Von hohen Verlusten ist hier im Text nichts zu lesen. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Square Enix mit Rekordquartal
Die Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr von Square Enix sind für den Publisher sehr erfreulich. Sowohl Umsatz als auch Gewinn schraubten sich in Rekordhöhen hoch. Das liegt vor allem in der starken Performance von Final Fantasy 15 begründet. Überraschend hingegen kommt die
Trennung von IO Interactive.
20 Prozent Umsatzzuwachs
Das abgelaufene Geschäftsjahr endete am 31. März 2017. Square Enix erzielte in den vorangegangen 12 Monaten einen Umsatz von 257 Milliarden Yen, was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Bereich Digital Entertainment, welcher den Löwenanteil der Unternehmenseinnahmen ausmacht, konnte 25 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verbuchen und liegt nun bei 199 Milliarden Yen. Der operative Gewinn sprang auf 33,3 Milliarden Yen, was einem Anstieg von 21,3 Prozent entspricht.
Die zwei wichtigsten und größten Veröffentlichungen 2016 waren Tomb Raider auf der PlayStation 4 und der Multiplattformrelease von Final Fantasy 15. Im Januar dieses Jahres, bestätigte Square Enix sechs Millionen weltweit verkaufte Einheiten. Damit hat man bereits einen guten Teil des Weges zu den 10 Millionen angepeilten verkauften Spielen hinter sich gebracht.
http://www.gamesbusiness.de/2017/05/11/square-enix-mit-rekordquartal/
Square Enix will sich von IO Interactive trennen
IO Interactive, das dänische Studio hinter der Hitman-Franchise, soll verkauft werden. So der Plan von Square Enix. In einer Pressemitteilung heißt es, dass der japanische Publisher eine Strategie verfolge, die sich der Neuausrichtung der Ressourcen und Energien der Schlüsselfranchises und -studios verschrieben hat.“
Beziehung begann 2009
IO Interactive wurde 2003 von Eidos aufgekauft, kurz bevor Hitman: Contracts erschien. Es war das dritte Spiel der Franchise. 2009 wurde Eidos dann von Square Enix übernommen. Seitdem haben die Dänen vier Spiele veröffentlicht: Mini Ninjas, Kane & Lynch 2: Dog Days, Hitman: Absolution und Hitman. Letzteres verfolgte eine neuartige Monetarisierung über einzeln herunterladbare Episoden, mit diversen Live-Events und Herausforderungen, die zwischen den Veröffentlichungen der Episoden stattfanden. Square Enix hatte niemals Zahlen zu den verkauften Episoden kommuniziert, weshalb davon auszugehen ist, dass das Modell nicht erfolgreich war.
http://www.gamesbusiness.de/2017/05/11/square-enix-will-sich-von-io-interactive-trennen/