, dass das nix wird, und dass ihr die Sparkasse nicht ausgerechnet jetzt noch entgegen kommt, nachdem sie den Rechtsweg ausgeschöpft hat, ist ja nun kein Wunder.
 
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