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Das ist sowieso interessant. Der Amoklauf in Japan mit 19 Toten ist seit Jahrzehnten die blutigste Tat in diesem sonst relativ gewaltfreien Land. In internationalen (z.B. amerikanischen) Medien nahm der Messerangriff viele Artikel in Anspruch. In Deutschland geht diese Nachricht völlig unter wegen alltäglicher Morde. So traurig das Wort auch ist, aber Morde sind bei uns nichts Ungewöhnliches. Wir haben durchschnittlich ungefähr täglich einen Mord. Und ich bin enttäuscht darüber, dass sich auch die großen (meiner Meinung nach halbwegs neutralen) Medien vom Publikum so stark lenken lassen und die Relationen völlig verschwimmen.

Das hat mich gestern aufgeregt als ich die 17 Uhr Tagesschau gesehen habe. Der jap. Amoklauf fast zum Schluss, echt jede Popelmeldung kam vorher dran wie z.b. das es der Commerzbank schlecht geht. Interessiert mich einen Scheißdreck aber da sieht man mal wieder das Geld wichtiger und wertvoller ist als menschliches Leben.
 
Selbst in unserem Käseblatt hier war ein recht großer Artikel, wird also nicht gerade totgeschwiegen. Ist aber jetzt auch nicht so der riesen Bohei, die CoBa-Krise dürfte letztendlich hier deutlich mehr Menschen betreffen. Btw. in der Zwischenzeit wurden im Rest der Welt deutlich mehr Menschen durch Bomben, Selbstmordattentate etc. getötet, als in Japan. Die Meldung ist auch nur eine Meldung, weil in Japan sonst nicht so viel passiert. Nicht wegen der armen, wertvollen Menschen dort.
 
Wo habe ich geschrieben dass alle Ausländer kriminell sind? Und wo verbreite ich rechtes Gedankengut?

Weil es eben logisch ist. Du sagst doch selbst dass Europa so sicher ist im Vergleich zu Syrien, Irak, Afghanistan etc und es stimmt. Was wie hier abkriegen ist nur ein winzinger Bruchteil von dem mit dem was die Menschen dort konfrontiert sind.(siehe Anschlag in Kabul kürzlich zb, Anschläge fast täglich im Irak etc.)
Und du denkst jetzt echt Du kannst Syrer, Iraker , Afghanen ins Land zu holen ohne die Probleme des Landes? Wenn Du Chinesen herholst, bekommst Du auch einen Teil von China.

Und damit ist der Grundstein für Fremdenhass gelegt... "Das passiert nur, weil wir die Aufnehmen! Ausländer raus!" und so geht es dann weiter und schaukelt sich hoch. Wir haben schon mal gesehen, wo so etwas enden kann...
 
Und damit ist der Grundstein für Fremdenhass gelegt...
Das soll Fremdenhass sein? Du willst mir wohl nicht einreden dass in Syrien, Irak und Afghanistan nicht gewaltige Problem herrschen. Frag mal Candlewaltz oder lies mal irgendwelche Nachrichten. Was wir hier als Terror erleben ist nichts im Vergleich dazu.
Heute
http://derstandard.at/2000041888362/31-Tote-beiAnschlag-in-syrischer-Kurdenstadt-Qamishli
Vor 2 Tagen
http://derstandard.at/2000041741208/Tote-bei-Autobombenanschlag-in-Bagdad
Vor 3 Tagen
http://derstandard.at/2000041706576...ppelanschlag-in-Kabul-mit-mindestens-80-Toten
Vor 4 Tagen
http://derstandard.at/2000041676448/Anschlaege-im-Irak-Menschen-nach-Flucht-aus-IS-Stadt-getoetet

Die Probleme vor denen die Menschen fliehen, ziehen mit ihnen mit. Was ist daran Fremdenhass?
 
Das soll Fremdenhass sein? Du willst mir wohl nicht einreden dass in Syrien, Irak und Afghanistan nicht gewaltige Problem herrschen. Frag mal Candlewaltz oder lies mal irgendwelche Nachrichten. Was wir hier als Terror erleben ist nichts im Vergleich dazu.
Heute
http://derstandard.at/2000041888362/31-Tote-beiAnschlag-in-syrischer-Kurdenstadt-Qamishli
Vor 2 Tagen
http://derstandard.at/2000041741208/Tote-bei-Autobombenanschlag-in-Bagdad
Vor 3 Tagen
http://derstandard.at/2000041706576...ppelanschlag-in-Kabul-mit-mindestens-80-Toten
Vor 4 Tagen
http://derstandard.at/2000041676448/Anschlaege-im-Irak-Menschen-nach-Flucht-aus-IS-Stadt-getoetet

Die Probleme vor denen die Menschen fliehen, ziehen mit ihnen mit. Was ist daran Fremdenhass?

Ich habe gesagt, es ist der Grundstein gelegt. Weil das dann genauso weitergesponnen wird.

Weil es so, wie du es darstellst, einfach nicht stimmt. Schau dir mal die Grafik von Jonny an. Es ist nicht so, dass wir wegen den Flüchtlingen hier mehr Terror hätten. Meinst du, der IS würde Europa in Ruhe lassen, wenn wir keine Flüchtlinge aufgenommen hätten?

Eigentlich ist der IS das Problem. Für dich sind es aber die Flüchtlinge denen wir helfen. Muss ich dazu echt noch mehr sage?
 
Das soll Fremdenhass sein? Du willst mir wohl nicht einreden dass in Syrien, Irak und Afghanistan nicht gewaltige Problem herrschen. Frag mal Candlewaltz oder lies mal irgendwelche Nachrichten. Was wir hier als Terror erleben ist nichts im Vergleich dazu.
Heute
http://derstandard.at/2000041888362/31-Tote-beiAnschlag-in-syrischer-Kurdenstadt-Qamishli
Vor 2 Tagen
http://derstandard.at/2000041741208/Tote-bei-Autobombenanschlag-in-Bagdad
Vor 3 Tagen
http://derstandard.at/2000041706576...ppelanschlag-in-Kabul-mit-mindestens-80-Toten
Vor 4 Tagen
http://derstandard.at/2000041676448/Anschlaege-im-Irak-Menschen-nach-Flucht-aus-IS-Stadt-getoetet

Die Probleme vor denen die Menschen fliehen, ziehen mit ihnen mit. Was ist daran Fremdenhass?
Weil du die Probleme dort (die unfassbar vielschichtig sind und von denen keiner von uns auch nur irgendeine Ahnung hat) mit den Menschen verknüpfst, die hier her fliehen.

Fremdenhass würde ich dir da auch gar nicht unterstellen wollen, aber eventuell eine verzerrte Wahrnehmung.
Dass es immer Probleme bergen kann, wenn in einem relativ kurzem Zeitraum viele Menschen aus unterschiedlichsten Kulturräumen kommen, sind wir uns wohl alle einig.
Nicht nur, welche Probleme dadurch zu Tage treten. Klar, natürlich gäbe es ohne Flüchtlinge auch keine Straftaten von ein paar Flüchtlingen, auch gäbe es weniger Anschläge auf Asylbewerberheime, da es schlicht weniger geben würde.

Das sind aber Faktoren, die man wohl leider verschmerzen muss, um in einer halbwegs humanen Welt zu helfen.
"Der Westen" ist schon an genug Mist schuld, der da drüben passiert, dann können wir wenigstens den Menschen helfen, die darunter zu leiden haben.

Und ja, ich glaube auch, dass eigentlich jede Person, die hier her flieht, einfach nur in Frieden und Sicherheit leben will.
Wer mit der dortigen Situation klar kommt oder es sogar gut findet, der flieht auch nicht bzw. nicht nur innerhalb des Landes.
 
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Es muss auch irgendwo eine Mitte geben. Also weder nur Angst schüren als nur relativieren und beruhigen. Objektiv gesehen mag es sogar so sein dass alles in Ordnung ist, aber subjektiv liegt man wohl nicht falsch wenn man der Meinung ist dass es sich im letzten Jahr insbesondere im letzten Monat nicht zum Besseren gewendet hat.
Doch subjektiv liegt man falsch. Und das wird spätestens dann zum Problem, wenn ich auf dieser Basis Entscheidungen treffe. Zum Beispiel an der wahlurne.

Bei aller Subjektivität sollten wir schon in der Lage sein, Fakten zu akzeptieren.
 
Wenn das heutige Europa so sicher ist wie noch nie, dann habe ich wohl in der Zeit von 1985 - 2005 sehr viele Nachrichten nicht mitbekommen :kaffee:
Vielleicht googelst du mal nach
- raf
- nordirlandkonflikt
- eta
- Bürgerkrieg in Jugoslawien (Man kann es kaum glauben)
- kälter krieg

So für den Anfang. Du musst scheinbar noch ein bisschen was nachholen.
 
So im Großen und Ganzen halt... nagel mich nicht fest, vielleicht ist es auch nur ganz leicht weniger, sodass es kaum auffällt.
chartoftheday_4093_people_killed_by_terrorist_attacks_in_western_europe_since_1970_n.jpg
Ich bin jetzt zwar nicht nur von Toten ausgegangen, sondern von Übergriffen generell. In meiner Jugendzeit habe ich nicht einmal in den Nachrichten gelesen/gehört, das immer wieder minderjährige im Schwimmbad "begrapscht" bzw. sexuell genötigt wurden, ebenso ist mir nicht ein fall bekannt, in dem an Sylvester oder Volkfesten Mädchen/junge Frauen von ganzen Horden eingekesselt begrapscht/beklaut/vergewaltigt wurden. Natürlich ist mir auch kein fall bekannt, in dem "Rechte" Häuser von "Gastarbeitern" angezündet haben.
Ich persönlich sehe das ganze halt nicht so durch die Rosarotebrille wie fast das ganze KT, und den standartspruch das ich aber trotzdem kein "Rechter" bin spare ich mir, da man hier im KT bei der kleinsten kritischen Äusserung zur Flüchtlingspolitik sowieso dort angesiedelt wird. Die ganzen Ausmasse der verfehlten Flüchtlingspolitik wird man mmn erst in einigen Jahren sehen/merken, oder wie war das mit den Gastarbeitern früher ? Sie wurden mit offenen Armen empfangen, da sie gebraucht wurden, und jetzt gibt es in zig Städten viertel, in denen diese das sagen haben, war das damals auch so abzusehen ?
 
100 Jahre Krieg in Nahost

Im Mai 1916, die Schlacht um Verdun war in vollem Gange, schlossen Frankreich und Großbritannien ein geheimes Abkommen, mit dem sie den Nahen Osten unter sich aufteilten. Noch waren die Gebiete der heutigen Staaten Syrien, Irak, Jordanien, Libanon und Israel unter osmanischer Herrschaft. Doch für die Zeit nach einem vorhersehbaren Sieg der westlichen Alliierten vereinbarten diese schon einmal die Verteilung des Territoriums.

Auf britischer Seite verhandelte der konservative Unterhausabgeordnete Sir Mark Sykes. Für Frankreich saß der Diplomat François Georges-Picot am Verhandlungstisch. Sie zogen eine Linie von Akko am Mittelmeer bis nach Kirkuk im heutigen Irak. Südlich davon sollten die Briten herrschen, nördlich davon die Franzosen. Zunächst wurde das Abkommen geheim gehalten. Als sein Inhalt 1918 veröffentlicht wurde, kam es zum politischen Aufruhr in der arabischen Welt, die sich bis dahin Unabhängigkeit erhofft hatte. Obwohl die Einfluss-Sphären in den folgenden Jahren noch leicht verändert wurden, gleichen sie doch verblüffend deutlich den heutigen Grenzen zwischen Syrien, Jordanien und dem Irak.

Seitdem ist der Nahe Osten nicht mehr zur Ruhe gekommen. Natürlich haben auch der Zweiter Weltkrieg, der Kalte Krieg, der Hass unter den arabischen Völkern und die Bedeutung der Ölvorkommen den Nahen Osten zu einem Pulverfass gemacht. Aber in der arabischen Politik wird auch heute noch, hundert Jahre nach dem Abkommen, Bezug auf Sykes-Picot genommen, selbst durch die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates (IS).

Alexander Stenzel zeichnet den blutigen Weg des Nahen Ostens nach, vom Geheimabkommen Sykes-Picot bis zum islamistischen Terrorismus unserer Tage.

Leider nicht mehr in der Mediathek zu finden aber auf YouTube gibt es die Doku von Arte noch.
Wie schon einmal gesagt, rechtfertigt es nicht den Terror der heute herrscht, einen anderen Blick auf die letzten Jahrzehnte kann es schon verschaffen. Leider kann man nicht sagen was im nahen Osten anders gelaufen wäre wenn der Westen nie eingegriffen hätte, man sieht aber sehr schön das es damals wie heute um Geld, viel Geld geht.

Was Hundert Jahre schwelt, lässt sich bestimmt nicht mit ein paar Antiterror Maßnahmen bekämpfen.

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Vielleicht googelst du mal nach
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- Bürgerkrieg in Jugoslawien (Man kann es kaum glauben)
- kälter krieg

So für den Anfang. Du musst scheinbar noch ein bisschen was nachholen.
Gut, wenn ich das ganze dann mal von Europa auf Frankreich/Belgien/Deutschland reduziere, war direkt nur Deutschland von der RAF betroffen, jetzt sind alle 3 von der IS/Terror betroffen.
 
Ich persönlich sehe das ganze halt nicht so durch die Rosarotebrille wie fast das ganze KT, und den standartspruch das ich aber trotzdem kein "Rechter" bin spare ich mir, da man hier im KT bei der kleinsten kritischen Äusserung zur Flüchtlingspolitik sowieso dort angesiedelt wird.

Nein, wie nahezu immer wird selbst damit angefangen. Aber was weiß ich schon, meine Brille ist nicht mal rosarot, sondern 80% grau und unverspiegelt ;)
 
sicher dass du nicht mal deine Hassbrille säubern solltest? Wieso unterstellst du uns, wir wüprden Probleme nicht sehen? Deine utopische rosebraune Brille der Marke "ohne Flüchtlinge gibt es keine Probleme" scheint mir eher austauschbedürftig
 
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