Kann ich auch absolut nicht teilen.
Meiner Meinung nach sogar ein ziemlicher Käse, den Stewart da erzählt. Wenn es für Vettel nach zwei Durchfahrten desselben Streckenabschnitts in derselben Reihenfolge (SC, Ham, Vet) und mit demselben Tempo beim dritten Mal plötzlich ein "Schock" war und "total unerwartet" kam, dass - oh Überraschung - Hamilton nochmals exakt so durch den Abschnitt durchgefahren ist, dann weiss ich auch nicht mehr... Sollte halt mit Hörbüchern und Kreuzworträtseln aufhören und sich auf die Strecke konzentrieren.
Hinzu kommt, dass sich das Feld andauernd beschwert hatte, das SC fahre zu langsam. Hamilton hat dieses beim ersten Restart fast vor der erlaubten Linie überholt - man muss nicht gerade den Nobelpreis gewonnen haben um sich auszurechnen, dass Hamilton bei erneutem Restart eher länger als kürzer verzögern würde (was er noch nicht mal getan hat...).
Die Schuld liegt nicht zu 90 oder zu 95 % bei Vettel, sondern zu 100 %. Dass die Schuldfrage bei Umfragen anders rauskommt, hängt wohl einzig an den Vettelfans, denn es ist mir echt ein Rätsel, wie man in diesem Fall zwei Meinungen haben kann... Gehört für mich zu den unüberlegtesten, unnötigsten und unsportlichsten Manövern der F1 in den letzten Jahren - insbesondere weil es eben keine Rennsituation war. Ich liebe hartes Racing und da geht man auch mal übers Limit, gehört dazu. Bei einem neutralisierten Rennen hat sowas aber einfach nichts zu suchen. Kann ich nur den Kopf schütteln. Hätte Vettel Hamilton die Aufhängung beschädigt, wäre ersterer disqualifiziert worden und dürfte vielleicht auch nächstes mal noch zuschauen.
Über den Pfeffer im Duell freue ich mich und mit Hamilton hat es sicherlich auch nicht ein Unschuldslamm getroffen - das ist aber egal, denn auf dem Prüfstein steht einzig das Verhalten von Vettel und das war einfach daneben.