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Scheiß Liebe!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist es dann auch okay es genau andersrum zu sagen? Wenn Frau keine Beziehung will, soll sie nicht meine Zeit verschwenden?
Ja, wenn das für dich keine Grundlage ist, kannst du das natürlich so sehen.

Ich weis nicht ob dir das bewusst ist, aber Friendzone bedeutet nicht, dass eine Frau klar gesagt hat dass sie nichts will, sondern dass nicht wirklich abgeklärt ist was los ist.

Oh, dann kenn ich da wohl einfach genug "Fälle" (die dennoch alle unterschiedlich sind), in denen das seit Jahren so läuft: Er will was von ihr, sie sagt ihm mehrfach, dass es nix wird, er hält weiter dran fest und macht sich fertig. Da würde ich schon sagen: Dude, verschwende nicht deine Zeit damit oder sieh halt ein, dass ihr "nur" Freunde seid.

Also Frau lernt Mann kennen, Mann bemüht sich, läd sie ein, unternimmt Sachen mit ihr und sie sagt irgendwann "Du bist wirklich ein guter Freund". Ich kann dir sagen, das -kein- Mann raus geht und sich denkt, ich brauch ein paar weibliche gute Freundinnen um mich zu unterhalten und Sachen zu unternehmen. Eine Freundschaft kann entstehen, aber darauf einzugehen wenn Frau einen Mann kennen lernt, sich einladen lässt, Geschenke annimmt und sich freut, den Mann das Essen bezahlen lässt ohne dass sie irgendeine Absicht hat, dann ist ganz klar sie das Arschloch.

Ich find's ja spannend, dass es bei Euch echt immer eine große Rolle zu spielen scheint, dass die Frau sich einladen und beschenken lässt. Und dass ihr eben einladet und beschenkt, weil ihr was dafür erwartet (nämlich Beziehung und/oder Sex).

Ich verschenke Sachen bedingungslos und lade gerne ein. Auch in meiner Beziehung ist das einfach ein abwechselndes, spontanes Ding und wenn ich das wirklich aufbröseln und durchrechnen würde, sicher auch nicht 50:50 ausgewogen. Auch unter Freunden. Ich will nix dafür zurück. Beim ersten "Date" mit meinem Boy - wir kennen uns allerdings auch seit 15 Jahren - hatte ich spontan Laune auf Croissants und Kaffee. Er hatte schon 'ne Tüte Croissants in der Hand, also hab ich den Kaffee geholt.

Zum Thema needy: Wie ist das bei euch? Braucht ihr euch gegenseitig nicht? Wenn dein Freund dich betrügt, sagst du einfach "Naja, egal". Du bist ja nicht needy. Wenn er ne Woche mit Kumpels in Urlaub fährt und sich keinmal bei dir meldet beschwerst du dich nicht, weil du bist ja nicht needy. "Ich brauch dich" war früher ein Kompliment. Und es ist doch ganz klar dass sich zwei Menschen die sich Lieben in eine emotionale Abhängigkeit versetzen.

Uff, mir war nicht klar, wie inflationär das Wort needy hier nun für beinahe alles verwendet wird. Das ist nicht das, was es in dem Kontext bedeutet und ich dachte, das sei eigentlich klar. Ich gebe aber zu, es ist schwierig, dafür einen passenden, deutschen Begriff zu finden. Im Dating-Kontext ist es auch nochmal sehr umgangssprachlich.


Ich muss gleich los zur Arbeit, aber ich kümmer mich da später bestimmt nochmal ausführlicher drum. Und auch, um den längeren, schwierig zu lesenden, Text vom @Dr Shakal .
 
ich finds ein bisschen süß, wie von demjenigen der mehr-als-freundschaftliche gefühle entwickelt hat erwartet wird, er möge sich doch bitte fernhalten und die werte dame nicht belästigen, wenn er nicht mit nur-freundschaft umgehen kann.
Das ist nicht das, was @Alexicious geschrieben hat.
Sie plädiert doch lediglich für einen weniger festgefahrenen Umgang damit, was gemeinhin als "friendzone" bezeichnet wird. Weniger Schwarz-Weiß, wenn man so will.
Anzuerkennen, dass es etwas gibt zwischen Sex/Beziehung und Kontaktabbruch, nämlich eine ehrliche Freundschaft, die beiden Seiten ungemein viel geben kann.
Nur, wenn man dies absolut nicht will oder schlicht nicht damit umgehen kann, dass es "nur" bei einer Freundschaft bleibt, dann sollte man sich nichts vormachen und fairerweise darauf verzichten, diese Freundschaft mit "unlauteren Absichten" einzugehen; ergo mit dem ständigen Hintergedanken "Ich glaube ganz fest daran, dass da noch was geht". Denn das wäre der Person gegenüber nicht fair, die die Freundschaft aus anderen Gründen anstrebt.

edit: Und aus ihrem letzten Post wird auch deutlich, dass sie das keineswegs nur für die "werte Dame" einfordert, sondern vielmehr weil sie anerkennt, wie frustrierend und aufreibend die Situation für denjenigen ist, der sich "gefriendzoned" fühlt.
 
@Alexicious

Nein bitte blos das nicht.
Lass es einfach gut sein, bitte antworte nicht auf meinen text, jedenfalls nichtnhier öffentlich.
Sonst antworte ich wieder irgendeinen quatsch, bekomme ja kopfschmerzen wenn ich meine eigenen texte lese.

Sag dem blöden pussycrusher einfach bei whats app was sache ist:)
 
Das ist nicht das, was @Alexicious geschrieben hat.
Sie plädiert doch lediglich für einen weniger festgefahrenen Umgang damit, was gemeinhin als "friendzone" bezeichnet wird. Weniger Schwarz-Weiß, wenn man so will.
Anzuerkennen, dass es etwas gibt zwischen Sex/Beziehung und Kontaktabbruch, nämlich eine ehrliche Freundschaft, die beiden Seiten ungemein viel geben kann.
Nur, wenn man dies absolut nicht will oder schlicht nicht damit umgehen kann, dass es "nur" bei einer Freundschaft bleibt, dann sollte man sich nichts vormachen und fairerweise darauf verzichten, diese Freundschaft mit "unlauteren Absichten" einzugehen; ergo mit dem ständigen Hintergedanken "Ich glaube ganz fest daran, dass da noch was geht". Denn das wäre der Person gegenüber nicht fair, die die Freundschaft aus anderen Gründen anstrebt.

edit: Und aus ihrem letzten Post wird auch deutlich, dass sie das keineswegs nur für die "werte Dame" einfordert, sondern vielmehr weil sie anerkennt, wie frustrierend und aufreibend die Situation für denjenigen ist, der sich "gefriendzoned" fühlt.
tut mir leid, das les ich da nicht draus. ich les nur von der armen, armen person der es schlecht geht, weil sie sich in jemanden nicht verliebt hat und nun von diesem belästigt wird. von erwartungen und bedingungen weil man sich um eine person bemüht, in die man sich verliebt hat. und sei es, dass man sie zum kaffee oder whatever einlädt.

insgesamt kann ich mit diesem geschreibsel einfach nix anfangen und mich null identifizieren. möglicherweis verstehe ich es einfach falsch, was du im grunde ja auch sagst. möglicherweise ticke ich aber auch vollkommen anders, was beziehungsdinge angeht. jedenfalls frage ich mich ob meine erfahrungen und vorstellungen in beziehungsdingen "seltsam" sind oder eure. ich will das gar nicht werten. ich sehe nur eine andere realität und nette worte "eurer seite", die aus meiner sicht mit gefühlen und den umgang mit diesen nicht viel zu tun haben bzw. bei den menschen die ich so kenne vollkommen anders laufen. eine utopie, die es niemals geben kann, weil menschen sonst vermutlich vor jahrhunderten ausgestorben wären (übertrieben, ich weiß). und noch dazu dinge, die ich einfach nicht für verwerflich halte... "oh gott, er ist nett zu ihr, weil er verliebt ist und hofft, mit ihr zusammen zu kommen." ernsthaft? das ist ein problem? weil er zu anderen personen so nicht ist? also quasi die person die ihn mit am meisten bedeutet nicht behandelt wie jede andere auch?

macht ihr das so, gar kein thema. ich behandel meine freundin einfach weiter anders, solange sie mit mir zusammen ist.
 
Jeder ist da anders. Wenn ich emotional was für jemanden empfinde und die Sache wird nichts oder geht nach einer Zeit in die Hose brauch ich erst Zeit mich emotional wieder zu lösen.

Je nach Trennungsgrund etc. kann man dann eine freundschaftliche Basis aufbauen oder eben nicht. Es geht halt auch nicht immer.

Sabrina z.B. hab ich damals auch gesagt ich kann mir mehr vorstellen. Sie konnte es nicht ich hab mir einen Monat gegönnt und danach war die Sache gegessen und wir sind bis heute noch befreundet.

Bei anderen hat es nicht funktioniert. Vor allem nicht wenn die Dame denkt man könnte den Freund mal als Sexspielzeug benutzen. Nicht das Freundschaft+ generell nicht funktioniert aber es geht auch nur gut wenn beide wirklich nur ein sexuelles Interesse haben.

Gibt halt nie Patentrezepte. Wichtig ist einfach nur offen und ehrlich zu sein und klar zu definieren um was es sich handelt. Dann hat man sich selbst sich nichts vorzuwerfen
 
ich finds auch "interessant" wieviele hier anscheinend in der lage sind nüchtern/abgeklärt auf beziehungsenden zu reagieren.

ich erleb das anders. meine heute beste freundin und im grunde wichtigster mensch in meinem leben war meine erste große, große liebe. als es auseinanderging hat das aber jahre gedauert, bis wir soweit waren. im ersten jahr hatten wir überhaupt keinen kontakt.
Gut, natürlich macht man (also wir) nicht Schluss und geht zwei Tage später zusammen saufen :D

Nach der Trennung gabs ein paar Monate, in denen wir den Kontakt stark zurückgefahren hatten. Nicht komplett, da überschneidender Freundeskreis, aber schon viel weniger Kontakt, um einfach sich auf die neue Situation einzustellen.
Denk mal, das versteht sich von selbst. Einfach war das natürlich auch nicht, es gab auch genug Awkwardness, aber man muss auch ein wenig arbeiten, wenn einem der Ex-Partner als Freund noch wichtig ist.
Da aber alles gesittet, ohne Schuldzuweisungen und Geschrei ablief (Tränen sind natürlich auf beiden Seiten ordentlich geflossen und ich hab mich danach erst mal zwei Wochen zuhause vergraben), konnte man sich schnell wieder in die Augen schauen.
Liebe war von ihrer Seite halt weg, das musste ich akzeptieren. Hab es dann aber auch irgendwann eingesehen, dass es die richtige Entscheidung war und schon länger der Wurm drin war. Nach vier gemeinsamen Jahren überdeckt die Routine halt viel.

Aber die "Vereinbarung", es mit einer Freundschaft ernst zu nehmen, gabs schon im Trennungsgespräch, das haben wir dann probiert und Erfolg gehabt.
 
Oh, dann kenn ich da wohl einfach genug "Fälle" (die dennoch alle unterschiedlich sind), in denen das seit Jahren so läuft: Er will was von ihr, sie sagt ihm mehrfach, dass es nix wird, er hält weiter dran fest und macht sich fertig. Da würde ich schon sagen: Dude, verschwende nicht deine Zeit damit oder sieh halt ein, dass ihr "nur" Freunde seid.



Ich find's ja spannend, dass es bei Euch echt immer eine große Rolle zu spielen scheint, dass die Frau sich einladen und beschenken lässt. Und dass ihr eben einladet und beschenkt, weil ihr was dafür erwartet (nämlich Beziehung und/oder Sex).

Ist es also eine geschlechtstypische Sache, dass eher Männer Frauen begehren, aber keine Abfuhr abkönnen und in der Folge nicht loslassen können? Finde ich interessant. Aus meinem Umfeld sind mir natürlich auch andere Beispiele bekannt, aber vor zehn Jahren hätte ich mich locker in deine Schublade stecken lassen.

Mit dem Beschenken ist es glaube ich etwas anders. Während des Beschenkens und Einladens geht es vielen Männern darum, den gesellschaftlichen Normen und dem Ideal des Ernährers gerecht zu werden - da kann mir keiner was erzählen.
Ich lade auch gerne Frauen ein, mit denen ich nicht in die Kiste springen will und von denen ich nichts erwarte, trotzdem spukt diese Erwartungshaltung des männlichen Ernährers ganz latent in meinem Kopf herum - beispielsweise wenn ich die Frau eines Freundes spontan zu irgendwas einlade. Und unter Freunden gibt man sich halt auch so was aus, gemeinsamer Genuss, ein Dankeschön, ist doch alles cool.

Das Ausgeben und Einladen in verschiedenen Dimensionen ist imo in allen Mann/Frau Konstellationen unverhältnismäßig verteilt. Wenn dann ein Fall dabei ist, bei dem der Mann Liebe erwartet und enttäuscht wird, dann wird das Ausgeben rückblickend zum Argument des vermeintlich Gerechten. Irgendwie muss man sich ja in Rage reden und den frust verarbeiten, obwohl man sich nur nicht die Blöße geben wollte, sich vom Gesellschaftsideal frei zu machen.
 
@Mingo
Ganz wichtig wäre vielleicht noch zu erwähnen, dass sie damals gegangen ist und mich sitzen lassen hat. Frage mich halt nur was sie von mir will. Wenn ich zu jemandem den Kontakt abbreche, dann bleibt es auch dabei. Schlussstriche zieht man mit Edding und nicht mit Bleistift ;)
 
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