Ich werde mein Leben in keinster Weise umstellen wegen den aktuellen Taten.
Gar keine Frage, alles sehr unschön zur Zeit, nicht nur innerhalb Europas aber auch nicht erst seit gestern oder heute.
Dennoch sehe ich keinen Grund irgendetwas zu ändern.
Mich wundert die Diskussion einiger beteiligter dennoch immer wieder aufs neue.
Die neuen Gewalttaten sind wirklich mies und unschön. Müssten sich solche Leute nicht aber auch gegen Taten einsetzen die es schon ewig gibt oder haben Sie sich einfach nur dran gewöhnt oder ist es gar weniger schlimm wenn Bürger mit deutschem Pass Straftaten begehen?
Wo sind die Posts die sich über eine zu hohe Mordrate aufregen, wo sind Sie wenn es um der Verringerung der ca. 5.500 Verkehrstoten pro Jahr geht, um Vergewaltigungen, Raub und was weiß ich noch alles. Darüber habe ich hier noch nie etwas gelesen.
Ach doch, nach Köln ging die Debatte um Vergewaltigungen los, aber auch nur um die, die von Ausländern begangen wurden.
Und wenn ich dann lese, "Als Familienvater mache ich mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder", dann frage ich mich, ob diese Leute sich nicht eher Sorgen über Ihre eigene Denkweise machen sollten denn diese geben Sie 1:1 weiter an die Kinder.
Ängste, vorbehalte, rassistisches Denken, ein eingeschränktes Sichtfeld und die daraus resultierende Weise über alles was fremd ist schlecht zu denken. Das ist das war mir an deren Stelle Angst machen würde.
Siehe auch zu Teilen in Sachsen, die sind ja auch nicht mit dieser Rechten Einstellung geboren worden sondern haben diese zu großen Teilen bereits von Ihren Eltern übernommen.
Dennoch muss ich mit aller Deutlichkeit betonen, das der Großteil der User hier eben nicht so tickt und diese normal und gesittet über die aktuelle Situation diskutieren.
Extreme sind doch immer scheiße, egal in welche Richtung und egal ob es der Terror ist oder die Teilweise abstrusen Sichtweisen die zu wissen meinen wie man dem begegnen kann oder sollte, dabei haben wir doch alle gar keinen blassen Schimmer wie man dem überhaupt begegnen könnte. Aber wenigstens mit dem Finger auf andere Zeigen. Damit hat man dann ja zumindest schon mal seiner Wut freien Lauf verschafft.
Da sind die Politiker aber Teilweise auch nicht besser.
Siehe z.B. Frankreich, mehr Polizei, mehr Abwehr, mehr Vorsorge usw. bringt in meinen Augen rein gar nichts.
Es wäre auf die nächsten 20 Jahre gesehen denke ich besser, mehr Pädagogen, mehr Erzieher, mehr Lehrer, mehr Ausbildungen und Ausbildungsunterstützungen, mehr Sozialarbeiter, mehr Soziale Projekte und viel Geld für all das zur Verfügung zu stellen, als zu versuchen den Terror zu bekämpfen.
Wenn es den Leuten gut geht, dann hätten Sie überhaupt keinen Grund sich radikalisieren zu lassen und dem beizuwohnen.
Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen, ich würde aber gerne ein Land sehen, das so einen Weg geht. Verschlimmern würde all diese Unterstützung garantiert nichts und man könnte wenn überhaupt Geld verlieren.