Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE 3D ist anscheinend vor dem Aussterben....

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Selbst wenn 3D im Kino einen Euro billiger wäre, würde ich in die 2D-Version reingehen, wenn möglich. 3D (im Kino) ist der letzte Krampf. Das Bild ist dunkler und flacher, es gibt immer wieder Ghosting-Fehler u.ä., Die Brillen umfassen nicht den kompletten Sichtbereich und man ist sich ständig dessen bewusst eine (weitere) Brille aufzuhaben. In der päripheren Sicht reflektiert mitunter das Streulicht von hinten auf den Brillenrahmen. Wehe man kommt ausversehen auf das Brillenglas und hat kein gutes Tuch dabei. Die Technik ist so beschränkt wenn man versucht die ganzen möglichen Bildfehler zu minimieren, dass der 3D-Effekt in den meisten Filmen überhaupt nicht mehr auffällt nach 2 Minuten, er vorher aber auch keinen wirklichen Mehrwert bei diesem Medium gibt. Das ist der größte Kritikpunkt. Auf einer Leinwand als alleiniger Zuschauer mit Spezialbrille und Brillentracking kann man wirklich geilen 3D-Scheiß machen. Aber das ist ein ganz anderes Medium als ein Film, der eine nicht-interaktive Geschichte erzählt. 3D in der jetzigen Form hindert eher daran in den Film eintauchen zu können und erreicht damit genau den gegenteiligen beabsichtigten Effekt. Weg damit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am schlimmsten sind diese verkrampften 3D Effekte, die den dümmsten signalisieren soll: Schaut mal, ihr seid gerade in einem 3D Film. Wenn man versucht etwas zu erzwingen, dann wird es nie gut.
 
Weiß ja nicht in welches Kino du gehst, aber all diese Mängel habe ich noch nie erlebt. Und ich bin selbst Brillenträger, somit kommt die 3D Brille noch drüber. Nach ein paar Sekunden merke ich die Brille auch nicht mehr. Es gibt auch 0 Ghosting Fehler bei mir.. (und auf das bin ich sehr anfällig..)

Geil sind auch immer die Leute, die sich in die letzten Reihe setzen und sich dann ärgern, dass der 3D Effekt nicht so gut war... Mitte bis knapp davor, ist hier das Zauberwort.
 
Danke, wollte was dazu schreiben, war mir dann aber zu mühsam. Aber das bringts genau auf den Punkt. :D

Kino hat durch den unausgereiften Dreck absolut den Reiz verloren. Die 3D Tierdoku die ich vor 15 Jahren mal im Wiener Imax gesehen hab war allerdings richtig geil. Da hatte man aber auch das Gefühl der Fisch schwimmt wirklich an einem vorbei. Diese Kinderkacke jetzt im Kino kann man sich aber sparen.

Es war eine Wohltat Nocturnal Animals in einem kleinen, feinen Kino zu sehen. Wenn man als Zuseher merkt wie sich jemand über die Bildsprache Gedanken macht ist es einfach viel schöner als wenn einem der x-te Pfeil ins gesicht fliegt... und man genau weiß die Szene ist nur drin weil der Film halt in 3D produziert wurde.
 
Auf den Effekt getrimmt empfinde ich 3D bei den meisten Filmen auch relativ unnötig. Dass man trotzdem auch hier die Tiefe für die Bildsprache einsetzen kann, zeigen Filme wie Gravity oder Life of Pi, wo die Verlassenheit der Haupfiguren in der Leere des Alls/Meeres, durch den 3D-Effekt sogar noch stärker zur Geltung kam. Ich finde nicht, dass 3D an sich das Problem ist, sondern wie es von den Studios und den Regisseuren eingesetzt wird. Es ist ein Handwerk, welches gelernt werden muss und nicht von jedem richtig eingesetzt wird, dadurch stärker in Verruf gekommen ist. Technisch schlecht aufgestellte Kinos tragen das ihrige dazu bei, vom Preisaufschlag ganz zu schweigen.
 
Am sich ist 3D total geil und die Hater kann ich hier gar nicht verstehen. Kritikpunkt ist eher die Industire, die ja aber auch wirklich alles in 3D bringt, obwohl nix in 3D ist. Mal den Markt selbst kaputt gemacht.
 
Ich fands auch bei Gravity nicht gut. Bzw. fällt es nach 20 Minuten einfach nciht mehr auf. Hugo Cabret war gleich wie der erste Hobbit in den ersten 20 Minuten toll, das muss ich wirklich zuegeben. Sogar in den 2 Kinos die technisch ziemlich hinten nach sind. Aber eben nur Anfangs, danach hat sich das Auge gewöhnt. Ich werd auch nciht verstehen was alle an Avatar so toll finden. Vielleicht spricht auch jeder anders drauf an. Aber wenn ich mir aussuchen kann bei einem Film wie Sin City für 2 Stunden staunend wegen der Bildsprache und des Designs vor der Leinwand zu sitzen oder mir eben den xten Avatar Abklatsch in 3D anschauen zu müssen obwohl ich das gar nicht will, werd ich halt imemr ersteres wählen.
 
Bei Gravity war insbesondere die Szene, in der sie ins All abdriftet und sich dort langsam vom Zuschauer entfernt, in 3D meines Erachtens nach deutlich intensiver und verstörender, als in 2D. Dass sich irgendwann der Effekt abnutzt, ist ja irgendwie normal. Man muss im Idealfall immer wieder Akzente setzen. Rumble merke ich beim Zocken auch irgendwann nicht mehr, aber wenn es dann Momente gibt, in denen es wohl geplant und fein ausgearbeitet funktioniert, kommt es wieder verstärkt zur Geltung.
 
Im Kino vermeide ich mitlerweile auch die 3D Versionen, leider ist mitlerweile ja jeder Scheiß in 3D.
TV hingegen... das ist ja eine Funktion die eigentlich den Herstellern nix großartig kosten dürfte, verwundert mich schon irgendwo das Samsung, Sony und LG das Feature killen.
 
Also ich brauch 3D überhaupt nicht, mich stört die Brille ebenfalls und außerdem bekomme von 3D Kopfschmerzen, die dann auch noch so richtig schön auf die Augen gehen.
Bin nicht traurig drum wenn es verschwindet
 
Na Gott sei Dank ist 3D im Heikino endlich geschichte dei eingespaarten kosten sollten die Hersteller nun in der Qualität der Panelherstellung investieren ...vielleicht gibts dann mal endlich Sony TVs ohne Clouding und Banding ohne ende
 
3D hat mir eh nur ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubern können. Seitdem ich eine VR-Brille auf hatte, kann ich nur noch drüber lachen. Rogue One im Kino war einfach nur peinlich. Bitte den technologischen Dreck auch auf der Leinwand abschalten.
 
Ich bleibe dabei: 3D macht jedes Bild besser. Weil es eben dreidimensional ist. Und drei Dimensionen sind besser als zwei. :D Dadurch wirken die Aufnahmen "greifbarer". Optimal wäre natürlich eine 3D-Technik ohne Brille gewesen. Aber auch so schaue ich immer noch alles, was geht und preislich passt, in 3D.
 
3D ist geil, aber nur wenn der Effekt gut umgesetzt ist. Das 3D "out" ist, wollen uns die Fernsehhersteller einreden, damit wir uns alle teure 4K Fernseher kaufen :lol:

Statt 4K-TV würde ich mir lieber ein geiles Soundsystem gönnen. Das ist beeindruckender als immer "nur" die Bildqualität noch oben zu schrauben.

Denn mit 1080p bzw. 1080p@60 Frames (bei Spielen) hat man meiner Meinung nach ein gutes Bildqualitätsniveau erreicht, was für die nächsten Jahre erstmal auch so bleiben kann. Da kann mir die Industrie einreden was sie will, um an mein Geld zu kommen :lol:
 
Hersteller tragen die 3D-Fernseher zu Grabe
Letzte Firmen streichen Unterstützung für Zusatzfunktion – Technologie konnte sich in den Wohnzimmern nie durchsetzen

http://derstandard.at/2000051296415/Hersteller-tragen-die-3D-Fernseher-zu-Grabe

giphy.gif



Ich bleibe dabei: 3D macht jedes Bild besser. Weil es eben dreidimensional ist. Und drei Dimensionen sind besser als zwei. :D Dadurch wirken die Aufnahmen "greifbarer". Optimal wäre natürlich eine 3D-Technik ohne Brille gewesen. Aber auch so schaue ich immer noch alles, was geht und preislich passt, in 3D.

ttth.gif
 
Davon träume ich schon seit Jahren. Jede Technik hat ihre Probleme, leider.
dass problem ist einfach das clouding und banding minimiert werden bzw mittlerweile der vergangenheit hätten angehören können..da ein hersteller wie sony gar nicht auf qualität setzt wird das wohl nichts...mir ist noch nicht ein sony tv in der preisklasse bis 1300 euro untergekommen welches nicht von banding und clouding betroffen war...
 
Zurück
Oben