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Ich sehe halt nicht, wie das Problem wirklich dadurch eingedämmt werden kann, eben weil durch eine entsprechende Erziehung das notwendige Bewusstsein geschaffen werden kann. Aber vielleicht befürchte ich einfach nur, dass als nächster Schritt kommt, dass man allein durch die Tatsache, dass man ein Kind hat, kritisch beäugt wird.
 
Sprich vegan essen, weniger Auto fahren und Flugreisen und weniger Kinder bekommen mag für dich abstrus klingen und realitätsfern, nüchtern betrachtet ist es aber die logische Konsequenz für eine gesunde Umwelt.

sowas auch noch zu beführworten... :nein:

"Realitätsfern" und "abstrus" ist mehr als gewählt ausgedrückt.
Ich würde es in einer Welt, in der viele Lebenszyklen auf den Nachwuchs ausgelegt sind, sogar als Geistesgestört bezeichnen.

Überhaupt solche Überlegungen anzustellen. Aua!
 
Aber vielleicht befürchte ich einfach nur, dass als nächster Schritt kommt, dass man allein durch die Tatsache, dass man ein Kind hat, kritisch beäugt wird.

Keine sorge, ich hinterfrage einen Elternteil eher wegen seinem Billigschnitzel am Teller, der angelegten Kleidung oder dem eventuell gefahrenen Hausfrauenpanzer und nicht wegen den Kindern :D
 
Keine sorge, ich hinterfrage einen Elternteil eher wegen seinem Billigschnitzel am Teller, der angelegten Kleidung oder dem eventuell gefahrenen Hausfrauenpanzer und nicht wegen den Kindern :D

:D

Aber du weißt schon, was ich meine, oder? Ist vielleicht auch einfach eine andere Situation, wenn man das Kind nebenan sitzen hat. Aber gut, ist ja nicht gewollt, dass man gleich auf alles verzichtet. Muss man halt auf andere Art und Weise seinen Beitrag lassen.
 
Dann könnte man ja ab sofort vegan leben, auf Flugreisen verzichten und aktiv etwas für die Umwelt tun.
Dann noch Parteien wählen, die wesentlich mehr für Entwicklungs(zusammen)arbeit tun, mehr Geld in Projekte stecken, andere Kontinente nicht mehr ausbeuten, für eine faire Verteilung sorgen und für eine ordentliche Einwanderungspolitik sorgen.

Ich (vermutlich niemand, nicht einmal die Wissenschaftler) möchten irgendjemandem die Kinder verbieten. Als Forscher muss man sich eben alles ansehen und wenn man zu diesem Ergebnis kommt, dann ist das eben so.

Man wird Eltern und Kinder weder in naher, noch in ferner Zukunft ethisch hinterfragen, macht euch da mal keine Gedanken.
 
Ich verzichte seit jeher aufs Auto, muss erst einmal langen. Fleischkonsum ist auch stark eingeschränkt. Flugreisen sind allerdings auf Grund der weit verstreuten Familie nicht aus der Welt zu schaffen. Zumindest sporadisch.

Und wenn ich gerade hier im Forum mitbekomme, über was man sich nüchtern betrachtet, alles Gedanken machen müsste, sehe ich es eben als nicht allzu realitätsfremd an, wenn auch das Kinderkriegen als solches von einigen Leuten zwar nicht offen kritisiert wird, aber durchaus als Gedanke im Hinterkopf rumschwirrt. Dahingehende Sprüche hat man ja durchaus auch ab und an hier im Forum gelesen.
 
Ich verstehe immer noch nicht ganz, wo das Problem liegt.

Wenn Überbevölkerung für die Umwelt nunmal ein großes Problem ist (zumindest dann, wenn wir und die Politik nichts ändert), liegt es ja nur nahe, dass Kinder ein "Problem" sind.

Ganz wertungsfrei, weder positiv noch negativ.

Wäre doch eigentlich schlecht, wenn die Wissenschaft auf verschiedene Punkte kommt, diese dann aber nicht anspricht und verschweigt. Wenn sie zu dem Ergebnis kommen, müssen sie es natürlich auch publizieren.
 
:D

Aber du weißt schon, was ich meine, oder? Ist vielleicht auch einfach eine andere Situation, wenn man das Kind nebenan sitzen hat. Aber gut, ist ja nicht gewollt, dass man gleich auf alles verzichtet. Muss man halt auf andere Art und Weise seinen Beitrag lassen.

Ja, ich verstehe schon was du meinst.

Ich selbst amüsiere mich da nur immer, wie hoch die Wogen gleich schlagen, wenn man derartiges aufgreift. Würden die Menschen mal so empört auf das Thema Umwelt (sprich der Natur aus der er hervorging und in die er unwiderruflich eingebettet ist) reagieren, es wäre eine Sensation. Das ist den Leuten aber wohl zu abstrakt, gepaart mit einer guten Portion an fehlender Bildung in dieser Richtung. Da finde ich es nicht schlecht hier mal ein Thema anzupacken welches für sehr viele Bürger ein sehr großes Tabu Thema ist, um auf ein anderes, noch weitaus größeres und wichtigeres Thema zu verweisen.

Dieser Vorschlag der Reduzierung des Bevölkerungswachstums ist ja nichts mehr als eine letzte Konsequenz, wenn alle Versuche von qualitativen Lösungen scheitern. Dann muss halt folgerichtig überlegt werden was man noch tun könnte und einer dieser Schlüsse ist eben diese quantitative Lösung.
 
Ich verstehe immer noch nicht ganz, wo das Problem liegt.

Wenn Überbevölkerung für die Umwelt nunmal ein großes Problem ist (zumindest dann, wenn wir und die Politik nichts ändert), liegt es ja nur nahe, dass Kinder ein "Problem" sind.

Ganz wertungsfrei, weder positiv noch negativ.

Wäre doch eigentlich schlecht, wenn die Wissenschaft auf verschiedene Punkte kommt, diese dann aber nicht anspricht und verschweigt. Wenn sie zu dem Ergebnis kommen, müssen sie es natürlich auch publizieren.

Wenn du es nicht verstehst, dann wird sich auch mit meinen nächsten Postings daran ändern. Andere scheinen ja durchaus zu verstehen, worum es mir geht. Das ist wirklich nicht bissig gemeint. Und wie ich weiter oben bereits selber eingeräumt habe, ist mir bewusst, dass man dann halt auf andere Art und Weise seinen Beitrag dazu leisten sollte.
 
Da kann dem Wutbürger schonmal die Hutschnur hochgehen. Pfui!

Aber mal im Ernst, das sind doch einfach nur Forschungs- und Rechenspiele. Dass für die Umwelt verschiedene Dinge zum Vorteil sind, die für den Menschen zum Nachteil sind, ist doch nur logisch.
Sprich vegan essen, weniger Auto fahren und Flugreisen und weniger Kinder bekommen mag für dich abstrus klingen und realitätsfern, nüchtern betrachtet ist es aber die logische Konsequenz für eine gesunde Umwelt.

Sonst jammern doch immer alle, dass die Überbevölkerung katastrophal wird. Vor allem, da die Geburtenrate vor allem in Entwicklungsländern zunimmt, was wirklich zur Katastrophe werden kann, wenn wir im Westen (mit stagnierender/sinkender Geburtenrate) unseren Lebensstil so weiterpflegen.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Geburtenrate sinkt eigentlich in den Entwicklungsländern mehr oder weniger drastisch. Ich würde mich was die Kinder angeht wirklich gezielt auf die Länder konzentrieren, die noch immer über ~4 Kindern pro Frau liegen. Denn das ist sowohl problematisch für die Bevölkerungszahl der Welt, als auch für die eigene Wirtschaft dieser Länder.

Daten zu der Fruchtbarkeitsrate (Kinder pro Frau) findet man z.B. hier:

https://www.google.de/publicdata/ex...dim=region&ifdim=region&hl=de&dl=de&ind=false
 
Wenn du es nicht verstehst, dann wird sich auch mit meinen nächsten Postings daran ändern. Andere scheinen ja durchaus zu verstehen, worum es mir geht. Und wie ich weiter oben bereits selber eingeräumt habe, ist mir bewusst, dass man dann halt auf andere Art und Weise seinen Beitrag dazu leisten sollte.
Nein, ich verstehe schon, was du meinst. Ich kann die "Empörung" nur nicht ganz nachvollziehen. :D
Das Gegenteil ist der Fall. Die Geburtenrate sinkt eigentlich in den Entwicklungsländern mehr oder weniger drastisch. Ich würde mich was die Kinder angeht wirklich gezielt auf die Länder konzentrieren, die noch immer über ~4 Kindern pro Frau liegen. Denn das ist sowohl problematisch für die Bevölkerungszahl der Welt, als auch für die eigene Wirtschaft dieser Länder.

Daten zu der Fruchtbarkeitsrate (Kinder pro Frau) findet man z.B. hier:

https://www.google.de/publicdata/ex...dim=region&ifdim=region&hl=de&dl=de&ind=false
Merci, steigende Geburtenrate ist natürlich falsch. Bevölkerungswachstum bzw. -struktur ist das, was ich meinte, sorry.
 
Das Thema ist jetzt auch kein wirklich neues, es wurde ja damals schon im ersten Bericht vom Club of Rome thematisiert. In China und Indien wurden ja in der Vergangenheit schon Maßnahmen ergriffen und ob man sie gut oder schlecht findet, die Zahlen der Erdbevölkerung würden heute drastisch anders aussehen wenn man diese nicht umgesetzt hätte.
 
Nicht nachvollziehen und nicht verstehen sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Ist bin auch kein Stück empört, muss ich sagen, auch wenn das vielleicht anders wirkt.
 
Ich dachte gerade ich hör nicht recht.

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/...en/audio-was-hilft-gegen-klimawandel-100.html

Gut das ich zu Punkt vier nur nur eins beizusteuern habe...
Alle mit 2 oder mehr sind dagegen die reinsten Klimaterroristen und sollten sich was schämen! Pfui!
Rein wissenschaftlich betrachtet ist zuviel Nachwuchs doch nur schädlich... Besonders da wir nicht wirklich natürliche Feinde haben
Ich dachte gerade ich hör nicht recht.

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/...en/audio-was-hilft-gegen-klimawandel-100.html

Gut das ich zu Punkt vier nur nur eins beizusteuern habe...
Alle mit 2 oder mehr sind dagegen die reinsten Klimaterroristen und sollten sich was schämen! Pfui!
Ahja, hier geht nur um eine Studie... Und daran ist jetzt was das Problem?
 
Ich bin gestern auf Gegenwehr gestoßen als ich in unserer Runde gesagt habe, alte Menschen würden viel zu lange leben und es wäre alles viel einfacher, wenn jeder mit 80 sterben würde. Also ich hätte nichts dagegen, mit 70 hat man dann immernoch zehn Jahre chillaoui.

Keine Macht den Senioren!

Oh Shit wir würden dabei ja gerade mal 130 Millionen Menschen loswerden :schock: Naja, ich bin trotzdem dafür. Hinzu kommt, dass man sein Leben dann vielleicht intensiver nutzt.

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