el_barto
I command thee, kneel!
Ja, da haben sie sich einfach übernommen. Das Ding ist dem 15-Mann-Team einfach massiv über den Kopf gewachsen, Murray wurde als PR-Amateur in die Manege geworfen und hat sich (ich hoffe aus Enthusiasmus) um Kopf und Kragen geredet und über Features gelabert, die er in seinem Produzenten-Hirn hat, aber die noch nicht umgesetzt wurden und entsprechend teilweise gecuttet werden mussten.
Die Schuld daran müssen sich Sony und Hello Games auch teilen. Sony hätte hier als Publisher stärker die PR in die richtige Richtung lenken müssen und nicht den sympathischen Murray halt mal machen lassen. Sony hätte aus diesem kleinen Projekt nicht den Anschein eines AAA+-Blockbusters mit Mass Appeal machen dürfen.
Und Murray hätte nicht vor Release auf allen Kanälen promoten dürfen - mit Features, die offensichtlich noch nicht fertig programmiert waren - und bei fehlender Resonanz von der Bildfläche verschwinden. Auch das Argument "wir arbeiten hart an Patches und haben keine Zeit für Twitter" lass ich nur sehr begrenzt gelten. Denn vor Release in der Crunchtime hatte Murray anscheinend noch genug Zeit, ständig Interviews zu geben...
Schade um das Projekt mit viel, sehr viel Potenzial. Aber inzwischen sehe ich die Chancen auch als verschwindend gering, dass hier noch durch mehr Content was gerettet werden kann. Dazu dauert alles zu lange (was will man von 15 Mann auch erwarten... Selbst wenn man das Team aufbläst hat Murray nicht die Erfahrung, ein so großes Projekt zu führen), die Kommunikation ist seit Release viel zu schlecht und das Interesse bei den Kunden ist weg.
Da ist nichts mehr zu retten und mich würde es nicht wundern, wenn es das für Hello Games und Murray im speziellen war, was die Branche angeht. Denn solangsam schwingt bei vielen Spielern eben schon das negative Mollepete-Schwätzer-Image mit - ob verdient oder nicht. Und das will man sich als Publisher nicht ans Bein binden.
Die Schuld daran müssen sich Sony und Hello Games auch teilen. Sony hätte hier als Publisher stärker die PR in die richtige Richtung lenken müssen und nicht den sympathischen Murray halt mal machen lassen. Sony hätte aus diesem kleinen Projekt nicht den Anschein eines AAA+-Blockbusters mit Mass Appeal machen dürfen.
Und Murray hätte nicht vor Release auf allen Kanälen promoten dürfen - mit Features, die offensichtlich noch nicht fertig programmiert waren - und bei fehlender Resonanz von der Bildfläche verschwinden. Auch das Argument "wir arbeiten hart an Patches und haben keine Zeit für Twitter" lass ich nur sehr begrenzt gelten. Denn vor Release in der Crunchtime hatte Murray anscheinend noch genug Zeit, ständig Interviews zu geben...
Schade um das Projekt mit viel, sehr viel Potenzial. Aber inzwischen sehe ich die Chancen auch als verschwindend gering, dass hier noch durch mehr Content was gerettet werden kann. Dazu dauert alles zu lange (was will man von 15 Mann auch erwarten... Selbst wenn man das Team aufbläst hat Murray nicht die Erfahrung, ein so großes Projekt zu führen), die Kommunikation ist seit Release viel zu schlecht und das Interesse bei den Kunden ist weg.
Da ist nichts mehr zu retten und mich würde es nicht wundern, wenn es das für Hello Games und Murray im speziellen war, was die Branche angeht. Denn solangsam schwingt bei vielen Spielern eben schon das negative Mollepete-Schwätzer-Image mit - ob verdient oder nicht. Und das will man sich als Publisher nicht ans Bein binden.

