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Das Gleiche kannst Du auch für die anderen Anschläge behaupten. Dann wäre es halt nicht der IS gewesen, sondern eine irgendwie anders geartete Erklärung.
Ich bezweifel, dass sich jemand der sich in die Luft sprengt das auch tun würde wenn er keinen radikalen Predigen verfallen wäre. Von Mobbingopfern werden wir aber auch in Zukunft Amokläufe erleben. Aber wie gesagt, ich hab keine Lust mehr drauf.

@pil Ich möchte eh schon seit Ewigkeiten nen Nickchange... ganze ohne Strich. Aber halt nicht nur Kiwi ;D
Die AFD sind geistige Brandstifter, das muss man nicht verleugnen und runterspielen,
Ich nehm mal an das war auf meinen Post bezogen.
 
Ja, es wurde natürlich darüber berichtet. Wie gesagt, es ist das größte Gewaltverbrechen in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber es hat hier kaum Medienwirksamkeit in Deutschland und wird auch von relativ alltäglichen Verbrechen, wie dem Machetenangriff oder dem getöteten Arzt im Berliner Krankenhaus deutlich überschattet. SPON hat Japan einen relativ kurzen Artikel gewidmet. FAZ.net ebenso (bzw. zwei mit demselben Inhalt). Die Washington Post hingegen ungefähr zehn mit verschiedenen Themenschwerpunkten.

Klar, Verbrechen von Flüchtlingen sind gerade ziemlich im Trend, aber ich hätte gerade von den großen Medien erwartet, dass dort der Blick auf die Größe der Ereignisse nicht verloren geht.

Und ja, ich habe die News hier reingepostet und Reaktionen gab es nicht wirklich.
Der Japaner war geiteskrank. er hat seine Tat angekündigt , wurde psychiatriert und bald wieder freigelassen und er hat seinen Plan verwirklicht. Das ist vor allem ein Skandal der japanischen Gesundheitsbehörden. Soll man jetzt in Deutschland das gross breittreten und gegen psychisch Kranke hetzen?
 
Es wäre auf die nächsten 20 Jahre gesehen denke ich besser, mehr Pädagogen, mehr Erzieher, mehr Lehrer, mehr Ausbildungen und Ausbildungsunterstützungen, mehr Sozialarbeiter, mehr Soziale Projekte und viel Geld für all das zur Verfügung zu stellen, als zu versuchen den Terror zu bekämpfen.

Willkommen im links-grün-versifften Gutmenschenlager :D
*Rosarote Brille rüberreich*

Bevor es jemand falsch versteht, ich sehe es genauso!
 
Ich bezweifel, dass sich jemand der sich in die Luft sprengt das auch tun würde wenn er keinen radikalen Predigen verfallen wäre. Von Mobbingopfern werden wir aber auch in Zukunft Amokläufe erleben. Aber wie gesagt, ich hab keine Lust mehr drauf.

Klar würde er das, er würde sich bloß eine andere Ausrede suchen, warum er es machen sollte. Religion ist immer eine gern gesehene Ausrede, Politik ebenso, oder halt der Hass auf eine beliebige andere Gruppe.
 
Der Japaner war geiteskrank. er hat seine Tat angekündigt , wurde psychiatriert und bald wieder freigelassen und er hat seinen Plan verwirklicht. Das ist vor allem ein Skandal der japanischen Gesundheitsbehörden. Soll man jetzt in Deutschland das gross breittreten und gegen psychisch Kranke hetzen?

Weiß gar nicht, wie du darauf kommst, dass man gegen kranke Menschen hetzen soll, aber gut, ich bin einfach der Meinung, dass diese Meldung vor fünf Jahren noch sehr viel größer hier gewesen wäre und andere Meldungen deutlich kleiner. Aber ist von mir aus rein subjektiv und müssen wir jetzt nicht breittreten.
 
Ja klar. Das heutige Europa ist im Großen und Ganzen so sicher wie lange nicht oder vielleicht sogar wie noch nie. In der Berichterstattung wirkt es aber wie ein akutes Krisengebiet. Als ob man gar nicht unterscheiden könnte, ob gerade Aleppo oder Hamburg im Bild ist, wenn man Tagesschau (oder "Erdstromwahrheitsblog25") guckt. 70 Jahre Frieden sind wohl zuviel, die Leute wissen nichts mehr zu schätzen, verstehen nicht was es für harte Arbeit war diesen Frieden zwischen sovielen Staaten zu gewährleisten und verrennen sich in ihrem Irrglauben die einzig Wichtigen auf diesem Planeten zu sein zur AfD oder gar extremeren Ausdrucksformen.

Das soll nichts verharmlosen, auch auf europäischem Boden sind schreckliche Dinge passiert, nicht erst seit Paris. Doch absolut nichts rechtfertigt diese Angst- und Hassschürerei. Davon, dass die Flüchtlingskrise zumindest organisatorisch keine wäre, wenn Vorurteile, Hass und Egoismus nicht wären mal ganz zu schweigen. Ein Blick nach Bagdad, Aleppo, Al-Raqqa und sogar in den ein oder anderen "(angeblich) sicheren Herkunftsstaat" müsste einem die Augen öffnen - hilft aber natürlich nicht bei Blindheit.
Wenn das heutige Europa so sicher ist wie noch nie, dann habe ich wohl in der Zeit von 1985 - 2005 sehr viele Nachrichten nicht mitbekommen :kaffee:
 
Ich bezweifel, dass sich jemand der sich in die Luft sprengt das auch tun würde wenn er keinen radikalen Predigen verfallen wäre. Von Mobbingopfern werden wir aber auch in Zukunft Amokläufe erleben. Aber wie gesagt, ich hab keine Lust mehr drauf.

@pil Ich möchte eh schon seit Ewigkeiten nen Nickchange... ganze ohne Strich. Aber halt nicht nur Kiwi ;D

Ich nehm mal an das war auf meinen Post bezogen.
Das war aber nicht auf dich bezogen oder dir das unterstellt.
 
Das, was @Samstrike 68 schreibt, ist schon genau richtig.

Zum Einen zeigt Frankreich, dass all ihre Massnahmen, alle Gesetze, all die Überwachung genau garnichts bringt. Eher hat man das Gefühl, dass es immer einfacher für die Terroristen wird. Aber gut, meine Meinung ist seit jeher, dass man Terror nicht beseitigen kann.

Man kann aber daran arbeiten, dass es erst garnicht soweit kommt, gerade bei den Menschen, die hier leben. War es nicht die CDU/CSU, die noch vor kurzem propagiert hat, dass Flüchtlinge sich integrieren müssen, damit sie nicht abgeschoben werden? War da nicht die Rede davon, dass ein Flüchtling in 3 Jahren die deutsche Sprache sprechen können muss? Und wie liebe Politiker soll das gehen? Es gibt nichtmals ansatzweise genügend Lehrpersonal, um das zu stemmen. Wird's auch nicht geben, denn das Geld dafür wird nicht ausgegeben für die schwarze Null. Es ist statistisch bewiesen, dass Jugendliche mit ausländisch klingendem Namen es schon schwerer haben, überhaupt ein Vorstellungsgespräch zu bekommen. Flüchtlinge werden immernoch in Ghettos gepackt, statt sie zu verteilen. Okay, manche wohnen ja auch nach einem Jahr immernoch mit 200, 300 Mann in einer Erstunterkunft... Totschlagargument #1 ist aber, dass man keine Ausländer in der Nachbarschaft will, weil deswegen die Grundstückspreise fallen...

Es gibt sicher Ausländer, die sich nicht integrieren wollen. Es gibt aber sicher auch genügend Deutsche (Europäer), die den notwendigen Prozess am liebsten im Keime ersticken würden.

Ach ja, um dauerhaft gewisse Probleme lösen zu können, wäre wichtig, was @Der_Geächtete geschrieben hat. All das, was heute passiert, hat Ursprünge und Ursachen. Solange die nicht angegangen werden, wird es keine Ruhe geben.
 
selbst als integrierter Ausländer hat man weniger Chancen, wird dumm angeschaut und diskriminiert. Aber es ist besser geworden. Selbst jetzt wo die afd an mehr labd gewinnt.
 
Genau, wacht auf!!! Danke Merkel!!!

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Und wenn ich dann lese, "Als Familienvater mache ich mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder", dann frage ich mich, ob diese Leute sich nicht eher Sorgen über Ihre eigene Denkweise machen sollten denn diese geben Sie 1:1 weiter an die Kinder.
Ängste, vorbehalte, rassistisches Denken, ein eingeschränktes Sichtfeld und die daraus resultierende Weise über alles was fremd ist schlecht zu denken. Das ist das war mir an deren Stelle Angst machen würde.
Ich gehöre durchaus zu den Familienvätern, die sich Sorgen machen und ich gebe es auch zu. Aber ich denke keineswegs dass alles was fremd ist schlecht ist. Als die erste Flüchtlingswelle gekommen ist, habe ich mich gewundert wie negativ die Ausländer mit denen ich zusammenarbeite dem gegenüber eingestellt waren. Ich habe denen erklärt dass diese Leute nirgendwo anders hin können und sie genauso handeln würden und das die FPÖ viel, viel mehr Geld verschleudert hätten und das sie eigentlich viel eher gegen die Reichen sein müssten als die Flüchtlinge. Mittlerweile weiss ich auch warum, wie Studien belegen können, müssen sich vor allem Migranten vor den Flüchtlingen am Jobmarkt fürchten. Auf jeden Fall war ich den 'Willkommen' Rufern deutlich näher als den Ablehnern.
Ich muss aber sagen , dass sich das mittlerweile geändert hat. Ich glaube nicht dass es ein eingeschränktes Sichtfeld ist, ich versuche Informationen von den verschiedensten Quellen zu bekommen. Früher waren es eigentlich nur linke Quellen aber jetzt schaue ich auch über den Tellerrand, immer bewusst dass jedes Medium seine Blattlinie verteidigt-
Ich bin der Auffassung dass es löblich ist, dass Europa zu seinen Werten steht aber ihr werdet einen hohen Preis dafür bezahlen müssen. Mit der Migration werden auch Gewalt, Terror, Frauenfeindlichkeit aus den Urprungsländern der Migration kommen. Und das sage ich nicht weil Vorbehalte habe oder gar rassistisch bin, sondern weil ich mich mehr darüber informiert habe.
Als Ausländer sitze ich selbstverständlich mit allen anderen Migranten, alten wie neuen auch im selben Boot und ich habe auch nicht das leiseste interesse daran dass die Fremdenfeindlichkeit mit der AfD oder der FPÖ Aufwind bekommt. Dazu gehört eben auch, dass man sich Ausländer eben den örtlichen Sitten und Gestzen anpasst.
Ist zwar sehr nett wenn sich Deutsche darüber beschweren dass an Ausländer härtere Maßstäbe angelegt werden als an Einheimische. zB Deutsche ermorden/vergewaltigen auch...
Aber meiner Meinung nach tut ihr damit uns Altausländern, die sich grossteils bereits friedlich eingelebt haben keinen Gefallen.
 
Mit der Migration werden auch Gewalt, Terror, Frauenfeindlichkeit aus den Urprungsländern der Migration kommen. Und das sage ich nicht weil Vorbehalte habe oder gar rassistisch bin, sondern weil ich mich mehr darüber informiert habe.
Und wo schnappt man solche Informationen auf?

Mir ist kein halbwegs seriöses Blatt oder gar wissenschaftliche Arbeiten bekannt (die komplett das Gegenteil vertreten), die diese These stützen.
 
Weil es eben logisch ist. Du sagst doch selbst dass Europa so sicher ist im Vergleich zu Syrien, Irak, Afghanistan etc und es stimmt. Was wie hier abkriegen ist nur ein winzinger Bruchteil von dem mit dem was die Menschen dort konfrontiert sind.(siehe Anschlag in Kabul kürzlich zb, Anschläge fast täglich im Irak etc.)
Und du denkst jetzt echt Du kannst Syrer, Iraker , Afghanen ins Land zu holen ohne die Probleme des Landes? Wenn Du Chinesen herholst, bekommst Du auch einen Teil von China.
 
Weil es eben logisch ist. Du sagst doch selbst dass Europa so sicher ist im Vegleich zu Syrien, Irak, Afghanistan etc und es stimmt.
Und du denkst jetzt echt Du kannst Syrer, Iraker , Afghanen ins Land zu holen ohne die Probleme des Landes? Wenn Du Chinesen herholst, bekommst Du auch einen Teil von China.
Allerdings ist das nicht ein Querschnitt der Gesellschaft, sondern die Menschen, die vor genau dem Fliehen, was wir hier auch nicht haben wollen.
Oder glaubst du allen ernstes, die Gesellschaften in Syrien, Irak etc. sind völlig homogen oder haben politisch eine identische Einstellung. Das ist ein absoluter Irrglaube.

Und ja, das mag jetzt wieder arrogant klingen, aber warum erzählst du das so, als wäre es Fakt? Ist es eben nicht, bloß, weil es dir logisch erscheint. Das ist genau das Problem, dass subjektive Empfindungen und angeblich logisches Denken zum Fakt werden.
Dagegen werden Menschen, die sich wirklich seit Jahren oder Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen einfach lachend abgetan.

Edit: Und was das "ins Land holen" wieder soll, verstehe ich nicht. Die fliehen vor dem Krieg, es ist nicht so, als ob wir denen ein Ticket schicken und einladen.
 
es ist schon so, dass Traumata sich in verschiedene Richtungen entwickeln können. Das ist halt alles sehr zufällig. Je nach dem wohin welcher Charakter, mit welchem Hintergrund verlegt wird, kann sich das hier erlebte natürlich auch in Gewalt, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit verwandeln. Es ist ja nicht realistisch, dass Flüchtlinge nur mit offenen Armen empfangen werden und sich dann hier super dankbar zeigen. Klar werden sie froh sein, dass sie überlebt haben aber dennoch wissen sie ja nicht, wohin der weg führt und ob sie nicht wieder abgeschoben werden.

Ich hatte letztens in einem Jugendheim ein gespräch mit einer Gruppe von Flüchtlingen aus Bosnien, Serbien, Kosovo und Albanien und die haben sich massig beschwert. 1) Frauen gucken sie nicht mit dem Arsch an und sind abwertend zu ihnen, 2) Sie können nicht wirklich arbeiten und haben den ganzen Tag nix zu tun, also kiffen sie und vertreiben sich irgendwie die Zeit und 3) Den Betreuern wächst die Sache über den Kopf.
Dieses Heim ist sogar in einer total ruhigen und netten Gegend, wo die alle mit offenen Amen empfangen wurden. Meine Bekannte, die dort eine Eigentumswohnung hat, hat mir erzählt, das die Leute hier immer Essen dorthin b ringen und versuchen mit den Flüchtlingen zu reden. Allerdings werde die alle halbe Jahre verlagert. Heißt die gewöhnen sich an das gute Umfeld und werde dann einfach irgendwo hin gebracht. Wie soll man so integriert werden, so ohne Stabilität?
Ich will Flüchtlinge nicht von der Verantwortung nehmen auch aktiv was zu tun aber sooo toll ist es für sie hier auch nicht.
 
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