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Welche Partei werdet ihr bei der Bundestagswahl 2009 wählen?

Welche Partei werdet ihr bei der Bundestagswahl 2009 wählen?

  • CDU

    Stimmen: 3 1,9%
  • CSU

    Stimmen: 1 0,6%
  • SPD

    Stimmen: 7 4,4%
  • DIE GRÜNEN

    Stimmen: 13 8,2%
  • FDP

    Stimmen: 36 22,6%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 7 4,4%
  • PIRATEN

    Stimmen: 46 28,9%
  • FREIE WÄHLER

    Stimmen: 1 0,6%
  • TIERSCHUTZPARTEI

    Stimmen: 2 1,3%
  • Eine andere Partei

    Stimmen: 7 4,4%
  • Weiß ich noch nicht

    Stimmen: 14 8,8%
  • Ich mache meinen Stimmzettel ungültig

    Stimmen: 3 1,9%
  • Ich gehe nicht zur Wahl

    Stimmen: 9 5,7%
  • Ich darf nicht wählen weil ich nicht aus Deutschland komme oder zu jung bin

    Stimmen: 10 6,3%

  • Umfrageteilnehmer
    159

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

The perfect Dark schrieb:
Auch aus deinem Link:

Mehrheit der Deutschen lehnt Steuersenkungen ab
12.08.2009, 11:07 Uhr von Andreas Rinke
Als Antwort auf die wachsende Staatsverschuldung durch die Wirtschaftskrise fordern fast zwei Drittel der deutschen Wähler einen radikalen Sparkurs des Staats. Eine Mehrheit würde auch akzeptieren, dass in der nächsten Legislaturperiode Steuern erhöht

Sry aber so ein Schwachsinn kann doch nur Propaganda sein! Genau wie die gefälschten Radioumfragen! Kein normaler deutscher freut sich über Steuererhhöhungen. Wir ham ja alle so viel Geld, ne? Scheiss Regierung!

Ich denk mal eher, die Bundesbürger sind schlicht nicht so dumm, wie sie offensichtlich von Wahlkampfmanagern gehalten werden.
Steuersenkungen sind ja schön und gut, aber am Ende zahlen wir (oder unsere Kinder) dann doch die Zeche. Und das werden viele Bürger halt im Kopf haben.
 
Ach und deswegen sagen sie dann: Mhh gut ok. Akzeptieren wir. Steuersenkungen? Nein! Wir müssen es halt ausbaden, wir haben es ja. Wenn so weitergeht können die Polititker ja tändig die Steuern erhöhen.

Nee ich glaub das i Propaganda.:p
 
in den Gremien des ZDF und ARD sitzen Leute aus der Politik und die Parteien wechseln alle Jahre den Posten, klar ist das alles Propaganda. Das ZDF ist immer sehr CDU nah gewesen, merkt man zu jeder Wahl wer da moderiert und wen. Da werden die linken auch mal komplett wie 1% Parteien behandelt. GEZ abschaffen kann ich nur sagen. Man bezahlt fürs Verarschen.
 
The perfect Dark schrieb:
xanderh schrieb:
Das wird immer schwieriger; ich wähle ehrlich gesagt die Partei die mir beruflich bzw. Unternehmerisch am meisten hilft und das leider die FDP bzw. CDU. Gerade die FDP ist für den Mittelstand eigentlich ideal, aber ich habe keine Ahnung ob die alles als Regierungspartner auch umgesetzt bekommen. Ideologisch kann ich mich mit dem Haufen leider gar nicht identifizieren, wenn ich diese JU Spacken schon sehe... Aber ich wähle keine Partei, nur weil die Politiker mir privat sympatisch wären. Ist schon ne echte Zwickmühle.

Nee also wer das macht, der kann gleich aus'm Land :D
Ich wähle die Partei, von der ich denke, dass sie es besser macht als die Spacken im Moment.

Mehr nicht. Kann nur besser werden. FDP würd ich als Student schonmal gar nicht wählen. Die blöden Wichser haben die Studiengebühren eingeführt. Dafür hätten sie schon gelyncht werden müssen.

Ich kann dich verstehen; ich habe halt noch vor den Studiengebühren zuende studiert, deshalb enthalte ich mich da mal. Aber ich bin jetzt nunmal im Mittelstand tätig und da hat die FDP einige Argumente die für eine Wahl sprechen würden. Nur leider wird die FDP am Ende eh ein zahnloser Tiger sein.

Das die Regierung zur Zeit nichts gebacken bekommt liegt einfach daran das die große Koalition Mist ist. Da fand ich rot/grün auch besser, auch wenn ich jetzt eher zu schwarz/gelb tendiere. Aber bitte nicht nochmal 4 Jahre Stillstand mit einer großen Koalition.
 
xanderh schrieb:
The perfect Dark schrieb:
xanderh schrieb:
Das wird immer schwieriger; ich wähle ehrlich gesagt die Partei die mir beruflich bzw. Unternehmerisch am meisten hilft und das leider die FDP bzw. CDU. Gerade die FDP ist für den Mittelstand eigentlich ideal, aber ich habe keine Ahnung ob die alles als Regierungspartner auch umgesetzt bekommen. Ideologisch kann ich mich mit dem Haufen leider gar nicht identifizieren, wenn ich diese JU Spacken schon sehe... Aber ich wähle keine Partei, nur weil die Politiker mir privat sympatisch wären. Ist schon ne echte Zwickmühle.

Nee also wer das macht, der kann gleich aus'm Land :D
Ich wähle die Partei, von der ich denke, dass sie es besser macht als die Spacken im Moment.

Mehr nicht. Kann nur besser werden. FDP würd ich als Student schonmal gar nicht wählen. Die blöden Wichser haben die Studiengebühren eingeführt. Dafür hätten sie schon gelyncht werden müssen.

Ich kann dich verstehen; ich habe halt noch vor den Studiengebühren zuende studiert, deshalb enthalte ich mich da mal. Aber ich bin jetzt nunmal im Mittelstand tätig und da hat die FDP einige Argumente die für eine Wahl sprechen würden. Nur leider wird die FDP am Ende eh ein zahnloser Tiger sein.

Das die Regierung zur Zeit nichts gebacken bekommt liegt einfach daran das die große Koalition Mist ist. Da fand ich rot/grün auch besser, auch wenn ich jetzt eher zu schwarz/gelb tendiere. Aber bitte nicht nochmal 4 Jahre Stillstand mit einer großen Koalition.

Zustimmung, hauptsache keine große Koalition mehr. Das wär schonmal ein Anfang
 
Jetzt mal mal völlig Wertfrei, aber ich denke das wir dieses Jahr eine schwarz/gelbe Koalition bekommen scheint mir sehr warscheinlich.

Meine Theorie baue ich so auf:

Die beiden großen Parteien CDU und SPD werden nach der großen Koaltion große Probleme mit ihrer unzufriedenen Basis haben. Daraus folgt das ein großer Teil der Wähler sich anderen Parteien zuwendet.

Bei der CDU werden eine Menge zur FDP wechseln; das welche zur SPD gehen oder gar die Linke wählen ist sehr unwarscheinlich. Mag zwar in Einzelfällen vorkommen, ist aber zu vernachlässigen.

Bei der SPD werden viele zur Linkspartei wechseln. Zur CDU wird keiner gehen und zur FDP auch nur ein kleiner Teil. Dann noch ein kleiner Teil zu den Grünen.

Das Problem für die SPD ist aber, dass die Linkspartei (bisher) kein möglicher Koaltionspartner für sie ist. Das kostet der SPD Stimmen, aber im Gegenteil zur CDU, die mit den FDP Abwanderern koalieren können, wird die SPD nur mit den Grünen in eine Koalition gehen können (solange die Zusammenarbeit mit den Linken weiter abgelehnt wird). Die FDP wäre natürlich auch für eine Koaltion mit der SPD ein möglicher Kanditat, aber das ist auch sehr unwarscheinlich. Dann wäre am Ende auch die große Koaltion wieder ein Thema, wobei das für alle wohl die letzte Lösung sein wird.

Ich bin echt gespannt wie das weitergeht; die großen werden beide deutlich verlieren und FDP und Linke profitieren stark davon. Nur solange die Linke kein möglicher Koaltionspartner ist kann die Regierung beinahe nur aus schwarz/gelb bestehen. Vielleicht sogar aus Jamaika...

Klar könnte die SPD nach der Wahl ihre Einstellung zur Linken nochmal überdenken, doch ich will nicht wissen was dann in dem Verein los ist, wenn die Tatsächlich mit der Linkspartei koalieren ;)
 
Naja die SPD war eigentlich früher mal linker als jetzt. Ist schon irgendwo ne Schweinerei, was die sich in den letzten Jahren leisten. Deswegen gehe ich ja auch weg von der SPD, hin zu links.


Aber ich stimme dir in allen Punkten zu. Guter Text :dhoch:
 
The perfect Dark schrieb:
FDP würd ich als Student schonmal gar nicht wählen. Die blöden Wichser haben die Studiengebühren eingeführt. Dafür hätten sie schon gelyncht werden müssen.

Erm, du weißt aber, dass die Studiengebührenentscheidungen Ländersache waren? Klar steht die Bundes-FDP hinter der Entscheidung, aber DAS hat jetzt für meine Wahlentscheidung auf Bundesebene keine Auswirkungen.
Sollte die FDP bei der nächsten Landtagswahl hier in der Pfalz keine massiv überzeugenden Punkte auf der Liste haben, werd ich als Student (wenn ich 2011 noch nicht fertig bin) da sicher SPD wählen, auch wenns überhaupt nicht meiner Linie entspricht.
Aber da würd ich über meinen Schatten springen, um mein kostenloses Studium zu erhalten.

EDIT: Grunssätzlich hab ich nix gegen Studiengebühren, aber wenn dann muss gesichert sein, dass trotzdem jeder Zugang zur Bildung hat, denn die ist ein öffentliches Gut, und das muss auch so bleiben. Man hätte gleichzeitig ein gutes, ausgiebiges staatliches Stipendiatssystem einführen müssen und ein progressives Beitragssystem je nach Einkommen der Eltern bzw. des Students. Aber einfach so von jedem 500 Eier zu verlangen war eindeutig falsch.
Man muss ja auch sehen, dass an vielen (nicht allen) Unis schon Veränderungen sichtbar wurden wegen den Gebühren. Denn mehr Geld für Forschung und Ausstattung kann man immer gebrauchen und das kommt auch den Studenten zugute.
 
The perfect Dark schrieb:
Naja die SPD war eigentlich früher mal linker als jetzt. Ist schon irgendwo ne Schweinerei, was die sich in den letzten Jahren leisten. Deswegen gehe ich ja auch weg von der SPD, hin zu links.

Dann bist du ein gutes Beispiel für meine These. CDU und SPD sind sich zurzeit näher als jemals zuvor und das ist für ein Land nicht gut. Keine Ahnung ob das aus der Perspektivlosigkeit der großen Koalition enstanden ist oder schon vorher kam. Fakt ist das die SPD der große Verlierer der Wahl wird, aber so auch die Chance besteht eine Art Neuanfang in der Opposition zu starten und 2013 wieder als Volkspartei angreift.

Wenn die CDU jetzt mit der FDP gewinnen sollte, dann dürfen die auch nicht den Fehler machen und die Wahl als großen Erfolg zu deklarieren. Auch die CDU wird Stimmentechnisch, salopp gesagt, richtig auf die Schnauze fallen. Wenn sie diese, als Einzelpartei gesehene, Wahlniederlage durch einen Koaltionserfolg mit der FDP schönreden, wird ihnen das Nachhaltig mehr Schaden bringen als einer SPD in der Opposition.
 
Zimtzicke schrieb:
Du würdest wegen ein paar Studiegebühren deine politische Linie verlassen?

Hätte ich gerade dir nicht zugetraut. ;)

Würde mir schwer fallen, aber 500€ pro Semester haben oder nicht haben ist ein gewaltiger Unterschied... Ich hab keinen Job neben dem Studium und ich will auch keinen, und meinen Eltern lieg ich schon lang genug auf der Tasche, das muss nicht mehr werden.
Ich bin ja auch schon 27 und studier noch, da ich 2mal ne krasse Studienfehlentscheidung getroffen hab und Chemie-Studium auf der Uni Heidelberg und FH Darmstadt geschmissen hab, weils mir keinen Spaß gemacht hat.
Hab erst zu spät gemerkt, dass mir Wirtschaftswissenschaften viel mehr liegen und jetzt muss ich halt schauen, dass ich mein Studium so schnell wie möglich durchzieh, damit ich nicht zu alt bin, wenn ich auf den Arbeitsmarkt komm ;)
Deshalb auch kein Nebenjob, das würde entweder das Studium verzögern oder meinen guten Noten schaden, und ich will auf jeden Fall ein zügig beendetes Studium mit sehr gutem Abschluss haben, da muss man Abstriche machen, auch wenn man kurzzeitig seine politische Linie verlassen muss.
 
Ich bin um die Gebühren um ein Semester vorbei geschrammt. Gut, theoretisch hätte ich auch zwei Semester vorher aufhören kann, da man zum Examen bei uns ja nicht immatrikuliert sein muss (sondern nur gewesen in einem gewissen Zeitraum), aber da war ja noch das Semesterticket. Das wären dann etwa 700 Euro gewesen für meine Eltern (woher hätt ich die denn zahlen sollen) und das hätte ich denen auch keinesfalls zumuten wollen. Ist eh teuer genug. Nebenbei, von Verbesserungen an der Uni hab ich soweit nichts gemerkt.
 
The perfect Dark schrieb:
Ach und deswegen sagen sie dann: Mhh gut ok. Akzeptieren wir. Steuersenkungen? Nein! Wir müssen es halt ausbaden, wir haben es ja. Wenn so weitergeht können die Polititker ja tändig die Steuern erhöhen.

Nee ich glaub das i Propaganda.:p

Du wählst ja auch die Linke, was über 90% der übrigen Deutschen nicht machen. Im Gegensatz zu dir sind die meisten halt Realisten :D.
 
Also ich hab nichts persönlich gegen die Studiengebühren. Die 500 Euro sind nichts im Vergleich dazu, was der Staat für einen Studenten ausgeben muss und besonders auf für solche, die eigl. nur studieren, weil sie nicht wissen, was sie sonst machen sollen.
Dennoch finde ich ist bei uns im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften das Geld optimal verwaltet worden. Wir bauen ein neues Hörsaal Zentrum. Dazu neue 1-2 neue Profs und ganz wichtig MEHR Tutorien und Übungen. Achso, dass Bloomberg Terminal ist auch noch spitze. Ohne die Gebühren wüsste ich jetzt persönlich nicht, wie man das alles Finanzieren hätte sollen. Besonders das neue Hörsaal Zentrum ohne eigenes Kapital wäre nichts vom Land gekommen.
 
Ich finde die Gebühren ebenfalls in Ordnung. Somit vermeidet man diese lästigen Langzeitstudenten die mit 30 Jahren immer noch studieren und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Vor allem weiss man nie ob sich die Investitionen des Staates in einen Studenten auch rentieren, manche werden trotzdem Taxifahrer, andere flüchten ins Ausland. Daher ist es nicht verkehrt die Studenten an den Kosten zu beteiligen. :P
 
Langzeitstudenten bezahlen seit eh und je Gebühren, und das nicht zu knapp...

Is man zu lang an der Uni (afaik doppelte Regelstudienzeit) in einem Bundesland, kommen Gebühren jenseits der 1.000€ auf einen zu, das war schon lange vor den jetzigen Gebührten für jedermamm so und ist auch so in Bundesländern, die sonst keine Studiengebühren haben.
 
Zerfikka schrieb:
Ich finde die Gebühren ebenfalls in Ordnung. Somit vermeidet man diese lästigen Langzeitstudenten die mit 30 Jahren immer noch studieren und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Vor allem weiss man nie ob sich die Investitionen des Staates in einen Studenten auch rentieren, manche werden trotzdem Taxifahrer, andere flüchten ins Ausland. Daher ist es nicht verkehrt die Studenten an den Kosten zu beteiligen. :P

Es gibt Studenten, die studieren so lange, weil sie nebenbei noch arbeiten müssen. Nicht jeder ist in der glücklichen Lage von Papi gesponsert zu werden. Ich kenne genug Leute die studieren und nebenbei noch mehrere Jobs haben. Die sind auch alle um die 30, die würden auch lieber was anderes machen, glaub es mir. Aber es ist natürlich einfacher pauschal mal gegen Langzeitstudenten zu poltern und als Schmarotzer abzuhandeln. :drunter:
 

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