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NEWS IO Interactive nun Indie - darf Hitman-IP behalten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du kannst dem Spieler die "Schuld" geben, aber der Spieler ist der, der das Spiel kauft (oder nicht) und so letztlich die Kohle bringt. Tut er das nicht, ist jegliche Schuldzuweisung in Richtung des Spielers aber obsolet.

Ich meine damit speziell die Leute, die interesse am Spiel hatten, aber warteten, bis eine komplette Edition erscheint, nur um diese dann nicht zu kaufen, weil sie sie vergessen haben. Diese Argumentation ist etwas wackelig, das gebe ich zu. :D

Und die Aufmerksamkeit hat das Spiel im Laufe des Jahres eben nicht gehabt. Wo wurde denn jede Episode celebriert? Das waren doch nur ein paar hartgesottene Fans.

Die Aufmerksamkeit war nicht signifikant kleiner, als bei anderen Episodischen Spielen. Zu jeder Episode gab es zig Reviews.

Aber gut, Hitman war das erste und hoffentlich auch einzige AAA-Spiel, welches in der Form veröffentlicht wurde. Hoffentlich sind andere Publisher schlau genug, es nicht ebenfalls so zu probieren. Derzeit sieht es nicht danach aus.

Genau das ist das Problem. Dieses Hitman ist und war nie ein AAA Spiel.
 
Wie bei Konami/Kojima muss aber nicht alles schlecht enden. Es gibt viele Möglichkeiten, wie es weiter gehen könnte:

- Square verkauft IO an einen anderen Publisher. Ohne Hitman-Lizenz, begräbt die Marke
- Square verkauft IO an einen anderen Publisher, mitsamt der Hitman-Lizenz und darf weiter machen
- Square lässt IO Indie werden und macht einen Franchise-Vertrag für Hitman only
- IO kauft sich frei und wird Indie, machen einen spirituellen Hitman-Nachfolger

Zukunft völlig offen.

Dass Square an Hitman festhält, mit anderem Entwickler, glaube ich nicht.
 
Im Vergleich zu den alten Hitmans gibt es zudem keinen Unterschied, wenn man das neue komplett kauft. Es wird etwas gehasst, was man sowieso nicht mitbekommt. Ich sehe auch keinen Nachteil für die Leute, die es komplett kaufen.
 
@Türenmacher

Experimente werden doch nicht von Haus aus verteufelt ... Nintendo Switch, Zelda BotW, VR, vor Jahren der rein digitale Vertrieb einiger Spiele und das Forcieren von Indie-Titeln ... es gab und gibt in der Branche genug Experimente, die erfolgreich sind und entsprechend honoriert werden.

Es ist ja ok, dass dir das Episodenkonzept gefällt. Es bleibt aber festzuhalten, dass es der überwiegenden Mehrheit nicht zusagt ... und das hat nichts mit einer generellen Ablehnungshaltung zu tun.

@GunzerkerSalvador

Die Nachteile liegen auf der Hand: Hitman Episode 1 erscheint am Tag X, der, der gerne vollständige Spiele kauft, muss aber X+Y Monate warten, ehe er zuschlagen kann.
Zudem führt eine Zerstückelung eher zu höheren Preisen als zu niedrigeren, das ist ja ein allgemein bekanntes und gern genutztes Instrument in der Wirtschaft.
Und das wichtigste: Es gibt einfach keinen Grund. Es gibt keinen Vorteil im Episodensystem für den Endverbraucher und sorry, aber eure Schönrederei a la "so kann ich jedes Level ganz in Ruhe 200x spielen" lasse ich nicht gelten. Wenn man euch wirklich Teile eines Spiels vorenthalten muss, damit ihr es ausgiebig zockt, liegt der Fehler definitiv bei euch.
 
Zu jedem deiner aufgeführten Punkte gab es kritische Stimmen, ob sich was durchsetzt oder nicht ist dann wieder was anderes. Aber Gemecker findet man überall.

Und das wichtigste: Es gibt einfach keinen Grund. Es gibt keinen Vorteil im Episodensystem für den Endverbraucher und sorry, aber eure Schonrederei a la "so kann ich jedes Level ganz in Ruhe 200x spielen" lasse ich nicht gelten.
Wenn man euch wirklich Teile eines Spiels vorenthalten muss, damit ihr es ausgiebig zockt, liegt der Fehler definitiv bei euch.
Das ist keine Schönrederei, sondern Teil des Konzeptes. Sich ausführlich mit der Mission beschäftigen, Live-Content, Konzentration auf Updates zu dieser Mission, Feedback im nächsten Update umsetzen, sich gemeinsam auf die nächste Mission freuen, die meist bis eine Woche vor Relesae völlig im Dunkeln lag, was Setting/Content betrifft. Das muss man halt auch berücksichtigen.
 
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Die Nachteile liegen auf der Hand: Hitman Episode 1 erscheint am Tag X, der, der gerne vollständige Spiele kauft, muss aber X+Y Monate warten, ehe er zuschlagen kann.

Zudem führt eine Zerstückelung eher zu höheren Preisen als zu niedrigeren, das ist ja ein allgemein bekanntes und gern genutztes Instrument in der Wirtschaft.

Und das wichtigste: Es gibt einfach keinen Grund. Es gibt keinen Vorteil im Episodensystem für den Endverbraucher und sorry, aber eure Schönrederei a la "so kann ich jedes Level ganz in Ruhe 200x spielen" lasse ich nicht gelten.

1. Du müsstest so oder so X+Y Monate warten, bis das komplette Spiel fertig ist, unabhängig davon, ob es nun komplett veröffentlicht wird oder es den Episodischen weg geht.

2. Episodische Spiele landen deutlich schneller in Sales o.ä und als disk erscheinen die meisten auch für unter Vollpreis.

3. Das ist Ansichtssache. Kann man drüber streiten. Aber wie bereits vor einiger Zeit gesagt, gäbe es wohl garkein hitman ohne diese Veröffentlichungs Politik, da die Marke einfach nicht mehr für den AAA Markt taugt. Auch hier kann es dir egal sein, da du komplett kaufst.
 
Es ist halt ein ewiger Kreis. Ich habe mich seit Februar 2016 für das Unterstützen mehr oder weniger rechtfertigen müssen, das schlaucht. Die Argumente, die ich bringe, waren nie überzeugend genug. Vielleicht sollte ich es aufgeben.
 
@Türenmacher

Natürlich, aber der Erfolg gibt einem recht ... oder eben nicht. Und was du als "Gemecker" abtust, ist eben Kritik, die es immer gibt und immer geben wird. Nur ist gleich alles immer Hate und Bashing, wenn es sich nicht mit der eigenen Meinung deckt ...

Und was du unten schreibst ist in meinem Augen Schönrederei. Billige Ersatzargumente, die der Publisher vorbringt, um irgendwie seine Strategie zu rechtfertigen. Da muss ich gleich an Dobrindts Maut denken.



Das ist keine Schönrederei, sondern Teil des Konzeptes. Sich ausführlich mit der Mission beschäftigen, Live-Content, Konzentration auf Updates zu dieser Mission, Feedback im nächsten Update umsetzen, sich gemeinsam auf die nächste Mission freuen, die meist bis eine Woche vor Relesae völlig im Dunkeln lag, was Setting/Content betrifft. Das muss man halt auch berücksichtigen.

Sich ausführlich mit der Mission beschäftigen - ob du es glaubst oder nicht, aber ich hab mich letztens ausführlich mit jeder Mission in Uncharted 4 beschäftigt, obwohl mir der Entwickler gleich das ganze Spiel geliefert hat. Das ist echt kein Argument.

Konzentration auf Updates zu dieser Mission - weil Patches/Updates zum kompletten Spiel den Spieler überfordern?

Feedback im nächsten Update umsetzen - es soll Entwickler geben, die kriegen das für ein komplettes Spiel hin...

sich gemeinsam auf die nächste Mission freuen - Ich konnte mich bei Uncharted 4 auch aufs nächste Level freuen, obwohl ich wusste, dass es schon auf der Disk drauf ist und ich nicht Monate lang drauf warten muss.

Hey, ich kaufe mir nen VW-Golf. Aber weil VW in der Krise steckt und den ganzen Wagen gerade nicht finanzieren kann, kriege ich erst mal nur zwei Räder. Aber in drei Monaten kann ich schon die anderen beiden Räder kaufen, und ich der Zwischenzeit kann ich mich an meiner Vorfreude laben :ugly:
 
Punkt 1 verstehe ich dein Argument nicht.
Punkt 2 mag zutreffen, ändert aber nichts an meinem Argument, dass zerstückelte Produkte dazu tendieren, gesamtbetrachtet teurer verkauft zu werden. Möglicherweise gleicht sich das dann irgendwo aus.
Punkt 3: Da muss ich sagen, dass es Bände über das Vertrauen von Square Enix in die Marke spricht ... entweder man hat die Eier und investiert in ein Produkt, oder man lässt es gleich ganz bleiben.
 
Gerade bei Hitman fand ich das Episoden Konzept eigentlich recht passend, weil die einzelnen Aufträge jeweils abgeschlossen und komplett unterschiedlich waren. Andere Schauplätze, andere Ziele, andere Geschichten und viele Möglichkeiten.

Ist noch mal was anderes als beispielsweise bei TellTales Cliffhangern, bei denen es wichtig ist, dass auch regelmäßig, am besten in überschaubaren Abständen, Episoden erscheinen. Natürlich sollte das auch bei einem Hitman der Fall sein, aber durch die abgeschlossenen Aufträge, bot sich das Episoden Konzept förmlich an. Kann dieses Veröffentlichungs-Experiment durchaus nachvollziehen.

Ansonsten schade um IO und Hitman. Sind gute Entwickler und es ist eine einzigartige Spielereihe, die ich immer gerne gezockt habe. Nicht so ausführlich wie Türenmacher, mir haben teilweise auch ein, zwei Durchgänge gereicht :D, aber trotzdem sehr gerne. Die Hitman Staffel habe ich auch schon auf der Xbox Festplatte. Warte nur noch auf die Scorpio und einen eventuellen Patch (gabs da was auf der PS4 Pro?), bevor ich damit anfange. :D
 
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Punkt 1 verstehe ich dein Argument nicht.
Punkt 2 mag zutreffen, ändert aber nichts an meinem Argument, dass zerstückelte Produkte dazu tendieren, gesamtbetrachtet teurer verkauft zu werden. Möglicherweise gleicht sich das dann irgendwo aus.
Punkt 3: Da muss ich sagen, dass es Bände über das Vertrauen von Square Enix in die Marke spricht ... entweder man hat die Eier und investiert in ein Produkt, oder man lässt es gleich ganz bleiben.

Mit Punkt eins meine ich folgendes: (das sind jetzt nur Beispiele)

Spiel wird Episodisch entwickelt -> Episode 1 erscheint am 23. Januar, Episode 2 am 20. Februar, Episode 3 am 25. März, Episode 4 am 20. April und Episode 5 & die Complete Edition erscheint am 29. Mai.

Wird das Spiel komplett veröffentlicht -> Release: 29. Mai. Der einzige Unterschied ist jetzt, dass man die Episoden nicht mehr früher spielen kann und dadurch, dass du das sowieso nicht getan hättest, hast du den Leuten, die es getan hätten, die Möglichkeit genommen, das zu tun.

Punkt 2: Das kann natürlich stimmen und die Preise variieren je nach Produkt, aber Entwickler bzw Publisher tendieren eher dazu, ihre spiele in Sales zu stecken, kurz bevor eine neue Episode erscheint.

Punkt 3: Das ist wahr aber ich glaube auch, dass ein AAA Hitman deutlich größere Verluste gemacht hätte. Sieht man ja an Deus Ex: Mankind Divided, was ja für SE ein Flop war.
 
@GunzerkerSalvador

Ah, ok, so hast du das gemeint. Wobei es durchaus minimal aufwendiger sein dürfte, ein Spiel zu splitten und in Teilen zu veröffentlichen, weil du aus einer VÖ dann ja viele kleine machst mit entsprechendem Marketing, Routineprozessen etc. Bleiben wir bei deinem Beispiel, würde ein vollständig entwickeltes Spiel wohl irgendwo in der Mitte erscheinen, vielleicht im April.
 
Es ist halt ein ewiger Kreis. Ich habe mich seit Februar 2016 für das Unterstützen mehr oder weniger rechtfertigen müssen, das schlaucht. Die Argumente, die ich bringe, waren nie überzeugend genug. Vielleicht sollte ich es aufgeben.

Wobei ich schon betonen will, dass ich verstehen kann, dass du es gut findest. Ich finde es für mich nicht gut, weil ich ein ganzes Spiel will. Und das will ich so spielen, wie ich es will und wann ich es will.

Das Episodenkonzept taugt mir nicht und ich unterstütze es nicht.

Die Krux an der Sache ist aber, dass weder du, noch ich massgeblich sind, weil wir nur ein winzig kleiner Teil des Ganzen sind. Und der scheint mir doch deutlich contra eingestellt zu sein.
 
@GunzerkerSalvador

Ah, ok, so hast du das gemeint. Wobei es durchaus minimal aufwendiger sein dürfte, ein Spiel zu splitten und in Teilen zu veröffentlichen, weil du aus einer VÖ dann ja viele kleine machst mit entsprechendem Marketing, Routineprozessen etc. Bleiben wir bei deinem Beispiel, würde ein vollständig entwickeltes Spiel wohl irgendwo in der Mitte erscheinen, vielleicht im April.

Kann natürlich passieren. Ein weiterer Vorteil ist jedoch, dass dadurch, dass jede Episode für sich entwickelt und veröffentlicht wird, müssen die Episoden einzeln gepolished werden. Dadurch sind die spiele nicht so anfällig für Dead-End Bugs o.ä.

Dieser Punkt gilt zwar nicht für die Telltale spiele, aber für Hitman oder LiS trifft er zu.
 
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