Das ist auch so ein Ding, "Nichtwähler dürften sich nicht beschweren". Warum nicht? Sind das Menschen zweiter Klasse, denen der Mund verboten wird?
Du darfst dich über alles und jeden beschweren, dass ist ja das tolle an der Demokratie, egal ob Wähler oder Nichtwähler.
Es widerstrebt einfach nur den Prinzipien der Demokratie, eine Nichtwahl (zumindest in dem Ausmaß, wie es heute ist) ist so nicht vorgesehen.
Du kannst deine politische Meinung natürlich auch über andere Kanäle kundtun, als durch die Wahl und hast trotzdem jede Möglichkeit, dich einzumischen.
Kein Nichtwähler hat irgendwelche Nachteile zu befürchten oder verliert irgendwelche Rechte.
Nur wenn man sich meine Punkte und die von
@Zimtzicke ansieht, dann gebietet es sich einfach, eine Wahl zu treffen.
Wie ich ja auch schon betont habe, mir will nicht ein Argument einleuchten (in unserem System), was für eine aktive Nichtwahl steht.
Edit: Auf was ich eigentlich hinauswollte: Rechtlich verlierst du natürlich keine Rechte, dich zu beschweren/einzumischen, moralisch dagegen durchaus.