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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

und genau da ist der "Fehler", der aber eben noch immer nicht verstanden ist. Das, was man zwischen den Beinen hat, ist ein Geschlechtsteil. Das, was man "ist", ist das Geschlecht.

Womöglich wurde Sharon mit weiblichem Geschlechtsteil oder Geschlechtsmerkmalen geboren, war aber schon immer ein Mann. Das ist dann natürlich von Person zu Person individuell. Viele sind sich dessen schon sehr früh bewusst, andere brauchen länger, um sich sicher zu sein.

Da hast du natürlich Recht. Irgendwie muss ich das Kind ja beim Namen nennen. :D

Das ist ja auch legitim. Wie gesagt, jeder soll so leben können, wie er mag. Wenn "sie" sich als Mann fühlt, soll sie diesen abschliessenden Schritt machen.

Aber dann ist "sie" ja trotzdem ein Mann und möchte dies auch sein. :)

@eape

Wenn es 9,5% der Bevölkerung treffen würde, wäre unser Duden schon umgeschrieben. :D

Bei Transgender geht man (laut wiki) von weniger als 0,5% aus, 0,26% unter Berücksichtigung der Geburtenrate, 0,13% sonst.

Ohne das jetzt ins Lächerliche ziehen zu wollen, es soll nur verdeutlichen was ich meine: erfinden wir auch neue Sprachgebräuche für Menschen, die sich wie ein Hamster fühlen? Gibt es bestimmt auch.
 
Das war meinerseits ein Beispiel, das ich ausgesucht habe, weil das nun wirklich ALLE nachvollziehen können. Genauso wenig, wie CandleWalzt sich in der Biologie sicher bewandert fühlt, um ausgibig darüber zu diskutieren, bin ich tiefer in der Pädagogik zu Hause. Um da mitreden zu können, müsste ich ebenfalls ernsthaft anfangen, mich mit Geschichte und Begriffen auseinander zu setzen.

Begriffe wie Handlungsorientieres Lernen, Television Literacy, Inselbegabung oder Phonem. Das sind jetzt mal Schlagwörter, die ich aus einem Pädagogik-Lexikon habe. Keine Ahnung, was sie bedeuten. Ich müsste mich einlesen und damit befassen.


Non-Binary, genderfluid, cis-gender... das sind Begriffe, da müssten sich einige einlesen und damit befassen. Oder hier fragen.
mag ja sein. aber du stellst die "errungenschaft" (wenn man das so nennen möchte) dass kinder in der schule nicht mehr körperlich gezüchtigt werden damit gleich, dass jemand mit seinem gefühlten geschlecht angesprochen wird. ich halte mich in dieser diskussion aus gutem grund zurück, aber das ist in meiner welt dann doch ziemlich daneben und als beispiel völlig unpassend.
 
Hab die Begriffe alle schon mal gehört gehabt, weiß jetzt nicht, ob man das so leicht empirisch ermitteln kann, ob "die meisten" das wirklich noch nie gehört haben...

Dann wirst du einer der wenigen sein, und? Wenn ich jetzt auf die Straße eine Umfrage durchführen würde, könnte mir betimmt kaum einer die Wörter erklären. Es ist ja nicht so das ich komplett gegen @Alexicious Ansichten bin, im Gegenteil, einige Sachen kann ich gut verstehen, aber mit solchen Wörtern kann ich und die meisten nichts anfangen.
 
mag ja sein. aber du stellst die "errungenschaft" (wenn man das so nennen möchte) dass kinder in der schule nicht mehr körperlich gezüchtigt werden damit gleich, dass jemand mit seinem gefühlten geschlecht angesprochen wird. ich halte mich in dieser diskussion aus gutem grund zurück, aber das ist in meiner welt dann doch ziemlich daneben und als beispiel völlig unpassend.

In Zeiten, in denen die Gewalt- und Mordrate besonders an Transfrauen aufgrund ihrer Geschlechteridentität noch immer sehr hoch sind - gerade, wenn man, wie Zimtzicke herausstellt, dass es sich um eine sehr kleine Gruppe an Personen handelt - finde ich den Vergleich wiederum gar nicht so abstrus.

Im Jahr 2015 sind allein in den USA 21 Transpersonen durch Gewalteinfluss gestorben. 2016 waren es bereits 19 und das Jahr ist noch nicht vorbei und das sind nur die offiziellen Zahlen für die USA, die Dunkelziffer ist leider unbekannt und dürfte weit höher ausfallen.

EDIT: Zahlen zu leider ebenfalls höheren Selbstmordraten, gerade unter Transpersonen im Teenageralter, habe ich leider aktuell keine Vorliegen, da müsste ich aktuelle Zahlen recherchieren.

Ebenfalls habe ich nur die Zahl der Todesfälle aufgeführt, nicht die Gewalttaten, die nicht zum Tod führten.
 
Da hast du natürlich Recht. Irgendwie muss ich das Kind ja beim Namen nennen. :D

Das ist ja auch legitim. Wie gesagt, jeder soll so leben können, wie er mag. Wenn "sie" sich als Mann fühlt, soll sie diesen abschliessenden Schritt machen.

Aber dann ist "sie" ja trotzdem ein Mann und möchte dies auch sein. :)

@eape

Wenn es 9,5% der Bevölkerung treffen würde, wäre unser Duden schon umgeschrieben. :D

Bei Transgender geht man (laut wiki) von weniger als 0,5% aus, 0,26% unter Berücksichtigung der Geburtenrate, 0,13% sonst.

Ohne das jetzt ins Lächerliche ziehen zu wollen, es soll nur verdeutlichen was ich meine: erfinden wir auch neue Sprachgebräuche für Menschen, die sich wie ein Hamster fühlen? Gibt es bestimmt auch.

Finde 0,5% noch nicht einmal wenig, aber abgesehen davon (und davon, dass du es dennoch ins Lächerliche ziehst), finde ich es auch nicht falsch neue sprachliche Konstruktionen für Hamsterianer zu erfinden. Das heißt ja erst einmal nicht, dass man sie benutzen muss.
 
Dann wirst du einer der wenigen sein, und? Wenn ich jetzt auf die Straße eine Umfrage durchführen würde, könnte mir betimmt kaum einer die Wörter erklären. Es ist ja nicht so das ich komplett gegen @Alexicious Ansichten bin, im Gegenteil, einige Sachen kann ich gut verstehen, aber mit solchen Wörtern kann ich und die meisten nichts anfangen.
Da kann man halt auch mal ne normale Frage stellen wenn Begrifflichkeiten unklar sind, und sowas nicht direkt als Scheiß abtun. Oder mal schnell googeln. Dann wird man sicherlich auch besser in so eine Diskussion integriert und muss nicht ein belächeltes und weitestgehend ignoriertes Oneliner Dasein fristen.
 
In Zeiten, in denen die Gewalt- und Mordrate besonders an Transfrauen aufgrund ihrer Geschlechteridentität noch immer sehr hoch sind - gerade, wenn man, wie Zimtzicke herausstellt, dass es sich um eine sehr kleine Gruppe an Personen handelt - finde ich den Vergleich wiederum gar nicht so abstrus.

Im Jahr 2015 sind allein in den USA 21 Transpersonen durch Gewalteinfluss gestorben. 2016 waren es bereits 19 und das Jahr ist noch nicht vorbei und das sind nur die offiziellen Zahlen für die USA, die Dunkelziffer ist leider unbekannt und dürfte weit höher ausfallen.

Ach komm, und man kann auch belegen dass diese Personen aus dem Grund ermordet wurden? Oder sind diese Personen einfach Opfer eines Verbrechens was überhaupt nichts mit dem Geschlechtempfinden zutun hat?

Edit: nehm das Wahnsinn zurück, das war nicht nett.
 
In Zeiten, in denen die Gewalt- und Mordrate besonders an Transfrauen aufgrund ihrer Geschlechteridentität noch immer sehr hoch sind - gerade, wenn man, wie Zimtzicke herausstellt, dass es sich um eine sehr kleine Gruppe an Personen handelt - finde ich den Vergleich wiederum gar nicht so abstrus.

Im Jahr 2015 sind allein in den USA 21 Transpersonen durch Gewalteinfluss gestorben. 2016 waren es bereits 19 und das Jahr ist noch nicht vorbei und das sind nur die offiziellen Zahlen für die USA, die Dunkelziffer ist leider unbekannt und dürfte weit höher ausfallen.
und nur du allein weißt, was die tatsache das transpersonen getötet werden damit zu hat. es werden auch kinder getötet. hunde. und sogar katzenbabies.

ich respektiere deine ansichten und dass du sie verteidigst. aber du solltest mmn schon eine gewisse relation einhalten.
oder liegt das an mir? bin ich irgendwie seltsam?
 
@eape

Dann viel Spass dabei. :ugly:

Es ist relativ egal, ob du das nun viel oder wenig findest. Eher ist für mich der Umstand abstrus, dass ernsthaft immer wieder über neue Sprache gesprochen wird, wo mehr als 99,5% der Bevölkerung davon nicht betroffen werden. Wenn Transgender-Bücher oder Berichte so geschrieben sind, meinetwegen gerne.

@Alexicious

Das ist natürlich tragisch. Ich glaube kaum, dass das jemand abstreitet. Aber auch hier sollte man die Relation bewahren. Die USA haben über 300 Millionen Einwohner. 16.000 Morde 2015. Davon 21 Transgender. Dass Minderheiten und Andersdenkende immer einer höheren Gefahr ausgesetzt sind, ist leider nicht neu und hat wenig spezifisch mit Transgender zu tun.
 
Wobei viel Spaß? Ich benutze diese Schreibweise offenbar nicht, aber es hat mich bei Mingos oder Alexicious' Beiträgen auch nie gestört und ich sehe keinen Grund, das verhindern zu wollen.
 
Wobei viel Spaß? Ich benutze diese Schreibweise offenbar nicht, aber es hat mich bei Mingos oder Alexicious' Beiträgen auch nie gestört und ich sehe keinen Grund, das verhindern zu wollen.

Wortfindungen für Hamsterianer. :D

Es stört mich hier auch nicht. Wahrscheinlich, weil nur wenige so schreiben, und das auch nur in wenigen Threads.

Es würde mich aber stören, wenn Feministinnen sich irgendwann soweit durchsetzen würden, dass unsere komplette Sprache verändert werden würde.
 
Es würde mich aber stören, wenn Feministinnen sich irgendwann soweit durchsetzen würden, dass unsere komplette Sprache verändert werden würde.
Warum?

Übrigens gibt es auch männliche Feministen.


An der anderen Sache mit den Todesfällen recherchiere ich gerade Zahlen und "Beweise". Kann etwas dauern, muss gleich noch arbeiten. Traurig genug, dass man die hier überhaupt bringen muss, aber nun gut.
 

Weil ich unsere Sprache so mag, wie sie ist. Und weil ich denke, dass man JEDEN damit adäquat und korrekt ansprechen kann.

Für mich ist "feministische Linguistik" und "geschlechterneutrale Linguistik" wie bereits erwähnt purer Aktionismus, der in den Köpfen nichts wirklich bewirkt und auch nicht sensibilisiert. Ganz im Gegenteil, ich glaube sogar, dass es nicht gut für die Gesellschaft wäre.
 
Weil ich unsere Sprache so mag, wie sie ist. Und weil ich denke, dass man JEDEN damit adäquat und korrekt ansprechen kann.

Für mich ist "feministische Linguistik" und "geschlechterneutrale Linguistik" wie bereits erwähnt purer Aktionismus, der in den Köpfen nichts wirklich bewirkt und auch nicht sensibilisiert. Ganz im Gegenteil, ich glaube sogar, dass es nicht gut für die Gesellschaft wäre.

Das ist doch ein Widerspruch.
 
Warum?


An der anderen Sache mit den Todesfällen recherchiere ich gerade Zahlen und "Beweise". Kann etwas dauern, muss gleich noch arbeiten. Traurig genug, dass man die hier überhaupt bringen muss, aber nun gut.

Warum ist das traurig? DU beziehst doch die Tode durch Gewalteinwirkung darauf, das sie aufgrund ihres Geschlechts (ode wie sagt man das jetzt) umgebracht wurden. Wenn dem aber nicht oder nur in kleinen Teilen so ist, dann ist das doch ein ganz anderer Sachverhalt. In den USA sterben sehr viele Menschen jedes Jahr (oben stand ja schon 16.000) und dann ist es doch wichtig eben diese Fakten zu haben.
 
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