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Art Vandelay schrieb:Zerfikka schrieb:Ich finde die Gebühren ebenfalls in Ordnung. Somit vermeidet man diese lästigen Langzeitstudenten die mit 30 Jahren immer noch studieren und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Vor allem weiss man nie ob sich die Investitionen des Staates in einen Studenten auch rentieren, manche werden trotzdem Taxifahrer, andere flüchten ins Ausland. Daher ist es nicht verkehrt die Studenten an den Kosten zu beteiligen.![]()
Es gibt Studenten, die studieren so lange, weil sie nebenbei noch arbeiten müssen. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage von Papi gesponsert zu werden. Ich kenne genug Leute die studieren und nebenbei noch mehrere Jobs haben. Die sind auch alle um die 30, die würden auch lieber was anderes machen, glaub es mir. Aber es ist natürlich einfacher pauschal mal gegen Langzeitstudenten zu poltern und als Schmarotzer abzuhandeln.![]()

Zerfikka schrieb:@Art
Ihr nehmt aber auch alles als gegeben und selbstverständlich hin. Ich sehe die Förderung von Studenten nicht als selbstverständlich und finde es auch nicht verkehrt wenn Studenten nebenbei arbeiten müssen. Hab da einfach ne andere Sicht der Dinge aber jemand der lange studiert weil er nebenbei arbeiten muss stempel ich nicht als Schmarotzer ab.
Art Vandelay schrieb:Wer zum Geier sind "Wir"? Und warum nehme ich (?) das als gegeben und selbstverständlich hin? Wo sage ich sowas?
Die Förderung von Studenten sollte eine Selbstverständlichkeit sein, andernfalls ist das Bildungssystem nicht den Namen wert. Das Gegenteil würde bedeuten, dass ohnehin nur noch diejenigen studieren, die es sich von Haus aus leisten können. Ich rede nicht davon, dass der Staat einem von vorne bis hinten alles finanzieren muss. Aber ein Studium sollte nicht daran scheitern, weil der betreffende Student nicht die finanziellen Möglichkeiten hat.
Nebenbei arbeiten, bin ich dafür. Nur sollte man hier unterscheiden zwischen denjenigen, die das als Taschengeldaufbesserung machen und denjenigen, die sich ihren kompletten Lebensunterhalt verdienen müssen. Deine Einstellung kenn ich zur Genüge, als ich noch BWL studiert habe, da war das auch die Grundstimmung. Bei den Geisteswissenschaften, wo nicht so viele Studenten mit dem BMW vorfahren lernt man dann Leute kennen, die einen Rechtsstreit mit ihren Eltern führen, weil die sich weigern zu zahlen. Es hat halt nicht jede Familie die Möglichkeit dem Kind ein sorgenfreies Studium zu finanzieren. Umso glücklicher sollten sich diejenigen schätzen, die das Privileg haben, und sich voll und ganz aufs Studium konzentrieren können.
Glod schrieb:Was sie dann i.d.R. nicht tun und stattdessen auf jeder Party rumhängen, die irgendwo veranstaltet wird.![]()
xanderh schrieb:Dann bist du ein gutes Beispiel für meine These. CDU und SPD sind sich zurzeit näher als jemals zuvor ....
Sir N schrieb:Gar nicht. Also manchmal wünsche ich mir, dass dieses Scheiß-Finanzsystem, dass eh nur auf Ausbeutung beruht, den Bach runtergeht ...
So, jetzt hab ich´s gesagt ...
The perfect Dark schrieb:Die Tierschutzpartei?
Art Vandelay schrieb:Die Förderung von Studenten sollte eine Selbstverständlichkeit sein, andernfalls ist das Bildungssystem nicht den Namen wert.
elterrible schrieb:irgendwie kommen bestimmte Vorurteile gegen BWL'er nicht umsonst zustande,
sertos schrieb:und nicht von dem fdp im link abschrecken lassen, die studie ist von der friedrich-naumann stiftung.
hoffe das gabs noch nicht im thread
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF, früher Friedrich-Naumann-Stiftung - FNSt) ist eine parteinahe Stiftung der FDP auf Bundesebene.
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