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Der Weltraum – Unendliche Weiten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Cale
das wichtigste ist eigentlich nur, dass man 2 Dinge versteht, die oft missverstanden werden.

1. Schwarze Löcher sind nicht notwendigerweise riesengroße, ultraschwere Monster, die alles wie ein Staubsauger verschlingen, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und sobald ein schwarzes Loch auch nur in die Nähe unserer Galaxie käme, würde sie die ganze Galaxie verschlingen. Dem ist eben nicht so. Solange ein schwarzes Loch weit genug entfernt ist, macht es gar nix.

2. Das Licht kann nicht deshalb einem schwarzen Loch entkommen, da dieses so schwer ist, sondern nur, weil innerhalb eines schwarzen Loches die Zeit aufhört zu existieren und somit das Licht keinen Weg mehr zurücklegen kann. Es friert sozusagen ein. Die Gravitation hat keine Wirkung auf das masselose Licht. Gravitation wirkt nur auf Massen. Und deshalb reicht auch schon die Masse der Erde für ein schwarzes Loch. Man muss nur die Zeit anhalten und schon wird es finster nach aussen.:)
 
Weil die Raumzeit zerrissen wird. Bildlich gesprochen wird das Tuch, das die Raumzeit ja so schön veranschaulicht, auf dem die ganzen Sterne, Planeten und Monde liegen, zerrissen.

Oder anders gesagt: Je schwerer ein Objekt ist, umso langsamer vergeht im nahen Umfeld dieses Objektes die Zeit. Wenn man das Objekt immer schwerer macht, desto langsamer vergeht die Zeit. Bis es so schwer ist, dass die Zeit stehen bleibt. Dies ist innerhalb eines schwarzen Loches.
 
Ich finde euer Fachwissen total faszinierend. Ich schaue gerne solche Dokus, aber das meiste ist für mich einfach Mindfuck. Manches ist so schwer vorstellbar. Geht ja schon mit dem Urknall los. Welche Dokus würdet ihr bei Amazon / Netflix empfehlen? Cosmos habe ich total gesuchtet.
 
Je schwerer ein Objekt ist, umso langsamer vergeht im nahen Umfeld dieses Objektes die Zeit. Wenn man das Objekt immer schwerer macht, desto langsamer vergeht die Zeit. Bis es so schwer ist, dass die Zeit stehen bleibt. Dies ist innerhalb eines schwarzen Loches.

Soweit richtig, aber es würde deiner Theorie widersprechen, daß jedes Objekt (auch die Erde) zum schwarzen Loch werden könnte. Bzw. dann würde es eine festes (Mindest-)Gewicht geben, welches ein schwarzes Loch definiert. Es geht aber um die Dichte, also Masse/Gewicht pro Volumen. Die definiert ein schwarzes Loch, nicht die Masse allein.

Meine Ursprungsfrage habe ich mir übrigens inzwischen beantwortet: Du hast recht, man muß die Erdmasse theoretisch so stark komprimieren können, um ein schwarzes Loch zu erzeugen. Klassischer Denkfehler von mir. Es ist ja die gleiche Materie, die auch in anderen, realen schwarzen Löchern komprimiert wurde. Jedenfalls soweit wir wissen :D
 
Ich finde euer Fachwissen total faszinierend. Ich schaue gerne solche Dokus, aber das meiste ist für mich einfach Mindfuck. Manches ist so schwer vorstellbar. Geht ja schon mit dem Urknall los. Welche Dokus würdet ihr bei Amazon / Netflix empfehlen? Cosmos habe ich total gesuchtet.
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Auch ganz lustig :D
 
@Cale
Dichte ist richtig. Mit "schwer" ist es nur anschaulicher.
Gleich schwer, aber bei kleinerem Radius, also grösserer Dichte, wird die Zeit im nahen Umfeld immer mehr verlangsamt.

@Nimble
Auf YouTube nach "Urknall, Weltall und das Leben" suchen. Dort erklären Lesch & Co sehr anschaulich die Welt. So, dass sogar ich das verstehe.
 
@Nimble Wollte ich gestern noch posten, habe ich aber vergessen: Den Podcast von Freistetter, wer ihn noch nicht kennt. Leider immer nur ein paar Minuten lang, aber dafür schon fast 200 Folgen:

SG_Logo_klein.jpg

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/sternengeschichten/
 
Klasse, danke für den Tipp, bin ein großer Fan von Podcasts, werde ich auf jeden Fall mal reinhören! :)

Wenn das so ist, kann ich auch noch "Raumzeit" empfehlen. Von Pritlove, aber ziemlich genau das Gegenteil von den Sternengeschichten: Immer ein Interview mit Leuten aus der Raumfahrt oder mit Astronomen und Technikern. Meist ziemlich lang und detailliert, aber eher technisch orientiert und nicht so physikalisch-astonomisch. Aber trotzdem sehr intererssant!

Leider nicht mehr so regelmäßig, seit die Finanzierung vom DLR ausgelaufen ist, aber ab und an kommen noch ein paar :)
 
Weil die Raumzeit zerrissen wird. Bildlich gesprochen wird das Tuch, das die Raumzeit ja so schön veranschaulicht, auf dem die ganzen Sterne, Planeten und Monde liegen, zerrissen.

Oder anders gesagt: Je schwerer ein Objekt ist, umso langsamer vergeht im nahen Umfeld dieses Objektes die Zeit. Wenn man das Objekt immer schwerer macht, desto langsamer vergeht die Zeit. Bis es so schwer ist, dass die Zeit stehen bleibt. Dies ist innerhalb eines schwarzen Loches.

Gleiches übrigens auch für Geschwindigkeiten, je schneller ich bin umso langsamer vergeht die Zeit (für mich)
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Frage(n) hier (allerdings nicht in diesem Thread) schon einmal gestellt habe - kann mich aber nicht mehr an die Antworten erinnern und finde es auch nicht mehr. Aber weil hier ja ein paar nette Leute rumlaufen, die Ahnung haben, bin ich einfach mal so dreist, und klinke mich noch mal ein:

Grundsätzlich die Frage: Wie schnell bewegen wir uns eigentlich im Moment? Also, selbst wenn ich einfach nur still auf der Erde stehe, dreht die sich ja. Dann dreht die Erde um die Sonne. Dann bewegt sich das Sonnensystem. Das wiederum fliegt hier fleißig in der Galaxie rum und so weiter...

Kann man die Geschwindigkeiten "einfach" addieren? Was für einen Bezugspunkt gibt es da (also, gibt es theoretisch einen Punkt, an dem sich nichts bewegt? So, "Mittelpunkt des Universums"-mäßig)?

Oder denk ich da irgendwas total falsch? :D

Und jetzt wollte ich eigentlich noch diese eine Eingangsszene aus Malcom mittendrin hier posten (in dem Malcom genau davon spricht), aber ich finde es nicht im Netz. Deshalb stellt euch das einfach vor. Danke. ;)
 
Was für einen Bezugspunkt gibt es da (also, gibt es theoretisch einen Punkt, an dem sich nichts bewegt? So, "Mittelpunkt des Universums"-mäßig)?

Der "Mittelpunkt" des Universums ist überall, da überall der Urknall stattfand. Deshalb kannst Du Dir einen beliebigen Bezugspunkt raussuchen, relativ zu dem sich die Erde bewegt.

Egal welches Objekt im Universum: Es bewegt sich. Mit welcher Geschwindigkeit, hängt vom Bezugspunkt ab.

Der Mensch hat keinen Sinn für Geschwindigkeit, aber er spürt die Beschleunigung sehr gut (Das spürt man schön im Magen z.B.).
 
meines Wissens nach müsste es schon so etwas wie den "Mittelpunkt" des Universums geben, da sich das Universum ja zur Zeit immer noch weiter ausbreitet (immer langsamer, bis es letztendlich wieder "in sich zusammen fällt")
 

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