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TV Stranger Things

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Stranger Things ist eine Collage aus 80er/90er Jahre Figuren und Szenen, eine Ansammlung aus Hommagen und Zitaten. Das war für mich stilistisch eine Staffel lang eine schöne Sache, aber die (recht dünne) Geschichte ist auserzählt und ich sehe bei den sehr stereotypen Charakteren auch keine Möglichkeiten für große Entwicklungen. Staffel 2 wird sehr wahrscheinlich "more of the same", daher schließe ich mich Marius an... Ich würde mir da etwas mehr frischen Wind wünschen.

Ja, sicherlich, dass Ganze ist eher eine Hommage, als eine neue Idee. Aber so perfekt getroffen, dass es wahnsinnig viel Spaß macht. Ich sehe dahingehend ohnehin nicht, weshalb ein "neuer" Ansatz irgendetwas anders machen könnte, was Season 2 als Fortsetzung nicht ebenso machen könnte. Der Coming of Age Aspekt könnte rein theoretisch noch einfließen, darüber hinaus brauche ich bei den Kids eigentlich auch keine großen, vielschichtigen Charakterzeichnungen.
 
Ich soll mich also erst durch zwei langweilige Staffeln quälen, um dann evtl. mit Staffel 3 unterhalten zu werden? Wie nennt man das? Serien für Masochisten? :D

Ist halt etwas ungünstig gelaufen. Aber Breaking Bad wurde, imo, auch erst ab S3 wirklich gut. Ich hatte trotzdem mit sowohl BB S1 und S2, als auch mit BCS S1 und S2 meinen Spaß. Ich kann aber auch verstehen, wenn man nach S1 von BCS aufhört. :D

Das wird die Autoren freuen.

Die größte Stärke von Stranger Things ist, imo, eben dass es relativ simpel ist. Im Zeitalter von Antihelden als Protagonisten oder überkomplexe storylines, empfand ich die einfache, dafür effektive Geschichte von Stranger Things als eine Wohltat. Kein aufbauen von storylines über mehrere Staffeln hinweg, keine komplexen Charakterzüge und ein einfaches und überschauliches gut gegen böse.
 
Die größte Stärke von Stranger Things ist, imo, eben dass es relativ simpel ist. Im Zeitalter von Antihelden als Protagonisten oder überkomplexe storylines, empfand ich die einfache, dafür effektive Geschichte von Stranger Things als eine Wohltat. Kein aufbauen von storylines über mehrere Staffeln hinweg, keine komplexen Charakterzüge und ein einfaches und überschauliches gut gegen böse.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, es ging mir da ganz ähnlich, diese gewisse Naivität hat die Stimmung ja mitgeprägt - aber ich wüsste nicht wo das hinführen soll, ohne sich eben in Staffel 2 redundant anzufühlen.

Nur um es noch mal klar zu sagen, ich hatte viel Spaß mit der ersten Staffel, ich sehe einfach nur nicht die Notwendigkeit einer Zweiten mit den gleichen Charakteren und einer sich wiederholenden Geschichte.
 
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, es ging mir da ganz ähnlich, diese gewisse Naivität hat die Stimmung ja mitgeprägt - aber ich wüsste nicht wo das hinführen soll, ohne sich eben in Staffel 2 redundant anzufühlen.

Nur um es noch mal klar zu sagen, ich hatte viel Spaß mit der ersten Staffel, ich sehe einfach nur nicht die Notwendigkeit einer Zweiten mit den gleichen Charakteren und einer sich wiederholenden Geschichte.

Das kann natürlich passieren, aber ich hoffe einfach, dass sich die Duffer Dudes was für S2 ausgedacht haben, damit es nicht nur 'more of the same' wird. :D Aber selbst wenn es so kommen sollte, dann hätte ich damit wohl auch keine Probleme.
 
Zwei Staffeln sind doch nicht langgezogen. :ugly: Die Geschichte ist in sich geschlossen, bietet aber noch genügend Raum und Fragen, um eine zweite Staffel zu füllen. Außerdem ist die Truppe super sympathisch und hat eine gute Chemie. Da finde ich die Idee einer Fortsetzung deutlich sinniger, als ein "Spin-Off" im weitesten Sinne.
So in sich abgeschlossen ist sie ja gar nicht.
 
Das wird die Autoren freuen.

So schlimm ist es doch nun auch wieder nicht. Als wenn das jetzt der Bodensatz der Serien wäre. Sicherlich ist das alles ausbaufähig, für mich lag die Serie im sehr guten, aber nicht herausragenden Bereich, aber ich sehe einfach gerne mehr von der Truppe.

Was würdest du denn explizit sehen wollen? Was fehlt dir denn bei den Figuren an Charakterentwicklung?

So in sich abgeschlossen ist sie ja gar nicht.

Das stimmt. Aber es würde auch nicht schmerzen, wenn jetzt Schluss wäre.

Edit:
[...]
Nur um es noch mal klar zu sagen, ich hatte viel Spaß mit der ersten Staffel, ich sehe einfach nur nicht die Notwendigkeit einer Zweiten mit den gleichen Charakteren und einer sich wiederholenden Geschichte.

Eben erst gesehen. Da gehe ich mit. Aber es muss ja nicht zwangsläufig repetitiv werden. Ich brauche auch keine "das selbe in grün"-Geschichte, die etwas größer angelegt ist, als Staffel 1.
 
Was fehlt dir denn bei den Figuren an Charakterentwicklung?

Vor allem haben die Autoren ja das Sequel-Format gewählt, um genau dort ansetzen zu können, also bei der Charakterentwicklung. Sie wollen die jungen Charaktere ausbauen, sie aufwachsen sehen und mit ihnen zusammen das Mysterium klären, anstatt jetzt irgendwelche neuen Figuren einführen zu müssen und die Geschichte damit sozusagen zu resetten.

Finde das auch ganz hervorragend. Die jungen Schauspieler sind nämlich fantastisch, ihre Charaktere mehr als sympathisch und auf ihr, in Staffel 1 gesammeltes, Wissen über die Geschehnisse lässt sich doch super aufbauen.

Bin mit dieser Vorgehensweise auf jeden Fall sehr glücklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann sich jemand erinnern, in welchem Zeitraum die Geschichte in Staffel 1 spielt? War ja jetzt keine wahnsinnig lange Zeit, wenn ich mich recht entsinne.
 
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