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Welche Partei werdet ihr bei der Bundestagswahl 2009 wählen?

Welche Partei werdet ihr bei der Bundestagswahl 2009 wählen?

  • CDU

    Stimmen: 3 1,9%
  • CSU

    Stimmen: 1 0,6%
  • SPD

    Stimmen: 7 4,4%
  • DIE GRÜNEN

    Stimmen: 13 8,2%
  • FDP

    Stimmen: 36 22,6%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 7 4,4%
  • PIRATEN

    Stimmen: 46 28,9%
  • FREIE WÄHLER

    Stimmen: 1 0,6%
  • TIERSCHUTZPARTEI

    Stimmen: 2 1,3%
  • Eine andere Partei

    Stimmen: 7 4,4%
  • Weiß ich noch nicht

    Stimmen: 14 8,8%
  • Ich mache meinen Stimmzettel ungültig

    Stimmen: 3 1,9%
  • Ich gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 9 5,7%
  • Ich darf nicht wählen weil ich nicht aus Deutschland komme oder zu jung bin

    Stimmen: 10 6,3%

  • Umfrageteilnehmer
    159

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Art Vandelay schrieb:
Zerfikka schrieb:
Ich finde die Gebühren ebenfalls in Ordnung. Somit vermeidet man diese lästigen Langzeitstudenten die mit 30 Jahren immer noch studieren und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Vor allem weiss man nie ob sich die Investitionen des Staates in einen Studenten auch rentieren, manche werden trotzdem Taxifahrer, andere flüchten ins Ausland. Daher ist es nicht verkehrt die Studenten an den Kosten zu beteiligen. :P

Es gibt Studenten, die studieren so lange, weil sie nebenbei noch arbeiten müssen. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage von Papi gesponsert zu werden. Ich kenne genug Leute die studieren und nebenbei noch mehrere Jobs haben. Die sind auch alle um die 30, die würden auch lieber was anderes machen, glaub es mir. Aber es ist natürlich einfacher pauschal mal gegen Langzeitstudenten zu poltern und als Schmarotzer abzuhandeln. :drunter:

QFT
 
@Art

Ihr nehmt aber auch alles als gegeben und selbstverständlich hin. Ich sehe die Förderung von Studenten nicht als selbstverständlich und finde es auch nicht verkehrt wenn Studenten nebenbei arbeiten müssen. Hab da einfach ne andere Sicht der Dinge aber jemand der lange studiert weil er nebenbei arbeiten muss stempel ich nicht als Schmarotzer ab.
 
Gut das du das so siehst. Wenn meine Freundin arbeiten würde und dadurch ein Semester wiederholen müsste, würde ihr das komplette Bafög gestrichen werden. Toll, ne? :dhoch:

Mal von den Kosten abgesehen, die du neben den Studiengebühren zahlen musst. Und mal davon abgesehen, dass du gezwungen wirst ein Busticket für 100 € zu kaufen, obwohl du ein Auto besitzt.
 
Zerfikka schrieb:
@Art

Ihr nehmt aber auch alles als gegeben und selbstverständlich hin. Ich sehe die Förderung von Studenten nicht als selbstverständlich und finde es auch nicht verkehrt wenn Studenten nebenbei arbeiten müssen. Hab da einfach ne andere Sicht der Dinge aber jemand der lange studiert weil er nebenbei arbeiten muss stempel ich nicht als Schmarotzer ab.

Wer zum Geier sind "Wir"? Und warum nehme ich (?) das als gegeben und selbstverständlich hin? Wo sage ich sowas?
Die Förderung von Studenten sollte eine Selbstverständlichkeit sein, andernfalls ist das Bildungssystem nicht den Namen wert. Das Gegenteil würde bedeuten, dass ohnehin nur noch diejenigen studieren, die es sich von Haus aus leisten können. Ich rede nicht davon, dass der Staat einem von vorne bis hinten alles finanzieren muss. Aber ein Studium sollte nicht daran scheitern, weil der betreffende Student nicht die finanziellen Möglichkeiten hat.

Nebenbei arbeiten, bin ich dafür. Nur sollte man hier unterscheiden zwischen denjenigen, die das als Taschengeldaufbesserung machen und denjenigen, die sich ihren kompletten Lebensunterhalt verdienen müssen. Deine Einstellung kenn ich zur Genüge, als ich noch BWL studiert habe, da war das auch die Grundstimmung. Bei den Geisteswissenschaften, wo nicht so viele Studenten mit dem BMW vorfahren lernt man dann Leute kennen, die einen Rechtsstreit mit ihren Eltern führen, weil die sich weigern zu zahlen. Es hat halt nicht jede Familie die Möglichkeit dem Kind ein sorgenfreies Studium zu finanzieren. Umso glücklicher sollten sich diejenigen schätzen, die das Privileg haben, und sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren können.
 
Art Vandelay schrieb:
Wer zum Geier sind "Wir"? Und warum nehme ich (?) das als gegeben und selbstverständlich hin? Wo sage ich sowas?
Die Förderung von Studenten sollte eine Selbstverständlichkeit sein, andernfalls ist das Bildungssystem nicht den Namen wert. Das Gegenteil würde bedeuten, dass ohnehin nur noch diejenigen studieren, die es sich von Haus aus leisten können. Ich rede nicht davon, dass der Staat einem von vorne bis hinten alles finanzieren muss. Aber ein Studium sollte nicht daran scheitern, weil der betreffende Student nicht die finanziellen Möglichkeiten hat.

Nebenbei arbeiten, bin ich dafür. Nur sollte man hier unterscheiden zwischen denjenigen, die das als Taschengeldaufbesserung machen und denjenigen, die sich ihren kompletten Lebensunterhalt verdienen müssen. Deine Einstellung kenn ich zur Genüge, als ich noch BWL studiert habe, da war das auch die Grundstimmung. Bei den Geisteswissenschaften, wo nicht so viele Studenten mit dem BMW vorfahren lernt man dann Leute kennen, die einen Rechtsstreit mit ihren Eltern führen, weil die sich weigern zu zahlen. Es hat halt nicht jede Familie die Möglichkeit dem Kind ein sorgenfreies Studium zu finanzieren. Umso glücklicher sollten sich diejenigen schätzen, die das Privileg haben, und sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren können.

Das trifft es doch genau. Guter Post! Bildung darf nicht von der finanziellen Situation der Eltern abhängen.
Zum Thema BWL:
In meinem ersten angefangenen Studium musste ich auch vorwiegend Veranstaltungen mit Wiwis machen, da sind wirklich einige Schnösel dabei, irgendwie kommen bestimmte Vorurteile gegen BWL'er nicht umsonst zustande, auch wenn es natürlich auch viele normale BWL'er gibt.

Glod schrieb:
Was sie dann i.d.R. nicht tun und stattdessen auf jeder Party rumhängen, die irgendwo veranstaltet wird. :deal:

Ich war bspw. seit über einem Jahr auf keiner Uni-Party mehr und das, obwohl ich Langzeitstudent bin.
 
Ich habe ja auch BWL studiert, muss aber sagen das mir 90% von den Schnöseln auf die Eier gingen. Ich hatte einige im Verdacht das die heimlich in der Pause auf eine selbst erstelle Balanced Scorecard mastubiert haben :D

Aber wir hatten auch ne handvoll nette dabei, mit guten Musikgeschmack und nicht diesen Klische Ansichten wie "1. Porsche mit 28" oder "Ich trage gerne zu kleine rosa Ralph Lauren Polos um die Schulter".

Viele dieser BWLer die an der Uni den dicken rausgelassen haben, waren noch ein Jahr zuvor in der Schule diese armen Würstchen denen Mutti noch das Pausenbrot in die 13. Klasse gebracht haben;)

War schon ne lustige Zeit, im BWL KZ (so nannte ein Kumpel den Laden)
 
Ich muss sagen, hier bei den WiWis in Lautern hält sich der Schnösel-Anteil stark in Grenzen. Klar gibts hier und da die typischen BWL-Prolls, aber im großen und ganzen ist das Publikum ähnlich wie in der restlichen Uni (nagut, vllt nicht wie bei Mathe und Physik^^), nur sind die Mädels im Schnitt hübscher (auf ähnlichem Niveau wie bei Bio^^)
Zumindest kein Vergleich zur Mannheimer BWL-Fakultät, da rennen ohne Witz fast nur die typischen Klischee-BWLer auf dem Campus und auf Parties rum.

Allgemein kann man aber glaub ich immer sagen, dass der Schnösel-Anteil im Hauptstudium um einiges kleiner ist als im ersten Semester. Denn ganz so einfach wie es sich die Dauerparty-Studis vorstellen ist ein BWL-Studium nicht, da muss man schon ordentlich Zeit reinhängen, wenn man gute Noten haben will oder die richtig schweren Prüfungen überhaupt bestehen will.

Ach ja: Ich geh auch selten auf Parties, obwohl ich das Studium komplett von meinen Eltern bezahlt bekomm. Gründe hab ich ja weiter oben schon mal dargelegt :)
 
@Art

Ok, dann sag ich nächstes Mal lieber "manche". Ich habe wohl einfach zuviele Studenten kennengelernt die meine Vorurteile genährt haben. :P Ein Berufssohn der die Eltern währrend des Studiums verklagt war natürlich auch dabei und jede Menge Leute die ihr Studium nicht so ernst genommen haben wie man es sollte.
Ich bin an sich kein Fan der Studiengebühren weil sie wie du schon sagtest die Chancen von sozial schwachen Studenten verringern. Nun sind sie aber unwidderruflich Bestandteil des Bildungssystems geworden, da muss man dann auch mal die positiven Auswirkungen betrachten. Wenn durch die Gebühren der ein oder andere faule Hund dazu getrieben wird sich mehr zu bemühen dann ist es gar net so verkehrt.
 
xanderh schrieb:
Dann bist du ein gutes Beispiel für meine These. CDU und SPD sind sich zurzeit näher als jemals zuvor ....

Es ist wie in den USA mit dem Demokraten und Republikaner ,die Worte und Farbe sind anders , der Inhalt wird anders verpackt ist im Grunde aber ein und das selbe Ei.So ähnlich ist es hier bei uns mittlerweile auch.Wer immer noch glaubt das Parteien unterschiedlich sind oder gar für den Bürger dem kann nicht mehr geholfen werden.

@Pil GEZ ? Ja die gehört abgeschafft, hier in Deutschland muß man sogar noch fürs Brainwashing und die Desinfo zahlen....

Sir N schrieb:
Gar nicht. Also manchmal wünsche ich mir, dass dieses Scheiß-Finanzsystem, dass eh nur auf Ausbeutung beruht, den Bach runtergeht ...

So, jetzt hab ich´s gesagt ...


Keine Sorge das ganze System pfeifft schon aus dem letzen Loch es wird nur noch künstlich am Leben gehalten......es dauert nicht mehr lange....

The perfect Dark schrieb:
Die Tierschutzpartei?

in der Partei sind wenigstens noch Menschen die Ehrbar sind was man von vielen anderen Parteien nicht sagen kann.

Ich drücks mal so aus

tierschutzpartei =zwar chancenlos aber wirlich gute Idee für den tierschutz einzutreten.

CDU + FDP = haben chancen würden aber wenn es geht direkt noch mehr Tierversuche machen lassen und den Tierschutz zugunsten der Pharmaindustrie am besten ganz abschaffen....mich würde es nicht mal wundern wenn die irgendwann noch versuche an Hartzler legalisieren würden.....mal im Ernst .... einige Elemente in der FDP ist sowas zu zutrauen

Aber welche von den genannten Parteien ist sympathischer ? Für mich definitiv die Tierschutzpartei
 
http://twitpic.com/dqq0r

Als ich das Bild bei Twitter gefunden habe musste ich spontan grinsen. Und nein, es wurde nicht absichtlich vom Fotografen umgeschissen. ;)
 
Art Vandelay schrieb:
Die Förderung von Studenten sollte eine Selbstverständlichkeit sein, andernfalls ist das Bildungssystem nicht den Namen wert.

Dann müssten sich alle Studenten aber auch verpflichten, im Land zu bleiben, um hier Forschung zu betreiben (unnütze Studenten wie BWLer mal aussen vor gelassen....:p )
 
wer sich mal informieren will und noch keine ahnung hat was er wählen soll, kann in unten stehendem link die wahlprogramme der parteien durchgehen und vergleichen. und nicht von dem fdp im link abschrecken lassen, die studie ist von der friedrich-naumann stiftung. sind aber ein paar seiten zu lesen, aber man kann sich ja das wichtigste raussuchen ;)

http://mitmachen.fdp.de/files/1410/Synopse_BTW_09_final.pdf

hoffe das gabs noch nicht im thread
 
sertos schrieb:
und nicht von dem fdp im link abschrecken lassen, die studie ist von der friedrich-naumann stiftung.
hoffe das gabs noch nicht im thread

Naja, wenn man in der Überschrift schon "Stiftung für die Freiheit" liest sind sie wahrscheinlich nicht ganz unparteiisch.

Wikipedia hat das ganze auch nochmal bestätigt:
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF, früher Friedrich-Naumann-Stiftung - FNSt) ist eine parteinahe Stiftung der FDP auf Bundesebene.
;)
 

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