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Über Alkohol und Drogen...

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

naja, da braucht man sich nichts schönreden. ich hab den Fall aktuell in der Familie. Diese Person hat schlichtweg ein Alkoholproblem was sich mittlerweile auch auf die Gesundheit auswirkt. Knochenprobleme, erhöhte Leber- und Blutwerte. Die Person hat heute einen Arzttermin und ich hoffe der Doc ist schlau genug sie darauf hinzuweisen, weil wenn von unserer Seite mal Anmerkungen kamen wurde das auch immer nur abgewunken und als Unfug deklariert. Und jemand der nicht mal nen Monat, oder sogar ne Woche ohne auskommt ist schlichtweg abhängig. Dazu muss man nicht täglich randvoll sein.

Geb ich dir soweit Recht aber auch da gibts wieder soviel Unterscheidungen..... das kann man einfach nicht so plakativ sagen.
 
Wenn du regelmäßig rauchst Raucher. Regelmäßig macht den Anfang einer

Allein das du dich so verteidigst. Zeigt ja, dass da ein Nerv getroffen wurde. Obwohl ich da gar nicht drauf hinaus wollte. Aber ich kenne diese Reaktion. :/

Das ist doch keine Erklärung?

Allein das du dich so verteidigst. Zeigt ja, dass da ein Nerv getroffen wurde. Obwohl ich da gar nicht drauf hinaus wollte. Aber ich kenne diese Reaktion. :/
 
der Punkt war eigentlich schon bzw ist er regelmässig
ebenso Zwischenstation Krankenhaus war schon
regelmässige "Diskussionen" (sofern man das so nennen kann) bringen auch genau gar nix

hm :/

Glaub mir, ich kenne das.

Das ist leider der Punkt, der irgendwann eskalieren kann, da die Angehörigen irgendwann nicht mehr weiter wissen. Daraus resultiert Frust/Angst.

Es kommen Versprechen der Besserung, und "ich habe ja kein Problem, glaubt mir doch", es beruhigt sich wieder. Bis zum nächsten Streit.

In unserem Falle ging das fast 20 Jahre (!) so. Bis die Frau mit Scheidung und Auszug drohte. Mehr als drohte.
 
Ich hab mich doch nicht verteidigt, ich hab dir aufgezeigt das deine Definition imo Müll ist.

Ich fand das von dir Zitierte, so wie ich es gelesen habe, ziemlich hinterfotzig.... und ja sorry aber das wort passt am Besten. Nach dem motto "ich kenne diese Reaktion" :/ ...... eines Alkoholikers der sich nix eingestehen will.... mit so nem Käse brauchste mir nicht zu kommen.
 
Ich hab mich doch nicht verteidigt, ich hab dir aufgezeigt das deine Definition imo Müll ist.

Ich fand das von dir Zitierte, so wie ich es gelesen habe, ziemlich hinterfotzig.... und ja sorry aber das wort passt am Besten. Nach dem motto "ich kenne diese Reaktion" :/ ...... eines Alkoholikers der sich nix eingestehen will.... mit so nem Käse brauchste mir nicht zu kommen.
Na, dann entschuldige ich mich dafür. So wars nicht gemeint.

Aber wieso sollte "meine" Definition Müll sein? Ist ja nicht mal meine...
 
@Topic (mehr oder weniger.) Was ist denn die "richtige" Herangehensweise zu jemandem der ein Problem damit hat, dies aber nicht "erkennen will"? gibts da irgendwo irgendwelche "Empfehlungen" wie man in einer solchen Situation am besten vorgeht?
Die Suchtberatung, die Fanatic erwähnt hat, ist eine gute Anlaufstelle.
Kannst ja mal in deiner Stadt schauen, auch wenn die betroffene Person in ihrem Stadium wohl nicht bereit dazu wäre.

Man kann sich aber auch Tipps holen, wie man mit einen Betroffenen dann am besten umgeht und mit ihm redet.
Meistens wird ja nur geblockt, wenn die Person irgendwann erkennt, das man selber ein Problem hat, ist der erste "Gewinn".

Ich persönlich würde (wenn es um Alkohol geht?) nicht mehr in seiner Gegenwart trinken, ihm nichts mehr anbieten und gewisse Regeln aufstellen (nach dem Motto, wenn wir zusammen etwas unternehmen, trinkt keiner von uns was, sonst gehen wir nach Hause etc.).
Könnte ein Ansporn sein, es sein zu lassen oder die Problematik zu erkennen, falls er z.B. dann den Alkohol über die Freundschaft stell. Da macht's öfters Klick.
 
Ok, dann sorry für die harte Reaktion.

Imo! Müll. Weil ein "holiker" imo die höchste Stufe des Konsums ist, egal von was. Und dann ist die Definition nicht passend.

Edit: zwischenwalter
 
Die Suchtberatung, die Fanatic erwähnt hat, ist eine gute Anlaufstelle.
Kannst ja mal in deiner Stadt schauen, auch wenn die betroffene Person in ihrem Stadium wohl nicht bereit dazu wäre.

Man kann sich aber auch Tipps holen, wie man mit einen Betroffenen dann am besten umgeht und mit ihm redet.
Meistens wird ja nur geblockt, wenn die Person irgendwann erkennt, das man selber ein Problem hat, ist der erste "Gewinn".

Ich persönlich würde (wenn es um Alkohol geht?) nicht mehr in seiner Gegenwart trinken, ihm nichts mehr anbieten und gewisse Regeln aufstellen (nach dem Motto, wenn wir zusammen etwas unternehmen, trinkt keiner von uns was, sonst gehen wir nach Hause etc.).
Könnte ein Ansporn sein, es sein zu lassen oder die Problematik zu erkennen, falls er z.B. dann den Alkohol über die Freundschaft stell. Da macht's öfters Klick.

Kenne ich auch.

Bei uns ging das teilweise soweit, dass extra am WE Besuch eingeladen wurde, damit in der geselligen Runde mitgetrunken werden konnte. Allein wollte man das ja vermeiden. Bei Besuch gab es nämlich den Spruch "Na, wenn ich jetzt in Gesellschaft nicht mehr trinke, dann weiss ja jeder, dass ich ein Problem habe". Perverse Logik.
 
Kenne ich auch.

Bei uns ging das teilweise soweit, dass extra am WE Besuch eingeladen wurde, damit in der geselligen Runde mitgetrunken werden konnte. Allein wollte man das ja vermeiden. Bei Besuch gab es nämlich den Spruch "Na, wenn ich jetzt in Gesellschaft nicht mehr trinke, dann weiss ja jeder, dass ich ein Problem habe". Perverse Logik.
Jep,
aber das ist ja der "gewollte" Selbstbetrug. :(

Erkenn da auch leichte Anzeichen bei meiner Mutter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaub Dörfler unterscheiden sich da etwas von Städtern, da wird alles nicht so eng genommen und man lebt nicht so straight.

Da ist schon etwas Wahres dran. Ich komme in der Woche im Schnitt auf 1-5 Halbe, manchmal gar kein Bier und manchmal auch mehr (besonders im Sommer, wenn man mal wieder im Biergarten sitzt), damit bin hier in meiner ländlichen Region jedoch quasi bereits Antialkoholiker.

Egal wo auch immer man ist, man bekommt ein Bier angeboten und der Anbietende ist höchst verwundert sollte man es ablehnen. Jeden Abend ein, zwei oder drei Bier gehört hier bei den meisten schon fast zum guten Ton.
 
Und weil die Drogen nicht öffentlich konsumiert werden, sieht man die Ausbrüche davon nicht?

Ich fahre z.B. alle paar Jahre aufs SMS (Festival), bei dem alles mögliche an Substanzen konsumiert wird.
Wesentlich gelassener, gewaltfreier, harmonischer, sauberer und angenehmer als jedes Festival/Fest/Veranstaltung mit reichlich Alkohol.
fahr mal zum wacken. da ist ist auch harmonisch und gewaltfrei.
 
Der Alkoholkonsum (unter Jugendlichen) ist auf dem Land höher als in der Stadt. Außerdem trinken Jugendliche aus wohlhabenden Familien mehr als Jugendliche aus ärmeren Schichten.

Das als Argumentation herzunehmen, ist natürlich krude.
Dann könnte mal als Städter (wo z.B. der Heroinkonsum höher sein dürfte) ja auch argumentieren, man solle es nicht so ernst nehmen, ist in der Stadt eben so, dass man sich ab und zu mal einen Schuss setzt.
fahr mal zum wacken. da ist ist auch harmonisch und gewaltfrei.
Ich bin jedes Jahr auf mehreren Metal-Festivals, ist das beste überhaupt.
Da die Leute aber so cool sind liegt aber nicht am Alkohol, sondern weil sie Metaler sind. :D
 
Ich hab ja 25 Lebensjahre in der Stadt hinter mir, nun 15 auf dem Land. Ich würde das definitiv auch so sehen. :D @Trayal

Ich war damals der festen Überzeugung, dass ich mit den Landeiern gut mithalten könne. Direkt beim ersten Fest habe ich weinend auf der Tonne gesessen, den Kopf in die Brust versenkt, das Leid Christi mit mir. Und die Landeier haben weiter gesoffen. Spooky. :ugly:

Wenn ich da sehe, was bei Festen und Parties gesoffen wird, wird mir ganz schummrig. Und auch da teils jedes WE.
 
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