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Atomkatastrophen weltweit - immer mal wieder!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kunststoff ist halt überall und ohne Kunststoff ginge nicht viel. Zumindest wenn man sein Leben weiter so leben möchte wie bisher.

Und nochmal: das Problem ist einfach wie die Leute mit dem Müll umgehen. Wenn irgendwo in der 3. Welt der Müll überall verteilt wird bekomm ich auch das kotzen.
das stellt auch niemand in frage. und kunststoff ist sicher nicht der teufel, sondern eine große erfindung der menschheit. deshalb muss man aber doch nicht sorglos damit umgehen. und wir können uns leisten, möglichst wenig davon einzusetzen. er ist beim einkauf als tüte einfach unnötig.
 
Nein, das Problem fängt viel früher an! Warum nutze ich als Deutscher im Jahr im Schnitt 64 Plastiktüten, andere Europäer 466? Es ist also möglich, dass in einem einzigen Land Millionen und Milliarden Plastiktüten eingespart werden könnten. Nicht benutzte Plastiktüten müssen nicht produziert werden, müssen demzufolge auch nicht entsorgt werden. Selbst wenn das nur ein Schritt in eine bewusstere Zukunft wäre, es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.

Und Plastikmüll im Meer, dafür braucht man nicht in die Welt zu reisen. Ist auch genügend in der Nordsee...
 
Natürlich kann man auch an anderen Ecken Plastik sparen. Aber gerade Tüten sind dermaßen unnötig, wenn man einfach ein klitzekleines bisschen vorausschauend einkaufen geht.

Wir haben immer drei Stofftaschen im Auto liegen, die seit Jahren in Benutzung sind. Wenn ich mich an der Kasse im Supermarkt unschaue (bzw. ungeschaut habe, da schon ein sehr begrüßenswertes Umdenken stattfindet), haben da teils locker drei viertel der Kunden immer wieder neue Plastiktüten mitgenommen.
Das muss halt einfach nicht sein, das ist vermeidbarer Müll.

und wenn man dann alle paar Monate mal ne Plastiktüte kaufen muss, weil gerade die Stofftaschen daheim in der Küche liegen, muss man auch kein schlechtes Gewissen haben. Dann kann man das Teil immer noch daheim wiederverwenden, und wenns nur als Mülltüte ist.
 
In den Aachener Nachrichten gab es zuletzt auch ein Sonderheft über Tihange. Im Internet findet man auch einiges (es könnte sogar das ganze Heft sein):

http://www.aachener-nachrichten.de/dossier/tihange

Nehmen wir mal den Artikel: http://www.aachener-nachrichten.de/...belgien-nicht-aus-der-atomkraft-aus-1.1492407

Die wundersamen politischen Vorgänge gelten Kritikern in Belgien als Beleg dafür, dass im Hintergrund mächtige Kräfte am Werk sind, darunter wohl auch der landesweite Energie-Riese Electrabel, Betreiber von Doel und Tihange. Der Verdacht, dass auch die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC sich dem ökonomischen wie politischen Druck beugt, wird seit langem diskutiert. „Die Atomaufseher bringen uns in Gefahr“, orakelte die Zeitung „Le Soir“ im April dieses Jahres.
...
Tatsächlich tritt die innerbelgische Diskussion seit Jahren auf der Stelle. Forderungen nach einem Ausstieg aus der Kernkraft sowie dem Abschalten der anfälligen Atommeiler werden mit Hinweis auf einen möglichen Blackout vom Tisch gewischt. Alternative Energien wachsen zu langsam (derzeitiger Anteil rund acht Prozent), um eine eventuelle Lücke zu schließen, und der Zukauf von Strom scheint nur als Zukunftsperspektive zu taugen.

Immerhin bemüht sich inzwischen auch die EU-Kommission, wenigstens diesen Punkt zu entkräften – mit deutlicher Hilfe der Bundesregierung. Vermutlich 2019, spätestens aber 2020, sollen neue Leitungen stehen, sodass Belgien auch mit deutscher Energie beliefert werden könnte.

Denn der Nachbar hat Strom im Überfluss, was wiederum ein besonders pikanter Beleg für den Unsinn der in Belgien häufig vertretenen These ist, die lautet: Regenerative Energieträger seien keine sichere Alternative zur Kernkraft. Sind sie offenbar doch, denn immerhin hat Deutschland trotz Atomausstiegs so viel Energie, dass sie auch für den Benelux-Nachbarn reichen würde.
:O_o:

Ich hoffe die Kraftwerke wissen, dass sie mindestens bis dahin noch halten müssen! :fp:

Auch stark:

Eine Frage stellen darf ich trotzdem: Ob er sich bei seiner Arbeit unsicher fühlt? „Ich bin doch nicht dumm“, sagt er und schüttelt den Kopf, als wäre das reine Interesse an dieser Information für ihn schon unverständlich. „Hätte ich Angst, dass es hier nicht sicher ist, würde ich hier nicht arbeiten.“
...
Auch in Huy gilt: Wer erwartet, auf der Straße auf Beklemmung und Sorge zu stoßen, der wird kaum fündig. „Wenn es nicht sicher wäre, würden sie den Reaktor abschalten“, erklärt mir eine junge Frau an der Bushaltestelle und nickt beschwichtigend. Eine junge Mutter mit Kinderwagen ergänzt später: „Für uns ist es normal, im Schatten des Kraftwerks zu wohnen. Die Mitarbeiter dort wissen schon, was sie tun. Ich habe Vertrauen.“
...
Auf der Grand Place vor dem Rathaus spreche ich einen älteren Herren mit Gehstock an. Ob er sich sicher fühlt? „Wissen Sie, ich lebe schon so lange hier, und auch das Kraftwerk gibt es inzwischen schon so lange. Und wie viel ist schon passiert?“ Er klopft mir auf die Schulter. „Nichts.“ Und solange nichts passiert, gibt es hier wohl auch keinen Grund zur Sorge. Der Schatten des Reaktors, der gehört hier zum Alltag.
http://www.aachener-nachrichten.de/...as-leben-im-schatten-des-kraftwerks-1.1492431

Die Antworten könnten aus Simpsons oder South Park sein. Oder Nordkorea.
 
Schon unglaublich mit welcher Nachlässigkeit in dem Bereich gearbeitet wird. Es ist pure Idiotie, die Verstrahlung Europas zu riskieren um Geld zu sparen. So dumm kann auch nur der Mensch sein. :fp:

Man sollte im Falle einer Schmelze die Verantwortlichen dingfest machen und auf dem Reaktor Gelände kreuzigen. Diese Arschlöcher sind sonst die ersten die sich in Sicherheit bringen.
 
Das Schlimme ist ja, wenn man die Subventionen im Vorfeld, die Steuernachlässe und steuerfreien Rücklagen in Milliardenhöhe (und über Jahrzehnte) und die noch nicht kalkulierbaren Kosten für Rückbau und Endlagerung miteinrechnet, ist Atomkraft nicht nur die gefährlichste, sondern auch die teuerste Art Strom zu erzeugen.
 
Besser wäre das natürlich. Aber das ist nicht zu erwarten, da Länder wie die USA sich nicht reinreden lassen.

Aber wir haben ja eine EU, da wird alles mögliche reglementiert, auch wenn es absolut keinen Sinn macht. Aber bei der Kernenergie lässt man jedes Land einfach gewähren und kann auch nichts unternehmen. Für mich unverständlich.


In dem Fall ist das aber gar nicht das Problem. Die belgische Atomaufsicht weiß um die Probleme, aber die machen nix :wand:
 
Naja, bei den Briten und Franzosen ist die zivile Kernkraft halt dicht mit den militärischen Nutzung verknüpft. Es ist utopisch, daß die Beiden sich da hätten reinreden lassen, auch wenn aus meiner Sicht natürlich sinnvoll wäre.
 
Die zivile und militärische Nutzung? Die ganze Infrastruktur, Entsorgung, Aufbereitung, Aufsicht, Forschung, etc., das kann man nicht unabhängig betrachten. Es geht ja auch nicht nur um die Atomwaffen, sondern z.B. auch um Nuklearantriebe bei Kriegsschiffen. Da lassen die niemand Anderes groß reinblicken, geschweige denn Vorschriften machen.
 
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