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SWI Zelda: BotW Review Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie gesagt, es geht nicht um die Ähnlichkeit zu Zelda sondern um einzelne Spielelemente und der kommende Teil gibt mir da ja in dem Bereich auch recht. Irgendwann musste sich Nintendo auch mal der Gegenwart stellen...
 
Ich tue mich dann aber einfach mit dem Vergleich schwer. Einzelne Spielelemente kann man immer vergleichen, wie bei Horizon auch geschehen. Da gibt es dann zig Spiele, die darauf fokussiert einen besseren Job machen. Im Gesamtbild ergibt sich aber trotzdem was anderes, besseres, weil es ineinandergreift. Synergie-Effekt halt.
 
Aber warum? Weil das neue Zelda hat genau diese Elemente nun intus und es wird dafür gefeiert und über allem gestellt. Deswegen auch meine Theorie bzw. Meinung das es in erster Linie einfach daran liegt das es ein Zelda ist.
Das ist auch mein Problem mit dem Spiel soweit. Ich finde zwar auch, dass das Spiel soweit fantastisch aussieht und mich BotW am ehesten dazu verleiten könnte eine Switch zu kaufen, und alles nach einem ziemlich guten 90+ Titel aussieht, ich glaube aber auch, dass bei einem sehr, sehr, sehr großen Teil aller Leute eben dieser Nostalgie Bonus bei Zelda (und auch bei Mario) zu diesen fast schon implizierten 100+ Wertungen führt.
Eben weil viele Leute sich über die lange Historie der Serien auch an die ersten Teile erinnern, die sie gespielt haben als sie noch viel jünger und das Gras noch viel grüner war.

Ich habe ganz stark das Gefühl, wenn es in einem hypothetischen Szenario die Zelda Serie nie gegeben hätte, und ein Entwickler jetzt auf die Idee kommen würde ein Spiel exakt vom Design, vom Gameplay, vom Detail-Reichtum wie BotW als erstes Spiel ohne Franchise davor aus dem Boden zustampfen, würde das zwar sehr, sehr gut wegkommen, aber niemals so schon jetzt vergöttert zu werden. Die Verbindung zu Link (haha) und dem ganzen Kram spielt da glaube ich schon ne sehr starke Rolle.

Was schade ist, da dieses Fanboytum mir die Spiele unglaublich unsympathisch macht, obwohl ich das Gefühl hab, dass mir z.B. BotW echt Spaß machen würde.
 
Aber warum? Weil das neue Zelda hat genau diese Elemente nun intus und es wird dafür gefeiert und über allem gestellt. Deswegen auch meine Theorie bzw. Meinung das es in erster Linie einfach daran liegt das es ein Zelda ist.
viele antworten haben andere schon gegeben. das fängt an bei den puzzles geht übers dungeon-design u.a. zur allgemeinen
art der spielentwicklung von item zu item...
Wie gesagt, es geht nicht um die Ähnlichkeit zu Zelda sondern um einzelne Spielelemente und der kommende Teil gibt mir da ja in dem Bereich auch recht. Irgendwann musste sich Nintendo auch mal der Gegenwart stellen...
aber du hattest doch gesagt, dass es spiele gibt die gameplaytechnisch besser oder genauso gut sind. ich denke schon, dass man da vergleichbar bleiben muss. was bringts mir (übertrieben) zu sagen, dass das gameplay eines rennspiels besser ist.
 
Wie gesagt, es geht nicht um die Ähnlichkeit zu Zelda sondern um einzelne Spielelemente und der kommende Teil gibt mir da ja in dem Bereich auch recht. Irgendwann musste sich Nintendo auch mal der Gegenwart stellen...

Na ja, die Leute haben es kritisiert, dass Ocarina of Time damals den Takt vorgab und alle folgenden Zeldas im Grunde Iterationen von ihm waren. Fürs Open World Design haben sie sich wohl entschieden weil es halt gerade hip ist und sich gut verkauft. Mir persönlich wäre ein kleineres Zelda, mit seinen üblichen Hubs initial lieber gewesen, da mich Open World Spiele nur selten wirklich begeistern können aber mal sehen wie BotW das handhabt. Wenn es nichts anderes macht als der restliche Open World Schmarrn, wird es ziemlich schnell im Eck landen bei mir.
 
Das ist auch mein Problem mit dem Spiel soweit. Ich finde zwar auch, dass das Spiel soweit fantastisch aussieht und mich BotW am ehesten dazu verleiten könnte eine Switch zu kaufen, und alles nach einem ziemlich guten 90+ Titel aussieht, ich glaube aber auch, dass bei einem sehr, sehr, sehr großen Teil aller Leute eben dieser Nostalgie Bonus bei Zelda (und auch bei Mario) zu diesen fast schon implizierten 100+ Wertungen führt.
Eben weil viele Leute sich über die lange Historie der Serien auch an die ersten Teile erinnern, die sie gespielt haben als sie noch viel jünger und das Gras noch viel grüner war.

Ich habe ganz stark das Gefühl, wenn es in einem hypothetischen Szenario die Zelda Serie nie gegeben hätte, und ein Entwickler jetzt auf die Idee kommen würde ein Spiel exakt vom Design, vom Gameplay, vom Detail-Reichtum wie BotW als erstes Spiel ohne Franchise davor aus dem Boden zustampfen, würde das zwar sehr, sehr gut wegkommen, aber niemals so schon jetzt vergöttert zu werden. Die Verbindung zu Link (haha) und dem ganzen Kram spielt da glaube ich schon ne sehr starke Rolle.

Was schade ist, da dieses Fanboytum mir die Spiele unglaublich unsympathisch macht, obwohl ich das Gefühl hab, dass mir z.B. BotW echt Spaß machen würde.

Das ist eine Frage, die man nie wird klären können. Aber ich fände das Spiel auch optisch ansprechend, wenn es nicht Zelda wäre. Deswegen fand ich beispielsweise auch Rime im ersten Teaser wahnsinnig ansprechend. Ich denke, selbst wenn man den Nostalgiebonus bei Zelda weglässt, dann ist das Spiel zumindest immer noch gut und kein Mittelmaß.

Nur, dass man sich ein Spiel auf Grund nerviger Fanboys madig machen lässt, ist dann ja wieder das andere Extrem.

Ich hab ne zeitlang die Harry Potter Bücher auf Grund des riesigen Hypes gemieden. Als ich mich dann irgendwann hab hinreißen lassen, war ich recht angetan. Den Hype halte ich immer noch für überzogen, trotzdem kann ich erkennen und akzeptieren, warum den Leuten die Bücher so wahnsinnig viel Spaß gemacht haben. Während ich bei Eragon den Hype bis heute nicht nachvollziehen kann. Man sollte sich einfach nicht von irgendwelchen Hardlinern reinreden lassen, völlig egal ob es ins Bashing abdriftet oder Lobeshymnen skandiert werden.
 
Ich denke, selbst wenn man den Nostalgiebonus bei Zelda weglässt, dann ist das Spiel zumindest immer noch gut und kein Mittelmaß.

Mit Sicherheit. Es hat halt einfach seine Qualitäten, welche die Zelda Titel zu den Top-Titel machen die sie sind. Das Team um Aonuma versteht seine Kunst schon sehr gut.

Viele Serien besitzen großen Nostalgie Bonus aber nur wenige können auch konstant hohe Wertungen erzielen. Da gibts viele Beispiele die das nicht können. Final Fantasy zum Beispiel.
 
Das ist eine Frage, die man nie wird klären können. Aber ich fände das Spiel auch optisch ansprechend, wenn es nicht Zelda wäre. Deswegen fand ich beispielsweise auch Rime im ersten Teaser wahnsinnig ansprechend. Ich denke, selbst wenn man den Nostalgiebonus bei Zelda weglässt, dann ist das Spiel zumindest immer noch gut und kein Mittelmaß.

Nur, dass man sich ein Spiel auf Grund nerviger Fanboys madig machen lässt, ist dann ja wieder das andere Extrem.
Wie gesagt, dass das Spiel verdammt gut, besser als ein Großteil vergleichbarer Spiele, aussieht, bestreite ich zu keinem Zeitpunkt. Das es aber jetzt schon wieder in einen Olymp, jenseits von jedem Spiel das es je gab oder geben wird, gehoben wird, ist trotzdem leicht nervig, grade bei der Diskussion über Spiele, wenn sich das Gefühl einstellt, dass dort immer ein leichter Bias im Hinterkopf beim Gesprächspartner sein könnte.
 
Das Problem haben dann in dem Fall aber beide Seiten. Ich lese häufig genug auch einfach eine Voreingenommenheit, dabei bin ich mit Sicherheit kein Hardcore-Zelda-Fanboy. Das macht solche Diskussionen dann für beide Seiten anstrengend. Ich bin grundsätzlich nicht dafür zu begeistern, wenn mit Superlativen um sich geschmissen wird. Passiert ja auch zuhauf bei Fans anderer Spiele.
 
Wie gesagt, dass das Spiel verdammt gut, besser als ein Großteil vergleichbarer Spiele, aussieht, bestreite ich zu keinem Zeitpunkt. Das es aber jetzt schon wieder in einen Olymp, jenseits von jedem Spiel das es je gab oder geben wird, gehoben wird, ist trotzdem leicht nervig, grade bei der Diskussion über Spiele, wenn sich das Gefühl einstellt, dass dort immer ein leichter Bias im Hinterkopf beim Gesprächspartner sein könnte.

Passiert das nicht ohnehin regelmäßig in der Fachpresse? Also auch bei nicht-Zelda Spielen... Gerade die Amerikaner werfen ja bekanntlich gerne mit Superlativen um sich.
 
Hype, Medienpräsenz, Erwartungshaltung, Nostalgie und andere Faktoren werden immer Einfluss auf Meinungen und Wertungen nehmen. Sicherlich profitiert Zelda davon, aber ebenso tun das andere Titel. Ist es offensichtlich, sind die Reviews und Berichte halt schlecht.
 
Passiert das nicht ohnehin regelmäßig in der Fachpresse? Also auch bei nicht-Zelda Spielen... Gerade die Amerikaner werfen ja bekanntlich gerne mit Superlativen um sich.
Jup, darum lese ich dort auch relativ selten und hinterfrage die meisten Reviews auch meist, bzw. gleiche stark mit direktem Footage von Spielen ab. Trotzdem schätze ich den durchschnittlichen KT-User intelligenter ein, als das dann den meisten Internet-Portalen gleich nachzuahmen und auch blind komplett die Kontrolle zu verlieren...
 
Ach, ich finde, solange es nicht zu irgendwelchen Seitenhieben kommt, finde ich es in Ordnung, wenn jemand in einem Spiel einfach total aufgeht und Spaß daran hat. Ist ja nur die persönliche Meinung und erhebt im Normalfall keinen Anspruch darauf, als Fakt deklariert zu werden. Wie bei Reviews auch, weiß ich es hier sogar noch etwas besser, wessen Meinung ich wie zu bewerten habe.
 
Na ja, die Leute haben es kritisiert, dass Ocarina of Time damals den Takt vorgab und alle folgenden Zeldas im Grunde Iterationen von ihm waren. Fürs Open World Design haben sie sich wohl entschieden weil es halt gerade hip ist und sich gut verkauft. Mir persönlich wäre ein kleineres Zelda, mit seinen üblichen Hubs initial lieber gewesen, da mich Open World Spiele nur selten wirklich begeistern können aber mal sehen wie BotW das handhabt. Wenn es nichts anderes macht als der restliche Open World Schmarrn, wird es ziemlich schnell im Eck landen bei mir.

Bin ja auch nicht der größte Open-World-Fan, zumindest bin ich nicht der Meinung das heute alles nur noch eine offene Welt haben sollte. Deswegen würde ich auch nicht behaupten das die offene Welt, ein flotteres Spielegfühl oder eine cineastischere Inszenierung jetzt DIE Grundzutaten oder Lösungen für alle Spiele und Genres sein sollten. Ein Zelda im Jahre 2017 könnte genau so gut wieder mit Hubs und Brrrt-Brrrrt-Sprache funktionieren. Nur jedes Spiel ist ja auch irgendwie immer ein Abbild seiner Zeit und bedient sich den gegenwärtigen Einflüssen, genau genommen ist ein gesundes Maß von Einfluss und Weiterentwicklung eigentlich DIE Essenz von großartigen Videospielen.

Und natürlich sind die Dungeons in Zelda großartig, natürlich sind oder waren viele der Ideen was Waffen und Spielelemente betrifft großartig. Wer Zelda wegen diesen Elementen spielt und liebt hat jedes Recht dazu. Nur wenn man diese Elemente mal aus dem Konstrukt herrausbricht und den Rest neben das Portfolio heutiger Spiele legt, dann wirkt es (zumindest für mich) nur noch wie ein Artefakt. Dazu zählen dann halt auch Dinge wie Inzenierung, Spielwelt oder Gameplay. Das mich ein Zelda selbst Stunden nach Spielbeginn noch wie ein Kind behandelt, das es mich mit Textboxen und Einblendungen unterbricht, seit jeher die selben und gleichen Dinge vorsetzt, das alles überlebte aufgrund von Mutlosigkeit und falschem Traditionalismus.

Aber bei Nintendo drehen sich die Räder leider auch langsamer und die eigenen Marken werden geschützt wie das Kind, welches niemals aus dem Haus gehen darf. Stattdessen bekommt es Motion-Control und einen Bildschirm in die Hand gedrückt, aber in seiner Entwicklung ist es irgendwann einfach stehengeblieben.
 
Ach, ich finde, solange es nicht zu irgendwelchen Seitenhieben kommt, finde ich es in Ordnung, wenn jemand in einem Spiel einfach total aufgeht und Spaß daran hat. Ist ja nur die persönliche Meinung und erhebt im Normalfall keinen Anspruch darauf, als Fakt deklariert zu werden. Wie bei Reviews auch, weiß ich es hier sogar noch etwas besser, wessen Meinung ich wie zu bewerten habe.
Wenn es bei dem bleibt, was du schreibst, finde ich das eigentlich sogar auch klasse, da kann auch gerne so viel gehyped werden wie gewollt. Die Hype-Posts von @Trayal im Torment-Thread lese ich z.B. sehr gerne, der macht da aber auch nicht etwas draus, was es nicht ist.
Wann immer dann aber ein "So Leute, vergesst es, sobald Zelda draußen ist, kann das Thema Videospiele einpacken, nichts wird jemals wieder so krass, alles andere in dieser Gen kann einpacken"-Posts kommt (Zelda kann und konnte man in dem Satz sogar auch schon verdammt häufig gegen andere Spiele, bei denen das ähnlich passierte, ersetzen), die dann meist so halb ironisch, halb ernst gemeint sind, krieg ich dann schon fast die Krise.

War schon am Überlegen nur als Troll/Joke-Aktion, einerseits im Horizon-Thread zu schreiben, dass ich am Überlegen war mir das Spiel zu holen, aber nach den Zelda-Leuten, das Spiel eh scheiße sein muss, so heftig ist Zelda und dann in den Zelda Thread zu gehen und im Prinzip das Gegenteil zu schreiben, dass ich mir am Überlegen war ne Switch+BotW zu holen, aber ja anscheinend Horizon doch alles andere komplett nutzlos macht, weil man noch nie so begeistert von irgendwas war, so sehr geht mir dieses Aufgeilen über sämtlichen anderen Spielen auf die Nerven.
Aber deswegen lese und poste ich ja sowieso so gut wie gar nicht mehr in aktuellen Spielethreads, hier bin ich jetzt auch eher nebenbei einmal kurz reingerutscht.
 
Diese Problematik, die ich nicht minder nervig finde, sehe ich aber grundsätzlich nicht isoliert bei Zelda. Ich find es super, wenn jemand Spaß am Spiel hat, ich finde es aber nervig, wenn im selben Atemzug ein anderer Titel dafür gebasht werden muss. Mit Vergleichen hab ich kein Problem, es muss nur irgendwie Hand und Fuß haben und nicht wie ein Seitenhieb wirken.
 
[...]
Und natürlich sind die Dungeons in Zelda großartig, natürlich sind oder waren viele der Ideen was Waffen und Spielelemente betrifft großartig. Wer Zelda wegen diesen Elementen spielt und liebt hat jedes Recht dazu. Nur wenn man diese Elemente mal aus dem Konstrukt herrausbricht und den Rest neben das Portfolio heutiger Spiele legt, dann wirkt es (zumindest für mich) nur noch wie ein Artefakt. Dazu zählen dann halt auch Dinge wie Inzenierung, Spielwelt oder Gameplay. Das mich ein Zelda selbst Stunden nach Spielbeginn noch wie ein Kind behandelt, das es mich mit Textboxen und Einblendungen unterbricht, seit jeher die selben und gleichen Dinge vorsetzt, das alles überlebte aufgrund von Mutlosigkeit und falschem Traditionalismus.
[...]

Aber warum sollte man das genau tun? Ich verstehe grob, worauf du hinaus möchtest, aber Zelda ist nun einmal die Summe seiner Teile. Ich kann doch nicht ein Kernelement rausnehmen und dann kritisieren, dass der Rest nicht mehr zeitgemäß ist. Wobei ich jetzt noch gar nicht weiß, wie BotW diesbezüglich daher kommt.
 
Bin ja auch nicht der größte Open-World-Fan, zumindest bin ich nicht der Meinung das heute alles nur noch eine offene Welt haben sollte. Deswegen würde ich auch nicht behaupten das die offene Welt, ein flotteres Spielegfühl oder eine cineastischere Inszenierung jetzt DIE Grundzutaten oder Lösungen für alle Spiele und Genres sein sollten. Ein Zelda im Jahre 2017 könnte genau so gut wieder mit Hubs und Brrrt-Brrrrt-Sprache funktionieren. Nur jedes Spiel ist ja auch irgendwie immer ein Abbild seiner Zeit und bedient sich den gegenwärtigen Einflüssen, genau genommen ist ein gesundes Maß von Einfluss und Weiterentwicklung eigentlich DIE Essenz von großartigen Videospielen.

Und natürlich sind die Dungeons in Zelda großartig, natürlich sind oder waren viele der Ideen was Waffen und Spielelemente betrifft großartig. Wer Zelda wegen diesen Elementen spielt und liebt hat jedes Recht dazu. Nur wenn man diese Elemente mal aus dem Konstrukt herrausbricht und den Rest neben das Portfolio heutiger Spiele legt, dann wirkt es (zumindest für mich) nur noch wie ein Artefakt. Dazu zählen dann halt auch Dinge wie Inzenierung, Spielwelt oder Gameplay. Das mich ein Zelda selbst Stunden nach Spielbeginn noch wie ein Kind behandelt, das es mich mit Textboxen und Einblendungen unterbricht, seit jeher die selben und gleichen Dinge vorsetzt, das alles überlebte aufgrund von Mutlosigkeit und falschem Traditionalismus.

Aber bei Nintendo drehen sich die Räder leider auch langsamer und die eigenen Marken werden geschützt wie das Kind, welches niemals aus dem Haus gehen darf. Stattdessen bekommt es Motion-Control und einen Bildschirm in die Hand gedrückt, aber in seiner Entwicklung ist es irgendwann einfach stehengeblieben.
sind sie das? weil sie keine mega-grafik raushauen oder warum? ich persönliche feiere nintendo deswegen. zum einen wagen sie konsolentechnisch noch was neues (mit der wii, mit der wii u, mit der switch). zum anderen gehen sie mit ihren marken so pfleglich um, dass die spiele, die dabei rauskommen großartig sind und vor kreativität fast platzen. grade was spiele angeht wüsste ich kaum, was man an nintendo kritisieren könnte. natürlich wäre es cool, wenn ein neues metroid käme, aber das was kommt ist einfach stark.
 
Aber warum sollte man das genau tun? Ich verstehe grob, worauf du hinaus möchtest, aber Zelda ist nun einmal die Summe seiner Teile. Ich kann doch nicht ein Kernelement rausnehmen und dann kritisieren, dass der Rest nicht mehr zeitgemäß ist.

Warum kann man das denn nicht? Weil es dann kein Zelda mehr ist? Du kannst doch auch aus einem Ego-Shooter Dinge wie das Gunplay oder die KI herauslösen und mit anderen Spielen vergleichen, wo ist da der Unterschied? Ist Zelda so heilig das es nur als geschlossene Lade kritisiert werden darf?
 
Ich sehe die Sinnhaftigkeit einfach nicht. Das hat auch gar nichts mit Zelda zu tun. Mir ist so ein Vergleich in der Form einfach noch nie untergekommen. Ich kritisiere die Herangehensweise mit Sicherheit nicht, weil Zelda der heilige Gral für mich ist. Für mich geht es im Ende einfach ums Gesamtpaket. Dass da Luft für Verbesserungen ist, mag ja alles sein, aber mit einer isolierten Betrachtung tue ich mich einfach schwer.
 
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