Ich habe rumgeschmökert und der Tenor bei der Solo-KI ist überall gleich: wer offensiver spielt, wird Freude mit ihnen haben. Wer taktischer spielt, ist oft der Willkür der Ghosts ausgesetzt. Genau mein Eindruck aus der Beta. Werde ich aber zum Budgetpreis auf jeden Fall nochmal probieren, dafür sind Setting und Grundgameplay zu reizvoll.
Naja. Es lässt sich schon nicht so schlecht mit den KI-Teammitgliedern spielen. Klar die Jungs verhalten sich gerade in Kämpfen nicht immer wie Special Forces, aber das wird ja hoffentlich noch behoben (in älteren Ghost-Teilen war dies ja auch gut möglich)
Insgesamt habe ich einige Missionen solo gespielt. Ergebnis: Alles gut geklappt. Nicht einmal entdeckt worden. Eine Mission liess sich sogar ohne Todesopfer bewältigen. Da lässt sich also schon was machen. Klar wird dadurch auch die Spielzeit pro Mission länger. Aber wie gesagt: Welche Special Forces rennt im RL durch die Gegend, kassiert hunderte Patronen, fällt auf den Pullermann, steht wieder auf und gleich weiter?
So lässt das Spiel dennoch die Möglichkeit, ob man eher Shooter- oder eben doch Stealthmässig oder taktisch (realistisch) die Missionen angehen will. Klar Schiessereien gibt es ja immer mal wieder, so oder so.
Allgemein hat der Ruf nach Action und Ballereien leider das Tactic-Shooter Genre in meinen Augen zerstört. So gibt es leider keine "Rogue Spear"-Perlen mehr auf dem Markt. Leider hat dieser Trend auch schon bei all den "Advanced Warfighter"-Teilen Einhalt geboten, was ich sehr schade finde. Für andere ist es ultrarealistisch, für mich waren diese Teile leider für die Tonne. Naja, mal schaun, wie es weitergeht.
Edith fügt an: Das einzige richtige Feature, dass mich nervt, ist diese Wiederbelebungsfunktion. Warum nicht einfach mehr Ghosts zur Verfügung haben. Stirbt einer bei einer Mission, ist der halt nicht mehr zu gebrauchen für die restliche Story. Und falls kampfunfähig braucht es halt einige Spielzeit, bis der wieder einsatzfähig ist.