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Eine Primärquelle wäre z.B. das Steamprofil des Täters. Da hatte er sogar mal AFD im Nick.
 
Natürlich bekennt sich der IS dazu und das diese Anschläge von Leuten kommen, die halt darin direkt ihre Identifikation gesehen haben. Hätte halt auch al-Qaida, al-Nusra, whatever sein können. IS ist eben gerade total en vogue.

Der Münchner Attentäter war ja angeblich auch AfD Sympathisant, macht es das nun zu einem bestätigten AfD Anschlag?
So sehr ich diese Partei verabscheue, dass macht es nicht.
Damit machst dus dir aber schon sehr leicht. Wichtiger find ich übrigens, dass sich die Täter zum IS bekennen, nicht umgekehrt.

Der AFD Vergleich hinkt auch ziemlich, immerhin ruft die AFD nicht zu solchen Anschlägen auf (auch wenn sich die meisten sich über angezündete Moscheen und Flüchtlingsheime freuen.)

Wie gesagt, ich hab auch keinen Bock wieder die selbe, nichtsbringende Diskussion zu führen.
 
Das ist halt die subjektive Wahrnehmung, dass im Moment einfach eine Häufung stattfindet, man beachtet nun auch jede "kleine" Tat.

Sowas wie der Macheten-Angriff oder der getötete Arzt hätten vorher doch niemanden gejuckt bzw. wäre nicht in den überregionalen Medien gewesen.

Das Phänomen gibt's ja nicht nur da, auch beim Wetter, Todesfällen etc.

Das ist sowieso interessant. Der Amoklauf in Japan mit 19 Toten ist seit Jahrzehnten die blutigste Tat in diesem sonst relativ gewaltfreien Land. In internationalen (z.B. amerikanischen) Medien nahm der Messerangriff viele Artikel in Anspruch. In Deutschland geht diese Nachricht völlig unter wegen alltäglicher Morde. So traurig das Wort auch ist, aber Morde sind bei uns nichts Ungewöhnliches. Wir haben durchschnittlich ungefähr täglich einen Mord. Und ich bin enttäuscht darüber, dass sich auch die großen (meiner Meinung nach halbwegs neutralen) Medien vom Publikum so stark lenken lassen und die Relationen völlig verschwimmen.
 
Damit machst dus dir aber schon sehr leicht. Wichtiger find ich übrigens, dass sich die Täter zum IS bekennen, nicht umgekehrt.

Der AFD Vergleich hinkt auch ziemlich, immerhin ruft die AFD nicht zu solchen Anschlägen auf (auch wenn sich die meisten sich über angezündete Moscheen und Flüchtlingsheime freuen.)

Wie gesagt, ich hab auch keinen Bock wieder die selbe, nichtsbringende Diskussion zu führen.
Dann frage ich mich aber, welche parallelen man noch ziehen soll.

Der Münchner hatte ein Manifest, hat den Amoklauf am Jahrestag von Breivik gemacht, hat versucht, möglichst viele Ausländer bzw. junge Menschen mit Migrationshintergrund anzulocken bzw. diese dann auch zu töten, hat die AfD verehrt und Moslems gehasst.

Der andere hatte eine selbst gemalte IS-Flagge, soll sich in einem relativ schnellen Zeitraum radikalisiert haben und wollte sich am Westen für die getöteten Muslime der Welt rächen.

Für mich sind das zwei armselige Individuen, die ihre Probleme in einer Ideologie ausleben konnten bzw. in die Tat umsetzen.
 
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Reaktionen: pil
Das ist sowieso interessant. Der Amoklauf in Japan mit 19 Toten ist seit Jahrzehnten die blutigste Tat in diesem sonst relativ gewaltfreien Land. In internationalen (z.B. amerikanischen) Medien nahm der Messerangriff viele Artikel in Anspruch. In Deutschland geht diese Nachricht völlig unter wegen alltäglicher Morde. So traurig das Wort auch ist, aber Morde sind bei uns nichts Ungewöhnliches. Wir haben durchschnittlich ungefähr täglich einen Mord. Und ich bin enttäuscht darüber, dass sich auch die großen (meiner Meinung nach halbwegs neutralen) Medien vom Publikum so stark lenken lassen und die Relationen völlig verschwimmen.
Durchaus, obwohl Ansbach und München direkt um die Ecke ist und ich dort selber Freunde habe, hat mich der Amoklauf in Japan am meisten "schockiert".

Am Ende sollte man damit einfach klar kommen, dass solche Taten einfach passieren und man diese nicht wirklich verhindern kann.
Was wäre denn die Alternative dazu? Man kann ja nicht wegen ein paar weniger Idioten komplette Errungenschaften unserer Zivilisation über Bord werfen.
Genauso wenig will jemand Autos verbieten, weil man im Verkehr sterben könnte.
Ja, der Vergleich hinkt, aber wenn man schnell von A nach B kommen will, muss man eben auch Todesfälle im Verkehr akzeptieren.
 
Das ist sowieso interessant. Der Amoklauf in Japan mit 19 Toten ist seit Jahrzehnten die blutigste Tat in diesem sonst relativ gewaltfreien Land. In internationalen (z.B. amerikanischen) Medien nahm der Messerangriff viele Artikel in Anspruch. In Deutschland geht diese Nachricht völlig unter wegen alltäglicher Morde. So traurig das Wort auch ist, aber Morde sind bei uns nichts Ungewöhnliches. Wir haben durchschnittlich ungefähr täglich einen Mord. Und ich bin enttäuscht darüber, dass sich auch die großen (meiner Meinung nach halbwegs neutralen) Medien vom Publikum so stark lenken lassen und die Relationen völlig verschwimmen.
1) Vom Amoklauf in Japan wurde überall berichtet. Sogar im KT wurde hier darüber geschrieben mit einem sarkastischen 'Danke Merkel'
2) Was meinst Du mit alltägliche Morde? Würzburg , Ansbach, Reutlingen?
Am ehesten wäre noch Reutlingen ein alltäglicher Mord. Allerdings laufen die meisten nach einer Beziehungstat nicht Amok und verletzen Unbeteiligte.
 
Dann frage ich mich aber, welche parallelen man noch ziehen soll.

Der Münchner hatte ein Manifest, hat den Amoklauf am Jahrestag von Breivik gemacht, hat versucht, möglichst viele Ausländer bzw. junge Menschen mit Migrationshintergrund anzulocken bzw. diese dann auch zu töten, hat die AfD verehrt und Moslems gehasst.

Der andere hatte eine selbst gemalte IS-Flagge, soll sich in einem relativ schnellen Zeitraum radikalisiert haben und wollte sich am Westen für die getöteten Muslime der Welt rächen.

Für mich sind das zwei armselige Individuen, die ihre Probleme in einer Ideologie ausleben konnten bzw. in die Tat umsetzen.
Und das eine soll jetzt das andere irgendwie schlimmer/weniger schlimm machen? Ich hab lediglich darauf hingewiesen, dass es mittlerweile 2 bestätigte IS Anschläge in Deutschland gegeben hat. Du versuchst das jetzt irgendwie mit München zu relativieren...

Letzter Meldung meinerseits dazu: IMO wär München so oder so passiert. Mit oder ohne AFD. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass er stark gemobbt wurde. Wär er an ner anderen Schule gewesen und wär das Mobbingopfer von Deutschen gewordenm hätter er sich womöglich mit der Schundpartei gar nicht auseinandergesetzt.

Und nein @pil , ich relativier hier gar nix oder heisse die Hetze der AfD oder FPÖ gut. :staun:

Und damit bin ich wieder mal raus, zumindest aus der aktuellen Diskussion. Hab einfach keine Zeit und Lust dafür ;D
 
:ugly:Ich hab dir Kiwi doch überhaupt gar nichts und nirgends irgendwas unterstellt. :ugly:

Man kann dich im übrigens nie markieren, wenn du das gut findest ok, ansonsten könnte man diese Striche auch mal wegmachen. :D
 
1) Vom Amoklauf in Japan wurde überall berichtet. Sogar im KT wurde hier darüber geschrieben mit einem sarkastischen 'Danke Merkel'
2) Was meinst Du mit alltägliche Morde? Würzburg , Ansbach, Reutlingen?
Am ehesten wäre noch Reutlingen ein alltäglicher Mord. Allerdings laufen die meisten nach einer Beziehungstat nicht Amok und verletzen Unbeteiligte.

Ja, es wurde natürlich darüber berichtet. Wie gesagt, es ist das größte Gewaltverbrechen in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber es hat hier kaum Medienwirksamkeit in Deutschland und wird auch von relativ alltäglichen Verbrechen, wie dem Machetenangriff oder dem getöteten Arzt im Berliner Krankenhaus deutlich überschattet. SPON hat Japan einen relativ kurzen Artikel gewidmet. FAZ.net ebenso (bzw. zwei mit demselben Inhalt). Die Washington Post hingegen ungefähr zehn mit verschiedenen Themenschwerpunkten.

Klar, Verbrechen von Flüchtlingen sind gerade ziemlich im Trend, aber ich hätte gerade von den großen Medien erwartet, dass dort der Blick auf die Größe der Ereignisse nicht verloren geht.

Und ja, ich habe die News hier reingepostet und Reaktionen gab es nicht wirklich.
 
So ist das mit regionalen Nachrichten. Naturkatastrophen in wirtschaftliche irrelevanten Ländern finden in Deutschland auch kaum Erwähnung. Am Ende interessiert die Leute halt primär das, was in ihrer greifbaren Nähe passiert bzw. die Medien bedienen das entsprechend.
 
Ich werde mein Leben in keinster Weise umstellen wegen den aktuellen Taten.
Gar keine Frage, alles sehr unschön zur Zeit, nicht nur innerhalb Europas aber auch nicht erst seit gestern oder heute.
Dennoch sehe ich keinen Grund irgendetwas zu ändern.

Mich wundert die Diskussion einiger beteiligter dennoch immer wieder aufs neue.
Die neuen Gewalttaten sind wirklich mies und unschön. Müssten sich solche Leute nicht aber auch gegen Taten einsetzen die es schon ewig gibt oder haben Sie sich einfach nur dran gewöhnt oder ist es gar weniger schlimm wenn Bürger mit deutschem Pass Straftaten begehen?

Wo sind die Posts die sich über eine zu hohe Mordrate aufregen, wo sind Sie wenn es um der Verringerung der ca. 5.500 Verkehrstoten pro Jahr geht, um Vergewaltigungen, Raub und was weiß ich noch alles. Darüber habe ich hier noch nie etwas gelesen.
Ach doch, nach Köln ging die Debatte um Vergewaltigungen los, aber auch nur um die, die von Ausländern begangen wurden.

Und wenn ich dann lese, "Als Familienvater mache ich mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder", dann frage ich mich, ob diese Leute sich nicht eher Sorgen über Ihre eigene Denkweise machen sollten denn diese geben Sie 1:1 weiter an die Kinder.
Ängste, vorbehalte, rassistisches Denken, ein eingeschränktes Sichtfeld und die daraus resultierende Weise über alles was fremd ist schlecht zu denken. Das ist das war mir an deren Stelle Angst machen würde.
Siehe auch zu Teilen in Sachsen, die sind ja auch nicht mit dieser Rechten Einstellung geboren worden sondern haben diese zu großen Teilen bereits von Ihren Eltern übernommen.

Dennoch muss ich mit aller Deutlichkeit betonen, das der Großteil der User hier eben nicht so tickt und diese normal und gesittet über die aktuelle Situation diskutieren.
Extreme sind doch immer scheiße, egal in welche Richtung und egal ob es der Terror ist oder die Teilweise abstrusen Sichtweisen die zu wissen meinen wie man dem begegnen kann oder sollte, dabei haben wir doch alle gar keinen blassen Schimmer wie man dem überhaupt begegnen könnte. Aber wenigstens mit dem Finger auf andere Zeigen. Damit hat man dann ja zumindest schon mal seiner Wut freien Lauf verschafft.

Da sind die Politiker aber Teilweise auch nicht besser.
Siehe z.B. Frankreich, mehr Polizei, mehr Abwehr, mehr Vorsorge usw. bringt in meinen Augen rein gar nichts.
Es wäre auf die nächsten 20 Jahre gesehen denke ich besser, mehr Pädagogen, mehr Erzieher, mehr Lehrer, mehr Ausbildungen und Ausbildungsunterstützungen, mehr Sozialarbeiter, mehr Soziale Projekte und viel Geld für all das zur Verfügung zu stellen, als zu versuchen den Terror zu bekämpfen.
Wenn es den Leuten gut geht, dann hätten Sie überhaupt keinen Grund sich radikalisieren zu lassen und dem beizuwohnen.
Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen, ich würde aber gerne ein Land sehen, das so einen Weg geht. Verschlimmern würde all diese Unterstützung garantiert nichts und man könnte wenn überhaupt Geld verlieren.
 
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